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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
25
4,6 von 5 Sternen
Ystari Games 75136 - Caylus
Preis:40,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 16. Dezember 2009
Caylus ist ein sehr gutes Spiel mit guter taktischer Tiefe und vielen Möglichkeiten!

Die Preise sind verdient.
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am 5. April 2017
Eines vorweg, da dies bei vielen rezensierten Brettspielen häufig für Missverständnisse sorgt: Dieser erste Absatz ist eine PRODUKT-Rezension, keine SPIEL-Rezension. Und da viele Käufer ausschließlich nach der Durchschnittsbewertung gehen, kann ioch hier nicht guten Gewissens mehr Sterne vergeben. Caylus ist ein super Spiel, allerdings rate ich von der Bestellung von diesem Produkt hier (also nicht von dem Spiel an sich) ab, wenn man sich beim Regelstudium nicht ärgern möchte oder dies dazu führt, dass man ein tolles Spiel wie Caylus frustriert beiseite legt und dann nicht mehr spielen möchte (Diese Empfehlung gebe ich, da ich in vielen Spielen, die ich als hervorragend erachte, Rezensionen finden, in welchen Käufer ein Spiel nach dem ersten Versuch die Regeln zu verstehen, frustriert weglegten.) Die Angabe, dass die Anleitung in DE, EN und FR enthalten ist, ist schlichtweg falsch, bei meiner Lieferung war die Anleitung ausschließlich auf spanisch enthalten (ein Mitrezensent hatte zumindest eine englische bekommen). Nun ist es kein Problem, nach kurzer Suche im Netz, die deutsche Spielanleitung zu finden, allerdings ist entwerder a) das Spiel oder b) die Anleitung veraltet, jedenfalls weicht das Aussehen des Spielmaterials in der deutschen Anleitung vom Aussehen in diesem Spiel ab. Daher mussten wir uns mit spanischer und deutscher Anleitung die Regeln in einer 2,5 stündigen Tortur herleiten, was einiges an Spielspaß und Hirnschmalz in der ersten Partie kostete. Hier sollte definitiv nachgebessert werden, es kann ja nicht allzu schwer sein eine deutsche Anleitung beizulegen.

Zum Spiel: Das Workerplacementspiel Caylus sollte man definitiv kaufen, wenn man ein Freund von Taktik/Strategiespielen ist, in denen es kaum Glücksfaktoren gibt, und die zumindest ein wenig Hirnschmalz erfordern. Das Spiel wurde in verschiedenen Konstellationen gespielt (2, 4 und 5 Spieler). Da das Spiel ein Mangelspiel ist, was an sich bereits sehr fordernd und reizvoll ist, ist es so, dass weniger Spieler zu einem veränderten Spielgefühl führen. Der Ressourcenmangel sowie die Interaktivität nehmen mit der Spieleranzahl ab, wobei das setzten von Störsteinen relavanter wird. Auch das Spielelement, welches in jeder Runde dafür sorgt, welche Aktionen aktiviert werden, nimmt zwangsläufig mit der Spieleranzahl in seiner Tragweite ab, da es mehr sichere Felder gibt. Es fühlt sich tatsächlich so an, als ob man ein ganz anderes Spiel spielt, wenn man zmit unterschiedlicher Spieleranzahl spielt, wobei das durchaus seinen reiz hat.
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am 25. November 2011
Ich habe eine umfangreiche Spielsammlung und bin Vielspieler. Caylus besitze ich bereits seit einigen Jahren und spiele es immer wieder gern. Es ist jedoch ein anspruchvolles Spiel, in das man Zeit und Gehirnschmalz stecken muss. Mal eben schnell zwischendurch spielen klappt nicht.

Spielmaterial:
Neben einem nicht allzu großen Spielbrett befinden sich eine große Menge an Holzteilen und ein Satz sehr stabile quadratische Holzkärtchen als Gebäude in der Schachtel. Der Spielplan hat im Hintergrund ein verwischt wirkendes Gemälde, dass ein einen in Kehren gewundenen Weg mit Brücke zu einem Schloss zeigt. Auf dieses Gemälde wurde dann ein Spielparkurs draufgedruckt. Die Holzmaterialien bestehen aus einer großen Menge an Häuschen, Scheiben und Zylindern (Arbeiter) in den 5 Spielerfarben, sowie einer sehr großen Menge an sehr kleinen Würfelchen in 5 weiteren Farben, die die Rohstoffe darstellen. An der Qualität der Spielmaterialien ist nichts auszusetzen, aber liebevoll und ansprechend wirkt das Spielmaterial nicht, sondern eher nüchtern und kostenoptimiert hergestellt.

