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am 12. Februar 2003
Ich schreibe normalerweise keine Rezensionen. Bei dieser DVD allerdings mache ich einen Ausnahme - weil sie es voll und ganz Wert ist. Im Bezug auf andere Rezensionen die ich hier gelesen habe, schreibe ich für einmal nicht was man alles erwarten darf, sondern umgekehrt - was man nicht erwarten darf. Ich hoffe damit für Unschlüssige eine andere Sichtweise darzustellen.
Die Serie ist in erster Linie ein (dokumentarischer) Spielfilm. Dementsprechend wurden alle Original-Personen durch (meist unbekannte und daher erfrischend natürlich wirkende) Schauspieler besetzt.
Wer eine reine, sachliche Dokumentation erwartet sollte sich eher mit den (auch bei Amazon erhältlichen) NASA-Original-Dokumentationen befassen.
In der Serie geht es in erster Linie um die Menschen rund um Apollo. Wer keine Wert auf (Zwischen-)Menschliches, Gefühle, Alltagsszenen und Ankedoten legt, dafür aber ausschliesslich Originalaufnahmen, dokumentiert mit blanken Zahlen, Facts, Massen etc. erwartet, dem seien wiederum die NASA-Original-Dokumentationen empfohlen.
Die Serie ist ineinander leicht "verzahnt". Es macht einfach keinen Sinn, in jedem Teil einen kompletten Apolloflug vom Start bis zur Wasserung zu zeigen, mit stets wiederkehrenden und daher vergleichbaren Szenen. Jeder Teil beschäftigt sich mit einer ganz eigenen, anderen Perspektive von Apollo. Zum Schluss ergibt sich dadurch ein sehr umfassendes Gesamtbild, über Apollo hinaus auch zur damaligen Zeit.
Die Serie handelt von Apollo. Wer Aufnahmen und Fakten von anderen Projekten wie z.B. der ISS erwartet hat einfach nicht aufgepasst beim Kauf.
Die Serie kommt aus den USA. Wenn es etwas gibt, worauf die Amerikaner stolz sein dürfen (und ich bin es auch), dann gehört die Mondlandung meines Erachtens dazu. Es gibt "Patriotismus-Gegner", besonders wenn es sich dazu noch um US-Amerikanischen handelt. Diese seien gewarnt; es sind patriotische Inhalte sichtbar, wenn auch eher dezent.
Die Produktion der Serie wurde durch so herausragende Persönlichkeiten wie David R. Scott (Apollo 15 Kommandant), Andrew Chaikin (Autor des Buches "A man on the moon", auf dem die Serie basiert und das ich jedem sehr empfehlen will) oder Michael Bostick begleitet und überwacht, was mit Sicherheit für Authentizität und Genauigkeit bürgt.
Ich finde die Serie wurde mit sehr viel menschlichkeit und äusserster Liebe zum Detail produziert. Sie steht weit über dem Niveau herkömmlicher Fernsehserien und wurde daher zu Recht mit vielen Auszeichnungen gewürdigt.
Wer obiges berücksichtigt, wird - und da bin ich überzeugt - höchst informatives und fesselndes "Kino" erleben und sehr viel Freude damit haben! Man wird buchstäblich, wie es in einigen Rezensionen zu lesen ist, wie in einem Rausch in die damalige Zeit versetzt, und hat am Schluss "irgendwie das Gefühl, doch mit dabei gewesen zu sein"!
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am 29. Januar 2009
...und auch diese Mini-Serie enttäuscht nicht....naja, fast nicht.

12 Episoden, die sich in visuellen und narrativen Aspekte allesamt stark voneinander unterscheiden. Eine brilliante Idee. Zum einen zeigt sich hier schon der Mut HBOs, auch ungewöhnlichen Formaten eine Chance zu geben. Zum anderen begann mit dieser Serie die in den letzten Jahren immer stärker zunehmende Umverteilung von Kreativität: Weg vom Film, hin zum Fernsehen. Viele, viele innovative und anspruchsvolle TV-Produktionen sollten darauf hin folgen. Und für ein Groß davon zeichnete wieder HBO verantwortlich (Sopranos, Deadwood, Six Feet Under, Rom, Band of Brothers, John Adams,...)

