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am 18. September 2014
Hier ist die wohl umstrittendste Helloween CD.
Anscheinend wusste keiner der Darsteller von Helloween was geht, wo's lang geht
und was man will.
Natürlich kann man die CD schon anhören, aber jedes Lied bald ein anderer Stil.
Weit entfernt von den Bandwurzeln; deshalb: Wer will das?
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am 17. Februar 2005
Das Album war gewiß ein Wagnis! Aber zum damaligen Zeitpunkt hatten Helloween eh schon Nichts mehr zu verlieren. Der Vorgänger war durch Rechtsstreitigkeiten mit der ehemaligen Firma Noise endlos verschoben worden und schließlich gnadenlos gefloppt. So war der Stern bereits vor Veröffentlichung von Chameleon im Sinken! Und dennoch: Die Platte ist gut! Nicht alles, was die Hamburger probieren klappt auch, so daß es auf der Scheibe einige peinliche Totalausfälle zu verzeichnen gibt, wie z.B. Crazy Cat! Aber es gibt auch absolute Highlights, wie das furiose Longing, die getragenen Believe und Giants oder den Melodicrocker First Time und das einschmeichelnde Windmill. Schade, daß nach diesem Album Gitarrist Weikath den genialen Michael Kiske vergraulte und dieser von Andi Deris ersetzt wurde, der ihm nur einmal das Wasser reichen konnte und zwar beim tollen dark Ride Album! Chameleon ist nicht die Glanztat der Band aber ein Album, das es wert ist einmal angetestet zu werden!
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am 15. Juli 2010
Nachdem mir schon das umstrittene "Pink Bubbles Go Ape" von Helloween doch sehr gut gefallen hat, und ich auch von "Chameleon" einige Songs gehört hab, war ich überzeugt, auch dieses Album besser zu finden, als die meisten anderen Fans.

Nachdem ich die CD bei Amazon erstanden habe, und sie ein paar Mal durchgehört habe, muss ich diese Überzeugung korrigieren. Zwar finde ich das Album nicht so grottenschlecht, wie viele andere Fans der Band, es sidn durchaus einige gute Songs drauf.
Auch insgesamt muss ich sagen, daß die Songs nicht wirklich schlecht sind, sie sind nur anders.
Und hier kommt aber der Punkt: Es ist nicht einfach nur anders, als andere Helloween Alben, es ist auch keine Weiterentwicklung, sondern es ist ein komplett anderer Stil. Als wäre das Album von einer ganz anderen Band aus einem noch dazu ganz anderen Genre geschrieben worden.

Aber um nun einmal auf die Songs näher einzugehen: Für das Songwriting waren auf dem Album nur drei Bandmitglieder, Weikath, Kiske und Grapow zuständig. Je vier der insgesamt 12 Tracks wurden von je einem der drei Musiker geschrieben.
Die Stücke, die mir am besten gefallen, sind zum Großteil von Roland Grapow geschrieben: Das wäre zum einen die Ballade "Music", die zwar nicht im entferntesten nach Metal klingt (ist das nicht bei jeder Ballade so?), die aber eine sehr geile, entspannende Stimmung verbreitet - und der Text spricht mir trotz seiner Einfachheit aus der Seele.
Und zum anderen das rockig-poppige "Step Out of Hell" - auch hier eine sehr geile Stimmung, es ist weniger das Riffing, das den Song für mich interessant macht (Riffgewitter wie sonst von der Band gewohnt, findet man auf der CD kaum).
"Crazy Cat", ein weiterer Grapow-Song, ist ein netter Rocker, durchaus schön anzuhören, allerdings durch sein uraltes, typisches RockŽNŽRoll- / Blues-Schema auch etwas, was man in ähnlicher Form schon hudnerttausend Mal vorher gehört hat.

Michael Kiskes "I Believe" gehört ebenfalls zu den besseren Songs auf der CD.

