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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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3,8 von 5 Sternen
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am 8. Januar 2006
Was hat der Kerl nur mit seiner Stimme gemacht? Er brüllt. Er gurrt. Er röhrt. Er jauchzt. Er krächzt. Er jubiliert. Er schnurrt. Er ist intensiv. Er ist pathetisch. Er verzehrt sich. Er klingt kehlig wie noch nie. Er ist mitreißend, theatralisch und aufwühlend. Er hat auf seiner neuen CD alles richtig gemacht. Entsprechend anmaßend ist der Albumtitel: „Keys To The World“ . Der britische NME meint dazu trocken, „There Is Only One Man in Music Business Who Has The Keys To The World: Mr. Richard Ashcroft!“
Er hat schlechte Kritiken für seine letzten beiden Alben „Alone With Everybody“ und „Human Conditions“ in der britischen Presse bekommen. Zu wenig bitter und viel zu sweet sei das alles, klinge nach Kuschelrock. Zu erwachsen, zu psychedelisch, zu wenig Drogen, kurz: zu wenig Spaß, lautete das Urteil über das Werk eines Mannes, der in den Neunzigern den Mr. Wild des britischen Rockstars personifizierte: Nachts auf der Themse Kanu fahren, mit dem Luftgewehr auf Freunde schießen, weißes Pulver, bis sich die Nasenscheidewände auflösen und dabei ausgesprochen gut aussehen. All das war Richard Ashcroft. War. Das Großmaul des Britpops ist er immer noch, aber zum Balladenkönig ist er geworden, zum grossen Melancholiker, er mutierte von Mad Richard zu Dad Richard.
Wer Richard Ashcroft kennt, kann sich gut vorstellen, dass ihm solche Bezeichnungen kalt lassen. Dass er in sich ruht, zeigen schon die ersten Zeilen seiner Comeback-Single „Break The Night With Colour“: “Fools They Think I Do Not Know The Road I’m Taking. If You Meet Me On The Way Hesitating. That Is Just Becauce I Know Which Way I Will Choose.” Geschrieben auf einem Cembalo entwickelt der Song schon nach wenigen Sekunden einen unglaublichen Sog, der typisch ist für viele Songs von Richard Ashcroft. Er singt, als glaube er fest daran, dass Musik die Menschen verändern kann. Wer solche Songs schreibt, hat allen Grund dazu.
Eroeffnet wird das neue Album mit dem haemmernden und wuetenden “Why Not Nothing?”, in dem er erstmals mit politischen Lyrics auf sich aufmerksam macht. Es folgt das froehliche
“Music Is Power”, ein glasklarer Nr. 1-Hit, der einem unweigerlich ein Laecheln ins Gesicht treibt. Ein schoener Upbeat Feelgood Track. Ashcroft als White Soul Brother. Mal was ganz Neues. Ungewohnt der sphaerische Titeltrack mit treibendem Rhythmus, verzerrter Stimme und, der ihn sogar in die Playlists von Diskotheken bringen koennte. Richard goes Dancefloor - unglaublich!
“Cry Till The Morning” ist ein eigentlich ein typischer Oasis-Song. Lakonischer Unterton, leichtes Kratzen in der Stimme, spannend arrangiertes Midtempo mit Gitarrensolo. Der grosse Unterschied zu Liam Gallagher: Ashcroft legt so viel Energie und Seele in diesen Titel, dass einem das Herz bis zum Hals schlaegt. Der NME sieht’s aehnlich: “ Richard’s Still Liam Gallagher’s Cooler Cousin: Brighter And Less Try-hard, But With A Similarly Iconic Rock Voice And An Infinitely Greater Songwriting Ability!” Elegante, hingetupfte Instrumentierung und ein nachdenklich wirkender Ashcroft zeichnen die Ballade “Sweet Brother Malcolm” aus, die ein vertonter Tagtraum von Ashcroft im Park von Richmont sein soll. Nach harmlosem Beginn ist “Words Just Get In The Way” sehr episch geworden und erinnert entfernt an den Verve-Klassiker “Lucky Man”.
