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am 2. März 2006
...über einen der besten Filme des Jahres 2005.

Als eingefleischter Fan von Jane Austen, war ich lange gespannt auf diese Neuverfilmung. Die BBC-Miniserie kenne und liebe ich auch. Ich war neugierig und skeptisch zu gleich, ob dieser Film noch überzeugen könnte. Viele Rezensenten scheinen der Meinung zu sein, daß man nur die Miniserie oder den Kinofilm mögen kann, aber das ist meiner bescheidenen Meinung nach, Blödsinn. Eine Miniserie mit einem Kinofilm gleich zu setzen ist unfair. Dabei bietet die neue Version ein paar wahre Highlights:
1. Die Landschaftsaufnahmen sind klasse, man möchte am liebsten gleich in den Bildschirm reinkrabbeln. So manche Einstellung ist Gold wert, z. B. die Szene nach Lizzie's Ablehnung des Antrages von Mr. Collins: sie rennt weg, ihre Mutter wild gestikulierend hinter her, worauf man eine wild schnatternde Gänseschar sieht. Köstlich!
2. Die Nebendarsteller sind perfekt, allen voran Donald Sutherland und Judi Dench. Aber auch Jena Malone bringt alle nervigen Eigenschaften von Lydia zu Tage, die einem im Buch schon zum Wahnsinn treiben.
3. Die Hauptdarsteller Keira Knightley und Matthew Mac Fadyen sind super. Dieser Mr. Darcy gefällt mir noch besser als Colin Firth, der leider bis zum Schluß arrogant und unnahbar wirkte. In dieser Version versteht man die Zerrissenheit viel besser und erkennt, daß der Stolz hauptsächlich seine Unsicherheit widerspiegelt. Keira Knightley ist eine tolle Lizzie, frech und spritzig aber mit viel Herz.
4. Der Soundtrack ist wunderschön und läd zum Träumen ein.

Der Vorteil dieses Filmes ist, daß alle langatmigen Sequenzen aus der Serie fehlen, die einen schon mal in den Tiefschlaf treiben können.
Alles in allem, bin ich 100% von diesem Film überzeugt und kann ihn nur empfehlen.
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am 10. Oktober 2006
Gehören Sie auch zu denen, die in ihrem Leben noch nie etwas von Jane Austens "Stolz und Vorurteil" gehört haben? Davon soll es immer noch einige geben.

Ich gehörte z. B. dazu, bevor ich mir diesen Film aus der Videothek auslieh. Die vorherigen Hinweise, dass die englische (und vor allem die englische) BBC Produktion in jedem Fall die bessere, weil werkgetreuere sei, gellten da noch in Form warnender Worte vieler Online-Rezensenten in meinen Ohren.

Dabei macht die Neuverfilmung um ein Mädchen aus dem eher mittelprächtigen Landadel des 18. Jahrhunderts, das sich in redegewandter Weise um den Preis ihrer wahren Liebe zu bringen scheint, sehr viel Spass! Vorausgesetzt man bzw. frau geht OHNE Stolz und Vorurteil an die Sache heran.

Natürlich kann man darüber streiten, ob diese oder jene Abweichung einen Frevel darstellt - wer Jane Austens Romane nahezu kultisch verehrt, wird sich ohnehin mit den Freiheiten schwer tun, die sich ein Regisseur heraus nimmt, um eine Geschichte neu zu erzählen. Hätte er sich zu sehr an die Vorlage - in diesem Fall die gelungene TV Fassung der BBC - gehalten, hätte man sich ja gleich die Frage stellen können, ob denn eine neue Version nötig gewesen wäre.

Doch es ist alles anders gekommen. Die Darsteller haben Spass an der Sache, allen voran Donald Sutherland und seine hinreissende - von Brenda Blethyn verkörperte - Ehefrau, die wahre Glanzleistungen des Verkuppelns abzuliefern sucht. Keira Knightley und Matthew MacFayden bieten ebenfalls eine gute, aber keinesfalls sensationelle Darbietung. Dazu werden sowohl ihre, wie auch Mr. Darcys Motive zu wenig herausgespielt.

