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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
169
3,6 von 5 Sternen
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am 12. März 2006
Was sind wunderbare kleine Platten? Wunderbare kleine Platten sind diese unverhofften Fundstücke, denen man sich ohne Erwartungen nähert, diese scheinbar mühelos hingeschriebenen Randnotizen zum musikalischen Konkurrenzkampf, diese introspektiven und bescheidenen Songsammlungen, die nicht in neue Welten entführen, sondern den Blick nur auf ein übersehenes Fleckchen am Wegesrand lenken und den Hörer mit einem Lächeln für sich gewinnen. Gilmours "On an Island" ist so eine wunderbare kleine Platte.
Wer energischen Rock oder gar ein aufwühlendes Meisterwerk von "Animals"-Format erwartet, muß enttäuscht werden, denn die dritte Solo-Scheibe des neulich 60 gewordenen Gitarristen ist unverschämt verträumt und in sich ruhend. Dabei hat die Musik durchaus einiges mit Pink Floyd gemein, denn – man mag es kaum glauben – sie erstreckt sich weit in die Vergangenheit und führt zurück zu den stillen Momenten von "Meddle", "Obscured by Clouds" und "More". Es ist die Musik eines Ausnahmekünstlers, der mit allem im reinen ist, auf eine lange Karriere zurückblickt, viel zu erinnern hat und von dem Recht, sich zu erinnern, ausgiebig Gebrauch macht.

Wenn im instrumentalen Opener "Castellorizon" die Feuerwerkskörper hochgehen und den mit Spannung erwarteten Gitarreneinsatz ankündigen, stellt sich die erste Gänsehaut ein und bleibt für's erste. Der Mann hat nichts verlernt, bearbeitet den Gitarrenhals noch immer genauso gefühlsecht wie vor 20 oder 30 Jahren. Das Intro geht nahtlos über in das Titelstück mit Crosby und Nash, das eine ähnliche Schönheit ausstrahlt wie "On the Turning Away" oder eben das Material der frühen 70er, und man kann aufatmen, denn auch Gilmours samtene Stimme ist die gleiche wie damals. Mit dem getragenen "The Blue" geht es ebenso ätherisch weiter, denn es gleicht einem Nickerchen in einem Ruderboot zwischen Himmel und Meer und gleitet ausgeruht durch ein inspiriertes Solo.
Die dramaturgische Kurve wird nun verlegen steiler, denn nie ist die Scheibe näher am Rock als beim folgenden "Take a Breath", dessen stampfender Rhythmus zwar immer noch zu den Leisetretern gehört, aber dennoch an "Dogs of War" oder ähnliche Stücke erinnert. Das atmosphärische Instrumental "Red Sky at Night" mit Gilmour persönlich am Saxophon wäre auf "Wish you were Here" oder auch "A Momentary Lapse of Reason" nicht fehl am Platz, "This Heaven" ist ein entspannter Bar-Blues, und das anfangs collagenartige Instrumental "Then I close my Eyes" mit seinem kreisenden Arrangement führt den Hörer hinunter zum Strand. Und damit wird nun das letzte Drittel eingeleitet:
Abgesehen von der gilmour-typischen Slide Guitar könnte "Smile" auch von Paul McCartney sein, sogar stimmlich, bevor die verwunschene Piano-Suite "A Pocketful of Stones" so tut, als würden sich Floyd, Mick Hucknall und Kate Bush eine alte Yes-Platte reinziehen. Der melancholische Ausklang "Where we Start" beschwört "Obscured by Clouds" dann sehr eindringlich. Es ist der Song, den Steven Wilson von Porcupine Tree seit Jahren immer wieder zu schreiben versucht, mal mit mehr, mal mit weniger großartigem Erfolg. Hör' genau hin, Steven: Das ist es, oder? Und das ist der Meister, das ist Gilmour himself. Auch der Text läßt aufhorchen und endet mit einem wissenden "so much behind us, still far to go", das noch lange in der Seele nachhallt. Ja, verstanden, David, genau verstanden.
Manch einer wird zwar unter den Songs den ganz großen Überflieger vermissen, die Mehrzahl der Texte banal finden und diesem vermeintlichen Abschiedswerk Selbstzitat, Plätschertum und Kontrastarmut vorwerfen. Wer aber "Burning Bridges", "Mudmen", "A Pillow of Winds" oder auch "Signs of Life" mag, wird auch auf Gilmours Dämmerinsel Freunde finden.
Anspieltips: "On an Island", "A Pocketful of Stones", "Where we Start"
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am 30. Dezember 2015
4 Sterne für den Pink Floyd Vituosen, schöne relaxte CD gibt sicherlich bessere Titel, aber durchaus zum Anhören +++ ++ ++++ +++
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am 20. Januar 2017
War ein Geschenk und der Beschenkte als Pink Floyd Fan war total begeistert, also nur zu empfehlen, Daumen hoch Super
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am 14. Juni 2015
habe ich nicht verstanden, diese Qualifizierung zwischen Waters und Gilmour mir auch egal, die Songs sind melodisch erinnern an Pink Floyd
somit liebe ich sie ---
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am 9. März 2016
Tolle CD, genau das Richtige um abends nach einem anstrengeden Tag im Sessel zu sitzen und los zu lassen. Sehr ruhig!
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am 14. März 2006
Nach einer Wartezeit von 12 Jahren endlich die nahtlose Fortsetzung der Division Bell.
...und Du setzt den alten Beyer Dynamics auf, schmeißt den Röhrenverstärker an und lauscht diesem schweren,satten und vollen Gitarrensound und sofort bist Du wieder drin, in der Floyd Welt der Melancholie, Phantasie und Sphäre. Tauche einfach ab und lass die Gedanken kreisen und las Dich fallen in diese fantastische CD.
Diese Musik ist wie ein gutes Buch, sie gibt der Phantasie Raum.
Ein überzeugendes Werk des Rock-Dinos, perfekt inszeniert mit
Gesangsparts von Crosby und Nash,featuring Phil Manzanera and
Rick Wright. Schön einmal Davids Saxophon zu lauschen, ganz anders gespielt als sonst von Dick Parry auf den Floyd Alben.
Moderner perfekter Psychedelic Rock des 21.Jahrhunderts.
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am 15. Oktober 2014
"The Final Cut" war praktisch ein Solowerk von Roger Waters gewesen, "Momentary Lapse of Reason" und "Division Bell" praktisch Solowerke von David Gilmour, letzteres unter Mitwirkung von Richard Wright. So betrachtet ist "On an Island" nicht unbedingt das dritte Soloalbum Gilmours, sondern kann auch als das fünfte betrachtet werden.

