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Kundenrezensionen

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am 6. September 2009
Für Freunde u. Fans des Genres ein Film der im Archiv nicht fehlen darf! Trotz oder gerade wegen der, im Vergleich mit heutigen Filmen dieser Art antik anmutenden Effekte, ein unglaublich atmosphärisches Werk und gut in Szene gesetzt. Die Besetzung haucht den phantastischen Figuren dieser Geschichte Leben ein und lässt das Märchen Wirklichkeit werden. Für Menschen die mit dieser Filmgattung nur wenig anzufangen wissen oder sich Special-Effects-Orgien ohne all zu große Pausen erwarten, ist dieser cineastische Klassiker jedoch nicht geeignet.
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am 24. September 2008
Nachdem ich die Rezessionen der anderen Versionen dieses Films las hatte ich mich für diese Kabel 1 Edition entschieden.

Aber wie auch bei den anderen Dvd's beschrieben ist die Bildqualität schlecht, verdammt schlecht. Das Bild macht den Eindruck als wäre es von einer Kinoleinwand abgefilmt...
Das wird einem Auffallen, selbst wenn man noch so anspruchslos ist.
Alles wirkt ziemlich verwaschen so das man Schwierigkeiten hat Details zu erkennen.

Kann diese Dvd beim besten Willen nicht empfehlen.
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Also. Ich grinse noch immer. Ganz deftig.
Ich muss es schon sagen: diese absolut erdige, holzige, spartanische Blu Ray lässt mich total in wunderschönen VHS-Erinnerungen schwelgen. Nicht, dass Sie mich - liebe Leser und LeserInnen - falsch verstehen, aber was hier von Power Station (dem Rechteinhaber?) abgeliefert wird, ist ein absolut herrlicher Bildtransfer und auch der Ton hat mich überzeugt. Ich muss hier also vehement allen Vorrezesenten widersprechen, dass das Bild nur auf DVD-Niveau liegt. Humbug! Wer diese Scheibe auf einem entsprechend großen, gut aufgelösten Fernseher/Beamer anschaut, wird sich sehr, sehr freuen, wie überaus überraschend gut die Details bzw. die Feinheit des Transfers ist. Mir ist es sehr bewusst, welche überschwängliche Tonwahl ich hier wähle, aber es ist wirklich so: schon beim Prolog mit Prinzessin Irulan lassen sich Gesichts- und Hautdetails erkennen, wie sie nur in HD funktionieren. Bestätigt wird der Eindruck über den ganzen Film hinweg: noch nie habe ich Dune in so einer Farb- und Detailpracht gesehen (und noch nie wurden die doch relativ einfachen Miniaturen aus dem Special Effects Team von Dune so "bloßgestellt" wie hier - was aber dem Charme des Filmes - zumindest für mich - keinen Abbruch tut)!

Zur Neu-Synchro will ich auch noch ein paar Worte sagen, bevor ich zum hinkenden, zwinkernden Teil meiner Rezension komme. Also, die Neu-Synchro. Mhm. Kann mir hier irgendwer verraten, was denn neu aufgenommen wurde? Bis auf den Prolog mit Prinzessin Irulan (die Stimme und Betonung ist in der Tat neu), ist mir nämlich sonst nirgends etwas Neues aufgefallen bzw. muss ich auch gestehen, dass der "neue" Prolog gar nicht mal sooo schlecht ist.