„Why Do Lovers“ kommt sanft daher. So zart klimpert das Klavier, so herzzerreissend singt Ashcroft, dass man sich die nächststehende Person greifen will, um sie ganz fest zu drücken, um sie einfach zu umarmen und in ihren Haaren zu riechen. Überschwängliche Gefühle übermannen einen. Herzlich Willkommen. Hier ist sie, die Magie des Richard Ashcroft. Das Magazin Time Out schreibt dazu „Richard Ashcroft is medicine for your soul and wings for your heart!“
Es gibt viele da draussen, die gehofft haben, er wuerde eine The Verve-CD machen. Es ist keine geworden. Es muss nicht immer laut sein. Richard Ashcrofts inneres Feuer ist spektakulaer genug. One Of The Great Rock’n Roll Romantics Is Back.
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am 8. Februar 2006
Ich bin geschockt! Was ist passiert?
Befinde mich in einer Phase, in der ich wieder einmal meine CD'Sammlung durchsehe und rausschmeisse, was ich nicht unbedingt haben muss... es auf meine HD kopiere und dann versuche, die CDs loszuwerden, was in dieser Zeit nicht leicht ist, da kaum noch jemand was dafür hergibt. Also mein Enschluss: keine neuen CDs mehr zu kaufen, die nach einger Zeit hören doch nur rumliegen und verstauben!

Nun bin ich über diese hier gestolpert und musste meinen Vorsatz schon über den Haufen schmeissen!!
Wir waren es bei den vorgängigen Projekten von Ashcroft ja schon gewohnt, dass dieser Mann sein Handwerk versteht, mit seinem jüngsten Werk hat er sich aber weiter übertroffen. Wie schafft diese farbarme, eher schlicht wirkende Person es nur, derart schillernde und ausgereifte Musik zu produzieren? Zeitweise fühlt man sich erinnert an das letzte grosse Werk von Morrissey, ab und zu blitzten die Urväter des Britisch Rock/Pop durch. Da weiss jemand, was er tut und das macht er auch spürbar gern.

Was vor allem auffällt sind Ashcrofts überaus ausgereiften und sehr emotinale Balladen, im Zusammenhang mit seiner so bekannten, manchmal etwas rauen, zeitweise dreckigen und dann wieder schmeichelnden Stimme gelingt eine beinahe perfekte Sympiose, die sich nicht reibt sondern wunderbar wechselhaft wie das Leben selbst ist. Seine Songs schwingen sich manchmal sogar zu Hymnen auf, die aber zusammen mit seiner Stimme nie kitschig oder überladen wirken.
Es kann kaum mehr eine Steigerung von "Why Do Lovers?" geben. Ich scheue mich hier etwas, weitere Songs hervorzuheben, um nicht andere, die genauso ausgereift und passend sind, in den Hintergrund zu rücken. Wieder ist das gesamte Werk hörenswert, die Balladen eingebetten in härtere Gitarrensongs... ein Gemisch... eben... wie das Leben.
Es ist nach meiner Meinung das bisher schönste, sicher aber ausgereifteste Werk von Richard Ashcroft!

Also: einmal Vorsätze vergessen und lustvoll nachgeben... dieses eine Mal!
Kaufen!!
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am 24. Januar 2006
Seit Gestern höre ich die neue Ashcroft wannimmer es geht. Das Album ist fantastisch. Diese Größe, der Bombast, der in jedem Lied wenigstens erahnbar ist und immer wieder entfesselt wird... Das ist Britscher Pop. So muss er sein. Jede traurige Balade nimmt einen spätestens am Ende des Stücks wieder mit in Pardisische Soundlandschaften. 'Words Just Get In The Way' oder 'Cry Til The Morning' sind solche Songs, die sich langsm Hochschaukeln und Optimismus und Größe verbreiten. Dazu sind die Melodien berührend und klar, und Ashkrofts Stimme verrückt vielseitig. Das Tempo und der Einfallsreichtum sind gegenüber der letzten Platte zurecht erhöht worden. Die Songs sind allesamt für sich einzigartig, bei keinem Lied hat man das Gefühl einen Füller zu hören. Jeder Titel inszeniert sich quasi selbst aus dem nichts und wenn auch die Stimmung der Songsmeistens die selbe ist, scheint sie jedesmal wieder ganz neu erfunden worden zu sein. Das macht die Cd so faszinierend und deswegen ist Richard Ashcroft ein großer britische Songwriter.
