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am 16. März 2008
... denn vieles während der weitgehend improvisierten Dreharbeiten mit der Familie Bachtuluun sei laut Regisseurin Byambasuren Davaa tatsächlich viel schöner gewesen, als es ein vorab geschriebenes Drehbuch je hätte vorsehen können. Frau Davaa drehte also einen Spielfilm, sie erzählt eine Geschichte, die wie sie selbst in den Interviews in den Extras dieser außergewöhnlichen DVD beschreibt, denkbar einfach ist: "Mädchen findet Hund, Vater ist dagegen." Ihre Absicht allerdings ist eine dokumentarische.

Die Geschichte ist es dann auch gar nicht, die mich als Zuschauer hier in den Bann zieht. Nein, es ist die ungeheure Natürlichkeit der handelnden Personen. Diese kommt deshalb so authentisch rüber, weil die Regisseurin tatsächlich vor Beginn der Dreharbeiten wochenlang durch die Mongolei gereist war, um eine passende Familie zu finden und der Blick der Kamera von Daniel Schönauer - der ebenso wie der Rest des Teams ohne Gage arbeitete und mit diesem Film seinen Abschluss an der Filmhochschule machte - stets ein dokumentarischer blieb, so dass die einzigartige Atmosphäre eines Lebens in und mit der Natur grandios eingefangen werden konnte.

Hier zeigt sich, wie wunderbar ein Film wirken kann, wenn die Menschen und ihr Umfeld mit Respekt und Achtung behandelt werden. Ein sehr schöner Kontrast zum voyeuristischen Trash, wie ihn das Privatfernsehen in Serie produziert. Man ist einfach permanent dabei und sieht, wie die Familie lebt, wie sie Käse aus Schafmilch herstellen, wie die Jurte am Ende abgebaut wird, hat Teil an ihrem Leben, ihren Gedanken und Herausforderungen. Wie sich die Familie mit dem Leben als schafzüchtende Nomaden im 21. Jahrhundert zu arrangieren weiß, ist für mich ein bewegendes sehr praktisches Beispiel bodenständiger Lebenskunst fernab von jeglicher Steppenromantik.

Dennoch packt mich während des Films die Sehnsucht nach einem einfacheren Leben, nach mehr essenzieller Körperlichkeit und weniger Ersatzbefriedigungen, wobei natürlich dieser Film genau in Gestalt einer solchen daher kommt ... Paradoxon des postmodernen Lebens im Informationszeitalter ...

Fazit: Ein wunderbares Kunstwerk, für das ich mich an dieser Stelle bei allen Beteiligten - allen voran bei der fünfköpfigen Familie Bachtuluun und beim sechsköpfigen Filmteam - von Herzen bedanken möchte. Der Deutsche Filmpreis 2006 als bester Kinder- und Jugendfilm ist aus meiner Sicht hochverdient. Das Ergebnis rechtfertigt jeden Cent der Produktionskosten. Anschauen, genießen, sich freuen.
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am 9. März 2006
Als ich den Film zum ersten Mal im Kino sah, wusste ich, dass die DVD sofort in meine Hände gehört, sobald sie erschienen ist. Der Film reißt den Zuschauer aus seinem Kinosessel und entführt in eine völlig andere Kultur, die stellenweise beneidenswert unkompliziert wirkt und uns vormacht, wie leicht das Glücklichsein ist. Für mich war besonders spannend zu beobachten, wie die Kinder in der Mongolei "erzogen" bzw einfach gelassen werden. Diese kleinen Menschen haben mich tief beeindruckt und so gefesselt und fasziniert, dass sie für mich die Helden des Films sind. Dieser Film schenkt dem Zuschauer für eine kurze Zeit Erholung, Unterhaltung, Urlaub. Es folgt eine Fantasiereise in ein Land, in dem unsere Probleme keine Rolle spielen. Ein MUSS für jeden, der sich begeistern kann für andere Kulturen.
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am 2. April 2006
Ich habe den Film damals im Kino gesehen. Der Film zeigt das harmonische aber nicht problemlose Leben einer Nomaden-Familie.
Was ich in dem Film sehe ist, dass Menschen glücklich sein können ohne den materiellen Luxus, den wir gewohnt sind. Ich komme mir hier im Westen dem Leben und der Natur entfremdet vor, wenn ich diesen Film anschaue.
Die Nomaden-Familie in dem Film hat nur das Nötigste zum Leben und ist anscheinend glücklicher, als viele Familien in den reichen Industrieländern.
Ich erkenne in solchen Darstellungen, dass die Probleme in unserer Gesellschaft hausgemacht sind. Sie müssten nicht sein, wenn wir anders leben würden. Die Kinder gut zu erziehen, liegt den Nomaden-Familien offenbar im Blut. Solche guten Eltern findet man in unseren Patchwork-Familien kaum noch.
Schade, dass solche alternativen Lebensformen und Kulturen immer mehr wegfallen bis es eines Tages weltweit nur noch die Monokultur der industrialisierten westlich-kapitalistischen Gesellschaft übrig bleibt. Dann werden uns vielleicht solche Filme daran erinnern, dass auch ein anderes Leben möglich ist, das noch im Einklang mit der Natur und mit dem Leben selbst ist.
Also: ein sehr schöner Film, mit Anspruch und gelegentlich auch mit Humor. Wer an anderen Kulturen interessiert ist, für den ist der Film genau das Richtige.
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am 10. April 2012
Mehr oder minder zufällig stieß ich auf diesen tollen, und kulturell sehr wertvollen Film - Die Höhle des gelben Hundes - aus der Mongolei. Sehr eindrucksvoll und mit vielen farbenfrohen Nahaufnahmen schildert diese Geschichte das Alltagsleben einer fünfköpfigen mongolischen Nomadenfamilie, die in einem, von traumhaftschönen Hügeln umringten Tal und einer weitestgehend unberührten Natur in zwei Zelten miteinander wohnt. Der Film, der völlig ohne Action, Brutalität, Gewalt oder sexuellen Obszönitäten auskommt, mag dem kommerziellen Fernsehzuschauer möglicherweise ein wenig langweilig erscheinen; er bietet aber kulturell interessierten Menschen eine wahre Fundgrube, um ihr Wissen bzw. ihren Bildungshorizont zu erweitern, denn er zeigt ohne Pathos wie liebevolles und lebenswertes Zusammenleben funktioniert, wenn man nicht sehr viel zum Leben hat, aber mit sich und seiner Natur in völligem Einklang ist.