Im Vergleich zu "Division Bell" finde ich Gemeinsamkeiten und Unterschiede: Gilmours Soli sind von gleicher Qualität und ähnlichem Sound. Beide Alben enthalten Saxophon... bloß spielt Gilmour es diesmal selbst. Auf beiden Alben wirkt Wright mit. Beide Alben beginnen (wie früher bereits "Momentary Lapse" und "Wish you were here") mit einem anschwellenden Gitarreninstrumental. Das Songwriting von "On an Island" und "The Blue" erinnert an "Great Day for Freedom" und "Coming back to Life", bloß mit weniger drückendem Bombast in der Produktion. Unter der Annahme, dass manche Menschen im Alter ruhiger und ausgeglichener werden, wirkt "On an Island" auf mich wie eine konsequente, um zwölf Jahre weitergealterte Fortsetzung von "Division Bell". Dafür gibts vier Sterne. Für die Höchstpunktzahl reicht es mir nicht, dazu sind mir zu wenige rockige Momente enthalten.
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am 8. Juni 2017
Diese CD war ein Geschenk meiner Arbeitskollegen, die wissen, dass ich ein großer Pink-Floyd-Fan bin. Ich habe in den vergangenen 10 Jahren immer wieder mal reingehört, aber mir ist leider kein einziger Titel in Erinnerung geblieben. Ich finde das Album einfach nur langweilig. Es tut mir leid, das sagen zu müssen, denn ich halte David Gilmour für einen begnadeten Gitarristen und Sänger. Aber er ist leider kein guter Songwriter. Mein Eindruck ist: Wenn Roger Waters schreibt und David Gilmour ausführt, wird es ein Meisterwerk. Als Solo-Künstler finde ich Waters etwas besser. "Amused to Death" ist meines Erachtens ein gutes Album. An die Qualität der gemeinsamen Arbeit können aber beide nicht anknüpfen.
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am 26. Dezember 2007
Es ging mir wie vielen Kritikern dieser Platte, beim ersten Anhören fand ich sie schlichtweg langweilig. Wo war diese Pink Floyd oder vorallem David Gilmour typische rockige Melancholie? Wo war die Spannung?? Stattdessen plätschert das Album so vor sich hin. Erwartung nicht erfüllt. Die CD landete im Regal und ward nie mehr gehört... Halt!
Durch Zufall stieß ich in der "Gitarre und Bass" auf einen Artikel über On an Island und dachte, ok ich hörs mir nochmal an.
Diesmal nicht unter Stress auf dem Weg vom Musikgeschäft zurück, sondern in Ruhe auf der Couch liegend über Kopfhörer. Und ich war überrascht. Was für eine Wendung im Solo von On an Island! Was für eine Melodieführung bei Take a breath! Huch, dieses sehr bluesige This Heaven! Und dieses melancholische A poketful of Stones! Das Album hat ja doch mehr als zunächst erwartet!
Das Album ist zu sehen, als das was es ist, das wahrscheinlich letzte größere Werk eines in die Jahre gekommenen Musikers. Live weiß David Gilmour noch immer voll zu überzeugen. Aber an die musikalische Hochzeit (die für mich in der Zeit von "Live in Pompeij" liegt) reicht er lange nicht mehr heran.
4 Sterne für ein wunderschönes Album mit dem bitteren Nachgeschmack des Alters...
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am 17. Juli 2009
...ist, was Meister Gilmour hier auf CD bannt. Ich habe mir das doch sehr umstrittene Album nach langem Überlegen doch zugelegt, da ich dachte, als Pink Floyd Fan sollte man so etwas besitzen. Allzu große Hoffnungen habe ich mir allerdings nicht gemacht, da es ja, wie gesagt, viele kritisieren. Ich sollte allerdings aufhören, auf anderer Kritiken zu hören.

