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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
26
4,2 von 5 Sternen
39 Stufen - Alfred Hitchcock
Format: DVD|Ändern
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am 14. Juni 2011
Der Kanadier Richard Hannay (Robert Donat) macht Urlaub in London, lernt im Varieté eine junge Frau kennen, die kurz darauf ermordet wird. Sie teilt Hannah vor ihrem Tod etwas mit, das er besser nicht wissen sollte, denn jetzt sind die Mörder, die einer Spionagegruppe angehören, hinter ihm her. Er flüchtet in die schottischen Highlands, wird fast erschossen, geht danach zur Polizei, um vor dem Spionagering zu warnen, wird aber verhaftet und kann kurz danach fliehen. Auf der Flucht lernt er eine Frau kennen, die ihn unterstützt, und so wendet sich alles zum Guten und wird aufgeklärt, wobei der anfangs im Varieté auftretende Mr. Memory eine Rolle spielt.

Hitchcocks "Die 39 Stufen" ist eine vergnügliche Agentenkomödie mit vielen Ideen. Im Interview mit Francois Truffaut sagt Hitchcock, dass er jede Szene drehbuchtechnisch wie eine Kurzgeschichte behandeln wollte. So besteht der Film aus lauter Kurzfilmen (Episoden), die einem Haupthandlungsstrang untergeordnet sind. Hitchcock bezeichnet das als einen Fortschritt zu seinen früheren Arbeiten. Ich kann das nicht unbedingt teilen. Auf mich macht der Film genau deshalb einen uneinheitlichen, etwas zerstreuten Eindruck. Einige Sequenzen sind natürlich sehr gut, auch die Szene, in der Hannay mit Mantel und Zigarette im Mund einen Fisch brät. Hier zeigt sich ein makaberer Sinn für Humor, wenngleich ich nicht weiß, ob das so geplant war.

"Die 39 Stufen" (1934) lässt sich gut mit dem späteren Film "North by Northwest" (1959) vergleichen. Beide Geschichten thematisieren einen männlichen Protagonisten, der sich auf der Flucht vor einem Spionagering befindet. Obwohl auch "North by Northwest" aus Sequenzen besteht, hat man dort den Eindruck, dass die Handlung fester zusammnegehalten wird. Das liegt zum einen an einem besseren Drehbuch, aber auch an der Zusammenarbeit von Hitchcock und Cary Grant, bei der die Chemie zwischen Regisseur und Hauptakteur blind erfolgte. Robert Donat liefert in "Die 39 Stufen" eine vorzügliche schauspielerische Leistung, ist aber auf sich alleine gestellt.

Der DVD kann man nicht viel abgewinnen. Es gibt englischen und deutschen Ton. Sonst nichts.
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am 7. Juni 2014
"The 39 Steps" so der Originaltitel von Alfred Hitchcocks Meisterwerk des frühen britischen Thrillers. Kommt hier nicht unter seinen alten deutschen Titel "39 Stufen", sondern unter seinem alten englischen Alternativtitel "The Train" auf DVD. Im restaurierten Bild (außer Vor - und Abspann) und Ton! Als EXTRA gibt's noch den Trailer!! Bisher gab es auf den deutschen DVDs des Filmes keine Extras außer Texttafeln!! Leider gibt es kein Wendecover, aber man kann sich ja ein anderes Cover aus dem Internet herunterladen! Der Film ist immernoch taufrisch, schwarzhumorig, schlüpfrig sowie zweideutig im Dialog und keineswegs verstaubt, wie mancher Rezensent behauptet. Das Werk kann locker mit "Der unsichtbare Dritte" mithalten. Absolut zeitlos!!

