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am 2. September 2016
Im Gegensatz zu Kinderfilmen ist diese Version mit Sigourney Weaver als Stiefmutter Claudia Herrman und Sam Neill als Schneewittchens Vater eher auch für Kinder ab 12 Jahren nicht geeignet.
Claudia ist hier nicht die böse Frau, die gleich Schneewittchen loswerden will, sondern sympathisch und um die Zuneigung aller bemüht, und das ändert sich erst, als sie auf einem Fest, nach 9 Jahren endlich schwanger, singt und Schneewittchen einen spektakulären Auftritt im Lieblingskleid ihrer verstorbenen Mutter hinlegt, Claudia erleidet eine Fehlgeburthlgeburt. Ihren merkwürdigen Bruder Gustav (Miroslav Taborsky) lässt sie sich den Leichnam bringen, weil sie in einen Wahn verfallen ist, das Kind sei nicht tot. Erst jetzt kommt ihr Zauberspiegel so richtig zum Einsatz, Schneewittchen flieht und landet bei Gesetzlosen, die nach Gold schürfen.
Und besonders jetzt hat Sigourney Weaver einige Glanzauftritte, beeindruckend die Schminkkunst, die sie als häßliche alte Frau mit einem Gebiss, vor dem sogar Pferdeäpfel reißaus nehmen würden, erscheinen lässt und Schneewittchen den verhängnisvollen Apfel reicht, an dem das Mädchen erstickt. Auch nicht der Arzt Peter Gutenberg, ihr Verehrer, sondern ein Outlaw mit einer Narbe im Gesicht, der sich nicht als Soldat für die Interessen eines Königs opfern wollte, rettet sie schließlich.

Als Schneewittchen spielt die wirklich mädchenhaft schöne Monica Keena, hier Lilliana Hoffman genannt, das Glanzlicht ist in dieser Interpretation jedoch Sigourney Weaver, die das Abgleiten in den Wahn und dadurch verursachten Willen, mittels des Herzens von Schneewittchen ihr verstorbenes Kindchen wieder zum Leben erwecken, großartig spielt, unterstützt von einer wirklich genialen Maske.

Mir hat dieses Schneewittchen außerordentlich gut gefallen, meines Erachtens sollten Kinder um 12 den Film aber nur mit Eltern oder erwachsenen Bezugspersonen sehen.

Doc Halliday
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am 23. August 2017
Richtig gute Erwachsene Verfilmung des Mädchens. Wo Schneewittchen eben mal nicht kindgerecht gezeigt, sondern so, wie Mädchen eigentlich sind... auf jeden Fall zu empfehlen
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am 10. April 2017
Hallo. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Es ist super spannend und super gruselig. Ich kann es nur weiter empfehlen. LG m.
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am 7. Oktober 2002
...eines "Kindermärchens".
In dieser einzigartigen Fassung von "Schneewittchen" wird der dunkle Kern der Geschichte gezeigt...es regieren Wahnsinn und Eifersucht. Es ist viel geändert worden, aber trotzdem ist und bleibt es Schneewittchen, was, typisch für ein Grimm-Märchen, alles andere als harmlos ist, dreht man das Blatt erst einmal um. Schließlich hat jedes Märchen der Gebrüder Grimm etwas Unschönes an sich (z.B.: Dornröschen - Fluch, gewalttätiger Drachenkampf; Rapunzel - Wahnsinnige Stiefmutter, Qual für ein junges Mädchen (Wer verbringt sein Leben schon gern in einem Turm?); Hänsel und Gretel - Ohne Ende brutal, Kinder verbrennen Hexe - Gutes Vorbild?). Und das ist nur ein kleiner Teil einer endlos langen Reihe an Märchen, von denen kein einziges für Kinder ist, betrachtet man es von der wahren Seite und formuliert die Sätze ein wenig um.
Um es auf den Punkt zu bringen: In dieser Fassung des wohl berühmtesten Grimm'schen Märchens lässt der Regisseur alles aus einem erschreckenden Blickwinkel betrachten - absolut nichts für Kinder.
Der Film wirkt kein einziges Mal kitschig oder langatmig, bleibt halbwegs wahrheitsgetreu und ist - im Gegensatz zur Kinderfassung - rücksichtslos brutal, horrorhaft und einfach genial...womit ich die schauspielerische und die Leistung des Regisseurs meine. Alles passt, vom Anfang bis zum Unhappy (!)-End. Die Zwerge sind allerdings auch keine Zwerge und "Schneewittchen", die in diesem Film Lilliana (Lilly) heißt, beginnt auch ein Verhältnis mit einem von ihnen.
Fazit: Großartig, einfach alle Erwartungen übertreffend! Aber nicht mit der Originalfassung zu verwechseln.
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am 18. August 2009
Michael Cohns liefert mit seiner Interpretation von "Schneewittchen" einen rundum gelungenen Horrorfilm ab, der vor allem durch eine herausragend aufspielende Sigourney Weaver als Schneewittchens bösartige Stiefmutter zu punkten versteht.

