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am 8. August 2005
Es gibt viele Attribute, die zu dieser Serie passend sind. Mit Sicherheit auch anspruchsvoll, trotz der häufigen aber dennoch sehr ästhetischen Sexszenen.
Die hochgradige Besetzung bis in Nebenrollen hinein (Jennifer Beals, Pam Grier, Mia Kirshner, Rosanna Arquette, Kelly Lynch) sorgen für die hohe Kunst der Schauspielerei in dieser ersten Staffel. Bemerkenswert hier Mia Kirshner, die viele Sexszenen zu bewältigen hat (sowohl hetero- als auch homosexuelle) und in allen Szenen ihren Part der sexuell aktiven aber auch sexuell orientungslosen Schriftstellerin, die zwischen ihrer eigenen Person und der "Heldin" ihres Romanes am Ende nicht mehr unterscheiden kann. Beide Charaktere fliessen ineinander über und sie bewegt sich in die Abgründe der eigenen Persönlichkeit.
Am meisten beeindruckte mich nicht, dass in einer US-TV-Serie soviel "nacktes Fleisch" zu sehen (sorry, prüdes USA!), nein, es war die Vielfältigkeit mit der für Toleranz unter den Menschen geworben wurde. Mit der in der Serie selbst vorkommenden Ausstellung "Provokationen" (über moderne sexuelle Kunst) und dazu protestierenden fanatischen Gegnern (im Namen Gottes), die selbst vor persönlichen Angriffen nicht zurückschrecken, wird man selbst an den Rand der eigenen Toleranzgrenze geführt. Man wird förmlich gezwungen sích selbst zu hinterfragen "Wo fängt meine Toleranz an und wo hört meine Toleranz auf?"
Wer nicht bereit ist diesen Schritt mit zu gehen, wird die Personen in dieser Serie nicht verstehen können oder gar ansatzweise sich mit ihnen identifizieren können.
Die Serie verbindet viele Genres miteinander, amüsiert, begeistert, schockiert, ist ergreifend und führt hoffentlich dazu, dass die Toleranz gegenüber Homosexualität endlich auch in diesem Land von der Scheinheiligkeit in die Realität geführt.
Einen kleinen Minuspunkt hat die Serie trotz aller positiven Aspekte trotzdem: Man findet zu 99% wieder nur Frauen, die aus einem Katalog entstiegen sind und das entspricht leider nicht der Wirklichkeit. Beispiel in der Serie: Es findet ein Treff lesbischer Frauen statt, wo sich tausende Frauen einfinden. Dort gibt es eine Pool-Szene und man hat das Gefühl auf einem Konvent zu sein, wo sich hauptsächlich alberne und unterbelichtete Models mit Gardemaßen befinden. Dies dürfte sich trotz aller "Provokationen" und Ansprüche dieser Serie, doch mit einem wirtschaftlichen Aspekt erklären lassen. Leider! Doch dies ist ein Salzkörnchen zuviel in der extraordinär delikaten Suppe!!!