Was mich aber noch immer schmunzeln lässt zu dieser Blu Ray, ist diese sagenhafte Schlichtheit. BD-Live, In-Movie-Menüs, Sechs Tonspuren, Infotracks - nicht hier!!
Ganz im charmanten Gegenteil: Disc rein, Film startet. Kein Menü. Nur (schöner, guter) deutscher Ton. Kapitelmarken gibt es zwar, aber die wurden anscheinend nicht nach dem Inhalt gesetzt, sondern nach bestimmten Zeit Intervallen - herzhaft stümperhaft, aber wenigstens gibt es welche ;)

Also wer schon immer mal wieder dieses Videokassetten-Feeling habe wollte (Film rein - Film läuft), der kann hier getrost ein paar Euros für diese Scheibe ausgeben. Ist die Austattung also quasi überhaupt nicht vorhanden, so ist es umso überraschender, mit welcher Ton- und vorallem Bildqualität hier konfrontiert wird (ich wette meinen Hintern, dass das Studio irgendwie zum amerikanischen Universal-Transfer gekommen ist, der schon auf HD-DVD sehr überzeugend ausgesehen hat).

Auch wenn's eigentlich keine ganzen fünf Sterne wären (wegen der Ausstattung), so will ich hier aber trotzdem die volle Sternzahl abliefern, weil 1.) der Preis angemessen ist und 2.) der Film derartig schön und doch zugleich spartanisch genießbar ist.
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TOP 1000 REZENSENTam 19. März 2017
David Lynch gilt als Meister filmischer Albträume - seine Werke sind surreal, verstörend, surrealistisch und wenden sich an das Unbewusste im Zuschauer. Dieser typische Stil setzte sich vor allem ab "Blue Velvet" immer mehr durch. Seine vorherigen Filme waren noch nicht so einheitlich. Expermimentell war "Eraserhead" und der Nachfolgefilme "Der Elefantenmensch" etablierte ihn auch im Mainstream-Kino. Durch den Ausstieg von Ridley Scott kam David Lynch schließlich zu seinem nächsten Projekt. Dino de Laurentis kontaktierte ihn für die Adaption des Weltraum-Romans "Dune" von Frank Herbert. Lynch verfasste mehrere Drehbücher für dieses ambitionierte Projekt, aber erst seine 7. Drehbuchversion wurde dann auch akzeptiiert.

Die Kosten waren sehr hoch und beliefen sich auf 52 Millionen Dollar. Es sollte ein Monumentalfilm mit langer Laufzeit werden, doch die Produzenten bestimmten, dass das Material auf 2 Stunden zusammengeschnitten werden musste. So gab Lynch auch einmal zu, dass er "Dune" nicht im Griff hatte. Er machte den Film für die Produzenten, aber nicht für sich selbst. Es war unvermeidbar, dass "Dune" bei der Kritik ein echter Mißerfolg wurde. Für den Zuschauer zu sehen ist vielleicht, dass der Film je mehr er sich zu seinem Höhepunkt bewegt, desto eher verzettelt sich auch die Handlung. Dabei ist besonders die erste Stunde dieser aussergewöhnlichen Science Fiction Opera atmosphärisch brillant gestaltet.
Dies ist schon in der ersten sehr bekannten Szene des Films zu sehen. Da hat sich Lynch entschieden die Einleitung von Prinzessin Irulan (Virginia Madsen), der Tochter des Imperators Shaddam IV. (Jose Ferrer) erzählen zu lassen. Lynch setzt da auf die Mystik der Geschichte, der Zuschauer hört die inneren Monologe der Protagonisten und sieht wie diese Figuren von Träumen und Visionen geplagt werden. Mit dem jungen Paul Atrreides (Kyle McLachlan) kommt eine Art Messiasfigur ins Spiel.

