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am 13. Oktober 2004
Die Kurzbeschreibung dieses Films läßt schwere Kost vermuten: Dänemark um 1850. Ein kleines Mädchen verliert kurz nacheinander beide Elternteile und lebt allein mitten im Ödland im Haus der Familie, der Vater im Garten vergraben, die tote Mutter liegt im Schlafzimmer. Aus Angst vor dem Armenhaus (damals wirklich keine gute Adresse) bleibt sie dort monatelang versteckt, bis ein Kuhhirte, ein Junge nicht viel älter als sie, sie entdeckt. Nur mühsam gelingt es dem Jungen, ihr Vertrauen zu gewinnen, denn schnell muß er erfahren, daß Tinke zwar klein ist, aber ein großes Kämpferherz besitzt. Er nimmt sie schließlich mit zu dem Bauern, für den er arbeitet und hilft ihr bei der Suche nach ihren Großeltern.
Diesem Film gelingt es, dieses nicht ganz einfache Thema gekonnt um alle Klippen zu lenken. Eine dichte Athmosphäre, eine hervorragende Zeichnung aller Charaktere selbst bei den kleinsten Rollen, ein sehr realistisches Bild der damaligen Zeit ohne Beschönigungen oder erhobenen Zeigefinger. Jeder, der ein Herz hat, wird lachen und weinen und sich auf das Happy End (natürlich gibt es eines, aber nicht der typische Schmalz amerikanischer Produktionen) freuen. Wer Astrid Lindgrens Geschichten wie "Michel aus Lönneberga" liebt, oder einfach nur großes Gefühlskino, der wird hier zu 100 % auf seine Kosten kommen.
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am 4. Juni 2010
Dieser wunderbare Kinderfilm erzählt die Geschichte aus der Sicht von Tinke, dem kleinen, starken Mädchen, dass seine Eltern verloren hat, mit denen es einsam in der Hütte an einem Waldrand gelebt hat - glücklich und zufrieden.
Doch nach dem Tod der Eltern ist Tinke allein auf sich gestellt und weiss seit Monaten schon nicht mehr, wohin sie soll und lebt allein, verängstigt und völlig verwahrlost auf dem Grund und Boden der Hütte und hat immer wieder Hunger.
Eines Tages führt sie ihr Weg im strömemden Regen irgendwohin und sie begegnet dem Hirtenjunge Larus, mit dem sie sich schnell anfreundet. Er bietet ihr etwas zu essen und zu trinken an. Schliesslich nimmt er sie mit auf den Hof des Bauern, für den er arbeitet.
Hier lernt Tinke zum erstenmal nach langer Zeit einerseits Liebe und Wärme durch die Bäuerin kennen, andererseits aber auch Abstossung und Ingnoranz durch den Hofbesitzer.
Als man die Grosseltern der kleinen Tinke findet, die sie schliesslich mit zu sich nehmen, schlägt ihr die ganze Macht von Ordnung und Anstand, Sitte und Moral entgegen, gegen die sich das kleine, starke Mädchen zu wehren weiss.
Der Film besticht durch die fabelhafte und wunderbare Darstellung der Rolle durch Sarah Juel Werner, gerade 9 Jahre alt, die mit ihrem Spiel und ihren Wesen nicht nur die Herzen der Verwandten und aller Leute öffnet, sondern auch die Herzen der Zuschauern, der grossen wie den kleinen, gewinnt.
Ein wunderbarer Kinderfilm der alles andere als ein Horrorfilm ist, sondern wirklich von dem lebt, was die kleine Tinke stark macht.
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am 21. Mai 2014
..ich hatte ihn gekauft um ihn mit zwei Mädchen im Alter von 9 und 11 zu schauen, weil ich die Botschaft (ein Mädchen setzt sich durch, ist mutig trotz aller Widrigkeiten; Freundschaft zwischen 2 Kindern etc.) ganz gut für Kinder fand. Jetzt im Nachhinein bin ich froh, ihn mir vorher allein angeschaut zu haben. Da beide nicht meine Kinder sind und ich zudem von der 11 -jährigen weiß, dass sie SEHR sensibel ist, werde ich den Film wohl für spätere Zeiten aufheben und vorerst weniger "kritische" Filme mit ihnen ansehen, "Kim und die Wölfe" z. B. (den ich mir vorher wohl auch anschauen werde).

An sich finde ich den Film toll! Sehr berührend, sehr spannend, mit einer guten Botschaft. Dennoch bin ich mir bezüglich einiger Szenen ob ihres "Gruselgehalts" (Tinke und Larus beerdigen die halbverweste Mutter; Tinke fällt Menschen an und wirkte zumindest auf mich etwas unheimlich; der behinderte Sohn der Bauernfamilie ist trotz seines netten Wesens recht gruselig inszeniert (um wohl den damaligen Umgang mit Behinderten zu unterstreichen) ...) nicht sicher, ob ich es verantworten kann, "fremde" Kinder den Film schauen zu lassen. Wären es meine eigenen, ich würde ihnen den Film zeigen, weil ich dann genauer wüsste in wie weit sie schon medienkompetent und emotional stabil sind.