Fazit: Wer diesen Klassiker noch nicht hat, macht bei dieser DVD bestimmt nichts verkehrt!
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. August 2009
In einem der besten Filme aus Hitchcocks britischer Frühzeit kommen (aber-)witzige Szenen wie diese vor: Eine Agentin hat sich einem Mr. Hannay (Robert Donat) anvertraut, bevor sie in dessen Wohnung von Killern des feindlichen Spionagerings ein Messer in den Rücken gesteckt bekommt. Die Bösen lauern am Morgen danach auch Hannay vor dem Haus auf, er möchte zwecks Flucht dem Milchmann Jacke und Käppi für ein Pfund abschwatzen. Der Milchmann glaubt der Räuberpistole nicht die Bohne. Aber er ist verheiratet und offenbar darin leidgeprüft. Die Story, dass Hannay was mit ner verheirateten Frau angefangen hat und nun ihr Bruder und ihr Mann vor der Tür warten, glaubt der Milchmann sofort, gibt Hannay die Uniform und nimmt nicht mal das Pfund! Was ist hanebüchen, was ist realistisch, was ist Realität, was ist Fiktion? Diese Szene gibt die Tonlage vor: Hitch schickt seinen Helden in eine wilde und wirre und (das gibt's bei Hitch öfter) ziemlich unwahrscheinliche Spionagegeschichte, aber der Meister spielt auch amüsant und amüsiert mit den Versatzstücken und Absurditäten seiner Geschichte. "Die 39 Stufen" sind wichtige Schritte zum "puren Kino" des Alfred Hitchcock. Er gibt kaum noch vor, die Realität auch nur ansatzweise abzubilden, sondern schickt seinen Hannay von einer aufsehenerregenden Situation in die nächste und quer durch Schottland. Das hat ein hohes Tempo und ist vor allem garniert mit einem ganzen Bündel voller herrlich schräger Situationen und Typen. Die Frage, um welche Staatsgeheimnisse es eigentlich gehen soll, wird schnell zur Nebensache, aber das macht nichts, denn Hitch erweist sich als scharfer Satiriker und Beobachter menschlicher Schwächen und Eitelkeiten. Die pure Lust an Übertreibung ist vor allem: die pure Lust. Wenn Quatsch mit Soße als derart herrliche Farce serviert wird, macht er Laune, und das Ganze ist abgeschmeckt mit ziemlich britischem Humor, der teilweise aus Zensurgründen in den USA des Jahres 1935 überhaupt nicht möglich gewesen wäre. Eine Frau schwätzt sich bei Hannay ins Zimmer, dass er denken muss, die macht's mit jedem. Zwei Männer, Vertreter für Damendessous, preisen ihre neuesten Waren selbstverliebt im Zug an und ein alter geiler Bock stellt sich ne üppige Frau darin vor, so dass alle keine Augen dafür haben, dass Hannay so aussieht wie der Typ auf diversen Fahndungsfotos. Zwei Männer - siehe oben - sind Kumpel im (vermeintlichen) Ehebruch. Ein wider Willen mit Handschellen aneinander gekettetes Pärchen kriegt sogar ein Doppelbett (!!!) im Hotelzimmer, und der Wirtin ist schnurz, ob die wirklich verheiratet sind, weil ihr Dauergekabbel so wirkt, als seien die mordsmäßig verliebt (dies deutet auch ein typisches Hitch-Statement an: Liebesleidenschaft gibt es nur außerhalb der Ehe, in der Ehe gilt es höchstens, jemanden einzufangen, "to catch a thief" - oder einen Reporter am Fenster zum Hof).