Es ist das Jahr 10191 - die Menschheit hat inzwischen das Weltall besiedelt. Vier Planeten stehen im Verdacht an einer Verschwörung beteiligt zu sein: Arrakis oder "Dune - der Wüstenplanet" ist der einzige Planet des Universums auf dem das "Spice" existiert. Das "Spice" ist eine bewusstseinserweiternde Droge, mit der es möglich ist, durch pure Gedankenkraft sofort in jeden Teil des Universums zu reisen. Das Spice wird mit riesigen Erntemaschinen abgebaut, doch es ist ein gefährliches Unterfangen. Es gibt riesige Sandwürmer in dieser Wüste. Aber das Spice muss fließen...die Navigatoren der Raumfahrergilde brauchen sie für diese interstellare Raumfahrt mit Überlichtgeschwindigkeit. Wer das Spice hat, der regiert das Universum - Bewohner dieses begehrten Planeten sind die Fremen. Zweiter Planet im Verschwörungsverdacht ist der Giedi Prime, auf dem der böse Herrscher Vladimir Harkonnen (Kenneth McMillan) mit seinen fiesen Verwandten Rabban (Paul L. Smith) und Feyd (Sting) herrscht. Der dritte Planet ist Kaitan, Sitz des Imperators - er hat mit Harkonnen eine Allianz gegen den beliebten Herzog Leto Atreides (Jürgen Prochnow) geschmiedet, dem Herrscher des Planeten Caladan. Wie die Vertraute des Imperators, die ehrwürdige Mutter Gaius Helen Mohiam (Sian Philipps) gehört auch Letos Konkubine Jessica (Francesca Annis) dem Orden der Bene Gesserit Schwestern an. Gemeinsam hat das Paar einen Sohn namens Paul geboren, obwohl es ihr streng verboten war - sie hätte nur Töchter gebären dürfen. Dieser Paul könnte tatsächlich der kommende "Kwisatz haderach" sein, vom dem die Prophezeiungen erzählen. Harkonnen gelingt es, Letos Leibarzt Dr. Wellington Yueh (Dean Stockwell) zum Verräter zu machen. Letos Tod ist damit besiegelt. Doch noch mehr wird auch Paul nach dem Leben getrachtet..

Geplant waren noch weitere Teile des ausufernden Romans, aber durch den finanziellen Mißerfolg kam es leider nicht mehr dazu. So ist "Dune" in seiner 80er Jahre Fassung genauso unfertig und gescheitert wie der erste Versuch, aus dem 70ern Tolkiens "Herr der Ringe" zu verfilmen. Die Zeichentrickversion von Ralph Bakshi kam als unvollendete Geschichte in die Kinos.
Kameramann Freddie Francis hat für "Dune" natürlich tolle Bilder geschaffen, dies verleiht der etwas wirren Weltraumoper einiges an Faszination. Auch die Musik von Toto und Brian Eno ist opulent und unterstützt manch eine grandiose Szene. Besonders geheimnisvoll wirken die Mächte der Bene Gesserit Hexen. Viele bekannte Schauspieler wie Max von Sydow, Everett McGill, Brad Dourif, Patrick Stewart, Linda Hunt, Silvana Mangano oder Sean Young sind in kleinen Nebenrollen zu sehen. Interessant auch Bezüge zur heutigen Welt. Spice als Treibstoff für das gesamte Transportsystem der Zukunft erinnert immer mal wieder an unser Erdöl aus den Wüstengebieten des Nahen Ostens.
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am 16. Dezember 2011
Selten habe ich mich dermaßen über einen DVD-Kauf geärgert. Ich besitze bereits sowohl die TV- als auch die Kino-Version des Films auf DVD, beide in einer "akzeptablen" Qualität. Mit dem Kauf dieser Doppel-DVD hatte ich gehofft, endlich eine aufgearbeitete Fassung zu erhalten. Aber weit gefehlt: Der TV-Film besitzt eine schlechtere Qualität als meine alte DVD von 2002. Das Bild ist extrem pixelig, trotz Cinemascope nur in 4:3 aufgenommen (also 2 riesige, schwarze Balken am Bildrand), und alle 2 Sekunden zittert (!) das Bild bei Bewegungen. Ich habe es nicht geschafft, länger als 10 Minuten den Bildschirm zu betrachten. Danach hatte ich schon fast Kopfschmerzen.
Es ist eine Frechheit, diesen Artikel hier im Shop als "HD-Qualität" anzupreisen. Die Kino-Fassung sieht zwar etwas besser aus, aber die 180-Minuten-Version ist definitiv nicht HD. Auf der DVD steht: "Kinoversion in HD und TV-Version". Das geht aus dem Amazon-Titel nicht hervor.
Bloß die Finger weg von dieser DVD! Dann besser den Film aufnehmen, wenn er im TV läuft.
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am 12. Mai 2017
Vielen Dank erstmal
Bin sehr zufrieden.Erfüllt das was in der Anzeige beschrieben wird. Jeder Zeit und sehr gerne wieder. Lieben Gruß Patrick
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am 19. Dezember 2008
Wunderbarer alter Schinken mit entsprechend brillianter Bildqualität(kicher) und Tonkulisse! Die Parallelen zum Ursprungswerk sind auch dürftig. Aber ansonsten ein Klassiker! Aus dem Grund für mich 5 Sterne, aus objektivitätsgründen nur 3!
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am 27. Oktober 2011
Nachdem Amazon natürlich wieder alles zusammenwirft: folgende Besprechung bezieht sich auf die "deutsche" Bluray "Dune - Der Wüstenplanet" mit dem Sandwurm am Cover.
Es kursieren mehrere Versionen von "Dune" auf Bluray, daher eine kleine Übersicht, was das Internet (u.a. highdefdigest.com) so hergibt:

