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am 5. August 2011
Dieser Film lief vor kurzem im Fernsehen und gefiel mir sehr. Die Ballettszenen sind phantastisch. Leider mußte ich feststellen, daß die gekaufte DVD in der Bildqualität nicht so gut ist wie die Fernsehübertragung. Trotzdem ein sehenswerter Film.
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am 16. Oktober 2009
Anlässlich eines Gastspiels in der Provinz treffen sich die ehemals miteinander befreundeten Ballerinen Deedee (Shirley MacLaine) und Emma (Anne Bancroft) wieder, die sich fast 20 Jahre nicht gesehen haben. Während Deedee mit ihrem Schicksal hadert, ob es richtig war, für ihre Kinder auf eine mögliche Karriere zu verzichten, sieht sich Emma mit dem baldigen Ende ihrer Karriere konfrontiert. Deeedees älteste Tochter Emilia (die sehr dünne Newcomerin Leslie Brown) zieht nach New York, um ebenfalls Tänzerin zu werden. Angesichts ihrer Zuneigung zu Emma entflammen die schwelenden Konflikte zwischen Deedee und Emma. Ein heftiger Streit am Ende des Films (der lang erhoffte und nicht mehr erwartete Höhepunkt) zwischen den beiden Diven bereinigt das Verhältnis. Das Vorspiel dieses Zickenkrieges ist etwas zu lang geraten.

Insgesamt aber hat Anne Bancroft als attraktive Grüblerin mit fast stoischer Haltung die weitaus bessere Rolle erwischt als Shirley MacLaine, die als beleidigte Leberwurst in geschmacklosen 70er-Fummeln keine wirklich gute Figur macht. Während MacLaine viel zu oft irgendwelchen Leuten um den Hals fallen muss, um ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, genügen bei Bancroft eine Miene oder eine Handbewegung, um das Verhältnis zu ihrem Gegenüber zu charakterisieren. Ob Liebhaber oder Choreographen, immer wieder muss sie schmerzlich erfahren, dass sie den richtigen Zeitpunkt zum Aufhören verpasst hat.
Humor ist sehr sparsam eingesetzt. In einer Szene allerdings, in der die betrunkene Emilia genau gegen den Takt tanzt, ist virtuos inszeniert und sehr komisch.
Trotz 11 Nominierungen erhielt der Film keinen einzigen Oscar. Das lag aber nicht nur an der starken Konkurrenz (die Hauptpreise gingen an Woody Allens "Stadtneurotiker"), sondern auch an dem sehr zähen Erzählrhythmus und dem fehlenden Spannungsaufbau. Ein interessant eingeführter ehemaliger Bewunderer Deedees (Anthony Zerbe) taucht plötzlich nicht mehr auf, anscheinend hatte er nur die Funktion, den Konflikt zwischen Mutter und Tochter zu schüren. Deedees Motivation, Kinder zu bekommen, erklärt sie u.a. damit, dass sie zeigen wollte, dass ihr Freund (Tom Skerrit) nicht schwul sei. Was als Seitenhieb auf den Muff der 50er Jahre gemünzt sein könnte, entpuppt sich als Eingeständnis, dass beiden dieser Umstand unangenehm war - und immer noch wäre. Auch die Liebesszenen zwischen Baryshnikov und Brown sind seltsam elegant, aber unerotisch inszeniert.

Was also macht den Reiz des Filmes aus? Da ist zum einen Mikhail Baryshnikov auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Es ist eine Wonne, seinen durchtrainierten Körper durch die Luft schweben zu sehen (Ahs und Ohs von Zuschauern beiderlei Geschlechts). Die zahlreichen klassischen Ballettszenen, die klassische Musik (v.a. Tschaikowski) und das unschuldig schöne New York der 1970er Jahre erfreuen. Und Anne Bancroft gibt eine ihrer besten Darstellungen.
Lieblingszitat: "Du bist nur ein Körper, der sich mit Musik im Raum bewegt. Also mach nicht auf Emotionen. Und stell das Denken ein. - Bei Takt 132. Ohne Emotionen bitte." Treffender könnte ich das Problem auch nicht umschreiben. Ein schön anzusehender Film, der ohne Bancroft und Baryshnikov elendig langweilig geworden wäre.
Untertitel, u.a. in Englisch und Deutsch, sind vorhanden, als Extra gibt es den Kinotrailer. Das Bild ist nicht besonders scharf, aber akzeptabel. Der Ton der deutschen Synchronfassung fällt an Deutlichkeit sehr gegenüber dem Original ab.
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am 21. August 2007
Dieser Tanzfilm ist wohl der gelungenste seines Genres.
Die Geschichte ist perfekt durchdacht und besetzt!!!! - Und wer das Ballett liebt, kommt voll und ganz auf seine Kosten!!!!

Dieser Film ist ein absolutes MUSS!!!
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am 10. April 2008
Tatsächlich ist zwar Ton- und Bildqualität nicht grade umwerfend, dafür aber der Film. Die Rollen sind perfekt besetzt, die Tanzszenen zahlreich und sehenswert. Die beiden ehemaligen Ballerinen (gespielt von Shirley McLane und Anne Bancroft) haben aber einen weit tiefergehenderen Konflikt als eine Uneinigkeit über die Tanzkarriere von Deedee`s Tochter. Es geht ums Altern, ums Abschied nehmen von der Karriere, um Unsicherheit, den richtigen Lebensweg gewählt zu haben, um Neid, Eifersucht, Betrug und vieles mehr. Baryshnikov und Leslie Browne(Deedees Tochter) tanzen wunderbar.
Allein die Streitszene zwischen den beiden Ex-ballerinas vor dem Opernhaus macht die DVD sehenswert, unbedingt die beiden Diven im Originalton streiten lassen !
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