Das Album ist großartig!

Man muss die Platte unter der Berücksichtigung der Tatsache, dass es es sich hier nicht um ein Pink Floyd Album, sondern um ein David Gilmour Album handelt hören. Das hab ich anfangs auch nicht gemacht - und genau das war auch mein Fehler. Weder Mark Knopflers, noch Mick Jaggers, noch Phil Collins Soloalben klingen nach ihren Stammbands. Und das muss man einsehen. Ob das nun zum Vorteil oder Nachteil des Albums beiträgt ist subjektiv. In diesem Fall würde ich sogar sagen, es trägt zum Vorteil bei, da es hier nicht im Geringsten zu Abkupferungen oder Ähnlichem kommt.

Ja, und unter diesem Aspekt muss man dieses Album hören und demselbigen eine Chance geben.

Fazit:
Es handelt sich hier um ein Soloalbum eines zweifellos alt gewordenen, aber dennoch großartigen Musikers, das auf seine eigene Art und Weise zu überzeugen weiß. Es ist kein Pink Floyd Album, und nein, es ist auch kein geniales Konzeptwerk, und mit Prog hat das ganze auch nichts mehr zu tun.
Was das Album ausmacht, ist seine Atmosphäre, seine Stimmung, die Ruhe, die es verbreitet - sprich also das einzige, was aus alten Pink Floyd Zeiten noch geblieben ist. Doch das ist es nicht allein. Ich kann mich noch an A Momentary Lapse Of Reason und meinetwegen auch The Division Bell erinnern, wo Roger Waters deutlich gefehlt hat. Ich hätte nichts gegen Waters' Einfluss auf diesem Album gehabt, aber dennoch fehlt er hier letztendlich nicht.

Meiner Meinung nach sehr empfehlenswert.

Friedrich Stenzel, 16
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