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Kundenrezensionen

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am 16. März 2006
Hilary Swank, Patrick Swayze, Colin Hanks und Rachel Leigh Cook allesamt gegen ihre üblichen Klischees zu besetzen, da gehört schon Mut dazu, zumal es auch noch ein unbekannter Filmemacher und ein kleiner Independent-Film ist. Die Rechnung ging auf und herausgekommen ist ein absolutes Juwel aus dem sonstigen Schund der US-Filmindustrie!
In einer Kleinstadt geschehen an einem Abend, genau um 11:14 Ortszeit mehrere Dinge gleichzeitig, die einzeln genommen gar nicht spektakulär oder nur leicht merkwürdig wären, wenn sie nicht äußerst unterschiedliche Charaktere miteinander verbinden würden, die im sonstigen Leben so rein gar nichts miteinander zu tun haben...oder doch?
Mehr über die Handlung zu verraten wäre Frevel, denn bereits wenn der Vorspann läuft bekommt man das Gefühl, dass hier mal wieder jemand seinen ganzen abgedrehten Geist und Hirnschmalz zur besten Unterhaltung des Zuschauers zusammengenommen und ein absolut geniales Drehbuch abgeliefert hat, dass er, zu unser aller Glück, auch noch selbst verfilmen durfte.
Bereits nach fünf Minuten prasseln die schwarzhumorigen Details und grotesken Situationen auf den Zuschauer ein und man bekommt den Mund gar nicht mehr zu bis 87 Minuten später eine verblüffende Wendung dem Ganzen noch die Krone aufsetzt und der Abspann beginnt!
Wie seinerzeit Doug Limans "Go" hat der Film selbst eigentlich keinen Sinn aber unterhält allein aufgrund der Tatsache, dass es Menschen gibt, denen solche Situationen tatsächlich passieren und zuzuschauen, wie sie dabei wieder den Weg in die sogenannte "Normalität" wiederfinden, garantiert Momente, in denen man schallend lachen kann, in denen einem aber dieses auch mal ganz schnell in der Kehle stecken bleibt (ich sage nur, Pinkeln aus dem Auto...).
Die Darteller sind toll und ihrer Rolle entsprechend von wirklich total dämlich über unbekümmert und durchtrieben.
Mehr Worte zur Beschreibung dieses genialen Episodenfilms ohne Episoden zu finden, wäre eine reine Anstrengung, denn ich habe nicht einmal eine Genrebezeichnung dafür zu bieten und das Ansehen ist schon über 7 Tage her!
Die Ausstattung der DVD ist etwas mager, zwar sind die B-Roll-Aufnahmen im Verhältnis zu sonstigen dieser Art sehr lang gehalten und die Interviewschnipsel der Darsteller stellenweise sehr interessant aber ein Audiokommentar des Regisseurs (eigentlich vorhanden, nur nicht auf der deutschen DVD enthalten) und ein Feature der gesamten Statements der Interviewten und nicht nur Ausschnitte wären wünschenswert gewesen - ebenso ist ein DTS-Ton bei diesem Film nicht nötig aber eben nunmal da. Das 16-seitige Booklet und der für eine Neuerscheinung extrem faire Preis entschädigen dafür gerade so und ich verleihe feierlich 4 Sterne für den frischesten Beitrag zum Thema "Kleinstadt-Episodenfilm"!
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am 14. März 2006
“11:14“ ist ein Independent Film, der insbesondere mit einem gut durchdachten Plot, exzellenten Darstellern und einer gehörigen Portion schwarzem Humor punkten kann. Die in fünf Handlungssträngen erzählte Story um Geschehnisse, die letztendlich zu zwei zeitgleichen Unfällen führen, wird nie langweilig, macht den Zuschauer immer neugieriger auf die endgültige Auflösung der Zusammenhänge.
Bei der folgenden Auflistung finden sich einige Hinweise zu den 13 handelnden Akteuren. Diese sind schwammig und teils ironisch gehalten – verraten nichts zur eigentlichen Filmhandlung, denn von der sollte man vor dem ersten Anschauen möglichst wenig wissen.

