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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
219
4,4 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
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am 7. November 2016
Die DVD lohnt sich wirklich als Abivorbereitung zumal der Film jeweils auf Deutsch und Englisch zur Verfügung steht und in diesem Zusammenhang lohnt sich die Investition auf jeden Fall
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am 21. März 2017
Ein wunderschöner Film ; welcher wirklich sehenswert ist und man auch mehrmals anschauen kann. Und gerade diese Directors Cut Edition ist eine gute Version zum lernen für das Abitur , da ein sehr interessantes und hilfreiches Booklet dabei ist.
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am 16. Juli 2016
Habe den Film als Set mit Lektürhilfe und EinFach Einglisch für meine Tochter fürs anstehende Abitur 2017 gekauft!
Meine Empfehlung: Unbedingt im Set kaufen!
Vor allem die Lektürhilfe ist eine große Verständnishilfe.
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am 20. September 2017
Kein schlechter Film, den ich aufgrund des Lehrplans sehen und kaufen musste. Aber echr nicht schlecht. Hundertmal besser als Half Broke Horses.
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am 2. August 2014
Ich habe eine DVD Sammlung von ca.500 Filme und L.A. Crash ist die Nr.1 ich habe ihn schon 5 mal gesehen und bin immer noch begeistert, die Filmmusik kann ich auch empfehlen.
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L.A. Crash, der im Original nur Crash heißt, aber das würde in Deutschland zu Verwechslungen der unangenehmen Art führen, denn diesen gewissen anderen Film will man vielleicht nicht unbedingt sehen/zeigen hat zu Recht so einige Oskars gewonnen. Dieser Film gehört zu jenen, die mit jedem Mal schauen gewinnen, denn man kann jedes Mal etwas Neues entdecken. Eine echte Erleichterung für Lehrer, denn in den nächsten Jahren werden sie ihn sehr häufig, immer wieder, sehen, denn er ist Sternchenthema.
Man kann sich also denken, dass dieser Film haufenweise Interpretationsmöglichkeiten bietet und die Lektürehilfe sprießen dementsprechend auch schon.
Der Plot ist milde ausgedrückt komplex. Haufenweise Protagonisten, die etwas tun, was das Leben anderer Protagonisten im Film beeinflusst, auf teils überraschende Weise. Als Hinweise kann man beim ersten Mal schauen gar nicht erfassen, da ist man zu sehr damit beschäftigt überhaupt grob den Überblick zu behalten. Hat man dann endlich das Handlungsgeflecht soweit durchschaut, bieten sich haufenweise Ansatzmöglichkeiten, den Film zu diskutieren: Rassismus, Flucht- und Menschenschmuggel, Macht Waffenbesitz wirklich sicherer?, Familienbande…. Dazu noch Schnitttechniken, Kameraführung und resultierende Effekte. Haben sich die Charaktere weiterentwickelt, wenn ja wie und warum? Ist ein Charakter gut oder böse oder irgendwas dazwischen? Gibt es Gut und Böse überhaupt oder nur Gründe etwas zu tun? Damit kann man Wochen verbrinden und wird man auch Wochen verbrinden. Das ist aber OK, denn da der Film wirklich viel hergibt, wird es nicht langweilig.
Im Original nuscheln einige der Schauspieler schon arg, das American Englisch ist teilweise sehr breit, da muss man sich sehr konzentrieren, das ist teilweise alles andere als einfach zu verstehen für einige Schüler, die hauptsächlich an British English gewöhnt sind.

Fazit: zu Recht mit vielen Oskars dekoriert und Sternchenthema in Englisch. Der Film gibt interpretationstechnisch echt was her ohne dabei langweilig und dröge zu werden. Ausnahmsweise bin ich demjenigen, der ihn auf die Abiturliste in BW gehieft hat dankbar (ja den kenne ich, er hat noch ein paar Dinge verbrochen bei denen ich noch nicht weiß ob ich ihm dankbar sein soll oder ihn dafür hassen soll).
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am 5. November 2009
Es ist schon etwas länger her als ich den Film gesehen hatte. Dieser hat mich sehr begeistert. Die Story des Films hat mich gefesselt und ich habe mich dazu entschlossen diesen zu kaufen.
Der Film ist auf jeden Fall empfehlenswert. Gerade für Personen die auf Filme mit einer guten Geschichte stehen.
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am 27. Mai 2017
Diese menschlichen Konflikte in einer multinationalen, unfreundlichen Stadt sind nicht mein Ding. Daran ändert auch Sandra Bullock, die eher am Rande erscheint, nichts
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am 10. Juli 2009
"Unwissenheit ist Glückseligkeit" - das wusste schon der englische Dichter Thomas Gray.