Ansonsten hat das Album noch einige Songs, die in der richtigen Stimmung sicher ganz cool sind, die ich aber jetzt im Moment nich so wahnsinnig toll finde. Etwa "Giants", "Revolution Now" oder "In The Night".

"When The Sinner" von Kiske erinenrt mich an irgendetwas, was ich irgendwann öfters im Radio gehört habe - nicht schlecht, aber auch nicht sonderlich toll.

Und mit "I DonŽt Wanna Cry No More" (von Roland Grapow seltsamerweise) und "Windmill" erreicht das Album für mich seine Tiefpunkte. Vor allem letzterer Song ... was soll das sein? Ein Gutenachtlied für Kinder?

Alles in allem haben Helloween hier auf Anraten der Plattenfirma (wenn ich mich der Liner Notes recht entsinne) ein Experiment und damit einen Abstecher in andere musikalische Gefilde gewagt, und herausgekommen ist dabei ein ganz nettes Pop- Rock Album, das man in der richtigen Stimmung sicher genießen kann - da ich aber generell mehr auf Metal stehe, ziehe ich andere Alben der Band vor.
Leuten, die auch gern mal andere Klänge hören als nur die harten, kann ich das Album empfehlen.
Ansonsten ist einem Helloween-Fan das Album höchstens anzuraten, um die Sammlung zu komplettieren.

Ein gewagtes Experiment, das nicht so schlecht geworden ist, wie alle sagen.
Aber dennoch ihr am wenigsten geiles Album, und nciht wirklich eine Weiterentwicklung, sondern eher wie das Werk einer ganz anderen Band.
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am 20. Dezember 2017
Hurra die Pumpkins sind wieder da. Die 5. Langrille trägt den Titel CHAMELEON und ist in der Kiske-Ära das reifste und ambitionierteste Werk der Deutschen. Es lotet mehrere Stilrichtungen aus und ist an Abwechslungsreichtum, so empfinde ich das, nur schwer zu überbieten.

Los geht’s aber in gewohnter Helloween-Manier mit dem Opener FIRST TIME dessen Refrain zwar die typische Happy Metal Mentalität enthält, aber eben nur die Light Version dessen was man von den KEEPER Alben her kennt, worüber ich durchaus erfreut bin. Absolut gelungen!

Der nächste Höhepunkt folgt auf dem Fuße und WHEN THE SINNER lässt da gar keine Zweifel aufkommen dass man in den letzten Jahren aus kompositorischer Sicht große Schritte nach vorne gemacht hat. Auf der einen Seite hat man diesen speziellen Rhythmus der einen nicht still stehen lässt, auf der anderen Seite stehen die oriental angehauchte Singmelodie von Michael, die gut platzierten Einsätze der Horn Section Arrangements im affengeilen Refrain und das I-Tüpfelchen, ein gnadenlos gutes Gitarrensolo von Roland Grapow. Für mich großes Kino!

Auf den ersten Höhrer mag I DON'T WANNA CRY NO MORE wie ein Fremdkörper klingen da man hier mehr im Singer/Songwriter Terrain wildert, jedoch wächst der Song mit jedem Mal und lässt letzten Endes keinen Zweifel daran, dass es sich hier um eine tolle Halbballade handelt. Ungewohnt, aber gut.

Rock 'n' Roll im Big Band Sound mit einem Schuss Metal, was für ein Teil, echt abgefahren! CRAZY CAT konnte mich sofort begeistern und zeigt das Helloween ihrer Zeit voraus waren. Unglaublich, mag aber wahrscheinlich auch nur ich!

Die nächsten beiden Songs sind Helloween's Ying und Yang:
Getragen, episch, bombastisch orchestral, gigantisch – GIANTS. Hier gibt es nichts mehr hinzuzufügen!
Einfühlsam, zerbrechlich, getragen von einer wunderschönen Melodie – WINDMILL. Verleitet zum Träumen.