Was Ausstattung, Musik und Kameraführung betrifft, so schwelgt man hier in opulenten Bildern. Auch hier ist übrigens grundsätzlich die englische Version der deutschen Synchronisation vorzuziehen - schon allein um der herrlich tiefen Stimme MacFaydens wegen.

Wer, wie gesagt, noch nie etwas von "Stolz und Vorurteil" gehört hat, der wird diesem Film wahrscheinlich eher ohne genau dieses begegnen. Dem eröffnet sich ein vergnüglicher Reigen englischen Kolorits. Bei wem dies nicht der Fall ist - dem sei das Buch oder wirklich nur die BBC Fassung empfohlen.
21 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 28. Februar 2006
Als Jane Austen Fan kenne ich alle drei Verfilmungen. Die mit Laurence Olivier aus den 40ern ist voll sprühenden Witzes und herrlich unterhaltsam, aber als Roman-Verfilmung nicht ernstzunehmen, da völlig unauthentisch. Die dreiteilige BBC-Verfilmung mit Jennifer Ehle ist natürlich klasse und an historischer Korrektheit nicht zu überbieten.
Diese neue Verfilmung - nun, ich habe viele Dialoge aus der BBC-Version in Ansätzen hier wiedergefunden - kann mich also meiner Vorkritikerin in Bezug auf "untypische Dialoge" nicht unbedingt anschließen. Auch bei Keira Knightley bin ich anderer Meinung: Gut, etwas weniger dürr fänd ich sie auch attraktiver, aber dennoch schafft es mit ihren zarten 20 Jahren, den Film (gemeinsam mit dem wunderbaren Donald Sutherland) charakterlich zu tragen, und das ist schon eine Leistung, vor allem, da der Marc Darcy dieses Filmes ungefähr das Charisma einer Schlaftablette aufzuweisen hat (ach, was war das schön mit Colin Firth und Laurence Olivier!). Von der Seite war also leider gar nichts zu erwarten.
Die Geschichte der Entführung von Lydia durch Wickham kommt in der Tat zu kurz. Dafür sind einige Dialoge klarer und besser auf dem Punkt als in der BBC Verfilmung, z.B. Darcys erster Heiratsantrag und die Zurückweisung durch Elizabeth.
Was mich an dieser neuen Verfilmung aber wirklich nervt, ist folgendes:
1) Oben erwähnter Marc Darcy-Darsteller *gähn*
2) Die Frisuren. Die haben mich wirklich aufgeregt. Warum muss das Gros der Darsteller mit zerzausten Haaren oder lieblosen Franseponys (Keira Knightley) in der Gegend herumlaufen? Abgesehen davon, dass es häßlich aussieht, ist es auch historisch völlig daneben. So sah man in der Gesellschaftsschicht, in der wir uns hier bewegen, zu der Zeit einfach nicht aus, zumindest nicht in der Öffentlichkeit. Wer nicht weiß, was ich meine, der sehe sich die BBC Verfilmung an.
3) Ebenfalls verwirrt haben mich Uniform und Zopf-Frisuren der Offiziere, die eine zeitliche Diskrepanz von mind. 50 Jahren gegenüber dem Rest des Filmes (Empire-Stil, ca. 1810)aufzuweisen haben. Was soll das?
Solcherlei Authentizitäts-Schnitzer gab es in diesem Film immer mal wieder, und das schwächt den Gesamteindruck leider sehr.
Von soher muß ich sagen: Ein durchwachsenes Machwerk. Nett, aber nichts, was mich zu Begeisterung hinreißt. Als nächstes schau ich mir doch lieber wieder die BBC-Version an. Da weiß man, was man hat. ;-)
10 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 15. Juli 2006
OK, diese Verfilmung ist keine 5 Stunden lang und Colin Firth(*lechz*) ist hier nicht Mr. Darcy, aber trotzdem hat diese längenfreundlichere Verfilmung von Jane Austens berühmtesten und besten Roman seinen ganz eigenen Charme. Sie ist frisch und überträgt den ungememeinen hintergründigen Witz von Jane Austen. Ich habe diesen Film im Kino geshen und war begeistert: Komik, Kostüme, und die Schauspieler, allen voran Keira Knightley als Elizabeth Bennet, die eine glänzende Performance abgibt, und leider nicht mit dem Oscr belohnt wurde.