Die (allesamt guten, teils sehr guten) Darsteller:
--Henry Thomas (“E.T.“, “Gangs of New York“, “Dead in the Water”) spielt Jack, der uns vormacht, was man beim Autofahren lieber sein lassen sollte
--Blake Heron (“Wir waren Helden“) spielt Aaron, der beim Austausch von Körperflüssigkeiten ungewöhnliche Orte bevorzugt
--Barbara Hershey (“Freundinnen“, “Falling Down“, “Tollwütig“) spielt Norma, einen Profi im exakten Analysieren von Situationen
--Clark Gregg (“Die üblichen Verdächtigen“, “One Hour Photo“, “Magnolia“) als Officer Hannagan, einem wahrhaft überarbeiteten Cop
--Hilary Swank (“The Gift“, “Insomnia“, “The Core“) spielt Buzzy, die nicht einfach zu Dummheiten zu überreden ist
--Shawn Hatosy (“Faculty“, “Postman“, “John Q-Verzweifelte Wut“) als Duffy, der zwar zielstrebig, aber nicht der Klügste, ist
--Stark Sands (“Mission Possible“) als Tim und
--Colin Hanks (“Band of Brothers“, “Ran an die Braut“) als Mark sowie
--Ben Foster (“Hostage-Entführt“, “The Punisher“) in der Rolle des Eddie geben einen aufschlussreichen Einblick zum Thema “Wahre Freundschaft“
--Patrick Swayze (“Gefährliche Brandung“, “Ghost-Nachricht von Sam“, “Die Rote Flut“) spielt Frank, einen Vater, der sich mit allerlei Unannehmlichkeiten herumplagen muss
--Rachael Leigh Cook (“True Woman“, “Startup“, “Texas Rangers“) als Cheri, die Verantwortungsvoll ihre Zukunft plant
--Jason Segel und
--Rick Gomez (“Ray“, “Sin City“, “Band of Brothers“) spielen zwei Kollegen, die mehr tun als ihr Job verlangt
Die DVD:
Typ 9, Code 2, Amaray im Pappschuber, ca. 77:47 Min. ohne Abspann, uncut
Das insgesamt annehmbare Bild liegt in anamorphem Widescreen im Verh. 1.85:1 vor.
Tonspuren: Deutsch und Englisch DD5.1, sowie Deutsch DTS5.1
Bisher habe ich nur die deutsche DD5.1 Spur gehört. Nichts Besonderes – Sprache kommt von vorne/Raumklang ist zumeist der Musik vorbehalten.
Deutsche Untertitel in ausreichender Größe beim HF und den Extras (außer Trailer)
Extras:
-Trailer zum Film: US, Deutsch FSK12 und FSK16, 2 Teaser
-Deutsche Trailer zu 12 weiteren DVDs
-Unkommentierte B-Roll (14:06 Min.)
-Teils interessante Interviews mit Hilary Swank, Rachael Leigh Cook, Patrick Swayze, Colin Hanks, Henry Thomas, Ben Foster und Regisseur Greg Marcks
-16seitiges Booklet, in dem viel zu Werdegang und der Symbolik des Films erläutert wird. Außerdem Kurzabrisse der Karrieren der 6 Hauptdarsteller.
Fazit: Film 4 Sterne, Cast: 4-5 Sterne, DVD-Technik 3-4 Sterne, DVD-Extras 2-3 Sterne
Dieser Independent Streifen, der zum Kultfilm avancieren könnte, glänzt mit durchgehend guten Darstellungen und einem interessantem Plot. Wer keine Probleme mit Zeitsprüngen hat und/oder Filme wie z. B. “L.A. Crash“ mag, sollte “11:14“ zumindest im Verleih eine Chance geben.
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am 26. Januar 2006
Habe mir den Film gerade zweimal angeschaut und kann nur sagen "alle Hüte ab, Mr.Marcks!"
11:14 wurde mir schon vor einiger Zeit empfohlen und als ich ihn heute in der Videothek meines Vertrauens in der Hand hielt wurde mein Interesse auch schon geweckt. Es geht um unglückliche Todesfälle, unabsichtliche Schusswechsel, einen verlorengegangenen Penis, einen vorwitzigen Hund und eine Bowlingkugel, ich frage, was will man mehr??
Und dies alles von einem Regisseur von dem man noch nichts gehört hat: Greg Marcks. Das macht neugierig und man fragt sich schafft es dieser Film die Erwartungen zu erfüllen?
Definitiv ja! Und dass man von seinem Regisseur & Drehbuchschreiber
noch nichts gehört hat liegt lediglich daran, das er vorher noch nichts außerhalb der Uni gedreht hat. Wann denn auch, hatte er doch lediglich 26 Jahre um aus der Wiege auf dem Regiestuhl zu krabbeln und im Vorbeifliegen noch einen Oscar abzustauben (okay, "nur" den Studentenoscar). Das ist nach Zach Braff (29,Garden State) alias Dr.Dorian von Scrubbs schon mindestens der zweite sehr junge Regisseur dieses Jahr der einen richtig ordentlichen Film abliefert, was ich persönlich sehr erfreulich finde.
Aber zurück zum Film...zum Inhalt darf man eigentlich nicht viel erzählen, am besten alles selbst sehen, aber neben den genannten Stichworten, lässt sich noch verraten, das der Film entgegen der chronologischen Reihenfolge abgespielt wird, ähnlich wie in "Memento", bekommt man zunächst das Ende um 11:14 geliefert und ermittelt dann rückläufig wie die einzelnen Charaktere miteinander in Verbindung stehen und letztlich wo der Hund eigentlich begraben liegt. Intelligent und fesselnd ist das Storyboard allemal, denn auf der einen Seite leidet man mit den Charakteren mit, wie sie sich immer weiter in die Sch.... reiten, auf der anderen Seite sind einige Situationen so grotesk und übertrieben, dass man sich fast weglacht.
Darstellertechnisch werden immerhin so Größen, wie Tanzbär Patrick Swayze im 20kg Sweatsuit, Shawn Hatosy (aus The Cooler; auch sehr gut), Tom Hanks' Sohn Colin (Nix wie raus aus Orange County) & unvergessen Henry Thomas ganz am Anfang, bekannt als der kleine Elliot in E.T. geboten. Hillary Swanks ist ganz nebenbei schon zweifache Oscargewinnerin und auch in 11:14 umwerfend gut, obwohl sie nur etwa 20 Minuten lang zu sehen ist.
Abschließend lässt sich sagen, dass es ein sehr sympathischer, frischer und vor allem bitterböser Streifen ist.
Ganz großes Tennis!!
Also Anschauen!!
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am 2. November 2006
So lautet wohl die berechtigte Frage angesichts so widersprüchlicher Bewertungen. Wie kann derselbe Film für die einen genial und spannend und für die anderen gewollt und langweilig sein?