So lernen vor allem die drei Kinder, allen voran die sechsjährige Nansa, schon sehr früh nicht nur mit der Natur zu leben, sondern vor allem in der Natur zu überleben, und sehr selbstverständlich Verantwortung für sich und ihre Familienmitglieder zu übernehmen. Eines Tages findet Nansa auf der Suche nach Dung in einer Höhle einen vernachlässigten Hund, den sie sofort, und ohne zu zögern, mit nach Hause nimmt. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, dass dieser Film und seine Szenen echt sind, und nicht nachgespielt, bzw. nachgestellt wurden. Überhaupt machte der Film über seine gesamte Spielzeit auf mich den Eindruck als hätten die Hauptdarsteller keine Rollen, sondern einfach nur sich selbst und ihren Lebensalltag gespielt.

Auch der Schöngeist der Geschichte, die trotz ihrer Authentizität als herzergreifendes Kinomärchen präsentiert wird, kommt in diesem Film nicht zu kurz, und so erzählt in der Mitte des Filmes eine weise alte Frau dem kleinen interessierten Mädchen das Geheimnis, rund um die Geschichte von der Höhle des gelben Hundes.

Wer sehr gerne lehrreiche Filme jenseits des Kommerzes anschaut, bzw. mal etwas anderes sehen oder seinen kulturellen Bildungshorizont erweitern möchte, dem kann ich diesen mongolischen Film mit deutschen Untertiteln nur wärmstens empfehlen, denn die Höhle des gelben Hundes ist ein Film, der nicht nur sehr viel Weisheit, sondern auch einen würdevollen Umgang miteinander sehr eindrucksvoll vermittelt.
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am 17. März 2011
Im August 2008 habe ich den Film "Die Höhle des gelben Hundes von Byambasuren Davaa" auf DVD gekauft. Ich kann nur sagen : Ich liebe diesen wunderschönen Film !! Inzwischen habe ich ihn bestimmt schon 10 Mal angeschaut und so wird es auch wahrscheinlich weiter
gehen :-) Denn dies ist kein Film den man nur 1 Mal anschaut und dann gut istŽs...nein, man kann sich gar nicht genug satt sehen an diesem einmalig schönen Film,der eine Mischung aus Dokumentar und Spielfilm ist. Ich hatte allerdings den Eindruck,als wäre es ein reiner Dokumentarfilm, so authentisch und eindrucksvoll kommt er rüber mit der atemberaubend schönen Landschaft !! Die sympathiche Nomaden-Familie Batchuluun die inmitten der wundervollen Natur mit ihren 3 süßen Kindern und vielen,vielen Tieren sehr harmonisch zusammen lebt ist mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen :-) Gerne hätte ich eine Fortsetzung von dieser sympathischen Familie gesehen !! Also, eine wirklich tolle Familie,ein wunderschöner Film über die Mongolei und eine großartige Arbeit von Byambasuren Davaa und allen Mitwirkenden !! Ich kann diese DVD nur jedem empfehlen,sowie ich auch alle weiteren Filme von Byambasuren jedem empfehlen kann !! (leider gibt es nicht so viele...ich hoffe,dass sich das bald ändern wird. Dieser Film ist auf jeden Fall mein absoluter Lieblingsfilm !!! Natürlich habe ich auch das dazugehörige Buch zum Film und die dazugehörige CD mit den wunderschönen Liedern gekauft).
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am 26. November 2006
Sehr schöner Film mit tollen Fotos..... Mann bekommt einen Einblick in das Leben der mongolischen Familie. Dass der Film auf mongolisch ist, stört gar nicht,im Gegenteil, deshalbist er nur noch authentischer!!!!!!!!!!!! Es wäre unpassend wenn die mongolische Familie deutsch sprechen würde!
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TOP 1000 REZENSENTam 2. Oktober 2007
"Die Höhle des gelben Hundes" ist ein sympathischer Film über eine fünfköpfige, mongolische Familie und ihrem alltägliches Leben als Nomaden. Und ein Hund spielt auch eine tragende Rolle ;-). Interessant fand ich von der Regisseurin Davaa zu hören, das die Familie tatsächlich eine echte Familie und kein zusammengewürfelter Mix von Darstellern ist :-) Die Familie Batchuluun spielte sehr natürlich und es ist interessant zu sehen, wie das Leben einer mongolischen Familie aussieht. Mit allen Arbeiten, ritualisierten Handlungen und dem Weiterzug in ein neues Gebiet. Auch wenn es von 2 Rezensenten bemängelt wird, aber ich finde grade durch den Untertitel und der Originalsprache behält der Film seine Ausdruckskraft. Aber man kann es halt nicht jeden recht machen, gell? =^_^=