Matthew McFayden's Mr. Darcy ist nicht der durch und durch Stolze den Firth uns zeigt(und den wir alle lieben), sondern ein etwas Sensiblerer, was der Rolle doch einen neuen Touch gibt. Man kann das Knistern zwischen diesen beiden genauso spüren wie zwischen Firth/Ehle. Ich denke, dass die BBC-Serie für richtige Pride and Prejudice-Fans ist und für solche, die ein detailgetreues Erlebnis wollen. Für alle anderen oder für den kurzen Genuss von P&P ist diese Version der absolute Knüller und das Bonusmaterial auf der DVD ist einfach hervorragend!!!! Hier in dieser DVD Ausgabe wird die DVD zusammen mit dem originalen Buch von Jane Austen geboten, für alle, die den Roman endlich, oder wieder lesen wollen. Die Buchausgabe ist die Neuerscheinung zum Realease des Films mit em Filmplakat vorne auf dem Cover und einigen Bildern aus dem Film in der Mittte. Der Roman selbst ist natürlich einfach genial!!! Jane Austen war eine der genialsten Schrifstellerinnen aller Zeiten mit ihrem Witz und der ihr eigenen Beobachtungsgabe. Buch und DVD befinden sich in dem abgebildeten Schuber, der aus recht stabilem Pappkarton ist und mit einem Deckel geöffnet wird. Sehr schön gemacht um auch noch später DVD und Buch zusammen ins DVDregal zu stellen. Ein fabelhaftes Paket für alle P&P fans und solche, die es noch werden wollen.
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am 20. Februar 2006
Mir hat "Stolz und Vorurteil" sehr, sehr gut gefallen.
Erst vor kurzer Zeit habe ich Jane Austens Buch gelesen und war selbstredend begeistert von der Ironie und Farbigkeit ihrer Personen, die diese ja doch recht einfache Geschichte zu einem besonderen Leseerlebnis macht. Nun habe ich den Film gesehen und kann wirklich nichts daran aussetzen!
Zunächst einmal war die Besetzung sehr stimmig: Vorallem die leicht dümmliche Mutter fand ich sehr gut besetzt, auch Kiefer Sutherland als Vater und Judy Dench haben mir ausserordentlich gut gefallen.
Der Film schwelgt in wunderschönen Bildern, herrlichen, opulenten Szenen und er bringt die Zeit doch sehr gut herüber.
Gerade weil er sehr nahe an der literarischen Vorlage bleibt, finde ich den Film gelungen.
Es ist ein Film, den man an einem verregneten Sonntagnachmittag auf der Couch mit heißem Kakao und warmer Decke so richtig genießen kann.
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am 20. Februar 2006
Als Liebhaberin des Austen-Stoffes und auch des BBC-Mehrteilers mit Colin Firth war ich nicht davon ausgegangen, dass mich diese Verfilmung vom Hocker würde reißen können. Und natürlich blieb mir keine Angriffsfläche verborgen beim ersten Anschauen. Stilbrüche, das Dilemma der Handlungsstraffung - und Elisabeth und Darcy. Jede neue Verkörperung hat es vor dem gegebenen Hintergrund schwer, eigenes Profil zu gewinnen. Uns Zuschauern kommt da wohl die Aufgabe zu, diese andere Ausdrucksweise erst einmal zuzulassen, vertraut zu werden mit dieser Elisabeth und diesem Darcy, damit sie eine Chance haben. Und dann erst abschließend zu urteilen, wenn das denn sein muss.
Den opulenten Bildern, in denen die Sehnsüchte der Menschen von berückender Landschaft gespiegelt werden, widerstand ich anfangs. Nicht aber jener Szene, in der das so ferne Mögliche geschieht und das vollkommene Glück, einander erkannt und endlich auch gefunden zu haben, das ganze suchende Leben für einen Moment innehalten lässt: in einer Geste, die anrührender ist als jeder glühende Kuss der Filmgeschichte.
Ich habe den Film dann noch einmal gesehen. Und mich in die Kameraführung und die Regie verliebt. Eine frische und selbstbewusste Erzählweise, der man schließlich die kleinen Fehler nachsehen mag. Schön, wie die Kamera dem summenden Hausmädchen durch die Flure in die Zimmer folgt, in denen die Töchter des Hauses sich für den Ball schmücken. Wie der historische und gesellschaftliche Hintergrund, der bei Austen nie Komödie war, in kleinen Details wirkt, sichtbar am Ende wohl für den, der in der Jane-Austen-Nische seines Herzens noch ein bisschen Platz schafft für diese Neuverfilmung.
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am 10. März 2009
Ich bin begeisterte Jane Austen-Leserin und schaue mir sehr gern die Verfilmungen ihrer Werke an. Die 1995 von der BBC gedrehte Verfilmung von "Stolz und Vorurteil" ist natürlich ein besonderer Leckerbissen für Austen-Fans. Als ich dann hörte, dass dieses Buch wieder verfilmt wird, in der Hauptrolle Keira Knightley, dachte ich mir "oh nein, sowas guckst du dir aus Prinzip nicht an - schonwieder versucht Hollywood einen Klassiker zu verhunzen".
Nun, da der Preis für die DVD - selbst wenn sie nicht gut wäre - akzeptabel genug war, entschloss ich mich, der Vollständigkeit halber, sie doch zu kaufen. Als Austen-Fan muß man schließlich wissen gegen was man einen solchen Groll hegt...