Obwohl thematisch in den späten 60er Jahren verankert, waren sie musikalisch gesehen auch hier ihrer Zeit weit voraus. REVOLUTION NOW würde man heute als Retro Rock einstufen. Besonders durch dieses SAN FRANCISCO Einsprengsel wird diese Zeitreise greifbarer gemacht. Weit entfernt von ihren eigenen Wurzeln!

Auch Michael Kiske wildert gern in Singer/Songwriter Gefilden. Aber leider besitzt IN THE NIGHT nicht die Portion Leichtigkeit welche notwendig gewesen wäre um IDON'T WANNA CRY NO MORE das Wasser reichen zu können.
Hier hat man sich etwas verzettelt!

Mit MUSIC umarmen Helloween so ziemlich alles und jeden was man sich nur vorstellen kann. In erster Linie muss ich immer an JOHN MILES ( Music) denken, danach kommen mir gleich FRANKIE GOES TO HOLLYWOOD in den Sinn, es folgen große Film Orchester, Big Bands, Gruppen wie Pink Floyd, Genesis (Mama) aber ebenso der Blues Rock (Gitarrenlicks) an sich. Meiner Meinung hat sich Roland Grapow mit dieser Komposition unsterblich gemacht!

Mit STEP OUT OF HELL wird dann wieder ein klein wenig der eigenen Vergangenheit gedenkt. Hörenswert!

Ich denke mal dass sich Kiske mit I BELIEVE gedanklich von der Metal Szene bereits entfernt hatte. Mit über 9 Minuten ist es das längste Stück und bildet zusammen mit Music den Kern um den herum sich alles dreht.

LONGING – minimalistisch (Acoustic Gitarre) dargeboten einerseits, andererseits steht dem gegenüber ein Orchester und da dazwischen brilliert ein emotional überragender Kiske. Letzendlich läuft es wieder auf FRANKIE GOES TO HOLLYWOOD hinaus. Brilliant!

Fazit: Für mich war es damals schon (und ist es heute noch immer) ein beeindruckendes, abwechslungreiches Werk und ich kam auch mit dem Stilbruch sehr gut klar, viele andere Fans natürlich nicht, was ich aber auch nachvollziehen kann.

Zu den Bonustracks:
I DON'T CARE YOU DON'T CARE fußt scheinbar auf DR. STEIN wenn ich mich nicht irre. Gut!
ORIENTAL JOURNEY ist ein solides Instrumental, mehr aber auch nicht.
CUT IN THE MIDDLE wäre anstatt IN THE NIGHT besser auf dem regulären Album gelandet.
INTRODUCTION hätte man nicht verbrechen dürfen.
GET ME OUT OF HERE ist eine nette Spaßnummer.
RED SOCKS... gähn!
AIN'T GOT NOTHIN' BETTER rockt nicht schlecht!
WINDMILL …eigentlich unnötig ein Demo von einem verwendeten Song zu veröffentlichen.

Punkte: 6,31 von 7,00
(6,5/7/5,5/7/7/7/5,75/4,25/7/5/6,75/7) BT: (5/3,75/5/1/4,25/2/5/1 nicht in die Wertung einbezogen)
Sehr gut, herausragend/+

4,54 von 5,00
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am 13. Mai 2017
Helloween war immer offen für Experimente. Manchmal waren das nur ein oder zwei Lieder. Hier war es die ganze Platte.
Ja, das ist (größtenteils) ein ganz anderer Sound als auf den anderen Platten. Klingt der erste Song noch nach Helloween, wird mit When the Sinner eine völlig andere Richtung eingeschlagen. Die meisten Lieder klingen, als seien sie in den Siebziger entstanden, in einer Zeit in der Bombast und Experimente noch völlig unproblematisch waren.

Am besten haben mir gefallen:
- Giants mit seinen tollen Harmonien
- Music - Kiske mächtiger Gesang, die Gitarrenriffs und die rockigen Bläser ergänzen sich fantastisch
- I believe - abwechslungsreich, zu Beginn rockig, verträumter Mittelteil, der sich zu einem bombastischen Schluss steigert, einfach klasse
- Longing - das Lied wird von Kiskes grandioser Stimme getragen, erzeugt bei mir immer eine Gänsehaut

Wie so häufig bei Helloween sind auch hier die Bonustracks nicht nur Füller, die es eh nicht auf die CD geschafft haben.
- I don't care, you don't care ist einfach cool
- Introduction - extrem witzig
- Get me out of here - wenn ich dieses Lied höre, habe ich jedes Mal ein breites Grinsen im Gesicht.

