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am 1. Juni 2017
... ja schon alles gesagt - an den Geschäftsgebaren dieser Leute hat sich bis zum heutigen Tage nichts geändert !
mit Lee J. Cobb dem späteren Boss von SHILO
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TOP 1000 REZENSENTam 1. Februar 2011
Auf das Konto von Jules Dassin gehen große, düstere Filmklassiker der 40er und wie "Zelle R 17", "Die nackte Stadt" oder "Die Ratte von Soho", der 1950 gedreht wurde.
Ein Jahr früher entstand mit "Gefahr in Frisco" unter seiner Regie ein weiterer Film Noir mit sozialkritischer Prägung.
Auffallend in seinen Filmen ist der Hang zu einem großen Realismus. In "Gefahr in Frisco" zeigt er die Welt, so wie sie damals war und arbeitete zu diesem Zweck an Originalschauplätzen, z.B. dem Großmarkt von San Francisco.
Als der Kriegsheimkehrer Nick Garcos(Richard Conte) nach Californien zurückkehrt, erwartet ihn gleich bei der Ankunft im Elternhaus eine grausame Überraschung: Sein Vater (Morris Carnovsky), ein armer Osthändler, der Geschäfte mit dem umstrittenen Großhändler Mike Figlia (Lee J. Cobb) getätigt hat, wurde in San Francisico Opfer eines mysteriösen Autounfalles, bei dem er beide Beine verlor.
Er vermutet sogar, dass er nie Geld von Figlia erhalten hat, sondern von ihm stark betrunken gemacht wurde, so dass dieser Unfall eher ein Verbrechen war.
Doch beweisen lässt sich dies schlecht, zumal der alte Garcos sich an nichts mehr erinnern kann. Figlia gilt zwar unter den anderen Obsthändlern als skrupelloser Gangster, der alles tut, um den größten Profit zu machen - aber bisher konnte man ihm nie was nachweisen.
Nick hat etwas Geld mitgebracht und steigt bei dem zwielichten Ed Kinney (Millard Mitchell) als Partner ein. Ihr Ziel ist es zwei volle LWKs mit geladenen Äpfeln in San Francsico zu verkaufen. Der geschätzte Gewinn ist sehr hoch für beide Männer und Nick will auch noch ein Wörtchen mit Figlia wechseln und herausfinden, was damals wirklich geschah.
Mit dem Geld will er schnell seine Verlobte Polly (Barbara Lawrence) heiraten, doch vorerst muss er sich auf dem riesigen Markt behaupten und auf Ed warten, der sich noch auf der Fahrt befindet, da dessen klappriges Fahrzeug immer mehr den Geist aufgibt. Nick macht auch sehr schnell Bekanntschaft mit Figlia und auch eine schöne, geheimnisvolle Fremde, die Prostituierte Rica (Valentina Cortese) scheint sich für ihn zu interessieren....
"Gefahr in Frisco" ist ein klasse Film Noir, der vor allem auch durch seine Geschlossenheit und atmosphärische Dichte in perfekter Weise überzeugt.
Dabei zeigt der Film einerseits den alltäglichen Kampf uns Überleben des kleinen Mannes und andererseits Ausbeuter, denen kein Mittel mies genug ist, um Kohle zu machen.
Figlia steht für den über Leichen gehenden Geschäftsmann, der sich immer wieder durchsetzen kann.
Auch die Figuren sind in Jules Dassins Film sehr interessant: Ed, einerseits ein Strolch, der gerne auch mal seine Geschäftspartner über den Tisch zieht, aber auch letztendlich zum treuen Retter in der Not wird.
Auch die Prostituierte Rica, eine labile Frau mit zweifelhaftem Ruf und Vergangenheit ist zuerst vor allem an Geld interessiert - doch auch sie entwickelt im Laufe dieser entscheidenden Nacht in der Hafengegend ganz neue Facetten und Bedürfnisse.
"Gefahr in Frisco" war Dassins letzter Hollywoodfilm, bervor er nach Europa ins Exil ging. Das Komitee für unamerikanische Umtriebe hatte ihm eine kommunistische Gesinnung nachgewiesen, was zu einem Arbeitsverbot in Hollywood führte. Einige Jahre später drehte er in Frankreich mit "Rififi" seinen neben "Sonntags nie" bekanntesten Film.
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Dezember 2013
Ganz nett, aber kein großer Film, der doch hätte mehr werden können. Zu Beginn ein ansprechendes Drama und besser als der auf einer Vorlage des gleichen Autors basierenden Fernfahrerfilm "They Drive By Night", weil er zeigt, dass auch die Guten auf gewisse Schurkereien nicht verzichten können in einer feindlichen Umwelt. Der Traum des Truckers Nick (Richard Conte), mit einer Ladung Äpfel in San Francisco das große Geld zu machen und seine Verlobte Polly zu heiraten, hätte eine deftige Kritik am Amerikanischen Traum und am Kapitalismus werden können, und einiges Gutes ist tatsächlich erhalten geblieben. Nach Nicks Ankunft in Frisco kommt mehr Noir-Ästhetik und zeigt sich in den schummrigen Gassen des Obstmarktes das glatte Gegenteil des Golden Gate als Tor für goldene Träume. Doch dann schleicht sich eine gewisse Schablonenhaftigkeit ein. Das noir-typische Element einer Gedächtnislücke von Nicks Vater, der bei einem Unfall beide Beine verlor und nicht sicher sein kann, ob Großhändler Figlia (Lee J. Cobb) daran Schuld ist, wird nicht ausgereizt. Es wird zu schnell klar: Ja, Figlia ist ein Schuft. Ein weiteres spannendes genretypisches Element löst sich zu schnell in Wohlgefallen auf, obwohl es interessant eingeführt wurde: Der Held zwischen zwei Frauen, blond und spießig die eine, Polly, dunkelhaarig und dunkel die andere, Rica (Valentina Cortese). Zunächst nur leise Zweifel an Polly, wenn sie sich etwas zu mechanisch über ein Geschenk Nicks freut, mit wunderbaren Zwischentönen gespielt von Barbara Lawrence. Und Rica ebenfalls zwischen den Welten, ein tough girl, möglicherweise eine Prostituierte, die Figlia gelegentlich bei seinen Schurkereien gegen Geld hilft, aber die wir sofort lieber mögen und der die Oberflächlichkeit des verlogenen Scheins so sehr fehlt wie Polly in ihr gefangen ist. Dann aber bei einer Begegnung der beiden: Allzu schnell wendet sich Polly vom beraubten und mittellosen Nick ab, der Konflikt wird nicht ausgereizt, die beiden Damen werden zu Stereotypen. Nick darf Figlia zusammenschlagen und sich in einer von Produzent Zanuck ohne Wissen des Regisseurs Jules Dassin nachgedrehten Szene von einem Polizisten belehren lassen, dass das eigentlich nicht in Ordnung sei. Der Hochzeit mit Rica steht nichts mehr im Wege.

Das ging zu einfach und lässt Fragen offen. Anscheinend ist doch bekannt, dass Figlia ein Gauner ist; ein Polizist fragt einmal sinngemäß, wen er heute wieder hereinlege, es scheint, dass die Gesetzeshüter korrupt sind und mit dem Verbrechen unter einer Decke stecken. Warum dann die braven Polizisten am Ende? Warum ist es so einfach, Figlia zur Strecke zu bringen, warum hätte das nicht jemand anders, warum hätte es nicht die Polizei tun können, wenn sie am Ende doch bereitwillig am Einsatzort ist und den Mann abführt? Warum kann Figila die Äpfel eines tödlich verunglückten Freundes von Nick einsammeln, Stunden nachdem dessen LKW spektakulär über einen Abhang gekugelt, explodiert und völlig ausgebrannt war und dabei ein Haufen Schaulustiger zu sehen war? Eine Polizei, die bei sowas nicht informiert wird oder aus anderen Gründen nicht kommt, um die Unfallstelle zu sichern und den Toten sowie die Reste der Fracht zu bergen, soll später der Freund und Helfer sein, einfach so? Nein, es bleibt dabei: Was für ein irrer, gemeiner, düsterer Film hätte das werden können, was für ein saftiges Melodram auch, wenn der Dreieckskonflikt sich nicht so schnell in Wohlgefallen aufgelöst hätte. Andererseits: Man unterhält sich 90 Minuten recht gut, und das ist dann gerade noch vier Sterne wert.