Bemerkenswert ist, dass die DVDs aus England exakt die sein werden, die auch in Deutschland irgendwann angeboten werden, denn diese DVDs haben nicht nur ein deutsches Menue, eine deutsche Tonspur oder auch deutsche Untertitel, sondern wir geben auch hiermit schon einen separaten deutschen Titel für die Serie bekannt:
L.A. LADIES
Warum die deutschen Vertreiber meinen, dass sie sehr den Originaltitel wechseln müssen, wird mir schleierhaft bleiben. Der Originaltitel "THE L-WORD" steht für Begriffe wie Lesbian, L.A., Lust, Laughter und einige mehr (dies wird schon im Vorspann klar). Vielleicht halten dieser Vertreiber (in diesem Fall MGM) aber auch den deutschen Konsumenten für nicht so intelligent (Übersetzung: blöd!), dass er dies begreift.
Hier ein persönlicher Tip: Die Serie ist auf englisch noch eine Stufe höher anzusiedeln auf der "Genußskala"!
Im Oktober erscheint in den USA die 2. Staffel dieser zweifellos zukünftigen Kultserie. Ich werde mich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zurückhalten können...
Wie steht's mit Euch???
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am 9. November 2005
"The L Word" wird als Nachfolger der erfolgreichen US-Serie "Sex and the City" mit dem Slogan "Same Sex. Different City" beworben, ist aber weit mehr als das.
"Different" ist nicht nur die Stadt (statt New York spielt die Serie in Los Angeles), sondern auch die Charaktere, bei denen es sich um lesbische Frauen zwischen Anfang 20 und Anfang 40 handelt, und deren sexuelle Orientierungen und Lebensziele:
das Paar Bette (Jennifer Beals als Museumskuratorin) und Tina (Laurel Holloman), deren primäres Ziel darin besteht, eine Familie zu gründen und dazu ein Kind zu bekommen (Bette und Tina sind gleichzeitig die Schlüsselfiguren der Serie); die zunächst heterosexuelle Jenny (Mia Kirshner als Schriftstellerin), die zu ihrem Freund Tim (Eric Mabius, Schwimmlehrer) nach L.A. zieht und dort von der Barbesitzerin Marina (Karina Lombard) verführt wird und die sich seit diesem Erlebnis ihrer eigenen sexuellen Orientierungslosigkeit bewusst wird und fortan zwischen Tim und der neuen Welt, die ihr Marina eröffnet hat, schwankt und immer wieder mit sich selbst hadert; die zunächst sich selbst für ihre sexuelle Orientierung hassende Tennisspielerin Dana (Erin Daniels), die lernt, zu ihrem Lesbischsein zu stehen, indem sie sich vor ihrer Familie und der Öffentlichkeit outet; die bisexuelle Reporterin und Journalistin Alice (Leisha Hailey), die kein Geheimnis für sich behalten kann und Dreh-, Tratsch- und Angelpunkt der Frauen-Clique ist; und last but not least die Friseurin Shane (Katherine Moennig), die mit ihrer Art & Ausstrahlung alle Frauenherzen der Umgebung höher schlagen lässt und von einem One-Night-Stand zum nächsten tingelt aus Angst vor einer richtigen Beziehung, obwohl sie sie sich insgeheim wünscht.
"Different" ist auch die Art der filmischen Gestaltung und Umsetzung, die sich eher am europäischen Kino orientiert und weniger an seifenoperähnlichen Serien oder amerikanischen Glanz & Glamour-Filmen, die versuchen ein schlechtes Drehbuch durch tolles Ambiente auszubügeln. Nein, in "The L Word" bekommt man fantastisches Kino geboten, was die schauspielerischen Leistungen angeht, die überzeugenden und intelligenten Drehbücher, die wunderbaren Dialoge und die Emotionen, die durch die Darsteller erzeugt werden.
Auch, wenn die Schauspieler nicht wirklich den alltäglichen Lesben rein äußerlich gleichen (Ilene Chaiken, die Schöpferin und Produzentin von TLW, hat zugegeben, dass dies notwendig war, um die Serie auch verkaufen zu können), ist dies jedoch nichts Verwerfliches, weil die Serie nicht vordergründig auf die äußerlichen Werte abzielt (hier werden keine Superreichen dargestellt - die Relationen zwischen den Berufen, die die Charaktere ausüben und ihren Besitztümern sind relativ real umgesetzt), sondern sich mehr um die Probleme ihrer Serien-Charaktere kümmert und wie sie damit umgehen. So zeigt "The L Word" relativ reale Charaktere, reale Probleme, mit denen sich viele Menschen identifizieren können, auch wenn sie nicht homosexuell sind, denn man muss nicht homosexuell sein, um diese ausgezeichnete und wunderbare Serie zu mögen.
Noch ein Wort zu Jennifer Beals, die in dieser Serie die wohl bekannteste Schauspielerin ist (neben der wunderbaren Pam Grier, die als Kit die Halbschwester von Jennifer Beals spielt). Sie hat als Bette Porter den Part des Kontrollfreaks übernommen und spielt diesen sehr komplexen Charakter wunderbar in ihrer ganzen Vielfalt. Es ist toll, dass es endlich eine Rolle für sie gibt, in der sie ihr schauspielerisches Talent so voll zur Geltung bringen kann und, in der sie die Probleme von Menschen gemischtrassischer Abstammung thematisieren kann, die auch Teil ihres eigenen Lebens sind (ihr Charakter Bette Porter ist wie sie im wirklichen Leben afroamerikanischer Abstammung). Die Themen und Probleme der Serie gehen demzufolge über die Thematik der Homosexualität und ihrer Sichtbarkeit in der Gesellschaft hinaus und da dies zum ersten Mal in unserer Menschheitsgeschichte ein Sender öffentlich macht und medial thematisiert, ist dies mehr als historisch einzigartig und von weitreichenderer Bedeutung.
Es lässt sich bereits jetzt sagen, dass diese Serie aufgrund ihrer gesellschaftlich-problematischen Thematiken (Homosexualität, Toleranz & Akzeptanz, Probleme gemischtrassischer Menschen, etc.) und ihrer Umsetzung als ein wichtiger, bedeutender und bahnbrechender Meilenstein in die Medien- und Fernsehgeschichte eingehen wird.
Wunderbar ist auch der Kommentar von Jennifer Beals und Ilene Chaiken zum Pilotfilm (Folge 1 & 2), in dem sie beide zum Teil sehr persönlich über die Dreharbeiten, die Begleitumstände und die Entstehung der Sex-Szenen sprechen, die von den Schauspielern sehr überzeugend und mit Hingabe gespielt wurden.
Übrigens kann ich jedem empfehlen, die Serie im englischen Originalton anzusehen (mit dt. UT), da die Dramatik und die Emotionen der Schauspieler viel besser zur Geltung kommen (die Stimme von Jennifer Beals ist schon ein Hörgenuss für sich).
Dass diese Serie so lange auf einen Ausstrahlungstermin in Deutschland warten muss, während sie rund um den Globus bereits erfolgreich läuft (in einigen Ländern lief bereits die 2. Staffel im Fernsehen), ist unverständlich.
Fazit ist, dass diese Serie ohne Abstriche zu empfehlen ist, gleich welcher sexuellen Orientierung man ist, denn gegenüber den deutschen 0815-Studio-Serien mit schrecklichem Ton und ätzender Musik hat "The L Word" einiges mehr zu bieten. Ein großes Dankeschön an den US-Sender Showtime!
Rezension von Antje Thiel

