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Kundenrezensionen

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am 11. August 2006
Grandioses Spätwerk des man in black. Musik so eindringlich, dass sie unter die Haut geht. In jeder Note mehr musikalische Substanz als manch Liedchen gecasteter "Superstars" in drei Minuten zusammenkratzt. Eine von Krankheit und Unbeugsamkeit gezeichnete Stimme, von einem musikalischen Genie einfach einmalig interpretierte Songs, dazu eine der Musik angemessene Top-Soundqualität. Leider gibt es hier nur fünf Sterne zu vergeben; bei Johnny im Himmel gibt's mehr. Mit seinen letzten Platten, gezeichnet von seiner schweren Krankheit, definiert Johnny Cash den Begriff Country völlig neu und erfüllt ihn mit Anspruch, ernsthafter Klasse und Würde.
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am 21. März 2010
"Solitary Man" ist das dritte von insgesamt (leider nur) vier Alben, die Johnny Cash in den 1990er Jahren mit Rick Rubin produzierte; jedes anders, aber jedes davon ein Juwel, ein Denkmal, ein Vermächtnis. Keine zuckrigen Synthesizer konterkarieren die Wirkung dieser vom Leben gezeichneten Ausnahme-Stimme, sondern Akustik pur bleibt bescheiden im Hintergrund und verstärkt den Eindruck noch: hauptsächlich Gitarre, manchmal Klavier, manchmal auch Fiddel oder ein Harmonium, das mindestens so viel Jahre auf dem Buckel zu haben scheint wie der Sänger.

Schon beim zweiten Hören hab ich's aufgegeben, die Highlights dieses Albums herauszupicken -- das ganze Album ist ein einziges Highlight. Beim Hören verabschiedet sich der analytische Verstand und macht der schieren Ehrfurcht Platz.
Was der große alte Mann des Country hier vorlegte, konnte er vielleicht noch nicht mal selber übertreffen: 14 großartige Balladen, teils Traditionals wie "Wayfaring Stranger", teils Cover-Versionen von Tom Petty, Neil Diamond, Bonnie Prince Billy, Nick Cave und vielen anderen, und teils Eigenkompositionen. Einzigartig ist das Gespür, das Johnny Cash hier zeigt für die verschiedenen Musik-Traditionen, und ebenso einzigartig ist das Gespür, mit dem der Man in Black in seinen Cover-Versionen zeigt, was in den Originalen alles drinsteckt: "One" -- da musste erst der Alte ran, damit die Welt merkte, dass der Song Klasse hat. "Nobody" oder "Wayfaring Stranger" -- es braucht nicht viel, um Uralt-Klassiker neu erstrahlen zu lassen; ein Johnny Cash genügt. "I'm Leavin' Now" als quietschfideles Duett mit dem alten Weggefährten Merle Haggard -- wieder mal Nashvilles Hitparadenzeug eine erfreulich lange Nase gedreht. Und so weiter. Nur einen noch:
Egal die wievielte Cover-Version etwa von "That Lucky Old Sun" Cashs Version sein mag -- sie klingt, als würde dieser in der Wolle gefärbte Beinahe-Blues zum ersten Mal gesungen. Und so geht es einem bei j e d e m Track. Johnny Cash hat nicht nur Country neu erfunden -- geerdet, mit der narbenübersäten Stimme des vom Leben gebeutelten 70jährigen, und mit untrüglichem Gespür für die Musik. So hat noch keiner Balladen gesungen.