Davaa's Film ist kein Stoff für Jedermann und Mainstreamfans, sondern für Menschen, die sich mit offenen Herzen auch für andere Kulturen und ihrer Lebensweise interessieren.

Extras:
Original Trailer
6-minütige Slideshow
Biografien (Regisseurin, Produzent, Kamera, Schnitt)
15-minütiges Interview mit Byambasuren Davaa
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am 21. Dezember 2010
Ich persönlich liebe ja Filme, die weit abseits des Mainstreams liegen.
So einer ist dieser mongolische Film. Nach dem "weinenden Kamel" ist dies der zweite mongolische Film, der mich durch seine
vermittelnde Authentizität gefangen nahm. Einmalig sind die eingefangenen Bilder und die Kraft der Ruhe und Stille, die
von ihnen ausgehen.
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am 8. Juni 2016
Wir haben den Film bereits vor einem Jahr gekauft und ich habe mir die Zeit genommen, ihn mit meinen Kindern anzusehen. Er ist untertitelt, weshalb ich den Kleinen das Gesprochene vorlesen mußte.... doch das hinderte die Kinder nicht daran, den Film als großartig zu empfinden. Sie waren unsagbar beeindruckt von der Landschaft und den Kindern, wie sie in ihrer Welt leben und geborgen sind. Weshalb ich diese Rezension heute schreibe: erst gestern haben sie wieder begeistert von dem Film gesprochen und gekichert - vor allem wie das Mädchen mit einem Korb Mist sammeln musste und diesen mit der Gabel über die Schulter schupfte - und nie hineintraf.
Ein ganz lebendiger Film zum Mitleben und Mitfühlen - und immer wieder zum Mitlachen.
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am 14. Mai 2015
Man merkt dem Film an, dass die Regisseurin ihrer Heimat ein Denkmal setzen will. Sie bedient sich dabei einer einfachen Geschichte, die sich innerhalb der agrarisch-dörflichen Szenerie einsamer Viehzüchter in abgelegen Bergen so ähnlich abgespielt haben könnte. Die Darsteller sind Laien, die auch im wahren Leben in der gleichen Weise agieren, wie es gezeigt wird.
Diese Welt mit ihrem fehlenden Luxus und einem durch Natur und Broterwerb eng abgesteckten Rahmen wirkt auf uns eher befremdlich. aber man kann auch etwas neidisch auf diese zufrieden wirkenden Menschen schauen, die der kargen Natur und ihrer Zivilisation das Bestmögliche abringen. Probleme mit dem städtischen Lebensstil und politisch vorgegebenen Umständen werden angedeutet, aber kaum zum Filmthema gemacht.
Die eingesponnene Märchensage des Titelthemas vermittelt das Geheimnisvolle und Mythische in der Gedankenwelt vor allem der Kinder. Sehr intensives Eingehen auf die Darsteller, die Tiere und die gesamte Natur und ein ruhiges Filmtempo unterstreichen das Märchenhafte und Persönliche. Sensationen kann man in diesem Film nicht erwarten, es sei denn, man nimmt den ganzen Film als kleine Sensation hin.
Man kann nur schwer die Gedanken von den eindringlichen Bildern lösen, obwohl die Sprache mongolisch ist, und nur Untertitel das Nötige vermitteln. Sehr sehenswert .
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