*) amerikanische Version von "Universal": Personencollage am Cover. Wird in Europa offenbar nicht offiziell vertrieben, gibts nur als Import - ist aber anscheinend Region-free. Die Bildqualität wird üblicherweise gelobt (und schaut auch auf den Screenshots gut aus), allerdings ist diese Version von Bilddefekten (Staub, Kratzer) geplagt.
*) französische Version von "Opening": Planeten-Cover. Kein Schmutz, dafür eher bunt und angeblich teilweise zu hell (nebenbei: hat natürlich auch das "Universal" Logo der originalen Produktionsfirma im Vorspann, aber nicht am Cover).
*) deutsche Version von "ScreenPower" (hier besprochen): Wurm-Cover. Basiert lt. Internetquellen auf dem gleichen Ausgangsmaterial wie die französische Version, ist allerdings deutlich dunkler.

Und hier haben wir schon das Hauptproblem dieser Bluray: die Schatten saufen gnadenlos ab, und was "dunkel" ist, ist meist einfach nur geblockt schwarz - und dunkel ist der Film halt ziemlich oft. Abgesehen davon ist die Bildqualität für einen Film von 1984 eigentlich sehr ordentlich, Rauschreduzierung wurde nicht übertrieben, Schärfungsartefakte gibts auch keine, und Schmutz ist praktisch keiner vorhanden. Umso trauriger, dass durch den hemmungslos übertriebenen Schattenkontrast eigentlich die Qualität weitgehend ruiniert wurde. Das hat halt wieder mal der "Dödel an den Einstellrädchen" verbockt. Das ist wirklich ärgerlich, weil abgesehen davon ist die Qualität wirklich gut. Schwarzwert-Fetischisten kommen evtl. auf ihre Rechnung, aber mir tun beim Zusehen - ohne Übertreibung - die Augen weh, weil die ganzen Leerstellen im Bild und - noch schlimmer - der Wechsel zwischen "gar nichts da" und "doch ein bisschen Zeichnung" sehr, sehr anstrengend ist. Nachregeln an den Video-Einstellungen nützt da auch nichts, weil man dann eigentlich nur gnadenlose Tonwertabrisse zum Vorschein bringt. Ausserdem wird dann öfters kräftige Blockbildung in den Schatten sichtbar - offenbar ein Kompressionseffekt, weil es sich nur um eine 25GB-Bluray handelt. Nebenbei bemerkt sieht man bei den Szenen mit nachträglich einbelichteten Effekten (z.B. den blau fluoreszierenden Augen) wegen der damals noch notwendigen Zwischenkopien einen leichten Qualitätsabfall - dafür kann aber die Bluray nichts, eher spricht es für sie, wenn sie diesen Unterschied sichtbar macht.
Zum Ton: Die Bluray hat keinerlei (!) Menü, der Film fängt einfach so an, und offiziell und lt. Cover gibts nur die Deutsche Synchro-Fassung (ich schätze mal aus vertriebsrechtlichen Gründen). Über die Fernbedienung lässt sich aber sehr wohl zwischen drei Tonspuren wählen: Deutsch (LPCM), Englisch (LPCM) und Englisch (DTS-HD MSTR). Diese Version ist also auch für Synchro-Hasser geeignet.

