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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
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TOP 1000 REZENSENTam 21. Januar 2007
Ja, "The big heat" von Fritz Lang, der zum Zeitpunkt der Dreharbeiten bereits ein wenig in die Jahre gekommen war und es sich mittlerweile in den USA gemütlich gemacht hat, ist ein absoluter Kult-Film.

Das Ganze beginnt bereits aufregend:

Ein SCHUSS - plötzlich sieht man einen Arm, und Augenblicke später, einen Kopf auf eine Schreibtischplatte sinken, die zuvor (zur Erhöhung des Spannungsmonentes) sekundenlang von der Kamera eingefangen wurde - SUPER!!

Es geht dramatisch weiter:

Alles sieht nach Selbstmord aus, es ist schon fast zu perfekt. Und genau das stört auch einen Polizei-Detective (Glenn Ford), der der Sache noch etwas genauer nachgeht.

Zu seinem Unglück fällt seine Frau in späterer Folge einem, eigentlich ihm geltenden, Attentat zum Opfer.

Schließlich will auch die Polizei nichts mehr mit dem Fall zu tun haben, weil alle Indizien eindeutig für Selbstmord sprechen.

Nun ist der Detective auf sich allein gestellt. Mit dem Mut der Verzweiflung kämpft er gegen einen scheinbar überlegenen Gegner...

Nun, was soll ich noch sagen...

Ach ja, der Film ist natürlich in schwarzweiß, so wie es sich für einen Noir-Klassiker eben gehört.

Die Kameraeinstellungen sind meisterhaft, die Schauspieler überzeugend und auch die Story bleibt alle 86 Minuten hindurch spannend...

Kurz: ein Fritz-Lang-Film eben.

Anders als seine früheren Klassiker ("Dr. Mabuse", "M - eine Stadt sucht einen Mörder" etc.), aber trotzdem ohne Zweifel sehenswert!!

Fritz Lang geht eine Symbiose mit Hollywood ein. Ich denke, dass das weder dem Wiener Meisterregisseur noch der "Traumfabrik" geschadet hat. Aber sehen Sie selbst...
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TOP 500 REZENSENTam 7. April 2013
Als ein hochgestellter Polizeibeamter Selbstmord verübt wird Dave Bannion vom Morddezernat hinzugezogen da die Umstände nicht ganz klar sind.
Die Witwe scheint etwas zu verbergen und ein leichtes Mädchen namens Lucy behauptet das es kein Selbstmord war.
Als sie wenig später gefoltert und ermordet aufgefunden wird ergibt sich eine erste Spur für Bannion die zum Mafiaboss Lagana und seinem Handlanger Stone führen.
Bannion beginnt nun tiefer zu graben was schreckliche Folgen hat.
Seine Frau kommt bei einer Autobombenexplosion ums Leben.
Das hätten die Gangster besser nicht getan, da Bannion nun nur noch ein Ziel hat: Rache!

