Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle WalkingOnCars festival 16

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
3
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
3
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern
Preis:17,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 18. März 2009
Eine wunderbare, staunenswerte Aufnahme!
Vladimir Ashkenazy, mir bislang vor allem als Interpret romantischer und spätromantischer Klavierwerke bekannt (wobei sein Repertoire schon immer viel umfänglicher war), zeigt im Bachschen Klaviermikrokosmos, welch begnadeter Pianist und herausragender musikalischer Gestalter er - noch immer - ist.
Seine Tätigkeit als Dirigent hat sich nicht negativ ausgewirkt auf sein pianistisches Können. Eher im Gegenteil - er hat musikalisch viel hinzugewonnen.

Es lohnt sich, mit Vladimir Ashkenazy auf musikalische Entdeckungstour durch das Wohltemperierte Klavier zu begeben. Und das kann man wirklich stundenlang tun, weil sich einem auch in scheinbar ganz bekannten Stücken überraschende Entdeckungen auftun.
Was Ashkenazy bereits im C-Dur Präludium BWV 846 an musikalischer Differenzierung entdeckt und wie er es musikalisch und pianistisch umsetzt, ist schlicht staunenswert.

Im fünften Präludium BWV 850 ist nicht nur Ashkenazys jeu perlé wunderbar anzuhören. Es ist seine Gabe, die hochdifferenzierte polyphone Struktur des Präludiums hörbar zu machen, die einen so fasziniert.

Und wenn ich das C-DUR Präludium BWV 870 anhöre, dann denke ich: so und nicht anders hat es sich JSB vorgestellt. Vorwärtsdrängend in der Eingangsphrase, klar strukturiert und pianistisch perfekt vorgetragen.

Die grandiose pianistische und gestalterische Leistung Ashkenazys wird von der Tontechnik kongenial unterstützt. Das Potential des modernen Konzertflügels wird ausgeschöpft. Kein Hall, so dass die Klarheit des Spiels von Ashkenazy voll zur Geltung kommt.

Ist es vermessen zu sagen: wer eine Aufnahme des Wohltemperierten Klaviers hören will, die Gouldsche strukturelle Klarheit, den Swing Guldas, die romantische Seite Bachs bei Slava Richter und Barenboims sehr subjektive Interpretation zu integrieren vermag, der greife zum Vladimir Ashkenazys Aufnahme.
An dieser Aufnahme kann man sich nicht satthören.
0Kommentar| 32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Juli 2009
Ich habe die meisten verfügbaren Interpretationen angehört. Keine kann dieser das Wasser reichen. Es ist so gespielt, wie ich mir vorstelle, dass Bach es beabsichtigt hatte. Keine unnötigen Schnörkel, keine betont langsames Spielen mit staccati, keine Effekthascherei. Ashkenazy's Spiel ist harmonisch, einfach, natürlich, rein, es überlässt es dem Hörer zu interpretieren und bevormundet ihn nicht, was er zu hören hat. Wirklich ein überwältigender Hörgenuss.
0Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Juni 2016
Ich habe: R. Tureck, Gould, S. Richter, A. Hewitt. Ich kenne (inzwischen abgegeben) A. Schiff, F. Gulda. Im Vergleich dazu erlebe ich bei V. Ashkenazy einen Bach, den ich so noch nie gehört habe. Alle erwähnten hatten eins gemeinsam: Sie haben einen ganz persönlichen Stil- bzw. eine Interpretationsrichtung. Die kann ich bei Ashkenazy nicht festmachen. Er spielt jedes Präludium und jede Fuge anders, so dass man praktisch den Eindruck erhält, es spiele jedes Mal ein anderer Pianist. So interpretiert er jedes Stück ganz verschieden. Sein Spiel ist fast neutral, Der Hörer hat die Freiheit, die Musik so zu hören, wie sie ihm vorschwebt. Er wird nicht gezwungen, einem bestimmten Konzept zu folgen. Ashkenazy spielt auf höchstem Niveau völlig natürlich und einleuchtend, vor allem sehr klar und auf das Feinste jede einzelne Stimme, ja Ton, so dass man ganz gespannt und gebannt zuhört.
Ich habe ihm nicht zugetraut, dass er so einen abgeklärten und von Altersweisheit gekennzeichneten Bach spielen kann. Zumal ich seine Mozart-Klavierkonzerte, seinen Chopin und Beethoven habe und sehr schätze, ja liebe.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken