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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
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5,0 von 5 Sternen
Sinfonien 29,35,38-41
Format: Audio CD|Ändern
Preis:15,30 €+ 3,00 € Versandkosten

TOP 1000 REZENSENTam 14. Juni 2016
Otto Klemperer (1885-1973) hat sich in seinen Londoner Jahren immer wieder mit Mozarts Sinfonien beschäftigt. Sie standen häufig auf seinen Konzertprogrammen, und die wichtigsten hat er zwischen 1958 und 1966 aufgezeichnet. Diese Aufnahmen haben bis heute nichts von ihrem Wert verloren. Es sind unverzichtbare Alternativen zu Bruno Walters späten Einspielungen derselben Werke.
Klemperers Mozart ist monumental, bedeutungsschwer, völlig querständig zu den Lesarten seiner zeitgenössischen Kollegen, wie Karl Böhm (DGG), Bruno Walter (CBS) oder George Szell (CBS). Mit letzterem verbindet ihn allerdings die klare, analytische Sichtweise, doch eigentlich sind seine Versionen mit keiner anderen Einspielung zu vergleichen.
Aber, wie könnte es bei Klemperer anders sein, er fasziniert, nicht anders als bei Beethoven, Brahms und Mahler, auch bei Mozart vom ersten bis zum letzten Takt. Seine Darlegungen zeugen von Größe der Sicht und einem Ernst, der das Bild des "apollinischen Jünglings", das in vielen anderen Produktionen vorherrscht, gehörig konterkariert. Im deutschen Kulturraum hatten Klemperers Mozart-Aufnahmen bei ihrem ersten Erscheinen alles andere als einen leichten Stand, während sie in England sofort hochgelobt und als beispielhaft beschrieben wurden. Erfreulicherweise findet aber Klemperers pathetische Sichtweise inzwischen auch bei uns immer mehr Freunde. Es ist nicht zuletzt dem weitsichtigen EMI-Produzenten Walter Legge zu danken, daß er Klemperer zu dieser Aufnahmereihe bewegen konnte. Das 1946 von Legge gegründete Philharmonia Orchestra London folgt den Vorgaben des großen Dirigenten auf vorbildliche Weise und mit nie versagender Kompetenz.
Es ist höchst erfreulich, daß Warner Classics, die Rechtsnachfolgerin des untergegangenen EMI-Konzerns, diese Aufnahmen der Vergessenheit entrissen und in erstklassiger Klangqualität und bester Ausstattung neu aufgelegt hat. Sie werden Bestand haben, solange es Tonaufzeichnungen geben wird.
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am 31. Januar 2015
auf Milimeterpapier geschrieben hatte, so schrieb der Spiegel als dieses Monument der Mozart Diskographie erschienen war. Machen wir es kurz. Otto der große K` lempereuer, so sollte es heißen ist genauso wie Rene Leibowitz bei Beethoven einer der die in diesem dunklen Jahrzehnt der Mozart Diskographie die hofflungslose Romantisierung der Mozart Rezeption ausgetrieben hat. Wenn ich diese Sternstunde höre habe ich das Gefühl wirklich den wahren Mozart zu erleben, um ins konkrte zu gehen. Ich möchte hier in meiner Rezension sich auf die für mich gelungensten der letzen der wahrhaft perfekten Symphonienen beschränken. Die Prager und die g moll Symphonie sowie die Jupiter. Die Prager Symphonie ist meiner Meinung nach ein Gipfelpunkt, des an Höhepunkten nicht geade armen Schaffen de Salzburger Meisters.Sie ist neben dem Don Giovanni ein Lakmus Test, ob der Interpret den Komponisten verstanden hat Klemperer gleingt sie meiner Meinung nach perfekt. Er schafft folgendes. 1. Klemperer setzt die Mozartsymphonien in den musik und zeithistorischen Kontext. Das heisst. die Zeit war unruhig. In den ersten fünf Minuten der Prager hat Mozart, auch ein eher unruhiger rastloser Mann ein ganzes Kaleidoskop an Stimmungslagen verwendet. Die Tempi changieren von langsam bis schnell, die Stimmungen von optimistisch bis pessimistisch und das realiiert Klemperer. 2. Klemperer vermeidet jedwede interpratorische Subjektivität, fast alle Dirigenten glätten im Sinne der Romantisierung diesen Komponisten Klemperer nicht. Eine Dissonanz klingt bei ihm dissonant. Detaills wie die Hörner am Schluss der Exposition sind klar vernehmbar. Die Durchführug gestaltet Klemperer brilliant.Man ist in der Wwelt des Don Giovannis und der zauberflöte Er beherrscht als großer Brucknerdirigent die motivische Arbeit im Schlaf. Klemperer gestaltet auch den langsamen Satz im herrlichsten Legatospiel.Allerdings nicht konturlos, sondern klar gegli3dert. Ein Legato ist bei ihm nicht verwischend sondern bindend. Der dritte Satz Presto. Klemperer macht sich die Mühe den Satz kein einziges mal spielerisch oder leicht klingen zu lassen, sondern er peitscht den Satz bis zum Schluss erbarmungslos durch, der Kontrast zum zweiten Satz kann größer nicht sein. Auch hier wieder Detaills wie die meckernden lärmenden Oboen die präzise spielenden Hörner und Trompeten. Chapeau. In der G moll Symphonie ist es ähnlich. Klemperer schafft es diese Symphonie immer tragisch und akzentuiert spielen zu lassen,das Orchester folgt ihm bdingungslos. Auch die Juipter klingt bei ihm erhaben majestätisch aber immer an der Partitur zentriert. Klemperer und Mozart das ist einfach perfekt Was für Interpretationen
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TOP 1000 REZENSENTam 10. März 2006
Otto Klemperers Mozart-Aufnahmen aus den Jahren 1958-1966 haben bis heute nichts von ihrem Wert verloren. Sie sind eine einzigartige Alternative zu Bruno Walters späten Einspielungen derselben Werke. Klemperers Mozart ist monumental, eigentlich mit keiner anderen Einspielung zu vergleichen, aber faszinierend vom ersten bis zum letzten Takt. Seine Darlegungen zeugen von Größe der Sicht und einem Ernst, der das Bild des "apollinischen Jünglings", das in vielen anderen Produktionen vorherrscht, gehörig konterkariert. Im deutschen Kulturraum hatten Klemperers Mozart-Aufnahmen bei ihrem ersten Erscheinen alles andere als einen leichten Stand, während sie in England hochgelobt und als beispielhaft beschrieben wurden. Erfreulicherweise findet aber Klemperers pathetische Sichtweise inzwischen auch bei uns immer mehr Freunde. Es ist nicht zuletzt dem weitsichtigen englischen Plattenproduzenten Walter Legge zu danken, daß er Klemperer zu dieser Aufnahmereihe bewegen konnte. Das von ihm 1946 gegründete Philharmonia Orchestra London folgt den Vorgaben des großen Dirigenten auf vorbildliche Weise und mit nie versagender Kompetenz.
Dank an die EMI, daß sie diese Aufnahmen nicht der Vergessenheit überantwortet, sondern jetzt in erstklassiger Klangqualität und bester Ausstattung neu aufgelegt hat. Sie haben einen herausragenden Platz in der verdienstvollen Serie "Great Recordings of the Century" voll verdient.
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