Nun, die komplette Story, wie man sie am Ende vor sich hat, ist ungefähr so spannend wie ein gelöstes Sudoku. Kunstvoll komponiert zwar, mit allen seinen raffinierten und stimmigen Querbeziehungen, aber in der Tat nichts, was man sich immer wieder anschauen will. Natürlich bleiben die witzigen Szenen usw., aber Karikaturen von US-Kleinstädten haben wir wirklich genug gesehen.

Der Reiz liegt also darin, die gesehenen Handlungsfragmente selbst zusammenzupuzzeln. Das dabei vieles vorhersehbar ist, ist klar: es muß ein ständiger Wettlauf sein zwischen dem, was man sich selbst zusammengereimt hat und der »Auflösung«, die der Film dazu bietet. Man wechselt von der Freude, das eine rechtzeitig gelöst zu haben, in die Überraschung über das Ungeahnte, das es immer wieder gibt -- selbst ganz am Schluß, wo man doch dachte, nun alles beieinander zu haben.

Ganz richtig ist übrigens nicht, daß auch jene, die den Film gut fanden, ihn nur einmal sehen wollen: man will ihn sofort noch einmal sehen, mindestens aber einzelne Szenen, die man beim ersten Sehen nicht hatte einordnen können. Dann ist es aber auch genug. Ausleihen reicht also wirklich.

Die Bestbewertung (die ich noch nie vergeben habe) verpaßt der Film durch die (dem Geschmack des jüngeren Publikums geschuldete?) eher peinliche Penis-Geschichte und mehr Brutalität als nötig.