Satirische Krimikomödie also, und das (in einigen späteren US-Filmes des Meisters so schmerzlich vermisste) hohe Tempo ist auch einer originellen Schnitttechnik geschuldet. Das Kreischen einer Putzfrau, die eine Leiche findet, wird kombiniert mit dem Pfeifen des Zuges, in dem der vermeintliche Mörder schon auf der Flucht ist, nur mal als Beispiel. Daneben gibt es viele Hitch-Standardsituationen, die in noch zahlreichen Filmen (nicht nur von Hitch selbst) wiederholt werden sollten, oft schwächer: Der sich weltmännisch in der Maske des Establishments gebende Oberschurke. Der Unschuldige auf der Flucht. Das wider Willen aneinander gekettete Paar. Das Knutschen, um vor den Verfolgern als Liebespaar durchzugehen und zu verheimlichen, dass sich Mann und Frau kaum kennen und einer von denen gesucht wird. Leider ist es auch bei den Standards, wo sich ein paar kleinere Schwächen einschleichen, die bei Hitch nicht ungewöhnlich sind. Er weidet touristische Klischees über ein Land oder einen Landstrich (hier die schottischen Highlands) ein bißchen zu sehr aus. So elegant-gefährlich der Oberschurke ist, seine Helfershelfer sind ein bißchen zu blöde (warum haben sie das Pärchen aneinander und nicht ans Auto gekettet, als sie mal Schafe von der Straße verscheuchen müssen?). Und leider hat mich die Chemie zwischen Donat und seinem love interest (Madeleine Carroll) nicht überzeugt. Zuerst will sie ihn andauernd verpfeifen, was zwar angesichts der Unglaubwürdigkeit seiner Geschichte verständlich ist, aber einen nicht gerade für sie einnimmt. Dann macht Hannay auf etwas zu alberne Art einen auf Killer, so dass man Carroll einfach nur für dumm hält, das immer noch zu glauben. Auch nachdem sie weiß, dass Donat der Gute ist, stellt sie sich recht dappig an. Die eigentlich netten Frotzeleien zwischen den beiden in der Angekettet-Passage bekommen dadurch einen leicht negativen Beigeschmack.

Dass Hitch aber nicht nur originellen Stuß gedreht hat, zeigt sich in zwei scheinbar nebensächlichen Kleinigkeiten. In einer knappen, in Beleuchtung und Setting ziemlich irre expressionistisch-poetisch gefilmten Szene mit einem alten Bauern und seiner jungen Frau, die Hannay hilft, wird eine wahre Ehetragödie angedeutet und von dieser Frau mit intensiver Zurückhaltung gespielt. Wenn sie sagt, ihr Mann wird sie nicht schlagen, sondern nur zusammenstauchen, so sind sofort Zweifel gesät, was sich in einem kleinen späteren Einschub bestätigen wird. Und der Mastermind der Spione ist eine auf absurde Weise tragische Figur, die sich gegen Ende sehr irrational verhält, aber in einer starken tragischen Schlussszene fühlbar werden lässt, warum sie genau so und nicht anders handeln musste und ihre Aufgabe in dem ganzen Mimikry eher als Bürde empfunden hatte. Dies hebt den Film weit über die schräge Krimisatire hinaus, die er aber ohnehin schon in einem sehr positiven Sinne war. Dafür fünf Sterne!
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am 3. Januar 2010
Eine spannende, temporeiche und humorvolle Verfilmung des gleichnamigen Romans. Wie so oft bei Hitchcock, wird auch hier wieder ein Unschuldiger eines Verbrechens verdächtigt. Er flieht vor der Polizei in die nebelumhüllten schottischen Highlands, und deckt schließlich einen gefährlichen Spionagering auf. Auch die obligatorische Blondine, mit Handschellen an den Helden gefesselt, und eine Menge erotischer Anspielungen dürfen mal wieder nicht fehlen. Die Darsteller wissen alle zu überzeugen und es gibt einige wirklich köstlichen Szenen, z. B. wie der Held ahnungslos in eine politische Versammlung gerät und dort aus dem Stehgreif eine Rede halten muß. Glaubwürdig ist die ganze Geschichte zwar nicht, aber sie ist beste Unterhaltung. Die Bildqualität ist einigermaßen akzeptabel und um Längen besser als diejenige von "Eine Dame verschwindet".
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am 9. Juni 2014
"The 39 Steps" so der Originaltitel von Alfred Hitchcocks Meisterwerk des frühen britischen Thrillers. Kommt hier nicht unter seinen alten deutschen Titel "39 Stufen", sondern unter seinem alten englischen Alternativtitel "The Train" auf DVD. Im restaurierten Bild (außer Vor - und Abspann) und Ton! Als EXTRA gibt's noch den Trailer!! Bisher gab es auf den deutschen DVDs des Filmes keine Extras außer Texttafeln!! Leider gibt es kein Wendecover, aber man kann sich ja ein anderes Cover aus dem Internet herunterladen! Der Film ist immernoch taufrisch, schwarzhumorig, schlüpfrig sowie zweideutig im Dialog und keineswegs verstaubt, wie mancher Rezensent behauptet. Das Werk kann locker mit "Der unsichtbare Dritte" mithalten. Absolut zeitlos!!