"From the Earth to the Moon" darf, aufgrund der eben erwähnten Unterschiede in der Erzählsturktur und auch in der Figurenkonstellation, nicht als Serie im herkömmlichen Sinn verstanden werden. Vielmehr handelt es sich um 12 eigenständige Spielfilme, die lose miteinander verknüpft sind. Zwar steht meist eine bestimmte Apollo-Mission im Zentrum der Geschichte, doch reist der Zuschauer nicht immer mit den Astronauton ins All. In der Episode um den schicksalhaften Flug von Apollo 13 etwa, liegt der Fokus auf den Reportern in Houston.

Und obschon dieses Zeugnis an Kreativität fraglos Anerkennung verdient, so muss ich leider auch sagen, dass nicht alle Folgen in gleichem Maße überzeugen konnten. Ausgerechnet die Armstrong, Aldrich-Episode war im Verlgeich mit anderen relativ schwach. Nichtsdestotrotz, die Serie ist top! Herausragend auch die Spezialeffekte, die (angenehm) sparsam, dafür aber extrem realistisch um die Ecke kommen. Dagegen sehen einige Produktionen von heute alt aus. Und das, obwohl "From the Earth to the Moon" bereist über 10 Jahre auf dem Buckel hat.

Über die deutsche Synchro und Untertitelung kann ich nichts sagen, da ich aufgrund der Rezensionen, die ich im Vorfeld gelesen hatte, nur die englische Fassung (mit englischen Untertiteln) gekuckt habe.

Alles in allem eine empfehlenswerte Serie, die seinerzeit zurecht mit zahlreichen Preisen bedacht wurde.
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am 31. Oktober 2006
"From The Earth To The Moon" - man soll bekanntlich mit Superlativen vorsichtig sein, auch ist diese von Tom Hanks mitproduzierte Serie keine Dokumentation und ebenfalls kein Hollywood-Spielfilm, sondern eine der besten Doku-TV-Serien, die ich jemals gesehen habe.
Neben der historischen Entwicklung, neben der Technik und neben dem Zeitgeschehen - übrigens das Jahr 1968 wird in einer bemerkenswerten Regiearbeit überaus modern umgesetzt - fällt der Blick in einer Folge auf die andere Hälfte der Protagonisten, nämlich auf die Frauen der Astronauten. Dem Zuschauer wird dabei ein Blick in die 1960er Jahre vermittelt, der psychologisch ausgewogen ist aber dennoch die damalige Realität nicht verschönt. Diese Herangehensweise legt interessant und vielsagend die Finger in die Wunde der damaligen Gesellschaft und ist für mich deshalb eine der besten Folgen dieser kleinen Serie. Das Mondlandeprogramm kostete viel mehr mehr als nur Geld.
Alles in allem betrachtet "From The Earth To The Moon" ausgewogen aber nicht kritiklos das Mondprogramm der NASA aus völlig unterschiedlichen Perspektiven. Gerade deshalb macht es seinen Wert als dokumentarische Serie der Extraklasse aus.
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am 3. Januar 2003
...um diesem raumfahrtgeschichtlichen Dokument die 5 Sterne zu verleihen. Der "Hardware-Freak" wird hier sicherlich mit dem Besten bedient, was die Technik in Sachen Bildgestaltung heutzutage zu bieten hat (z.B. Heliumballons zur typisch mond-kalten Beleuchtung etc.). Dem Geschichtsliebhaber offenbart sich ein gesellschaftliches Panorama, welches auch die Schattenseiten des Raumfahrerdaseins bloßlegt (siehe Statistik zu geschiedenen "Raumfahrer-Ehen). Ich persönlich, der ich zur Gruppe derer gehöre, die damals nicht "dabeiwaren", kann nur sagen: DANKE für dieses tolle Paket an Emotionen, fantastischen, realitätsnahen und damit glaubwürdigen Eindrücken. DANKE für dieses tolle Gefühl, irgendwie nun doch dabeizusein, mitzufiebern und irgendwie auch mitzulaufen, auf dem Mond nämlich. Fazit: ein tolles Bündel an Denkanstößen, Sehnsüchten und Stimmungen, vorzüglich besetzt mit unspektakulären (und deshalb glaubwürdigen) Schauspielern, gelenkt von kreativen Regisseuren und unter der Schirmherrschaft eines fast echten Astronauten, Tom Hanks, der sich damit wirklich mindestens so verdient gemacht hat, wie einst ein Walter Cronkite, indem er nochmal Bericht erstattet und Zeugnis abgelegt hat über das größte, unwiederbringliche Abenteuer, welches die Menschheit je erleben durfte: die Mondlandung.
