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Format: Audio CD|Ändern
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Olaf Kübler, der inzwischen ca. 70 Jahre alt ist, hat eine großartige Platte gemacht.
Großartig in zweierlei Hinsicht: melodiöser Jazz, mit Anleihen bei Rock und Pop untermalen die gesprochenen Geschichten von Kübler, der Elvis Presley, Ike Turner, Udo Lindenberg und Müller-Westernhagen - um nur einige zu nennen - kannte, bzw. kennt, der als Musiker alle Höhen und Tiefen, inklusive Alkohol- und Drogenexzesse mit erlebt hat und das alles in so unterhaltsamer Weise erzählt, dass man gerne zuhört und es bedauert, wenn die CD zu Ende ist.
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am 7. August 2015
Wer damals nicht so recht glauben wollte, dass Olaf Kübler eigentlich ein ziemlich konservativer Spießer war, der bekommt nachträglich leider die Bestätigung. Eine Plattitüde nach der anderen wird hier gereiht, garniert mit teilweise haarsträubendem Unsinn. So ist es beispielsweise völlig unmöglich, dass ein Mensch in der Lage ist, einen Hirsch in seinen Kofferraum zu verfrachten, geschweige denn, ihn hinterher über einer Badewanne anzunageln. Herr Kübler wird ihn wohl mit einem (10 mal leichteren) Rehbock verwechselt haben. Auch die meisten anderen Geschichten strotzen nur so vor Überteibung in einem Stil des immergleichen "ach, was waren wir doch damals schräg und naiv drauf" - Schemas.
Untermalt wird das ganze mit einer zwar wechselhaften, zum jeweils Gesprochenen aber unpassenden Musik, die ebenfalls nur einem konservativen Geist entsprungen sein kann. Küblers eh schon etwas nuschelige Monologe sind oft durch die zu laut abgemischte Begleitmusik nur schwer zu verstehen.
In einer Backrezension zu einer Amon Düül Platte hatte er mal bemerkt, er sei immer Nazi gewesen. Nachzulesen bei Ingeborg Schober im Buch Tanz der Lemminge. Ich hielt das damals für einen blöden Scherz, da es in den 70ern, im Gegensatz zu hete, nicht vor Nazis wimmelte, sondern sich manche Leute einbildeten, mit einem solchen Spruch schön schockierend wirken zu können. Nico, Siouxsie Sioux und andere autoritäre, hierarchiegläubige Alphaweiber haben das ja früher oder später auch gerne getan. Küblers Texte lassen aber oft durchscheinen, wessen Geistes Kind er ist. Der dumme Russe, der naive Ami. Das ist es, was der moderne, rechte Spießer hören möchte.
Jedenfalls wird nach dieser Platte verständlich, warum er Udo Lindenberg mehrmals wegen Plagiatvorwurf verklagen wollte. Einige seiner Worthülsen erinnern doch sehr an den zigfachen Millionär aus dem Norden. Da war Bodo Ballermann nur der Tropfen am Zapfhahn.

Recht lehrreich ist die Platte trotzdem. Jedenfalls, wenn man immer noch so gerne an die Illusion glaubt, dass Musiker etwas zu sagen haben, oder ändern wollen. Denn Zappa hatte leider recht: We're only in it for the money.
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