Kompromiss und Schnörkelloser Polizeifilm von Fritz Lang.
Zwar gibt es ein paar schwächen bei den Dialogen aber im grossen und ganzen ein fesselnder Thriller der seine Stärke aus den Figuren bezieht.
Gerade Glenn Ford als knallharter Rächer und Lee Marvin als fieser Sadist sind beeindruckend.
Wer solcherlei Filme mag sollte mal einen Blick riskieren.
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am 31. Dezember 2016
Es beginnt mit dem Selbstmord eines Polizeiarchivars namens Duncan. Er hatte sich bestechen lassen. Das weiss Sergeant Dave Bannion (Glenn Ford) noch nicht, als er die Ermittlungen aufnimmt, denn die Frau des Selbstmörders hat den Brief an den Staatsanwalt, in dem der Fehlbare seine Taten gestanden hat, zur Seite geschafft. Bannion begibt sich bald einmal zur „Zuflucht“-Bar, wo die zwielichtigen Gestalten ein und aus gehen. Dort erfährt er von Duncans Freundin Lucy Chapman (Dorothy Green), dass der Selbstmörder, anders als was seine Gattin behauptet, bei bester Gesundheit war und folglich ein anderes Motiv gehabt haben muss. Bannion hegt den Verdacht, dass es etwas mit Mike Lagana (Alexander Scourby), dem Unterweltboss der Stadt, zu tun hat, erst recht als sich zeigt, dass die Informantin umgebracht wurde. Seine Vorgesetzten halten Bannion aber an der kurzen Leine und wollen ihn den Zusammenhang zwischen den beiden Todesfällen nicht aufklären lassen. Es frustriert Bannion, dass man ihn seine Arbeit nicht richtig machen lassen will. Ablenkung findet er bei seiner Familie. Doch das Verbrechersyndikat hat ihn inzwischen auf im Visier. Vince Stone (Lee Marvin) Laganas Mann fürs Grobe, lässt in Bannions Auto eine Bombe installieren. Zum Ziel des Attentats wird allerdings Bannions Frau Katie (Jocelyn Brando). Kaum ist das Begräbnis vorbei und die kleine Tochter bei den Grosseltern in Sicherheit gebracht, lassen auch noch die Vorgesetzten Bannion fallen, der natürlich den Anschlag untersuchen will. Nun ermittelt er selbstständig und ohne den Schutz seiner Dienstmarke. Dabei erhält er Unterstützung von Debby (Gloria Grahame). Diese war Stones Freundin, bis er ihr in der Wut eine Gesichtshälfte mit heisser Flüssigkeit entstellte. Gemeinsam wollen die beiden Stone, Lagana und die übrigen Hintermänner unschädlich machen.
„The Big Heat“ (Columbia Pictures, 1953) war zwar schon einer der letzten Hollywood-Filme von Fritz Lang, aber kein bisschen weniger sehenswert als die Vorgänger. Lang erzählt die Geschichte wie üblich sehr spannend und mit gutem Gespür für Stimmungen und plausible Darstellungen. Der Film wird dadurch zum Vorzeige-Exemplar des klassischen Grossstadt-Thrillers seiner Zeit. Ein absolut gelungenes Werk, das unter seinesgleichen hohes Ansehen geniesst. Da können die Filmemacher von damals auch nichts dafür, wen sie mit ihrem Werk alles inspiriert haben, sogar den Regisseur des deutlich weniger subtilen 80er-Jahre Bleigewitters „Punisher“…
Die Erstveröffentlichung des Films auf einer Sony-DVD hinterlässt einen klaren Eindruck, nämlich den der verpassten Gelegenheit. Das kommt dadurch zum Ausdruck, dass man es versäumt hat, den Film mit Hintergrundbeiträgen zu würdigen. Daher ist nichts weiter als der knapp 87 Minuten lange Film enthalten. Grosszügig war man dafür bei den Sprachen. Die vorhandenen Tonspuren sind alle Mono, und zwar auf Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Die Verständlichkeit ist bei allen gut. In der deutschen Fassung ist eine kurze Sequenz nicht synchronisiert, aber die Insert-Untertitel schaffen Abhilfe. Weitere Insert-Untertitel sind auf Französisch, Italienisch und Spanisch vorhanden. Durchgehende Untertitel stehen zur Auswahl auf Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Arabisch, Dänisch, Finnisch, Griechisch, Hindi, Ungarisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch und Türkisch. Das schwarz-weisse Bild im Format 4:3 kann sich ebenfalls sehen lassen, denn es bringt die Schärfe, Kontraste und Konturen gut zur Geltung.
Fazit: Leider nur eine DVD nach Schema F, aber ein klasse Film. Das reicht definitiv für drei von fünf Partybesuchen und einen Sondereinsatz beim Pfannenspülen.