Ich kann nur sagen: ich war ebenso wie Lizzy voller Vourteile!

Diese Verfilmung ist zwar nicht wie die von 1995, allerdings bringt sie einige Facetten des Werkes zur Geltung, die in der BBC leicht verklärt, naiv oder einfach nur rosa-rot dargestellt werden.
Meiner Meinung nach ist diese Verfilmung um einiges realistischer, beispielsweise entsprechen die Kleidung der Familie Bennet und deren Haus eher den finanziellen Verhältnissen, wie sie im Buch dargestellt werden. Was ich besonders schön finde ist, dass Mrs Bennet nicht nur als chronische Kupplerin dargestellt wird, sondern in einer Szene (endlich) sie selbst dazu Stellung nehmen kann und erklärt, dass es nicht einfach ist fünf Töchter zu haben und sie gut versorgt zu wissen. Darüber hinaus finde ich werden generell Emotionen schöner dargestellt als in der BBC-Version. Natürlicher Herzschmerz - wenig aufgesetzt :)
Das einzige Manko, das ich entdecken konnte, liegt wohl in der Kürze der Darstellung. Viele schöne Szenen wurden aus Zeitgründen weg gelassen, was wirklich sehr schade ist. Ich hätte diesen Film noch stundenlang weiter schauen können!