Also: wer gerne Knobeleien löst, wird hier voraussichtlich auf seine Kosten kommen.
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am 15. September 2015
...die Blu-ray selbst eher 3 Sterne. Sowohl in Umsetzung, Qualität und auch Extras wäre mehr drin gewesen. Wer z.B. auf "Pulp Fiction" steht, wird auch hier nicht enttäuscht werden, eher im Gegenteil. Film= 5 Sterne
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am 22. April 2006
Viel von erwartet - viel bekommen. Aber bei genialen Filmen bin ich immer kritischer und leider passt sehr oft der Zeitablauf nicht zusammen. Die Reise im Auto der drei Jungs dauert etwa 4 Minuten, in der Zeit erledigen sie aber alle Dinge, die für den Verlauf der Handlung entscheidend sind. Andere Charaktere haben 20 oder mehr Minuten mit ihrem Problem zu kämpfen, treffen sowohl aber am Anfang, mittendrin als auch am Ende auf die drei. Da passt einfach was nicht. Außerdem - was machen die eigentlich die ganze Zeit? Fahren die immer im Kreis herum? Auch der Supermarkt-Stop fehlt - aus dramaturgischen Gründen wahrscheinlich, läßt den Film aber irgendwie etwas undurchdacht wirken. Ihr seht - bei guten Ideen bin ich immer kritischer. Wie üblich ist Hilary Swank hervorzuheben. Sie bereichert jeden Film mit ihrer Anwesenheit und spielt herrlich doof!

Auf jeden Fall ausleihen und gucken oder gleich kaufen - hab ihn noch nirgens über 10 Euro gesehen.

Eigenes Urteil bilden lohnt!
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am 7. August 2007
Was für ein Film!
Völlig unvorbereitet habe ich mich auf diesen Film eingelassen und wusste nach einigen Minuten überhaupt nicht, wo die Handlung hinführen soll.
Doch als sich plötzlich die verschiedenen Handlungsstränge verbinden und die ganze Geschichte immer deutlicher wird, saß ich wie gebannt vor dem Fernseher.
Fazit: brillante Geschichte, brillant umgesetzt.
Leider ist die Bildqualität wirklich schlecht und der Film mit 80 Minuten etwas zu kurz für heutige Verhältnisse, daher nur 4 Sterne.
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am 29. Januar 2009
...das war das Wort, das mir nach jeder Episode in den Sinn kam. Zunächst völlig harmlose und friedfertige Menschen treten ein in ein groteskes Spiel aus Vorsatz und Zufall, so dass der Satz "Zur falschen Zeit am falschen Ort" passt wie die Faust aufs Auge. Und gerade die Menschen, von denen man glaubte, sie träfe es am Härtesten, da sie nichts mit der Sache zu tun haben, ändern unsere Meinung am Ende schlagartig ins Gegenteil.

Jede Episode und die einzelnen Personen sind derart abgedreht, dass man eine wahre Freude hat, den Schauspielern bei ihren widerlichen Taten zuzusehen. Da finden wir den gutmütigen Bowling-Star, der einen Überfall auf seine beste Freundin ausüben möchte - natürlich an dem Arbeitsplatz an dem er selbst tätig ist; einen gläubigen Vater, der auf Teufel komm raus nicht einsehen möchte, dass seine Tochter ein Flittchen ist und für sie etwas tut, was Gott ganz und gar nicht gefallen würde; drei Kumpels, die mit ihrem Auto die Gegend mehr als unsicher machen und auf der Suche nach etwas sind, was keiner von uns finden möchte; und ein völlig überforderter Autofahrer, der mit all dem mehr zu tun hat als man glaubt.

Ich zumindest fand es äußerst belustigend, Hilary Swank als zahnspangentragende Überfallpartnerin, Patrick Swayze als gläubigen Leichenbeseitiger und Rachael Leigh Cook als wahres Miststück zu erleben. In diesem Film findet man völlig neue makabre Ideen, doch gleichzeitig ist alles so realistisch, dass man sich beizeiten fragt, ob das tatsächlich passieren könnte. Meiner Meinung nach ist 11:14 auf alle Fälle einen Blick wert, aber man muss sich auf einiges gefasst machen!!