Wenn mich jetzt nochmal jemand mit hochgezogener Augenbraue fragt, wieso ich als gebildeter (?) und sonst durchaus zurechnungsfähiger (??) Mensch Johnny Cashs Alben horte und höre, dann spiel ich ihm diese CD vor -- am besten gleich die volle Dröhnung: Spätestens "The Mercy Seat" oder "Solitary Man" dürften jeden überzeugen.
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am 27. Februar 2006
Ich bin kein Fan von Country-Musik. Wahrscheinlich kenne ich auch zu wenig davon und denke bei Country an schmalzige, zuckersüße und verlogene Trucker-Songs. Auch kenne ich das Gesamtwerk von Johnny Cash viel zu wenig. Aber was der alte Mann mit dieser Platte (und auch den anderen American Recordings von Rick Rubin) geschaffen hat, darf schlichtweg als genial bezeichnet werden.
Das Geheimnis liegt in der Reduktion auf das Notwendigste. Stimme, akustische Gitarre und Klavier bilden die Hauptzutaten. Manchmal dürfen es auch noch Geige, Harmonium und Orgel sein. Johnny Cashs Stimme klingt dunkel und gebrochen. Man hat das Gefühl: Hier ist alles echt. Neben eigenen Liedern beeindruckt auch die Auswahl der Songs, die andere geschrieben haben. Songs u. a. von Tom Petty, Neil Diamond, U2 und Nick Cave macht Cash zu seinen eigenen und singt und spielt, als ob sie speziell für ihn geschrieben worden wären.
Durch wiederholtes Hören entdeckt man nach und nach die Feinheiten dieses nur vordergründig einfachen Albums – das auch mit einer exzellenten Soundqualität aufwarten kann.
Mein Anspieltipp "Country Trash" – man achte auf den Text!
Ich verleihe dieser Platte 6 von 5 Sternen!
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am 8. August 2007
Schon bei den Aufnahmesessions zu "Unchained" hatte Johnny Cash diverse Male krankheitsbedingte Pausen einlegen müssen, wie schlecht es ihm ging, wurde allerdings erst im Oktober 1997 offensichtlich, als er bei einem Konzert beinahe zusammenbrach. Cash litt an einer Nervenkrankheit, die seinen Körper langsam immer mehr schwächte und weitere Tourneen unmöglich machte. Cash ließ sich jedoch ein weiteres Mal nicht unterkriegen, beschloß, den Namen der Krankheit zu vergessen und weiter Musik zu machen.
"Solitary Man", das dritte Album aus der "American Recordings" - Serie, erschien schließlich im Okotber 2000. Wieder unter der Produktion Rick Rubins und unter Beteiligung diverser Gaststars entstanden, stellt das Album ein beeindruckendes Statement des Man In Black zu seinem Zustand und seinem Kampf dagegen dar.
Das Thema aller Songs ist denkbar düster, schwere Schicksalsschläge und Tod sind allgegenwärtig, doch trotz seiner offensichtlichen Schwäche gibt sich Cash hier entschlossener denn je, niemals aufzugeben. Das Coverbild zeigt den Man In Black im Halbschatten, die Gitarre umgehängt. Cash erscheint leicht gebeugt, aber noch immer ungebrochen vom unbarmherzigen Schicksal. Sein sonorer Bariton wirkt hier das erste Mal brüchig und rauh, man hört ihm die schwere Krankheit an, doch ebenso hört man in jedem Song Cashs Entschlossenheit, sich davon nicht irritieren zu lassen.
Das Songmaterial ist ein weiteres Mal exzellent, seien es Eigenkompositionen oder ausgezeichnet ausgewählte Coverversionen. Tom Pettys "I Won't Back Down" oder "One" von U2 gewinnen durch die kraftvolle Interpretation und Cashs unüberhörbaren Durchhaltewillen viel Intensität und Tiefe. Das Thema Tod wird auf "Solitary Man" vielfach und ohne falsches Pathos behandelt, sei es in der dramatischen Ballade "Mary Of The Wild Moor", dem trutzigen "Nobody", in Will Oldhams "I See A Darkness" (ein großartiges Duett mit Oldham selbst) oder, besonders drastisch in Nick Caves "The Mercy Seat", dem absoluten Höhepunkt des Albums. Neben Tom Petty And The Heartbreakers, die schon auf "Unchained" beteiligt waren, sind wieder diverse Gastmusiker vertreten, die alle einen hochklassigen Beitrag liefern, so gibt es June Carter Cash und Sheryl Crow in "Field Of Diamonds" zu hören und Merle Haggard ist bei "I'm Leavin' Now" ein kongenialer Duettpartner. Das Album endet mit dem Traditional "Wayfaring Stranger", einem Song, der einmal mehr Cashs unerschütterlichen Glauben repräsentiert und den Tod nicht als schreckliches Schicksal, sondern als Erlöser und Neubeginn deutet.
"Solitary Man" ist, trotz des düsteren Themas, eines der stärksten Alben, die Cash jemals veröffentlicht hat, beeindruckend durch die Unbeugsamkeit des Man In Black und die hervorragende Qualität des Sonds und der Musiker. Ein Statement dafür, sich von schweren Schlägen nicht unterkriegen zu lassen, und, trotz der Allegenwart des Todes, eines der tröstlichtsten Alben, die ich kenne.
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am 4. August 2004
Was muß man sich nicht tagtäglich für einen Müll in Radio und TV antun und selbst die guten alten Rock-Dinos wollen es nicht mehr so richtig bringen.
Aber JOHNNY CASH wurde gegen Ende seines Lebens erstaunlicherweise immer besser und zeigte dabei seinen etablierten (Star-)Kollegen (Tom Petty, U2) sogar noch, wie man deren eigenen Songs wirklich zur Unsterblichkeit verhelfen kann.
1-A-Coverversionen, welche die guten bis sehr guten Originale reihenweise in den Schatten stellen! Die besten Coverversionen seit Manfred Mann's Earthband.
Intensiv, würdevoll, grundehrlich.
Kaum vorstellbar, aber das Nachfolgealbum AMERICAN IV wurde tatsächlich noch mal einen Tick besser.