Der Vollständigkeit halber noch kurz zum Film selbst: meiner Meinung nach vom Stil her eher ein Fantasy- als ein Science-Fiction-Film. Die Aussattung (Kostüme, Kulissen) ist sehr gut gemacht, die "Effekte" mit fliegenden Raumschiffen aus der Vor-Computer-Zeit sehen heute natürlich etwas ältlich aus. Stilistisch wirkt er auf mich manchmal wie "Jules Verne in den 1980er Jahren". Der Film war und ist ja nicht unumstritten; nicht jeder wird ihn so begeistert lieben wie die eingeschworene Dune-Fan-Gemeinde, er ist aber auch nicht das Desaster, zu dem ihn die Kritik teils gemacht hat. Kein echter Klassiker (dazu ist er in Summe zu "unrund"), aber jedenfalls stimmungsvoll und durchaus sehenswert - aber nicht unbedingt in der vorliegenden Bluray-Fassung. Es könnte einen Versuch wert sein, sich über Amazon.fr die - allerdings teurere - französische Fassung (enthält auch eine englische Tonspur) zu besorgen.
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Bei der neuen Kinoversion von Dune der Wüstenplanet wurde der Ton und das Bild komplett neu überarbeitet, damit der Zuschauer den optimalen Heimkinogenuss hat. Man muss wirklich sagen, dass Marketingfilm mit der Überarbeitung von vor allem dem Bild aber auch dem Ton schon ein kleines Wunder gelungen ist. Die Bildqualität ist für einen doch so alten Film hervorragend geworden. Ich habe den direkten Vergleich mit der Laserparadise Version gemacht, die ich mir mal für ein paar Euros irgendwo gekauft hatte. Bei der Marketingfilm Version sind jetzt die Farben Satt, das Bild ist scharf. Mir sind keine Fehler aufgefallen die die Wertung für das Bild in irgendeiner Weise schmälern. Auch der Ton ist wirklich gut gelungen. Die deutsche Dolby 2.0 Tonspur finde ich gelungen, ich habe über meine Anlage keine störenden Geräusche wie Rauschen oder ähnliches gehört. Zu der deutschen Dolby 5.1 Tonspur kann ich nicht soviel wertendes sagen, da ich (schande über mich!) kein Dolby 5.1 Audio Equipment habe. Ich denke aber das die ähnlich gut ist. Die englischen Tonspuren machen vom Probehören auch einen guten Eindruck. In der Zeit wo ich auf den englischen Ton umgeschaltet hatte, sind mir keine Störgeräusche aufgefallen. Ich habe aber den Film nicht komplett in Englisch geschaut! Die hier verfügbare Dune Kino Version ist mit Abstand die beste Version die man mit deutschem Ton bekommen wird. Das manche behaupten, das Bild sei schlecht, oder der Ton verrauscht kann ich nicht nachvollziehen, da die Marketing DVD wirklich um viele Klassen besser ist als die Laserparadise DVD, die wirklich miesen Ton,, und mieses Bild hat.
Der Film hat eine Länge von 131 Minuten und 1:2.35 Widestreen (16:9 anamorph) Bildformat. Als Zusatzmaterial sind verschiedene Trailer, Filmographien, Biographien auf der DVD enthalten.
Mit dieser überarbeiteten Kinoversion des Dune Klassikers hat Marketingfilm eine DVD abgeliefert, die in der Qualität von Bild und Ton nicht so schnell von anderen überboten werden kann. Es gibt meines Wissessens keine bessere Dune Kinofilm Variante auf dem Markt. Es ist wirklich schön, das auch alte Filme in eienr guten Qualität auf DVD's gepresst werden. Ich als Fan alter SF Filme bin daher vollauf begeistert. Da dieser Film wirklich so klasse geworden ist gebe ich dem ganzen 5 wirklich verdiente Sterne!
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Ich will mich nicht als grosse Kennerin aufspielen, denn eigentlich bin ich eher im Fantasy-Genre zu Hause.
Sci-Fi Movies machen mich - allgemein betrachtet - nicht wirklich an. Es gibt jedoch Ausnahmen wie z.B."Das fünfte Element", die "Star Wars"-Reihe oder die "Matrix"-Trilogie. Diese Beispiele zeigen schon auf, das mir in dem Genre v.a. an epischen Geschichten gelegen ist ... und zwar solchen, die mehr auf Mystizismus setzen als auf Zukunfts-Technik oder Kontroversen mit Ausserirdischen!

