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am 1. Juni 2007
Wer käme nur auf die grauenhafte Idee, eine neue Prohibition auszurufen!? Auf diesen Schreck muß ich mir erstmal ein Guiness aufmachen! Womit wir beim Grundnahrungsmittel von Rory Gallagher wären, und das ist just der spiritus (sic!!) rector hinter GWYN ASHTON. Keiner hat diesen walisischen Gitarren-Hexer derartig nachhaltig beeinflußt, wie dieser teuflisch-gute irische Bühnen-Derwisch. Mehr als einmal war Gwyn der Opening-Act für sein großes Vorbild. Da sich Rory 1995 viel zu früh in die ewigen Brauerein zurückgezogen hat, sind Gitarren-Helden vom Schlage eines GWYN ASHTON gefragter denn je!

Geboren wurde GWYN ASHTON in Wales, wanderte aber mit seinen Eltern nach Australien aus, um in Adelaide aufzuwachsen. Dort war er in den 80ern in diversen Formationen unterwegs. Er gehört damit zu der Riege von hochkarätigen australischen Blues-Rockern wie Dave Hole oder Rob Tognoni. In den späten 80ern kehrte er nach Großbritannien zurück, denn in der australischen Provinz läßt sich schlecht Karriere machen. Dort freundete er sich mit den Cracks von Status Quo an, und war oft in deren Vorprogramm unterwegs. Auch für andere Top-Acts wie AC/DC, Steve Morse, Albert Lee, Johnny Winter, Peter Green, B.B.King ....., die Liste ließe sich endlos fortsetzen, eröffnete er sie Show.
Trotz dieser langen Zeit 'on stage' ist seine Discographie sehr übersichtlich: zusammen mit der "Prohibition", die hier besprochen werden soll, kommt er gerade mal auf vier Solo-Scheiben. Aber die haben es in sich!!

"Prohibition" ist m.E. die beste Scheibe von GWYN ASHTON, knallhart und knochentrocken produziert - so macht mir Blues-Rock richtig Spaß. Man könnte es 'neudeutsch' Power-Blues-Rock nennen, aber dieser Ausdruck läßt mittlerweile bei mir die Galle hochkochen. Es ist unglaublich, wie man von und mit 'hochgelobten' Power-Bluesern geradezu vollgemüllt wird, die alle auf der Joe-Bonamassa-Welle surfen. Hauptsache laut und schnell scheint die Devise zu sein, und dieser Krempel langweilt mich mittlerweile unsäglich!!

Nicht so die "Prohobition": die Songs sind alle hochinspiriert und werden geschickt variiert. Da sind dann knüppelharte Tracks dabei wie "Ball & Chain", "Prohibition" oder "Back to you". Knallharter Boogie wie "Get up" und "Secret agent" wechselt sich mit SRV-Shuffle "Ain't my style" ab, eine simple akustische Ballade "Castaway" oder funky-style á la "Guitar town" - das Album ist sehr abwechslungsreich, ohne einen 'roten Faden' vermissen zu lassen! Zwei Tracks ragen heraus: seine 'Biographie', genannt "The road is my religion" und das 8-Minuten-Instrumental "Rest in paradise", das Rory Gallagher gewidmet ist, aber eher jazzige Roots hat.

Für diese grandiose Scheibe gibt's für mich nur eine Wertung: volle fünf Sterne!! Wer auf Bonamassa und Tognoni steht, bekommt hier sein volles Pfund - garantiert! Aber auch Leute, die auf 'Ich-möchte-gerne-Power-Blueser-sein'-Gitarristen stehen, sollten sich dieses Kontrastprogramm unbedingt 'reinziehen!
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am 8. Januar 2008
Wer Gwyn Ashton immer nur auf Rory Gallgehr zu reduziert, tut dem in Australien aufgewachsenen Gwyn eigentlich völlig unrecht. Nach vielen Jahren "On the Road" durch kleine Clubs Europa, Amerika und Australien hat Gwyn inzwischen seinen eigenen Stil entwickelt, auch wenn er immer mal wieder Rory covert und auch rein äußerlich gewisse Ähnlichkeiten festzustellen sind.

Die 2006 erschienene CD "Prohibition" ist seine bisher bestes und vielseitigstes Album, das zusammen mit Chris Glen (b), Ted Mc Kenna (dr) und Don Airey (keyb) aingespielt wurde. Die 12 Songs bewegen sich auf der gesamten Bandbreite des Bluesrocks, von ruhigen, langsamen Blues-Nummern wie "Rest In Paradise" und dem autobiografischen "The Road Is My Religion", von groovenden Slide-Rockern wie "Get Up, Get Over It" und dem stampfenden "Are you Lonely" , der Ballade "Castaway" bis hin zur heulenden Slidegitarre bei "Ball & Chain" und dem obligatorischen Rory-Cover "Secret Agent".

Eagl, ob langsamer, gefühlvoller Blues oder schnelle Rocknummer, Gwyns Gitarre und Gesang sind immer authentisch und kraftvoll, immer eingerahmt von einer erstklassigen Rhythmusarbeit von Chris Glen und Ted McKenna.

Diese Scheibe ist schnörkel- und zeitlos und macht einfach Spaß zuzuhören, während man auf den nächsten Auftritt von Gwyn Ashton in unseren Breitengraden sehnlichst erwartet ...
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