Für beide Alben gilt: unbedingte Kaufempfehlung!
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am 1. September 2003
Johnny Cash? Das ist doch dieser meist schwarz gekleidete Country & Western-Typ?! Der mit "Ring of Fire"?! Der mal im Knast gesungen hat? Der mal einen Bergwald in Brand gesetzt und fast eine seltene Vogelart ausgerottet hat? Und Country war für mich bisher immer die Musik für schmerbäuchige, biersaufende Trucker in verschwitzten Unterhemden, sowas wie amerikanische Volksmusik. Das war so ungefähr alles, was ich von Johnny Cash und Country bis dato zu wissen glaubte.
Und dann höre ich das Rick Rubin ihn jetzt produziert. Also wage ich das Abenteuer und kaufe mir diese CD. Und es ist unglaublich, was ich zu hören bekomme. Da singt einer mit einer dunklen, brüchigen aber gelassenen Stimme zu einer fast rein akustischen Begleitung Songs voller Wehmut, Trauer, Schmerz, (Alters)weisheit und Hoffnung. Und niemals hat man das Gefühl, das dies alles nur gekünstelt oder gestellt ist. Es klingt ehrlich und wahr. Er befreit U2s "One" vom klebrigen Pathos und singt Nick Caves "Mercy Seat" so glaubhaft, als erzähle er seine Geschichte.
Vielleicht ist dies das späte Meistwerk eines alten, Parkinson-kranken Mannes. Ich hoffe allerdings nicht. Denn dies hier ist groß und ich glaube, davon brauchen wir noch mehr.
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am 16. September 2004
Ich bin 18 Jahre alt, und hätte nie gedacht, dass ich mich jemals eine Cd eines siebzig-jährigen Mannes so in ihren Bann ziehen könnte! Kein anderer Künstler versteht es Songs besser zu covern als Johnny Cash, der hier auch noch ein paar eigene Songs einstreut. Tatsächlich wirkt die Coverversion vieler Songs besser als das Original. Das liegt vor allem an der unvergleichlichen Stimme, die über die Jahre hinweg einfach wunderbar geworden ist, und große Reife sowie Weisheit mitklingen lässt. Man möchte seinem rauhen und doch sanften Organ einfach stundenlang lauschen...
Ich zähle die American-Platten von Johnny Cash zu absoluten Highlights der Musikgeschichte, und kann sie jedem (egal ob jung oder alt) vorbehaltslos empfehlen.
Wobei mir die American Recordings 3: Solitary Man noch immer am besten gefällt.
Absolute Kaufempfehlung!!
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am 12. November 2000
Das 3.Werk der Zusammenarbeit Johnny Cashs mit Rick Rubin ist auf jeden Fall schon jetzt ein Stück amerikanische Musikgeschichte. Von seiner schweren Parkinson Erkrankung hörbar gezeichnet, präsentiert Johnny Cash 14 großartige Songs. Eigene und Interpretationen von Tom Pettys „Won't back down", U2s „One" oder Nick Caves „The Mercy Seat". Gerade die zeigen erst in der spärlichen Instrumentierung, freigeräumt vom musikalischen Ballast, was für Perlen es eigentlich sind. Das beeindruckende und gleichzeitig tieftraurige an der Platte ist, dass sie stellenweise klingt, als hätte Cash sein eigenes Requiem aufgenommen. Dieser Mann verströmt nach wie vor eine tiefe Kraft; doch jetzt spürt man zum ersten Mal, dass ihm seine eigene Sterblichkeit wirklich bewusst geworden ist. Das mag sich in einer Kritik albern anhören, ist es aber nicht. Ganz im Gegenteil, es ist unendlich berührend und man wünscht sich, dass dieser Mann 100 Jahre alt wird. Selbst seine unfassbar tiefe Stimme bricht erstmals manchmal beinahe fragil ein - was ihn nur noch besser macht. Er selbst schreibt in den Linernotes: „... Thanks to Rick for continuing to believe in me. I don't sound as good to me as he says I do, but I thank him anyway. ..." Unnötig zu sagen, dass die Produktion der Platte höchstens Standards entspricht. Ich hoffe, es wird noch einen Teil IV der American Recordings Serie geben. Noch ein Zitat aus den Linernotes, dass Hoffnung macht: „...This album has been a long time coming, and I feel another in there somewhere."
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am 13. Mai 2002
Die Problematik ist Folgende:
Man hat einen Ruf als wandelndes Musiklexikon, König des Independents, Alternativekenner und ne Menge Freunde hören Punkrock. Nun sitzt man Abends bei einem Freund und der fragt, ob man denn die neue Johnny Cash CD schon kennt. Hmm, hat der wirklich Johnny Cash gefragt? Soviel war in der Tüte doch nicht drin. Johnny Cash, klar kennt man den, Ring of Fire und so. Der trägt doch seit 133 Jahren nur schwarze Klamotten und war auch öfters im Knast und nicht nur zum Konzert, also irgendwie ja doch ein Punkrocker. Und manchmal lohnt es sich doch seinen Horizont zu erweitern. Dieses Album ist von null in meine persönliche Top 10 der besten Alben aller Zeiten geschossen. Cash zaubert mit sparsamer Instrumentierung eine ruhige, düstere aber nicht bedrohliche Stimmung. Ich habe nicht geglaubt, dass ein anderer als Nick Cave den Mercy Seat so beeindruckend interpretieren kann. Er kann es. Ihr kennt doch one von U2? Eigentlich nett (etwas zu pathetisch), aber hört Euch mal die Version von Cash an.
Tja was soll ich noch sagen, Cash ist ein Gott und mittlerweile bin ich stolzer Besitzer von 7 Cash Cds. Danke Wolferl!
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WOW - dachte ich nur... Und dabei waren gerade mal gut 20 Sekunden verstrichen, seit ich den eben erst erworbenen Silberling in den CD-Player gelegt hatte!