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am 25. Mai 2012
Ich empfehle dringend, die Filme in der Original-Version, also auf Englisch anzusehen. Die deutsche Synchronisation ist leider nicht ganz so gut gelungen, die Untertitel helfen aber sicherlich dem einen oder anderen.
Die HBO-Miniserie beleuchtet vor allem die menschlichen Aspekte des Apollo-Programms. Jede Folge ist dabei einzigartig und von einem anderen Regisseur inszeniert. Der Soundtrack hätte auch für einen Kinoblockbuster getaugt. Den Zuschauer erwarten spannende und unterhaltsame aber vor allem auch wunderbar rührende Einblicke, typisch amerikanisch und dank der hervorragenden Schauspieler sind die Filme ein beeindruckender Genuss nicht nur für Raumfahrt-Interessierte und ein Lob an die Menschen und ihre Leistungen.
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am 5. März 2013
Wer den Film Apollo 13 mit Tom Hanks mochte, wird auch an dieser Serie seine Freude haben. Die einzelnen Folgen sind interessant und Abwechslungsreich gestaltet. Auch die Ausstatung der Serie, sowie die Leistung der Schaupsieler lässt keine Wünsche offen.
Leider ist die Serie noch nicht auf Blu-Ray erschienen, jedoch ist auch die Bildqualität der DVD sehr gut.

Für jeden Fan von Raumfahrt, aber auch für jeden, der sich bis jetzt noch nicht so intensiv mit der Thematik befasst hat, kann ich diese Serie nur empfehlen. Ich habe den Kauf nicht bereut!
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am 14. Januar 2005
"From The Earth To The Moon" ist eine hervorragend produzierte TV-Miniserie. Die Geschichte der amerikanischen Weltraumfahrt, von der Herausforderung durch Sputnik bis zur letzten Mondfahrt mit Apollo, wird sehr spannend und realitätsnah geschildert. Besonders erfreulich ist, dass sich die Menge Pathos in Grenzen hält, die für eine amerikanische TV-Produktion schon sehr eng sind.
Beeindruckend ist, wie präzise und nah an der Wirklichkeit erzählt wird. Eine ganze Episode beschäftigt sich beispielsweise mit dem Unfall von Apollo 1, bei dem 1967 drei Astronauten starben, und mit der anschließenden Untersuchung, bei der die Raumkapsel bis zum buchstäblich letzten Schräubchen zerlegt wurde. Auch die internen Diskussionen der Beteiligten werden ausführlich dargestellt.
Das Besondere ist, dass die Serie trotz der sehr realitätsnahen und ausführlichen Schilderungen nie langweilig wird: Die Wirklichkeit der Raumfahrt ist auch ohne besondere Dramatisierung schon aufregend genug. Nur in ein paar, ganz wenigen Momenten gleiten einzelne der 12 Folgen dann doch mal ins Melodramatische oder auch Belanglose ab.
Die wenigen Mängel der Box sollen nicht verschwiegen werden: Booklets sind praktisch nicht vorhanden, das Bonus-Material ist dünn und schwach, der mehrere Minuten lange Vorspann jeder Folge nervt ab dem zweiten Mal gewaltig, und die deutschen Untertitel sind eine Katastrophe.
Wer sich aber einfach "nur" die Geschichte der amerikanischen Mondfahrt in zehn Stunden spannend erzählen lassen möchte - der ist mit dieser Box bestens bedient, und das auch noch zu einem äußerst fairen Preis!