Wenn jemand ein typisches Helloween-Album erwartet, sollte er lieber seine Finger von dieser Scheibe lassen. Wer sich auf guten, experimentellen Rock einlassen kann, sollte die Scheibe antesten.
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am 16. März 2010
1993 ließen Helloween den Nachfolger der schwachen *Pink Bubbles Go Ape* auf die Metalgemeinde los. Ich weiss bis heute allerdings nicht, aus welchem Grund und was dieser musikalische Ausschuß überhaupt darstellen soll. Eine blechernde Produktion macht noch lange kein Metal-Album, und die Tatsache das die beiden Gitarristen als Hauptsongwriter für die Musik verantwortlich sind, ergibt leider nicht zwangsweise das gute Musik dabei herauskommt.

Für mich ist *Chameleon* (trotz des weissen Covers) nur ein schwarzes Loch. Und ich frage mich immer wieder wo sich Helloween auf dieser Scheibe befinden soll oder gar verstecken. Man nöhlte und schrammelt ein bischen herum, zupfte völlig belanglose Riffs und langweilt auf nicht weniger als 71 Minuten Spielzeit, was ich immer noch sehr beachtlich finde.

Für mich als Fan seit *Walls Of Jericho* war *Pink...* bereits schrecklich und ein Schlag ins Gesicht. Ich dachte mir damals, es konnte nicht schlechter werden und war bereit diesen Ausrutscher zu verzeihen, aber nach dem zweifelhaft *Genuß* von *Chameleon* war mir klar, es würde nie wieder besser werden. Vorbei waren die Zeiten von *How Many Tears* oder *I Want Out*! Dabei beginnt die Platte sehr vielversprechend mit einem Klasse Opener, bevor man dann nur noch herumklimpert und vor sich hin dümpelt.

Die Kiske-Ära habe ich als Fan komplett erlebt, zu mehr wollte es dann nicht mehr reichen. Es gab wesentlich bessere Bands, die mehr Aufmerksamkeit verdient hatten. Bands denen kurioserweise Helloween durch ihre ersten drei Longplayer den richtige Weg gewiesen hatten...