P.S.: Leider kann ich die Bildqualität der DVD nicht sonderlich hervorheben. Da kriselt es manchmal schon richtig. Kaum zu glauben, dass man heute noch so was vorgesetzt bekommt.
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am 3. März 2006
..findet exakt um 11.14 PM statt. Alles scheint harmlos und ruhig als der etwas trunkene Auotfahrer Jack (henry thomas) durch die leeren straßen einer kleinstadt unterwegs ist und gerade telefoniert - bis zu dem zeitpunkt als der Knall eines Zusammenstosses den müden Fahrer erschüttert - hier beginnt eine aberwitzige story, die ihre Blüten mit jeder Episode aufs neue ausbreitet und langsam einen handlungsstrang mit dem Nächsten verwebt um am Ende wieder am Anfang zu sein. Nur hat der geneigte Seher am Ende das komplette Bild vor Augen und staunt überrascht über die Zusammenhänge.
Über die Handlung selbst möchte ich an dieser Stelle nichts erzählen, da dies glatten Spannungsraub bedeuten würde, nur soviel, dass etwa 7 Charaktäre in die Geschichte verwoben sind und sich für die meisten dramatische Veränderungen ergeben.
Die Geschichte ist keine chronologisch erzählte, es dreht sich alles um den Zeitpunkt, der soetwas wie der mittlere Stein eines Puzzles ist, um den sich mit jeder Szene ein weiteres Stück hinzubegibt und langsam ein vollständiges Bild formt. Zusammenhänge werden langsam klar, Verbindungen offenbaren sich äußerst überraschend - die Spannung bleibt von Beginn an, bis zum Schluss erhalten.
Interessant ist auch die Schauspielerriege: Swayze überzeugt nach Donnie Darko wieder in einem independendfilm, Hilary swank spielt gewohnt intensiv, shawn hatosy überzeugt mich von allen am meisten und die hinterhältige rachel leigh cook agiert als der böse Motor in der Geschichte. Tom Hanks Sohn colin und seine zwei Kumpels geben der geschichte eine äußerst schwarzhumorige note.
Fazit: Ein kurzweiliger Trip in eine kleine überschaubare Welt die durch gewisse Ereignisse auf den Kopf gestellt wird. Ein Tip: nicht immer geben die Episoden gleich alle Geheimnisse preis - auch wenn kurze Verwirrung herrscht, die Antworten folgen bestimmt!
Zur DVD: ist nett gestaltet mit verspieltem Menü, Extras: Kinotrailer, Tv Trailer, Interviews
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am 9. Oktober 2006
Zwei Leichen, ein abgetrennter Penis und jede Menge unglückliche Zufälle verändern in einer verhängnisvollen Nacht das Leben einiger Einwohner einer verschlafenen amerikanischen Kleinstadt namens Middleton. Alle kennen sich nur teilweise untereinander, jedoch stehen sie durch eine Aneinanderreihung von Ereignissen plötzlich ungewollt in Verbindung miteinander.

Da ist eine Gruppe jugendlicher Rowdys, die eigentlich nur mit dem ausgeliehenen Auto ein wenig Spaß haben wollten. Cherie, die im Clinch mit ihrem Vater steht (mit Dickbauch und sichtbar gealter: Patrick Swayze) und ihm noch nicht gebeichtet hat, dass sie schwanger ist.

Cheries Vater, der eine Leiche auf dem Friedhof findet und sie verschwinden lassen will. Ein einsamer, leicht angetrunkener Fahrer, dem auf einmal eine gesichtslose Leiche auf das Auto fällt, schier aus heiterem Himmel. Die leicht dumme Tankstellenkassiererin (Hillary Swank) und ihr Freund, der sie um Geld bittet. Und bei allen beginnt die Geschichte um Punkt 11:14 p.m. mit einem gewaltigen Knall...

Einmal komplett anders wird die Geschichte nach und nach rückwärts erzählt aufgedeckt und führt den Zuschauer einige Male in die Irre, denn nachdem ein weiteres Puzzleteil eingefügt worden ist, ergibt sich ein bestimmter Sachverhalt wieder komplett anders. Allmählich fügen sich die Bruchstücke zu einem Gesamtbild und enthüllen die gesamte Wahrheit - die mit Sicherheit eine Überraschung ist. Gut besetzt, spannend, einige gemeine Schockeffekte und die raffinierte Erzählweise machen 11:14 auf jeden Fall sehenswert, nur: der Film ist nach einer Stunde und 17 Minuten schon vorbei und einmal ansehen reicht, die Specials fallen auch eher spärlich aus. Ausleihen reicht daher, ansehen lohnt sich aber auf jeden Fall.
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