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am 29. Dezember 2007
Ein gutes Gefühl hatte ich als ich die DVD in den Händen hielt. Und ich wurde nicht endtäuscht. Der Film ist ganz klar eine Mischung aus Film Noir, Neorealismus mit harter Sozial und Kapitalismuskritik. Die Schauspieler sind eher unbekannt mit Aussnahme von Paradebösewicht Lee J. Cobb. Der spielt aber wiedermal überwältigend eine ähnliche unsympathische Rolle wie in "Die Faust im Nacken". Diesmal ist er ein Obsthändler Figlia der auch vor Gewalttaten und Betrügerein nicht zurück schreckt. Aber alles im Namen des Geldes und den Gesetzten des Marktes entsprechen. Leider hocken viel zu viele ähnliche Gesellen in diversen Vorständen oder titulieren sich als Geschäftsführer. Die Geschichte selbst wird spannend erzählt mit eindrucksvollen Bildern. Zum Teil erinnert der Film auch an ähnliche mit Humphrey Bogart wie "Entscheidung in der Sierra" u.a..
Das S/W Bild ist gut und der Ton ist Mono und auch in Ordnung.
Eine perfekte Mischung aus Film Noir und hartem Sozialdrama, wie es leider in heutiger Zeit nicht mehr gedreht wird. Spannend, bewegend und eindeutig empfehlenswert.
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am 5. Januar 2017
Nick Garcos (Richard Conte) kommt mit Heiratsplänen aus dem Krieg zurück. Die Auserwählte ist Polly Faber (Barbara Lawrence). Er muss mit Schrecken erkennen, dass sein Vater Yanko (Morris Carnovsky), während seiner Abwesenheit, bei einem Unfall auf dem Obstmarkt in San Francisco, beide Beine verloren hat. Es passierte als Yanko eine Ladung Äpfel auf dem Obstmarkt verkaufen wollte. Abnehmer sollte der Großhändler Mike Figlia (Lee J. Cobb) sein. Nick beschließt nachzuforschen, wie es zu dem Unglück gekommen ist. Zusammen mit den 2 jungen Burschen Slob (Jack Oakie) und Pete (Joseph Pevney) und dem Freund Ed Kinney (Millard Mitchell) machen sie sich auf den Weg in 2 Armeelastwagen und einem Lastwagen-Oldie - laden zunächst bei einem Farmer die Äpfel - und starten dann Richtung San Francisco. Auf der Fahrt hat Nick schon 2 platte Reifen - die Tour scheint unter einem schlechten Stern zu stehen. Seine Kumpels helfen ihm. Dann setzen sie ihre Fahrt nach San Francisco fort. Slob und Pete fahren hinter Ed und sehen so, dass die Kardanwelle seines Trucks bricht und er von der Straße abkommt. Der Truck geht in Flammen auf und Ed wird deren Opfer. In San Francisco treffen sie auf Mike Figlia. Nick ist als erster vor Ort und natürlich bietet Mike Figlia nicht genug Geld pro Kiste Äpfel. Die Tour wird zum Albtraum. Als Slob und Pete eintreffen ist Nick bereits mitten drin in den Schwierigkeiten. Figlia, der inzwischen weiß, dass Nick der Sohn von Yanko ist, hat die junge Italienerin Rica (Valentina Cortese) auf Nick angesetzt. Sie soll ihn beruhigen und bei sich unterbringen - und sein Geld stehlen, doch dazu kommt es nicht. Slob hat die Idee, die Äpfel aus dem verunglückten Truck von Ed zu bergen und ebenfalls an Figlia zu verkaufen und so nimmt das Unheil