Ziemlich schnell wird dem Zuschauer klar, dass diese "Schneewittchen-Geschichte" nicht zwingend kindertauglich ist. Schon in den ersten Minuten, als Schneewittchen (Gil Bellows) - die eigentlich Liliana heißt - geboren wird, verblutet ihre Mutter bei der Geburt.
Als Jahre später ihr Vater (Sam Neill) die mysteriöse, wie wunderschöne Claudia (Sigourney Weaver) zur Ehefrau nimmt, bahnt sich schon früh ein Konflikt zwischen Lili und ihrer Stiefmutter an. Mit Hilfe dunkler Künste gelingt es Claudia, Lili eines Tages in den Wald zu jagen, um sie dort zu ermorden...

Was nun folgt ist eine gelungene Interpretation von Disneys Zeichentrickfilm Schneewittchen und die sieben Zwerge (2 DVDs). daher ist der Handlungablauf sicherlich nicht gänzlich neu. Die düstere und stellenweise blutige Umsetzung des Märchens der Gebrüder Grimm erzeugt aber eine ganz eigene, spannende Atmospähre. Zwar schafft es Cohns Umsetzung nicht restlos zu überzeugen aufgrunddessen, dass außer Sigourney Weaver die restliche Darsteller-Riege eher ein wenig blass daherkommt - für einen unterhaltsamen Horrorabend ist dieses "Schneewittchen" aber durchaus zu empfehlen - 4 Sterne.
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am 17. September 2012
wer schneewitchen als kind mochte, wird dieses verfilmung vielleicht auch lieben. ein horrormärchen im sinne von schneewitchen mit ein paar kleinen realen änderungen. ich habe mir den film gekauft, weil ich ihn ein paar mal im tv gesehen hab und sehr gut finde! vor allem die böse stiefmutter sigourney weaver (alien) blüht in ihrer rolle auf.
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am 3. August 2006
Ach wie habe ich dieses Märchen für Erwachsene als Teenager geliebt. Düster, schockierend und wie die DVD-Hülle bereits verrät ist dieser Film ganz und GAR nicht für Kinder geeignet!!
Hier geht es um Eifersucht, Lust, Mord, Qual und schließlich Hass. Und alles wird beängstigend echt dargestellt. Hier gibt es keine lieben Zwerge, die das arme Schneewittchen (Lilli) beschützen, sondern es erst wie zu erwarten ablehnen. Hier ist Schneewittchen kein singendes Putzmädel, sondern eine starke Frau, die vor der Eifersucht bzw. Rache ihrer Stiefmutter fliehen muss. Und der "Prinz" am Ende ist kein reicher Königssohn ;)

Meines Erachtens sollte die FSK mindestens auf 16 Jahre angehoben werden. Meiner Meinung nach ist dieser Film nicht für 12-Jährige geeignet, aufgrund komplexer, gestörter Beziehungen und Sex-Szenen.

Sollte man als Erwachsener etwas für Märchen gemixt mit Horror, einem Schuss Erotik und Dramaturgie übrig haben, ist man hier an der richtigen Adresse.
Dieses Schneewittchen ist definitiv besser und qualitativ wertvoller, als der Stewart'sche Mainstream-Müll Snow White & the Huntsman [Blu-ray], der gerade in den Kinos läuft. Aber Schauspielkunst scheint ja mittlerweile zur Rarität in den Kinos geworden zu sein.