Alles in allem also anders als die klassische BBC-Darstellung, aber genauso liebenswert/sehenswert!
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am 6. März 2006
Eigentlich ist der Film ja ganz schön. Aber, wenn man sich die DVD dann auf Englisch ansieht, fällt einem auf, was durch die Synchronisierung verloren gegangen ist. Daher, bitte auch auf Englisch ansehen! Im Vergleich zu der BBC Verfilmung schneidet er meiner Meinung auch nicht schlecht ab. Zwar fehlt der Verfilmung etwas die Tiefe, dafür ist sie aber spritzig und mitreißend.
Positiv: einfach wunderschön gefilmt, überwältigend schöne Landschaftsbilder, sehr detailgetreue Darstellung, nicht so überdreht und kitschig. Bröckelnde Fassaden gehörten ebenso zum Leben, wie schlammige Straßen oder abgewetzte Hauspantöffelchen von Mrs. Bennet. Eine traumhafte Klaviermusik begleitet den Film, passend eingesetzt. Das Thema dürfte bekannt sein, es wird die Liebesgeschichte zwischen Elizabeth Bennet und Mr. Darcy gezeigt, mit vielen Emotionen, mit viel Humor, manchmal möchte man den Figuren einen Schubs geben, damit sie endlich zueinander finden. Und freut sich am Ende mit dem Liebespaar. Romatik pur!
Negativ: Sieht man die englische Version, fällt direkt auf, daß Matthew MacFadyen eine tiefe und sonore Stimme hat, die der Figur Stärke und Charakter verleiht. Die deutsche Stimme ist viel heller, wirkt zu weich. Dadurch geht der Figur des Mr. Darcy viel verloren. Im Englischen ist Mr. Darcy ein stolzer, selbstbewußter Mann, der schweigsam ist, wenige Emotionen zeigt, steif wirkt. Im Deutschen ist er dagegen fad, mürrisch, unsicher. Dadurch kommt gar nicht richtig rüber, wie sehr er sich durch Elizabeth und ihre fröhliche, liebenswerte Art ändert und lernt, aufgeschlossener zu sein und Emotionen zu zeigen. Schade auch, daß erst in der 2. Hälfte des Films Pemberley, sein Familiensitz gezeigt wird. Denn dadurch sieht der Zuschauer erst, aus welcher Gesellschaftsschicht Mr. Darcy kommt. Welche Welten zwischen ihm und Elizabeth liegen. Erst jetzt kann ein Nicht-Austen-Fan nachvollziehen, was es für ihn heißt, alle Konventionen über Bord zu werfen und gegen diesen enormen Standesunterschied Elizabeth einen Heiratsantrag zu machen. Erst jetzt versteht man die Tiefe seiner Gefühle. Das kommt im Deutschen kaum rüber.
Auch Elizabeth wirkt im Englischen viel liebenswerter, Keira Knightley hat eine tiefere Stimme, als die Synchronisierung. Im Deutschen wirkt Elizabeth durch die helle deutsche Stimme besonders am Anfang des Films ziemlich zickig, was sie gar nicht ist. Ihr Selbstbewußtsein wirkt überdreht und besserwisserisch. Schade!
Wenn man den Film als solchen sieht und nicht akribisch mit dem Buch und der BBC-Verfilmung vergleicht, finde ich, daß es eine schöne Verfilmung ist, die den Zuschauer mitreißt. Schade nur, daß die Synchronisierung nicht besser ausgefallen ist!
Als Bonus-Material ist auch das US-Ending dabei. Auf Englisch mit Untertiteln. Sehr romantisch! Aber überhaupt nicht zum Film passend! Eben noch der Heiratsantrag, man sieht den strahlenden Vater Mr. Bennet (Donald Sutherland, ein Lichtblick im Film!) und zack, die Hochzeit muß man sich als erledigt denken, küssen sie sich. Wer hat sich so einen Schwachsinn ausgedacht? Da hätte ich mir gewünscht, daß sich Elizabeth nach der Zustimmung ihres Vaters in die Arme des wartenden Mr. Darcy stürzt und *Cut* - Film Ende! Wäre wenigstens schlüssig gewesen ;-))
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am 3. April 2006
Für gewöhnlich eher kein "Liebeskomödien-Kinogänger", habe ich mich im letzten Herbst aufgrund meiner Begeisterung für das Buch Jane Austen's dann doch hinreißen lassen, es mir im Kinosessel gemütlich zu machen und mir eine weitere der mittlerweile vielen Verfilmungen des Klassikers "Stolz und Vorurteil" anzuschauen. Mich erwartete ein etwas mehr als durchschnittlicher Streifen mit wunderschönen Aufnahmen, sympathischen Schauspielern sowie einem wundervollen Soundtrack.
Zur Story muss wohl nicht viel gesagt werden.
Wie es meistens der Fall ist, werden diejenigen ein wenig enttäuscht, die das Buch bereits gelsen haben und sich deshalb ihre eigenen Vorstellungen von Charakteren und Szenarien gemacht haben.
Alle anderen jedoch, vor allem diejenigen, die ein Faible für Historien-, Kostüm-, oder schlicht Libebesfilme haben, werden sicherlich ihre Freude an dieser Romanze haben.
Anders gesagt: Der Film hat das Potential, zu begeistern, sofern der Zuschauer nicht von vornherein beeinflusst ist und bereit, sich auf eine - vielleicht nicht ganz detailgetreue, aber dennoch herzerwärmende - Adaption der Geschichte einzulassen. Meiner Meinung nach durchaus empfehlenswert.
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am 21. Juli 2007
als ich das erstmal von diesem film hörte und dann auch die vorschau sah pakte ich meine mutter und schleppte sie mit mir ins kino. ich hatte schon immer eine schwäche für kostümdramen und alles was ich bisher über den film sah und hörte schien sehr viel versprechend.
im kino dann wurden meine erwartungen schon nach der ersten halben stunde übertroffen. nicht nur die handlund dies films ist vortrefflich sondern ist auch zu sehen mit wie viel liebe zum detail die einzelnen szenenbilder geschaffen wurden. die wunderschönen aufnahmen der prunkvollen häuser und der atemberaubenden landschaft vermittlen einem den flair des alten englands with all its charms.