Hinweis: Diese Rezension bezieht sich auf die UK-DVD.
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am 8. Juni 2005
Wer kennt eine Tv-Serie, die die Realität widerspiegelt? Ich nicht und "The L-Word" tut es auch nicht. Die Frauen sind zu schön, zu reich, haben viel zu viel Freizeit (welche profi Tennisspielerin hat Zeit, ständig im Café rumzusitzen???)...but who cares? Endlich gibt es Frauen zu sehen, die nicht nur mit Frauen eng befreundet sind (siehe "Sex and the City") aber die Frauen lieben und begehren. Frauen, die Sex haben (viel sogar) und sich dessen nicht schämen.
Wahrscheinlich wird es noch 15 Jahre dauern bevor Lesben "realistisch" im Fernsehen gezeigt werden, aber in der Zwischenzeit gibt's nichts besseres als the "L-Word"!
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am 26. Juni 2006
Ich habe mir die ersten drei Folgen im TV angesehen und war nicht so sehr begeistert, da es anfänglich sehr viele prekäre Szenen gibt und man in diesen den Tiefgang vermisst. Nachdem ich die vierte Folge sah, wurde jedoch mein Interesse geweckt, was allerdings erst einmal einzig und alleine durch den Cliffhanger zustande kam.

Ich habe mir die Box dann schließlich auf gut Glück gekauft und muss sagen: ich bin begeistert! The L Word macht wirklich süchtig!

Auch als heterosexuelle Frau gefällt mir die Serie. Man vergisst während des Schauens des Öfteren, dass es sich die meiste Zeit um homosexuelle Frauen handelt. Die Probleme, Sehnsüchte und Gefühle der Hauptfiguren lassen sich wohl auf jeden Menschen übertragen. Überhaupt finde ich die Figurenkonstellation und die Auswahl der Schauspielerinnen schlichtweg sehr gut! Auch wenn ich nicht genau weiß, ob diese authentisch sind, kommen sie mir jedenfalls so vor.