Allgemeines: Dass die American-Recordings Kritiker wie Fans restlos überzeugen konnten (freilich mit persönlichen Geschmacksabschweifungen) ist heute, im Jahr 2012, nichts Neues. Nicht umsonst gilt die Reihe, die Mr. Cashs Lebensabend des Musikmachens darbietet, bereits heute als Klassiker und Fixbestandteil der neueren Pop/Rock-Historie.
Dass es noch möglich war nach dem meines Erachtens sehr gelungenen Vorgänger (ich spreche hier konkret von Nr. II der Reihe, nämlich UNCHAINED) quasi noch einen draufzusetzen, ist tatsächlich verblüffend. Und mit welch unbeschwerter Leichtigkeit das einem Johnny Cash gelungen ist, noch verblüffender. Schon der Opener (am Beginn meiner Rezi kurz angesprochen) - eine fantastische Coverversion von Tom Pettys "I Won't Back Down" - lässt das Original (Herr Petty darf übrigens selbst mitwirken, auch bei den anderen Werken der American-Reihe) binnen Sekunden fast vergessen. So deutlich, so authentisch hat dieser Song in meinen Ohren (und ich höre durchaus viel und gerne Musik) noch nie geklungen. Nicht zuletzt mag das auch an der tollen Produktion der Platte liegen. Rick Rubin, den ich jedesmal, wenn ich zu Alben dieser Reihe eine Rezi verfasse, in den Himmel lobe (aber zurecht!), ist ein weiteres Meisterstück gelungen. Sein technisches Knowhow und Johnny Cashs Gespür für Musik machen SOLITARY MAN zu einem absoluten, unverzichtbaren Klassiker und sticht für meine Begriffe sogar aus der sehr üppig bestückten American-Reihe heraus!

