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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
3
4,3 von 5 Sternen
Beethoven: Violinkonzert und Romanzen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:3,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 21. März 2010
Die Meinung meines Vorgänger-Rezensenten kann ich ganz und gar nicht teilen, denn Christian Tetzlaff vollbringt hier wahre Wunder: Es ist unglaublich, was er aus diesem Werk Beethovens, das mittlerweile schon in hunderten Einspielungen existiert, herausholt! In jedem einzelnen Ton steckt eine ungeheure Intensität, welche mit großer Musikalität und Leidenschaft daherkommt, ohne das Ganze zu übertreiben bzw. zu romantisieren. Das Orchester der Tonhalle Zürich unter David Zinman spielt ebenfalls hervorragend, von den einleitenden Paukenschlägen bis zum Schlussakkord stimmt einfach alles. Diese Interpretation setzt Akzente: Sie lässt Beethovens "verstaubtes" in neuem frischem Glanz erscheinen. Die Aufnahmen der beiden Violinromanzen (Opus 40 & 50) sind auch exzellent. Tetzlaff zeigt sich als ein wahrhaft großer Geiger, der dem "Standard-Repertoire" neue Wege eröffnet.
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am 7. Dezember 2013
Das Violinkonzert wird hier klassisch ohne falsche Romantizismen und vom Orchester sehr temperamentvoll-pointiert präsentiert. Der Violinpart wird von Tetzlaff sehr agil und leicht beschwingt, teilweise fast tänzerisch mit einem sonnig-optimistischen Tonfall dargeboten - Geschmackssache. Allerdings fällt mir auf, dass die musikalischen Impulse überwiegend vom Orchester ausgehen; dem Violinpart mangelt es ihm gegenüber dann etwas an Persönlichkeit und Führungskraft so dass das Stück eher als Orchesterstück mit Violine darherkommt. Dies kostet dann doch den fünften Stern.

Bereits in den ersten Takten des Violinkonzert mit Einsetzen des Paukenschlags wird klar, die Räumlichkeit der Aufnahme ist phänomenal. Das Orchester spielt körperhaft voll aus mittlerer Distanz mit hoher Transparenz und einem sehr natürlich-warmen Streicherklang. Tetzlaffs Violine ist klar, aber in der Lautstärke mir etwas zu zurückhaltend aufgenommen.
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am 22. Mai 2006
Christian Tetzlaff ist der Geiger. Eine solche Leistung überragend zu finden, ist beinahe unmöglich. Die Konkurrenz der alten, erstens, Oistrakh oder Szeryng oder Milstein oder Heifetz zu toppen, ist eigentlich nicht möglich, aber auch die Konkurrenz der jüngeren Zehetmair, Zimmermann, Snajder relativiert die Leistung von Tetzlaff. Er geigt gut, aber keinesfalls singulär.

Zinman ist ein großartiger Partner, Begleiter möchte ich ihn nicht nennen.So wie sein Zyklus der Sinfonien hochgelobt wurde, ist auch hier das Orchester bemerkenswert, absolut in der ersten Reihe, etwa neben Brüggen oder Gardiner. Es wird nicht romantisiert, sondern der dramatische Beethoven herausgestellt.

Wegen des Orchesters lohnt sich die Anschaffung.
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