Fazit: Wer diesen Klassiker noch nicht hat, macht bei dieser DVD bestimmt nichts verkehrt!
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am 16. Dezember 2012
Der Film selbst ist ein frühes Meisterwerk von Alfred Hitchcock, der u.a. durch seine komplett im Studio aufgenommene Verfolgungsjagd durch Schottland auch filmhistorisch sehr interessant ist. Spannend ist er noch dazu.

Aber dieses Retitling ist eine echte Frechheit, denn der hier "The Train" benannte Film ist kein anderer als der bereits früher mehrfach unter seinem deutschen Originaltitel veröffentlichte Die 39 Stufen - The 39 Steps.

Das ist nun wirklich eine Verarschung des Publikums!
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am 24. September 2015
Adapted from the novel by John Buchan. Be aware that the book comes in all kinds of prices for the kindle starting with free. Directed by Alfred Hitchcock; be sure to look for his cameo.

I own the standard version but watched the Criterion. On the Criterion there is a 1999 commentary features Hitchcock school Marian Keene. The drawback is that the Criterion version cropped the credits in the beginning.

Be careful of whom you bring home from a show; exiting from a scuffle and panic form a show, Richard Hannay (Robert Donat) meets Miss Annabella Smith (Lucie Mannheim) and she promptly invites herself to his flat. She tells an incredulous story about being an agent (spy). Later awakening with a knife in her back he is convinced that there is a cabal and it has something to do with the 39 steps.

Now we follow the standard formula of a man that must find the culprit(s) before he is captures for the murder of Miss Smith.

The formula is standard but the execution of the film is anything but. Remember this is an unleashed Hitchcock production. We have top actors in their prime. The film even includes an early adaption of a helicopter used in the manhunt.
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am 9. August 2013
Der hier von Edel Germany GmbH "The Train" genannte Film (Originaltitel: THE 39 STEPS) ist natürlich der Klassiker "Die 39 Stufen" von Alfred Hitchcock aus dem Jahr 1935, der unter diesem Titel auch schon mehrmals veröffentlicht wurde.
Edel Germany GmbH spezialisiert sich offensichtlich auf arglistige Täuschungsversuche, denn dies ist nicht die erste Neuauflage dieser Firma eines Filmes unter anderem Titel.
Dies mit einem solchen Hitchcock-Klassiker zu versuchen ist allerdings schon eine Frechheit.

Wie wär's denn, Edel Germany GmbH, mit einer Neuveröffentlichung von SABOTAGE unter dem Titel "Die Bombe im Bus"?
Oder REBECCA unter "Der Herr von Manderley"?
Oder THE LADY VANISHES als, genial, THE TRAIN 2...?