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am 22. April 2015
es gibt ja kaum noch typen auf diesem traurigen planeten, die leuchten. so hell, dass sie keinen schatten werfen, wenn sie unter der sonne stehen.

richard ashcroft ist einer von denen, die noch übrig sind. all seine solo-platten sind stark. aber dieses album hier sticht noch weiter raus.
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am 1. Februar 2006
Eigentlich überflüssig eine Rezension zu dem Mann zu schreiben... der ist ein Genie. Das einzige, was man zu der CD noch sagen kann ist, dass sie NOCH besser ist, als die zwei davor. Was Richard Ashcroft auf eine Platte packt, bekommen die meisten Pop- Schaffenden in einem ganzen Leben nicht aufgenommen. Absolut klasse Album: mein Highlight- "cry til the morning" Wenn man das hört, ist der Titel Programm...
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am 9. März 2006
Als langjähriger Fan von THE VERVE und auch von Herrn Ashcroft freute ich mich sehr auf die neue Platte, wurde jedoch etwas enttäuscht. Warum? Ich konnte keine Weiterentwicklung feststellen, obwohl Ashcroft doch gewiss das Potential dazu hätte. So versinkt er aber mit seinem dritten Werk in der Mittelmäßigkeit. Ich war immer total begeistert von seinem ersten Soloalbum, muss jetzt jedoch aber feststellen, dass es vielleicht nur daraus resultierte, weil es sein erstes war und der Sound im gewissen Maße neu.
Trotzdem ist es die Scheibe natürlich Wert zu kaufen. Ruhige Musik mit intelligenten Texten mit einer klassen ersten Single "Break the night with colour".
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Also, gleich vorneweg: ich mag Richard Ashcroft eigentlich, finde die CD auch noch gar nicht mal so schlecht im Vergleich zu anderen Künstlern, aber jemand der so grössenwahnsinnig tönt wie er, der legt sicht selbst die Latte sehr hoch. Und, sorry Richard, an diese Höhe kommst du hier nicht ran. "Why not nothing", der Opener, ist zwar allererste Sahne, doch dann schon fällt das Album leider etwas ab. Zuviele Allerweltsmelodien,dann zwar mal wieder gelungene Song wie "A simple song", doch etwas fehlt, damit das Album ein Knaller wäre. Mag aber sein, dass die CD mir mit der Zeit besser gefallen wird. Das ist mir nämlich schon mit seiner letzten Soloscheibe so ergangen. Doch niemals wird es eine der 10 Inselncd's werden.
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am 24. Januar 2006
Ein wunderbar gelungenes Werk des Meisters des Romantic Rock oder wie man das auch immer nennen mag! Auf alle Fälle ein starkes Album auf das man aber lange hat warten müssen, aber das wars wert! unbedingt kaufen! Hoffe auf eine Tour. letztes Jahr spielte er nur "Vorband" für Coldplay aber da ging er ab. Auf jeden Fall ein großartiger Musiker (genau wie die Musiker von Coldplay) und er ist das Geld wert.
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am 25. Februar 2016
Eines der besten album aller Zeiten jeder einzelne song fantastisch music is power für jeden musikbegeisterten eine Hymne ich liebe dieses Album
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am 21. Januar 2006
Ein reifes, vielseitiges Werk ist "Keys to the world". In den richtigen Genuss kommt man, wenn man das Album über Kopfhörer hört. Die Aufnahme ist von bester Qualität, die Instrumetierung auf den einzelnen Tracks genial: Mehrere Gesangslagen, immer wieder entdeckt man Kleinigkeiten, Instrumente, die denzent im Hintergrund gehalten sind. Großes Songwriting!
Schade, dass viele Fans immer noch erwarten Ashcroft müsse klingen wie The Verve - eine gute Band ohne Frage... Ashcroft ist älter, reifer, besser.
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