Die Liebesszenen sind sehr ästhetisch und teilweise auch romantisch dargestellt, was mir sehr gut gefällt. Einziger Wehmutstropfen ist eben, wie oben schon angesprochen, dass man am Anfang der Serie noch nichts von den eigentlichen Themen mitbekommt.
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am 18. August 2006
Ich finde, mehr als in anderen Serien wie "Sex and the City" oder "Desperate Housewifes" zeigt "The L- Word" zwar Erotik, aber auch Liebe in vielen Facetten.

In der Serie ist nicht nur Sex, sondern auch die Zerbrechlichkeit der Liebe und der Schmerz, den Liebe auslösen kann, immer wieder ein Thema. Zum Beispiel in der Trennung von Jenny und Tim. Oder den Problemen, die Kit Porter mit ihrem Vater hat, oder zwischen Bette und Tina.

Ausserdem finde ich die umstrittenen Sexszenen gut gemacht, denn anders als bei heterosexuellen Pornofilmen mit Lesben drin, finde ich die Sexszenen ziemlich realistisch.Und ein bisschen anturnend..

Ich finde, die Serie beinhaltet viele unterschiedliche Charaktere, mit denen man sich mehr oder weniger identifizieren kann, die alle Fehler und Widersprüche haben, denen man aber doch auch nachfühlen kann.

Was ich an der Serie kritisieren würde, ist das Fehlen von wirklich szenemässig aussehenden Lesben. Shane ist der einzige Charakter, der dahingehend ziemlich glaubwürdig aussieht. Es ist vielleicht ein manchmal negativ besetztes Klischee oder veraltet langsam, aber trotzdem ist ein grosser Teil der Lesben eher sportlich- jeansig- männlich gestylt und ich finde, die Serie müsste das etwas ehrlicher kommunizieren.

Ich habe in einem Interview mit der Regisseurin gelesen, dass das Fehlen etwas szenemässiger angezogenen Frauen daran liegt, dass sie sonst keine Produzenten für die Serie gefunden hätten, weil es schon genug gewagt war, überhaupt eine Serie zu produzieren, die sich mit diesem Thema befasst. Darum mussten sie einige Kompromisse beim Styling und z.T. auch in der Handlung eingehen. So hätte Kit Porter zu Beginn nicht die Schwester, sondern nur eine gute Freundin von Bette sein sollen.