Bizarr.
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am 9. März 2001
The 39 Steps ist nichts weniger als der wirklich erste große Durchbruch Alfred Hitchcocks. Wenn auch oft der Stummfilm The Lodger als der erste wirkliche "Hitchcock-Film" bezeichnet wird, so ist es dennoch The 39 Steps, der dem heutigen Zuschauer wirklich den frühesten Zugang in Hitcocks privates Universum erlaubt.
Die Geschichte eines Mannes, der fälschlicherweise eines Mordes bezichtigt wird und sowohl vor der Polizei wie auch vor den eigentlichen Bösewichten quer durch England flieht beinhaltet all die Themen, die mit dem Namen Hitchcock synonym geworden sind. Der unschuldige Mann auf der Flucht, die geheime Verschwörung und der eigentlich unwichtige McGuffin. Natürlich fehlt auch nicht eine ordentliche Prise Humor und so ist dieser Film mit Sicherheit einer der spannendsten und lustigsten Schwarz-Weiß-Filme, die es gibt.
Zur DVD ist eigentlich nur zu sagen, dass ein so alter Film aus offensichtlichen Gründen, die technischen Möglichkeiten dieses neuen mediums wohl kaum ausnützen kann. Dennoch sind Bild und Ton mehr als akzeptabel und die englische Sprachfassung lohnt sich bei hitchcock eigentlich immer. Das es praktisch keine extras auf der DVD gibt ist schade, aber letztendlich nicht erheblich.
Es zählt ja schließlich der Film und der ist die 5 Sterne alle Male wert.
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TOP 1000 REZENSENTam 6. Juli 2012
In einer Music Hall im London der 30er Jahre: Dort gastiert "Mr. Memory" (Wylie Watson), der Mann mit dem fotografischen Gedächtnis. Seine unglaubliche Merkfähigkeit macht ihn dort zur großen Attraktion. Der Conferencier meint zum Publikum "Stellen sie eine Frage an Mr. Memory - er wird alles beantworten können".
"Wer gewann beim Cricket ?", "Wie alt ist Mae West ?" "Wer wird nächster Fußball-Champion ?" - der Kanadier Richard Hannay (Robert Donat) ist einer dieser Zuschauer und wie dem gesamten Publikum scheint ihn diese Darbietung zu gefallen, er fragt auch nach, wie weit es von Winnipeg nach Montreal ist, Mr. Memory beantwortet auch diese Frage spielend.
Plötzlich wird ein Schuß abgefeuert, was eine Panik verursacht. Mit der Menge drängt auch Hannay nach draussen, als er draussen ist, spricht ihn eine etwas verängstigte Unbekannte (Lucie Mannheim) an, die sich spontan zu ihm nach Hause einladen lässt.
Hannay, der vorübergehend in London lebt, hat ein Appartment am Portland Place gemietet, die Frau stellt sich als Annabella Smith vor und verrät ihm dort, dass sie eine Spionin ist und von 2 Männern verfolgt wird. Das glaubt Hannay erst als er unten vor dem Haus tatsächlich zwei dubiose Gestalten in der Nacht erblickt.
Annabella erzählt von einer Spionageorganition, die ein lebenswichtiges britisches Militärgeheimnis, die 39 Stufen, ausser Land schaffen wollen. Sie wolle dies unter allen Umständen verhindern. Der Chef der Spione wäre zu erkennen, weil das obere Gelenk an einem seiner Finger fehlt.
Morgen müsse sie sich mit jemanden in Schottland treffen. Doch soweit kommt es nicht. Die Frau wird in der Nacht ermordet. Hannay muss fliehen, denn die Mörder sind hinter ihm her. Und natürlich auch die Polizei, denn der Verdacht eine Frau in seiner Wohnung ermodet zu haben, drängt sich förmlich auf.
Hannay reist per Bahn nach Schottland, lernt im Zug die zickige Pamela (Madeleine Carroll) kennen, findet Unterkunft bei einem Ehepaar (Peggy Ashcroft/John Laurie) und kann anschliessend Verbindung mit Professor Jordan (Godfrey Tearle) aufnehmen, der Annabelle Smith gekannt hat...
"Die 39 Stufen" ist einer der drei frühen britischen Meisterwerke von Alfred Hitchcock, zu denen auch "Eine Dame verschwindet" und "Jung und unschuldig" gehört.
Grandios ist schon der Auftakt, die Szene und auch die Atmosphäre in der Music Hall bleibt unvergessen, ebenso die spannende aber auch humorige Zugfahrt nach Schottland. In "Der unsichtbare Dritte" hat Hitchcock diese Szenen wieder neu aufleben lassen: Der unschulidge Verdächtige auf der Flucht, die Blondine, die ihn verfolgende Polizei.
Interessanterweise fallen einige Lögiklöcher auf, wenn man den Film schon einige Male gesehen hat und interessanerweise fallen die aufgrund des hohen Suspence-Gehalts, des hohen Tempos und des perfekten Rhythmik beim ersten Mal gar nicht auf, so geschickt und raffiniert erzählt der große Regisseur seine Spionagestory.
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