seinen Lauf....Richard Conte spielt seinen Part überzeugend und routiniert, wie man es von ihm gewohnt ist. Das gleiche gilt für Lee J. Cobb. Überraschend eindrucksvoll: Valentina Cortesa. Kameramann Norbert Brodine, ein Spezialist für Außenaufnahmen, liefert eindrucksvolle Bilder in exzellenter Schwarz/Weiß-Fotografie. Regisseur Jules Dassin (Die nackte Stadt, Zelle R 17, Rififi), ein russisch/jüdischer Einwanderer mit Geburtsort in Connecticut war ein Vertreter des neuen, realistischen Films italienischer Prägung, was auch in diesem Werk von 1949 zum Ausdruck kommt. Er musste während der McCarthy-Ära nach Frankreich emigrieren .Das Bild ist FullScreen 4:3 schwarz/weiß, der Ton Dolby Digital 2.0 Mono. Sprachen Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch. Extras gibt es keine. Diese DVD war Teil der Fox-Serie "Große Film-Klassiker".
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am 18. März 2008
Fälschlicherweise immer noch als Film Noir verkauft, ist "Gefahr in Frisco" vielmehr ein packendes Sozialdrama aus dem Milieu der Lastwagenfahrer und Lebensmittelhändler. Wer den frühen italienischen Neorealismus, "Die Faust im Nacken" oder "Lohn der Angst" mag, kommt an diesem, für sein Entstehungsjahr 1948 sicherlich gewagten Film nicht vorbei. Fox hat sich in der Vergangenheit leider nicht geschämt, einige Klassiker in unterdurchschnittlicher Qualität in unangemessen "schicker" Verpackung anzupreisen, aber dieser hier liegt glücklicherweise in ordentlicher Bild- und Tonqualität vor.
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am 10. September 2010
Ein sehr schöner Film. Beim zuschauen dachte ich sogar ein paar Mal an Filme, wie "Lohn der Angst" oder "Die Faust im Nacken", die beide nach "Thieves Highway" gedreht wurden. Das Milieu der Obstverkäufer von San Francisco ist sehr authentisch dargestellt. Richard Conte ist sehr gut als Nick, Lee J. Cobb ist großartig wie immer, und Valentina Cortesa als Hure mit dem Herz am rechten Fleck ist eine Entdeckung.
Die genaue Darstellung des Obstmarktes sticht hervor und ist umso beeindruckender, wenn man sich das Alter des Films vergegenwärtigt.
Das Einzige was ich ein wenig schwach fand, war die letzte Szene, in der Nick von der Cop aufgefordert wird, die Bösen doch der Polizei zu überlassen und nicht auf eigene Faust zu handeln. Da kriegt man leicht das Gefühl, das Studio hätte interveniert und versucht den sozialkritischen Ansatz von "Thieves Highway" ein wenig abzuschwächen um den Film auf einer versöhnlicheren Note enden zu lassen. Schade. Daß Nick dann auch noch mit der Hure ein Happy End findet, ist dann doch ein wenig zu clichehaft, passt aber auf der anderen Seite wieder ins Konzept, da Nicks bürgerliche Ex-Freundin aufgrund seiner Geldprobleme nichts mehr von ihm wissen wollte. Seis drum. Ein sehr sehenswerter Film, der über die gesamte Länge überzeugt. Und wegen dem Ende kann man ruhig ein Auge zudrücken. Deswegen nur vier Sterne.
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