Insgesamt ein grosses Lob für den Mut und den Durchsetzungswillen, den die Macherinnen der Serie bewiesen haben, und auch für die grossartigen Schauspielerinnen, die den Charakteren eine Seele verleihen.
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Meine Rezension gilt nicht nur für die erste Staffel der Serie, sondern für alle sechs Staffeln. Die Serie hat eine Klasse, die sich bei Serien langsam immer mehr durchgesetzt hat: Unterhaltung mit Tiefgang und Starpower.
Eine Menge sehr attraktiver weiblicher Stars machen neben LA`s Luxusseiten die Folgen zu einer Augenweide. Und sie spielen erstklassig! Die Erotik ist bezaubernd, glaubwürdig, aber auch sehr erregend, obwohl so wirklich gar nichts passiert. Die Serie ist kein Porno, sie spielt geschickt mit ästhetischen Bildern und Andeutungen, die beim Zuschauer das "Kopfkino" ankurbeln, dass es eine helle Freude ist.
Eine Clique lesbischer Frauen und ihrer Freunde, romantisch, mit Witz und Humor, aber auch sehr sozialkritischen Elementen, wird ihr Leben in ihrer Umwelt dargestellt. Luxus, Liebe, Leid und Drama, Sex und Ablehnung durch die Gesellschaft, alles ist dabei. Die ganze Inszenierung beweist Intelligenz und Verstand, Höhen und Tiefen werden wie im wahren Leben dargeboten. Ängste und Zweifel, Wünsche und Hoffnung auf die ganz große Liebe, lesbische Frauen scheinen genau die gleichen Freuden und Probleme zu haben wie alle Menschen. Mit einem Unterschied: Die Reaktionen ihrer Umwelt auf ihre sexuelle Ausrichtung! Vor allem wenn diese bekannt wird, können ungeahnte Probleme sich auftun. Lesbische Frauen, die niemandem etwas tun wollen, sondern selbst nur die große Liebe in den eigenen Reihen suchen und leben wollen, stoßen auf moralische oder religiöse Weltanschauungen und Vorbehalte, die in der Berufswelt vorkommen können. Das zeigt die Serie auch recht aufschlussreich und interessant.
Ich habe die Serie damals nur in einzelnen Episoden sehen können und war von so erstklassiger Unterhaltung begeistert. Um so mehr freut es mich, die ganze Serie auf DVD jetzt komplett ansehen zu können. Sie ist einfach unwiderstehlich. Bild und Ton der DVD s sind sehr gut und für den Preis, für eine komplette Serie, da macht man nichts falsch. Die DVD-Boxen haben nur einen kleinen Nachteil, die Disks sind gut und sicher in den Boxen verstaut, aber etwas schwierig aus der Halterung zu lösen. Na ja, es gibt Schlimmeres. Wenn man auf gute und ausgesprochen schöne Unterhaltung steht, sollte man sich "The L-Word" nicht entgehen lassen. Volle Punktzahl und klare Kaufempfehlung. Die Damen mit der lesbischen Ausrichtung muss man einfach lieben, wirklich.
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am 18. März 2006
Die Serie ist genau das, wonach ich mich - und sicher viele andere lesbische Frauen auch - gesehnt habe. Sie zeigt das Leben einer lesbischen Clique mit allen Höhen und Tiefen. Endlich sind wir als Zielgruppe entdeckt!! Sicher ist manches übertrieben, aber in vielen Szenen konnte ich mich wiedererkennen.
Der Humor kommt ganz sicher nicht zu kurz, im Gegenteil. Habe selten so oft lachen müssen.
Wenn also meine Vorschreiberin meint, die Serie würde nur die Durchschnittslesbe zufriedenstellen, dann bin ich froh, Durchschnitt zu sein.
Also: Kaufen und Spaß haben!!!!!
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am 23. Mai 2005
Die Antwort ist: JA! JA! Und nochmals JA!
Noch nie gab es eine hochbesetzte Lesbenserie mit Charm, Witz, Liebe, Leid, Frust, Spannung und schöne Menschen.
Gab es denn überhaupt schon mal eine Lesbenserie? Ich meine, nein. Eine Schande, dass diese Serie nicht aus dem liberalen, aufgeklärten Europa kommt und noch viel schlimmer ist es, dass sie noch nicht einmal in Deutschland ausgestrahlt wird! Natürlich vermisst man die Öko-Lesbe, die klassische Butch und die politsch aktive Lesbe. Dafür wird man mit viel Estetik belohnt, sprich, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Ich habe alle 4 Cds der ersten Staffel (mehrmals) gesehen; nicht alle Episoden sind gleich gut aber in welcher Serie gibt es das?
Ich finde die Serie hat sogar einen starken Suchtfaktor.
Ein MUSS für die Lesben-DVD-Abteilung im Billy-DVD-Regal!!
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am 14. Februar 2016
Hatte mir die erste Staffel gekauft, um beim häuslichen Workout auf dem Ergometer etwas anspruchslose Unterhaltung zu haben, und genau das habe ich bekommen (und nein: wenn es mir um die Sexszenen gegangen wäre, hätte ich mir gewiss andere Filme gekauft!). Es werden alle Aspekte des lesbischen Lebens irgendwie beleuchtet - manchmal sogar überraschend stimmig. Die Charaktere sind in der Mehrzahl in ihren Handlungen und Reaktionen plausibel und leidlich durchgezeichnet, also durchaus nicht flach. Die Darstellerinnen sind allesamt schön anzusehen, und schon allein die Musik verdient einen Stern. Da scheint jemand einen sehr guten Geschmack gehabt zu haben.
Unterm Strich also recht gute Unterhaltung. Aber bitte nicht zuviel erwarten, wir reden hier von einer amerikanischen Serienproduktion!
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am 16. März 2016
Tolle Serie, die ich von meiner Freundin kennen gelernt und dann an eine andere Freundin weiter gegeben habe - ich liebe diese Serie, die Frauen sind toll und es ist wirklich interessant, was da immer so passiert, wer mit wem usw. Wer auf Frauen-Geschichten steht und einen kleinen Einblick in die vermeintliche Lesben-Szene erhaschen möchte, ist hier richtig!
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