Zum Inhalt:
Schneewittchen heißt hier Lilli und ist eine junge Grafentochter. Sie ist alleine bei ihrem Vater aufgewachsen und die Beziehung zu ihrer neuen Stiefmutter Claudia (Sigourney Weaver) ist mehr schlecht als recht.
Claudia ist eitel und betrachtet Lilli mit der Zeit mehr als Rivalin denn als Stieftochter. Schließlich erleidet Claudia auch noch eine Fehlgeburt des lange ersehnten eigenen Kindes und driftet ab in den Wahnsinn (toll gespielt von S. Weaver;)). Ein Mordanschlag auf Lilli missglückt, da diese sich im Wald bei einer Gruppe Gesetzloser versteckt.
Das Ende möchte ich hier nciht verraten, da es für mich damals wirklich so überraschend kam. ;)

Zur DVD:
Solide ausgestattet, leider fast keine Extras, außer einpaar Trailern, aber ein hübsches Menü-Layout.
Eines möchte ich jedem Interessenten hier dringlichst ans Herz legen: Bitte den Film unbedingt im Original also auf Englisch gucken!!
Die deutsche Synchro ist fade und unpassend. Die englische ist wirklich richtig furchteinflößend und der Film wirkt dadurch noch um einen Tick grausamer. Wirklich toll!!

Zu den Schauspielerischen Leistungen:
Sigourney Weaver haut einen vom Hocker. Erinnerte mich stellenweise an ihre Alien-Filme und das Makeup als böse Hexe ist einen Oscar wert ;) Sie trägt auch den Film hindurch durch ihre Leistung.
Sam Neil spielt gewohnt solide wie in allein seinen "historischen" Rollen.
Ansonsten durch die Bank ebenfalls solide Leistungen.

Ein echtes Filmjuwel, das ich nach Jahren wieder entdeckt habe. Ich kenne keinen Film, der in diesem Genre dem hier gleicht. Auf jeden Fall einen Kauf wert!!
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am 27. Juni 2014
Adaptierte Schneewittchen-versionen gibt es schon länger und diese hier beweist, daß die neueren nicht immer die besseren sein müssen. Recht aufwendige Verfilmung mit einem stimmigen Script und einer hervorstechenden Leistung von Sigourney Weaver, die sämtliche Register der Schauspielkunst zieht. Bei Ausstattung und Kostümen kann man nichts aussetzen, Schnitt und Umsetzung sind hervorragend. Besonders gelungen finde ich die Umsetzung der Vodoo-artigen Mordattentate der Stiefmutter an Schneewittchen. Das ist zwar auch nicht unbedingt neu, aber sehr gut gemacht.
Der Film ist als "ab 12 Jahren" gekennzeichnet, damit erübrigen sich eigentlich die überraschten Kommentare, daß er nicht für Kinder geeignet sei. Zartbesaitete werden aber einige Szenen finden, bei denen sie doch lieber ins Kissen gucken, als auf den Fernseher.
Fazit: angucken !