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TOP 1000 REZENSENTam 17. Januar 2012
Ein Mann sitzt an seinem Schreibtisch, legt ein Schriftstück sorgfältig auf diesen Tisch, dann schießt er sich eine Kugel in den Kopf.
Der Selbstmörder heißt Tom Duncan und er war Polizist. Seine Frau Bertha (Jeanette Nolan) hört den Schuß und eilt die Treppe hinunter, wo sie ihren Mann tot liegen sieht. Sie wirkt gefasst, nicht mal besonders entsetzt und nimmt das Dossier an sich. Sie liest darin und telefoniert dann zuerst mit Mike Lagana (Alexander Scourby), ein als redlicher Bürger getarnter Mafiaboss, der die Stadt seit Jahren mit einem Netz aus Korruption beherrscht. Es scheint so, als wäre Tom Duncan ein korrupter Staatsdiener geweseen, der sein Gewissen mit diesem an den Bezirksstaatsanwalt gerichtetem Schriftstück erleichtern wollte. Aber seine Frau wird dieses Geständnis nicht weiterleiten, vielmehr geht sie einen erpresserischen Pakt mit dem Gangster ein.
Der junge und fleissige Polizist Dave Bannon (Glenn Ford) vom Morddezernat soll den Tod des Kollegen untersuchen. Es spricht natürlich nichts für eine Fremdeinwirkung, aber die Gründe über seinen Freitod sind zuerst nicht erklärbar. Als er Bertha Duncan verhört, gibt diese an, dass ihr Mann schwer krank gewesen sei und vermutlich deshalb aus dem Leben scheiden wollte.
Klingt für Dave plausibel, es scheint alles darauf hinauszulaufen, dass die Akte Duncan bald geschlossen werden kann.
Er unterhält sich mit seiner Frau Katie (Jocelyn Brando) über den Fall, das junge Paar hat eine kleine Tochter.
Eine interessante Wendung erfährt der Fall als sich eine gewisse Lucy Chapman (Dorothy Green) als Zeugin meldet.
Dave merkt sehr schnell, dass die Gründe für den Suizid ziemlich brisant sein müssen, auch sehr gefährlich.
Denn Lagana hetzt seinen Gehilfen Vince Stone (Lee Marvin) und dessen Gehifen auf den Cop.
Ab hier kommt mit Debbie Marsh (Gloria Grahame), das gelangweilte Liebchen von Vince Stone, ins Geschehen. Die lebenslustige, aber von ihrem Geliebten eher missachtete Frau wird zur Antiheldin der Geschichte von "Heißes Feuer"...
Fritz Lang drehte diesen grandiosen, leider weniger bekannten Film Noir im Jahr 1953. Der Film markiert auch den Übergang oder die Verschmelzung des Noir mit dem immer beliebter werdenden Polizeifilms.
"Heißes Eisen" gehört für mich zu den besten Filmen der schwarzen Serie, er ist vor allem auch ein Film, in dem die Frauenfiguren die markanten Schlüsselrollen inne haben.
Alle vier sehr unterschiedlich: Einmal eine alternde Femme Fatale -eiskalt und berechnend. Zum anderen ein Mädchen von der Sorte, die mal ein schlimmes Ende findet und die dann von keinem vermisst wird.
Im Gegensatz dazu Daves Frau: Nicht nur eine liebende Partnerin, sondern auch ein echter Kumpel.
Hauptfigur ist dann aber Debbie, sehr gut dargestellt von Gloria Grahame, eine sexuell aktive Frau, die von den Männern aber immer wie ein Besitz gehalten wurde, aber auch immer wieder von ihrem Kerl wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen wurde.
Debbie ist eine ambivalente Figur, Fritz Lang stellt dies auch optisch eindrücklich dar, denn nach dem Aggressionstat ihres Freundes mit dem brühenden Kaffee ist die eine Hälfte ihres schönen Gesichts extrem verunstaltet und entstellt.
Sie vollzieht die Rache für den traumatisierten Dave. So dominiert dieses Motiv bei den typischen Nori Themen wie Kriminalität, Gewalt und Fatalismus auf, die Fritz Lang mit großem Können und Virtuosität dem Zuschauer präsentiert.
Ein großartiger Klassiker....
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am 8. Juni 2006
Hatte mich auf einen besseren Film gefasst gemacht. Auch Glenn Ford kann die Geschichte nicht retten. Film "noir" der 50ger Jahre, das ist aber auch der einzige Charme. Geschichte belanglos, man langweilt sich und sieht das Ende bereits am anfang. Naja, Geschmack ist eben verschieden. Qualitaet der DVD jedoch einwandfrei.
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