Leider habe ich mich von den zumeist positiven Rezensionen irreleiten lassen und dachte es handele sich um einen netten, weniger problematischen, "wahren" Kinderfilm, den man getrost zeigen kann.

Der Film ist gut, allerdings nicht unbedingt ab 6 Jahren geeignet.

ERGÄNZUNG, 28.12.14:
Ich habe den Film doch eingelegt, allerdings nur mit der 9-jährigen, die weniger sensibel und "schreckhaft" ist. Sie war BEGEISTERT!!! Weil ich den Film selber auch toll fand, erhöhe ich die Sternezahl von ursprünglich 3 auf 5.
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am 16. Juni 2006
fesselnder ausflug in eine andere zeit. eine detailgetreue illustration des bäuerlichen lebens im 19.Jh. die kleine verwahrloste tinke zeigt trotz ihrer verzweifelten situation unglaubliche stärke und selbstbewußtsein. sie weiss genau was sie will. sie schlägt die überfürsorgliche zuwendung der bauersfrau aus, die hofft mit tinke den wunsch nach einer tochter erfüllt zu bekommen. sie stößt auch die reiche familie ihrer mutter vor den kopf, bei der sie sich den zwängen der vornehmen gesellschaft unterordnen soll. erst bei der armen familie ihres vaters findet sie bedingungslose liebe und geborgenheit und darf so sein, wie sie ist.

für sensible kinder ein schwerer brocken. vor allem die im film allgegenwärtige thematik vom verlust der eltern macht angst. wenn man es schafft, die traurigen szenen auszuhalten, ist die bewunderung für tinke letztendlich stärker als die Angst.