In anderen Worten, was wir nicht wissen, kann uns nicht schaden. Dieser Film zeigt dem geneigten Cineasten dennoch, wie verheerend die Folgen mangelnden Wissens, Kennens und Verstehens sein können.

"Crash" ist ein direkter und provokanter Blick auf die komplexen sozialen Konflikte im Herzen Amerikas, auf eine Gesellschaft, die von Rassismus, einem der bedeutendsten Probleme der Menschheit, und Angst geprägt ist, auf eine Gesellschaft, in der oft Gefühle mit einer routinierten Sentimentalität verwechselt werden. Gekonnt setzt sich der Drehbuchautor und Regisseur Paul Haggis mit Thematiken wie Vorurteil, Moral, Diskriminierung, Missbrauch, Mut, Selbstlosigkeit, Wut, Hilflosigkeit, Verzweiflung und gewaltsame (Re)Aktion auseinander und erinnert uns daran, dass die Handlungen eines jeden von uns andere Menschen beeinflussen kann, sowohl positiv als auch negativ.

Der simple und zugleich kontroverse Inhalt dieses Films dürfte hinlänglich bekannt sein: Eine Reihe von Menschen, geblendet von auferlegten Klischees und Vorurteilen, treffen "zufällig" aufeinander. Sie gehören verschiedenen Kulturen und sozialen Schichten an, sie alle sind Räuber und Geraubte, Täter und Opfer, Unterdrücker und Unterdrückte in einer Person. Sie alle fühlen sich missverstanden, allein, sind frustriert und haben das Vertrauen in andere verloren. Der daraus entstandene Mikrokosmos erschüttert, bringt zum Weinen, aber auch zum Lachen, und bleibt bis zur letzten Sekunde unberechenbar.

Wir, die Zuschauer, sehen und hören den Mangel an Verständnis zwischen den Menschen, ferner nehmen wir wahr, dass Gut und Böse nebeneinander existieren. Menschen sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen, ferner können und sollten sie nicht kategorisiert werden. Es gibt keine guten und/oder schlechten Menschen, es sind nur Menschen und Situationen, die interagieren.

Mein Fazit: "Crash" hat seine 3 Oscars, darunter einen für den besten Film, zu Recht verdient. Auch für mich ist dieser geniale und zum Reflektieren anregende Film einer der besten überhaupt, welcher der bitteren Realität sehr nahe steht. Die Darsteller brillieren alle, ohne Ausnahme, die Kameraführung sowie der Soundtrack sind ausgezeichnet.

PS. L.A. ist überall. Leider.
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am 12. März 2007
Eigentlich mag ich Episodenfilme nicht. Mir hat weder "Short Cuts" oder "Magnolia" gefallen, deshalb habe ich mich lange nicht getraut, mir "L. A. Crash" anzutun. Jetzt habe ich es doch getan und nicht bereut.

"L. A. Crash" erzählt zwei Tage aus dem Leben mehrerer Menschen, deren Schicksale irgendwie miteinander verbunden sind. Dabei geht es im Grundton meist um Rassismus oder Vorurteile. Am deutlichsten wird das in der Matt Dillon-Episode: Dillon spielt einen Polizisten, der bei einer Leibesvisitation eine schwarze Frau mehr begrabscht als durchsucht. Eben dieser Frau rettet er einen Tag später bei einem Verkehrsunfall das Leben. Der Blick, den ihm die Frau dann am Ende der Szene zuwirft, lässt erahnen, dass sie nicht begreift, was da eben passiert ist, weil sie diesen Mann wegen dem Vorfall am Tag zuvor so hasst, dass sie sich nicht einmal von ihm retten lassen will.

Am Ende des Films hat fast jede der Personen eine Wandlung durchgemacht. Dass sie alle auf irgendeine Art und Weise dem Zuschauer schließlich sympathisch werden, ist zwar nicht ganz glaubwürdig, aber nicht wirklich ein Fehler.

Was den Film so gelungen macht, ist die Leistung sämtlicher Schauspieler (wie z. B. Sandra Bullock, die völlig untypisch eine zänkische Frau spielt, der auf einmal bewusst wird, wie sie sich damit selbst kaputtmacht) und die wunderbare Atmosphäre, die durch den Song "In The Deep" von Bird York (auf diesem Director's Cut auch als Video zu sehen) unterstrichen wird.

Am Ende ist man teils entspannt, teils nachdenklich. Wie viele Filme können das schon von sich behaupten?
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