FAZIT: Finger weg, hat mit der Glorie der Band, dessen Name auf dem Cover steht, nix zu tun...
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am 29. Januar 2000
Auf die (für Helloween) eher schwache "Pink Bubbles..." folgte '93 die wohl aussergewöhnlichste Platte der Kürbisse.Vollkommen von dem gelöst was sie bekannt machte und vorallem weit weg von den Erwartunten vieler Fans veröffentlichte man ein eher dem Pop/Rock zuzuordnendes Werk:CHAMELEON.Für die Band im nachhinein ein Desaster,doch immerhin noch für viele (ich rede von den nicht "Sceuklappen-Fans"-her mit euren bösen Briefen!)das anspruchvollste Helloween-Album.Vergleiche mit Vor- und Nachfolgern sind nicht möglich.Auf diesem Album steht ein guter Song nach dem anderem .Beginnend mit dem Rocker "First Time", der zum mitsingen einläd und von dem Lied der Lieder (When the Sinner) einer kompliziert aufgebauten, sagen wir Mittempohymne gefolgt wird.Danach hat das Album seinen einzigen Tiefpunkt, in der viel zu kitschigen Ballade "i Don't Wanna Cry No More"."Crazy Cat" lässt uns mit seiner naiven und unkomplizierten Art aber wieder glücklich werden(guter Rocksong)."Giants", "Revolution Now"(mit dreist entliehenen Mittelteil-San Francisco (Be sure to wear some flowers in your hair) written by John Philips)), "Music", "Step out of Hell", "I believe" und longing sind allesamt Kleinkunstwerke, die an Orginalität nicht zu überbieten sind.Fehlt noch die (für meine Begriffe) beste Ballade allerzeiten "Windmill"-wirklich traurig.Irgendwo schade, dass Michael Kiske danach gehen musste.Fazit:Nicht jeder Helloween-Fan der Anfangstage liebt diese Werk doch es hat mehr Aufmerksamkeit verdient als es bislang erhalten hat.
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am 5. November 2003
...ja schon klar als Anhänger des deutschen Speed Metal Geträllers kann man sich mit diesem Werk nicht anfreunden. Ich bin selbst Helloween Fan der ersten Stunde aber das was die Jungs auf diesem Album zeigen ist musikalisch erste Sahne. Zwar driftet der Sound teilweise sehr in popige Lagen ab aber trotzdem ist zu sagen das es sich hierbei um ein Meisterwerk handelt. ....die facettenreiche Songstruktur....Kiske's Gesang der endlich mal voll zur Geltung kommt ohne nur rum zuquietschen....die brilliante Gitarrenarbeit.....kurz gesagt ich kenne aus deutschen Landen nur wenig vergleichbares. Schade das es die Originalbesetzung nicht mehr gibt.
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am 23. Juni 2006
Dieses Album wird wohl auf ewig das am meisten diskutierte Album von Helloween bleiben, ist es doch eine fast komplette Abkehr vom alten Stil, der die Band so berühmt gemacht hat. Bis auf den Opener "First Time" gibt es eigentlich keinen einzigen Track, der an alte Alben wie Keeper 1&2 erinnert. Somit endete das ganze in einem kommerziellen Desaster, und im Rauswurf von Sänger Michael Kiske, der den Stilwechsel zum großen Teil zu verantworten hatte. All das ändert aber nichts daran, dass es ein wirklich brilliantes und aussergewöhnliches Album ist, welches man auf jeden Fall gehört haben sollte, auch dann, wenn man der Musik von Helloween sonst nichts abgewinnen kann. Hier reiht sich wirklich ein Highlight an das nächste, kaum ein Song ähnelt dem anderen, und doch sind fast alle absolut gelungen. Als Beispiel seien genannt, die erste Single "When the Sinner" das spacige "Giants", sowie die wunderschöne Ballade "Windmill". Das beste gibt es allerdings zum Schluss, "I believe" ist ein großartiges Epos, welches zum Nachdenken anregt und einen wunderschönen Mittelteil aufweist. "Longing" ist ein Song, den ich einfach schwer beschreiben kann, langsam, dramatisch, und von einer unglaublichen Intensivität und mit der wohl besten Gesangsleistung von Michael Kiske seiner gesamten Karriere. Dieser Song lässt mich seit 1993 nicht mehr los.

Ich kann allen nur raten, die Scheuklappen mal abzulegen und sich auf dieses Albun einzulassen. Der Kauf lohnt sich nun ganz besonders da dieser Exp. Ed. noch eine Zusatzdisk mit 8 Bonustracks beiliegt. Diese erreichen zwar selten die Qualität der regulären Albumtracks, sind aber dennoch eine willkommene Bereicherung.
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am 31. Juli 2008
Ganz klar, bei diesem Album sind Helloween von den Speedmetal Pfaden abgewichen und haben etwas neues gewagt.
Leider sind sie damit nicht auf die verdiente Resonanz gestossen. Es ist ganz klar kein beinhartes Metalalbum geworden, dafür sind auch zuviele Balladen drauf, aber sie haben sich eine Menge neuartige Ideen einfallen lassen. Allein Crazy Cat mit den Bläsern, die Effekte bei When the sinner... usw. Auch die Balladen wissen sehr zu gefallen.
Volle Punktzahl für ein innovatives, melodisches Album das einfach gute Laune macht beim Anhören!
(Es ist die letzte Platte mit Michael Kiske!)
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