PS: eine Anmerkung muß ich noch loswerden: Es gibt einige "Kleinigkeiten", die mir bei diversen Verfilmungen immer (meist schmunzelnd) ins Auge springen. Hier stört es wenig, hätte aber vermieden werden können.
1. Ein Apfel wächst an einem Apfelbaum und nicht an einer Eiche- und erst recht nicht im Spätherbst, wenn schon alle Blätter braun sind.
2. Wenn der Wald grün belaubt ist, fallen keine braunen Herbstblätter von oben herunter.
3. In einem europäischen Mischwald gibt es keine Pythonschlangen.
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am 22. September 2004
Alles was mir zu "Schneewittchen" einfällt ist schlicht und ergreifend: Wow!
Welches brilliante Gehirn ist wohl auf die Idee gekommen aus einem Märchen, das ja eigentlich für Kinder ung Junggebliebenen gedacht wäre, so einen gruseligen und atmosphärisch dichten Streifen zu machen? Wie schon in "Freeway" wo ja die Geschichte von Rotkäppchen sehr frei behandelt und ziemlich düster umgesetzt, wird an allem etwas gedreht und gewendet und ... Voila, ein Horrorfilm für Erwachsene wird aus dem Hut gezaubert.
Schon der Beginn des Films zeigt klar und deutlich auf, dass mein seine Kinder wohl besser ins Bett schicken sollte um ihr reinen Kinderaugen nicht dem Entsetzen zu öffnen:
Alles beginnt mit einer wilden Kutschenfahrt des Fürstenehepaars Lilliana und Friedrich Hoffmann, die vor einem Rudel hungriger Wölfe flüchten und dabei einen folgenschweren Unfall erleiden: Die hochschwangere Lady Hoffmann steht kurz vor dem Tod und ihr Mann sieht sich gezwungen wenigstens das Kind zu retten und es seiner Frau aus dem Bauch heraus zu schneiden...
Danach gibt es einen kleinen Zeitensprung. Man sieht ein etwa sechsjähriges kleines Mädche das im Vorhof einer Burg herumtollt und bald darauf stellt sich heraus, dass es sich um Lillian Hoffman handelt, die Friedrich nach seiner toten Frau benannt hat. Im ganzen Schloss herrscht hektischer Tumult: Friedrichs Verlobte Lady Claudia (die böse Stiefmutter) wird erwartet und natürlich soll bei ihrer Ankunft im neuen Heim alles so perfekt wir nur eben möglich sein. Was danach kommt kann man sich natürlich vorstellen. Über die Jahre (Lilliana ist bereits zu einer bildhübschen jungen Frau herangereift)führen Lady Claudia und Lilliana sozusagen einen Kleinkrieg um die Gunst von Friedrich und Lillianas Schönheit und Liebreiz wird ihr allmählich immer mehr zum Verhängnis: Lady Claudia ist eifersüchtig und setzt alles daran um die verhasste Stieftochter loszuwerden. Eine Fehlgeburt gibt schließlich den Anstoß zu einer folgenschweren Tat: Claudia und ihr etwas beschränkter Bruder Gustav starten einen folgenschweren Angriff auf die ahnungslose Lilliana. Doch wie wir ja bereits wissen schlägt dieser Plan fehl und Lilliana flieht in den Wald. Und was kommt jetzt? Die sieben Zwerge, natürlich... Nur in diesem Film sind die sieben Männer keine Zwerge, sondern Gesetzlose (einer von ihnen macht sogar Anstalten Lilliana zu vergewaltigen!) bei denen Lilliana schließlich Zuflucht und ihre große Liebe findet. Bis es schließlich zum blutrünstigen und nervenaufreibenden Finale kommt... Mehr sei jedoch an dieser Stelle noch nicht verraten!!!
Also ein letztes Resümee: Eine geniale Umsetzung eines Märchens das von Mord, Hass und Sexualität handelt und sicher keinem mit allzu schwachen Nerven zu empfehlen ist!!!
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am 20. Dezember 2005
Da ich Märchen in jeder Variante sammele und zudem Sigourney Weaver und Sam Neill schätze habe ich mir diesen Film voller Neugierde angesehen. Einerseits bin ich fasziniert, andererseits befremdet. Diese Variante ist einerseits so düster, dass ich sie keinem Kind zeigen würde, aber andererseits wieder so anders als die bisherigen Varianten, dass sie faszinierend ist. Alles in allem ist der Film sehr düster und statt Terror könnte es leicht A Tale Of Horror heißen. Sigourney Weaver ist die schlimmste aller bösen Stiefmütter. In diesem Film gibt es keinen Zuckerguss, er hat nichts gemein mit z.B. den Disney Verfilmungen, was ihn andererseits auch wieder um so anziehender macht.
FAZIT: Wer ein Märchen als "Gruselgeschichte" erzählt haben will und trotzdem beruhigt schlafen will sollte sich diesem Film unbedingt ansehen. In meine Sammlung kommt er bestimmt.
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