"Dune - Der Wüstenplanet" besitzt diese Elemente.

Die Handlung gefällt mir, auch wenn sie etwas langwierig ist. Doch um eine Welt mit all ihren Inhalten überzeugend darzustellen, braucht es nunmal Zeit ( das kenne ich schon vom Fantasy-Genre ). Es wäre sicherlich nicht von Vorteil gewesen, die Dinge zu übereilen und die Story flotter zu erzählen. Dabei ginge sicher das epische Feeling flöten ( auch davon kann ich ein Lied singen ... wieviele Fantasy-Filme wurden versaut, weil sie zu kurz und gehetzt waren? )
Überzeugend ist es - das System der galaktischen Feudalgesellschaft mit ihren intriganten Adelshäusern, sowie die Kultur der Fremen-Wüstenbewohner plus ihrem religiösen Glauben ( oder Wahn )!

Die Schauspieler spielen ziemlich gut, v.a. Ian McNeice als Baron Harkonnen ist die Rolle praktisch auf den Leib geschrieben. ^^
Die Kostüme und die Ausstattung sind ebenfalls eine ( exotische ) Augenweide.
Die Kulissen sind zum grössten Teil gut, doch schon hier zeigen sich erste Abstriche - besonders in der Totalen! Denn diese werden v.a. druch CGI-Effekte unterstützt, welche nicht immer mit dem Rest ( z.B. den Schauspielern im Vordergrund ) harmonieren. Allerdings muß man bedenken, daß dies ein Fernsehfilm ist und auch schon 9 Jahre alt. Vergleicht man sie mit anderen zeitgenössischen Produktionen, so sind sie guter TV-Standard.

Die "Stimme" der Bene Gesserit klingt ein wenig zu ... satanisch!
Die Augen der Fremen erscheinen mir recht merkwürdig ... so leuchtend blau ( tropical blue ), daß es fast wehtut!

Also, mir hat "Dune - Der Wüstenplanet" recht gut gefallen. Besonders in Bezug auf die Handlung ( welche jedoch eher der Verdienst des Autors ist ).
2003 ist die Fortsetzung "Children of Dune" erschienen, welche zwar technisch und dramaturgisch perfekter ist, doch mir von der Handlung her weniger gefiel. Aber das ist natürlich Geschmackssache! ^_~

Die Buchvorlage von Frank Herbert habe ich auch gelesen, allerdings ist das schon Jahre her. Und natürlich sind Romane immer besser als deren Verfilmungen. Das ist schon beinahe ein Gesetz! ^^

PS:
Hier ist der Originalroman zum Film -> Wüstenplanet-Zyklus 1. Der Wüstenplanet
Und hier die Fortsetzung -> Children Of Dune (2 DVDs)
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