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am 18. Januar 2015
Ein wirklich toller Film, eine sehr schöne Geschichte. Empfehlenswert für alle, die sich für das Weltall interessieren, klein und groß. Eine sehr schöne Darstellung.
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am 5. November 2002
Tom Hanks entschloss sich nach den Dreharbeiten zu "Apollo 13", die gesamte Geschichte des amerkanischen Mondlande-Projekts zu verfilmen. Zusammen mit dem Autor von "A Man on the Moon", Andrew Chaikin, startete er das Projekt "From the Earth to the Moon", woraus die gleichnamige 12-teilige Mini-Serie resultierte, die in den USA exklusiv von HBO ausgestrahlt wurde. Als Besonderheit ist zu erwähnen, dass fast jeder Teil die Handschrift eines anderen Regiesseurs trägt und somit seine ganz eigene Note erhält.
Teil 1 widmet sich kurz den Vorläufern von Apollo, Mercury und Gemini (1960-1966). Teil 2 - 12 widmen sich dann jeweils einer Apollo Mission, angefangen bei Apollo 1 (1967) bis zur letzten Mission Apollo 17 (1972). Dabei spiegelt jeder Teil einen ganz eigenen Blickwinkel von Apollo wieder, so dass darin nicht nur die Flüge ins All zu sehen sind, sondern auch auf die vielen daran beteiligten Menschen "am Boden" eingegangen wird. Erst dadurch wird ein komplettes und vor allem sehr menschliches Bild vom Phänomen "Apollo" vermittelt.
Um es vorweg zu nehmen; als ich die Serie zum ersten Mal (auf VHS) sah war ich fast sprachlos. Diese Serie hat meine höchsten Erwartungen noch übertroffen. Mit viel Liebe zum Detail, anspruchsvollsten Drehbüchern mit natürlichen Dialogen, einer Unzahl von ausgewählten Schausspielern (mit teilweise erkennbarer Ähnlichkeit zu ihren Originalen), tadellosen, modernen Spezialeffekten, bezaubender Filmmusik, bestechender Authentizität bis ins kleinste Detail und einem konsequenten Verzicht auf jegliche Art von sinnlosen und abgedroschenen Action-Szenen entstand eine Serie die seines Gleichen sucht! Mir ist schlicht keine Fernseh-Serie bekannt, die ein dermassen hohes Niveau erreicht wie "From the Earth to the Moon". Tom Hanks hat damit ein Stück Zeitgeschichte in nie dagewesener Form verfilmt.
Für alle (nicht nur für Weltraum-Freunde) die Freude an einem technischen und menschlichen, dokumentarischen Spielfilm mit anspruchsvollem Niveau haben ein absolutes Muss!
Ebenfalls wärmstens dazu zu empfehlen sind die Spielfilme "Der Stoff aus dem die Helden sind" und "Apollo 13".
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am 13. Februar 2003
Tom Hanks' grandiose Miniserie über die Mondflüge basiert zwar auf präzisen Recherchen und Dokumentationen des Apollo Programms, stellt aber an sich keine neue Dokumentation über das Projekt dar, sondern setzt die Geschichte der Mondflüge in spannende und vor allem menschlich rührende Weise um. Dabei wählt er in jeder Episode einen anderen, oft ungewohnten Blickwinkel, z.B. die Rolle der Ehefrauen der Astronauten oder die Auseinandersetzung zwischen einem seriösen Journalisten und einem Sensationsreporter. Im Unterschied zu den vielen Dokumentationsvideos, in denen vor allem Zahlen, Fakten und Abläufe geschildert werden, bietet Hanks fesselnde Einblicke in die menschliche Seite dieses monumentalen Raumflug-Projektes. Man hätte das Buch "A Man on the Moon" von Andrew Chaikin, auf dem die Miniserie beruht, wohl kaum besser umsetzten können. Kein Wunder: Tom Hanks ist ein Perfektionist und bekennender Raumfahrt-Fan. Absolute Spitzenklasse!
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