die handlung des films ist alles andere als oberflächlich und erfordert höchste aufmerksamkeit. die dialoge sind sehr intelligent, manchmal ein wenig sarkastisch geschrieben und lassen einen in eine lägst vergangene welt eintauchen. ich würde jedem empfehlen der die sprachkenntnisse besitzt den film im orginal zu sehen da in der übersetzung einiges verloren geht. zumal ist das orginal schon der schönen stimme mathew macfayden s wegen um einiges besser ist.
die schauspieler spielen alle fantastisch ihre rollen und lassen den film noch lebendiger wirken.
wir lernen mr. darcy aus lizzies sicht kennen und müssen wie sie feststellen das der erste eindruck so trügerisch sein kann und wir mit unseren urteilen über andere menschen sehr vorsichtig sein müssen. die botschaft des films ( wie ich sie verstanden habe) ist das wir uns nie zu schnell ein urteil bilden sollen sondern uns die zeit nehmen müssen die motive für das handeln unserer mitmenschen zu erfahren und uns zeit nehmen einen zweiten genaueren blick zu riskieren auch auf die gehfahr hin enttäuscht zu werden. ein mensch ist so viel mehr als nur der"erste eindruck" und vorallem in einer welt wo das kommunizieren zwischen mann und frau vielleicht schöner aber doch so viel schwerer war als heute war es wichtig genau hinzusehen und sich nicht vom eigenen stolz leiten und von vorurteilen blenden zu lassen.
dies hier ist nichts für menschen die nur oberflächlich filme schauen sondern für die die sich zeit für einen film nehmen, genau auf die dialoge und das gesagte zwischen den zeilen achten.
oberflächlich betrachtet ist der film eine nette liebes/komödie/drama mit einigen guten gags und schönen kostümen.

ebenfalls positiv haben mich dievielen extras auf der dvd überrascht die alle samt mit viel liebe gemacht wurden und sehr interessant sind.

zum abschluss bleibt mir nur noch zu sagen " es sollte definitiv mehr filme wie diesen geben der uns en wenig anspruchvollere unterhaltung bietet wie 90% der dinge die im ino oder im tv laufen.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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