ich empfehle daher unbedingt, den film mit den kindern gemeinsam zu sehen.
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am 12. Oktober 2004
Zum Inhalt:
Dänemark 1850 ,verwahrlost und halb verhungert lebt Tinke,
gerade mal 9 Jahre alt nach dem Tod der Eltern allein im Wald.
Hirtenjunge Larus nimmt sie mit zu dem Bauern für den er arbeitet
und hilft ihr bei der Suche nach Angehörigen.
Das selbstbewusste Mädchen erobert die Herzen der Menschen
im Nu und passt sich keiner Ordnung an.
Der Film ist einfach toll gespielt ,spannend, witzig und
rührend zugleich.Endlich mal wieder ein schöner Kinderfilm
der nicht nur Kindern gefällt.
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am 6. November 2011
Vom Hergang des Filmes ist genug geschrieben.
Zugegebener Maßen war ich auch sehr überrascht, was so eine Szene in einem Kinderfilm zu suchen hat und wie meine Tochter darauf reagiert. Aber wir Erwachsenen machen aus dem Thema Tod und Sterben ein Problem - nicht die Kinder. Sie hat stärker darauf reagiert, wie die Eltern mit dem behinderten Sohn umgegangen sind. Im Film gut gezeigt, wie Behinderte verleugnet wurden. Und auch hier sieht man es wieder sehr schön: Tinke, von den Eltern sehr liebevoll erzogen, nimmt dem ganzen die Schärfe und zeigt, wie sie mit diesem Menschen umgeht. Sie bringt ihm uneingeschränkt Liebe und Zuneigung entgegen. Ein Film, ja, aber die Stärke des Kindes und was man mit dieser Stärke erreichen kann, kommt gut raus. Mut und was Freundschaft ausmacht, dass man sich von keinem verbiegen lassen soll. Und das man auf sein Gefühl hört, wo man letzten Endes bleiben will. Nämlich dort, wo man so sein kann, wie man gerne sein möchte und dann auch noch so angenommen wird. Also durchaus ein guter Film auch für Erwachsene.
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am 1. November 2005
Ein Film für die ganze Familie.
Ganz großes Gefühlskino, ohne dabei unglaubwürdig zu werden wird hier die Geschichte eines kleinen ca. 8 Jahre alten Mädchens in Dänemark um 1800-1900 erzählt, daß kurz hintereinander beide Eltern verliert. Aus Angst vor dem Armenhaus versteckt sie sich monatelang auf dem Hof der Eltern. Dann findet sie ein ca. 9 Jahre alter Kuhhirte und nach anfänglichen Problemen befreundet er sich mit dem verwildertem Mädchen. Nach einigen Wirren findet sie dann zu ihren Großeltern, der Großvater aber glaubt nicht, daß es sich um seine Enkelin handelt und verstößt sie. Es gibt aber ein wenn auch etwas bittersüßes Happyend.
Die Darsteller, allen voran die Hauptdarstellerin spielen absolut super. Hier wurde ein Kinderfilm *ernst* genommen, so wie es sonst meistens nur in den osteuropäischen Produktionen gemacht wurde.
Eine Berg und Talfahrt der Gefühle.
Sehenswert
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am 20. Juni 2014
Vorbemerkung
Tinke ist insofern ein kleines tapferes Mädchen, als ihr Charakter darin gestärkt und von mutigen Eltern geformt worden war. Mit so gestellter Weiche tritt sie in die Welt stumpfer Unterordnungen ein.
Das Werk
Nach dem Tode ihrer Eltern sucht Tinke Nahrung und freundet sich mit einem Hirtenjungen an, auch ein Waisenkind, aber in keiner Familie zu Hause, kanpp gelitten und gegen Arbeit an den Tisch genommen.
Beiden Kindern gelingt der Durchbruch zur Selbstbestimmung. Tinke, ermutigt durch ihren älteren Freund, löst die Ordnungsfesseln ihres Asyls, und Laros wacht über sie, was immer sie auch unternimmt, um sich nicht ihre Freiheit nehmen zu lassen. Hartnäckigkeit und Charak-terfestigkeit lassen sie schließlich bei ihrer Tante ein zu Hause finden, nachdem ihre Großeltern sich nicht einigen können, ob sie ihr Enkelkind nun annehmen oder verstoßen wollen. Und Laros bleibt schließlich in ihrer Nähe, das ist Tinkes größter Gewinn.
Der ethische Aspekt
Die ethische Zielgerade wird nirgend verlassen:
Hilfe für Bedürftige – von den Erwachsenen nur unter Auflagen gestattet, von dem Jungen Laros selbstverständlich gehandelt.
Verwandtschaftsbeweis oder Hinauswurf in die Armut und Bedeutungslosigkeit läuft nach festen Regeln innerhalb der Familien ab.Die Frauen haben nichts zu sagen. Sie haben zu gehorchen.
Die Seelenlage der Kinder ist den Erwachsenen unbekannt oder, wenn sie sie erahnen, ein Luxusartikel, auf den niemand einen Preis bekommt.
Behinderte sind die Schande für jede Familie. Hochbegabte in unserem Lande übrigens nicht minder. Man sperrt sie weg und irgnoriert ihre Kräfte und ihr Recht auf Leben.
Ein Aspekt wurde vorsichtig umgangen: Tinke und auch ihr Vater sind rothaarig. Und erst als sich das Schicksal, der Verbleib des kleinen Mädchens zur Entscheidung spitzt, enthüllt ihre Tante ihren Kopf mit wundervoll kupferroten Haaren. Zur Information ein lebensregelndes Zitat aus dem Lippischen:
„Ellernholt unn roode Hoar wassen up neine goden Grund!“
Der schöpferische Vollzug
Wenn Kinder das tun dürfen, was ihr Herz ihnen eingibt, schreiben ihre Handlungen Programme humanitären Lebens. Laros gibt von seinem Essen und Trinken dem umherirrenden Mädchen. Tinke wagt sich in den vergitterten Stallbezirk des geistig verkümmerten Riesen, Sohn des Bauernehepaares. Zugleich will sie nicht Puppe oder Sklavin sein. Beide Kinder verändern das stumpf gelebte Nebeneinander des Ehepaares, das den Sohn wegsperrt, weil es mit ihm nichts anzufangen weiß. Die Kinder jedoch bringen ihm ein paar Sonnenstrahlen in sein Herz zurück und erleben dankbare Zärtlichkeit des Verwahrlosten. Tinke erweist sich im Korsett der Etikette als Rebell und streift ihre Gewänder ab, um sich zu offenbaren, was und wer sie sein will. Erst mit der rothaarigen Schwester ihres Vaters findet sie sich bestätigt und wählt das einfache Leben unter den Frauen, die im Wasser stehen und die Wäsche waschen. Das ist Größe!
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am 19. Oktober 2013
Junge Helden.

Ja so möchte man die beiden Kinder wohl wegen ihres Lebensmutes und ihrer Kampfbereitschaft wohl bezeichnen
wobei das kleine Mädchen, eben Tinke, die wohl kämpferichste und kompromissloseste ist!

Herrlich das überzeugende Spiel der Kinder, aber auch die Detailgenauigkeit vom Leben der damaligen Menschen.
Ein Film der nicht eine einzige Sekunde langweilt sondern fasziniert und mitfühlen lässt.

Allerdings sollte man - wie hier mehrmals schon von anderen erwahnt - nach dem Anschauen mit Kindern, mit
diesen auch den Film besprechen.

Alles in allem ein überzeugender Film der seine 5 Sterne mehr als verdient hat. top!
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am 17. Dezember 2010
Dies ist zwar ein wunderschöner Film, jedoch keinesfalls für Kinder ab 6 Jahren geeignet! V.a. die Szene, als Larus mit Tinke zu deren Hof geht und im Haus die Mutter findet, die schon ein halbes Jahr tot dort liegt. Anschließend beerdigen die Kinder sie dann auch noch. Das ist was für starke Gemüter, mindestens ab 12 Jahren! Am Ende wird dann ja alles gut ....
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