Gründe dafür gibt es konkret am Album 14! Wirklich kein Song ist überflüssig. All Killer, no Filler (wie es ein gewisser Jerry L. Lewis einmal so passend formuliert hat). Die Spannbreite oder nennen wir's das Emotionsspektrum von SOLITARY MAN ist schier unfassbar. Neben zuvor extra gelobtem Eröffnungstrack würde ich persönlich noch Neil Diamonds "Solitary Man", "One" (U2), "The Mercy Seat" und "Would You Lay With Me" nochmal herausheben. Einfach "perfekte" Songs - super eingespielt, gänsehauterregend interpretiert und - nicht zuletzt - fabelhaft abgemischt und produziert.
Keine Frage: Auf SOLITARY MAN treffen sehr viele, sehr günstige Faktoren zusammen!

Fazit: Für mich persönlich ist SOLITARY MAN tatsächlich das Überhighlight der American-Recordings, lediglich der Nachfolger (Nr. IV der Reihe) THE MAN COMES AROUND und der dirkete Vorgänger (Nr. II, UNCHAINED) können fast mithalten (und werden meinerseits ähnlich oft in den CD-Player eingelegt).
Diese Scheibe ist zurecht vielseits gelobt worden! Hier passt einfach alles. Im Übrigen ist SOLITARY MAN (wenn auch verspätet nachgekauft) eine der besten Scheiben, die ich mir in den letzten Jahren zugelegt habe. Ehrlich: So begeistert und verblüfft hat mich schon seit längerem kein Musikalbum mehr (und ich konsumiere durchaus regelmäßig Neues, Altes uvm.).

Vielleicht sollte ich abschließend noch hinzufügen, dass ich weder ein waschechter Country-Fan, noch der größte Johnny-Cash-Fan auf Erden bin. Ja, ich besitze nicht einmal die komplette American-Serie!
Aber wie gesagt: Hiervon bin ich schlichtweg überwältigt!!

Weitere Kauftipps (Summary, auch für Nicht-Fans):

- AR II: UNCHAINED
- AR IV: THE MAN COMES AROUND
sowie (um auch Ausschnitte der früheren Cash-Phase zu haben)
- RING OF FIRE/THE LEGEND OF JOHNNY CASH (vielleicht eine der größten BestOf-Platten aller Zeiten)

Sonst gibt's eigentlich nichts mehr zu sagen. Lassen Sie sich bezaubern und verzaubern! Ein mehr als beachtlicher Appetithappen, der garantiert Lust auf mehr macht - MUSTHAVE!!
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