Spielschachtel:
Die recht kleine Schachtel ist außen mit dem Gemälde eines bösartig dreinblickenden Kronenträgers verziert. Ich glaube der Verlag konnte kein besseres Bild finden, um möglichst viele potentielle Käufer vom Kauf abzuhalten. Im Inneren ist die Schachtel völlig ohne Unterteilung. Die Spielmaterialien müssen in Zip-Tüten aufbewahrt werden. Die Karten fliegen wild in der Schachtel umher. Ich würde einen passgenauen Kunststoffeinsatz bevorzugen in den alle Materialien sortenrein und transportsicher einsortiert werden. Bei den Holzklötzchen werden auch herausnehmbare kleine Schachteln sinnvoll, in denen die Klötzchen während des Spiels nach Farben getrennt verbleiben können.

Spielregel:
Die Spielanleitung hat zwar nur 8 Seiten, die sind aber im Querformat mit jeweils 2 Hochkantseiten pro Blatt bedruckt, so dass die Schrift sehr klein gedruckt ist. Das Regelwerk erleichtert de Zugang zum Spiel nicht wirklich. Die Anleitung ist umständlich geschrieben, aber logisch aufgebaut. Man muss sich schon einige Zeit in Ruhe mit dem Regelwerk beschäftigen. Insbesondere die Funktion der Figuren Seneschall und Vogt sind irritierend, weil man den Figuren auch schwer ansieht, wer wer ist (beides sind weiße Holzscheiben, die sich nur in der Höhe unterscheiden). Immerhin sind die Regeln mit zahlreichen Bildern und Beispielen ausgestattet. Hat man sich durchgearbeitet sind die Regeln in sich schlüssig und es bleiben keine Fragen offen. Nach den ersten Spielen muss man auch nicht mehr in der Anleitung nachsehen, weil keine unnützen Komplikationen im Regelwerk sind und es eine Kurzzusammenfassung zum Nachsehen gibt. Die Anleitung ist zwar besser als die von "Ys" vom gleichen Verlag, aber es gibt auch viel bessere Beispiele, wie man komplexe Spiele erklären kann (z.B. "Vasco da Gama" oder "Vor den Toren von Loyang").

Spielmechanismus:
Caylus ist ein Worker-Placemant-Spiel, bei dem sich die Einsetzoptionen von Runde zu Runde erweitern. Entlang einer zu Spielbeginn bereits angefangenen Strasse" werden nach und nach neue Gebäude gebaut. Jedes Gebäude hat eine Funktion und einen Eigentümer. Die Funktion der neuen Gebäude kann aber erst genutzt werden wenn die weiße Figur Vogt an dem Gebäude vorbeigelaufen ist. Bei Nutzung fremder Gebäude ist ein Obolus zu zahlen, was oft unvermeidlich ist, weil es von vielen wichtigen Gebäuden nur eins gibt. Tückisch ist beim Spiel, dass die Gebäude entlang der Strasse in der Aktionsphase der Reihe nach durchgespielt werden. Da viele Gebäude am Ende der Strasse Rohstoffe bringen und einige Gebäude am Begin der Strasse Rohstoffe benötigen passiert es unheimlich schnell, dass man eine Gebäudeaktion durchführen möchte ohne die benötigten Rohstoffe zu besitzen. Dabei ist das Einsetzen der Arbeiter für jede Aktion noch zu bezahlen, wobei die Kosten immer höher werden, je mehr Mitspieler schon gepasst haben. Bestimmte Gebäude können durch andere Gebäude wieder überbaut werden, was dann die Voraussetzung für die wertvollste Gebäudeart ist. Gleichzeitig sollte man sich auch noch an den Bauvorhaben Schloss beteiligen, weil das wichtige Siegpunkte und Die Gunst des Königs" einbringt, die wiederum seinerseits erhebliche Vorteile (z.B. Siegpunkte oder Gold bevor die Goldmine gebaut ist) bringt. Das Spiel ist beendet, wenn der Seneschall einen bestimmten Punkt der Strasse erreicht oder überschreitet.

Komplexität:
Ich würde Caylus als komplexes Spiel einordnen und im Schwierigkeitsgrad auf eine Stufe mit "Euphrat und Tigris", "Agricola" oder "Le Havre" stellen. Dabei ist Caylus etwas abstrakter als die beiden letztgenannten Spiele. Ich halte das Spiel nicht für Kinder geeignet, auch nicht für 12jährige, wie auf der Schachtel erwähnt. Erst Jugendliche ab ca.16 Jahren können sinnvoll mitspielen, wobei hier weniger das Alter, als vielmehr die Fähigkeit und der Wille sich in eine abstrakte Spielwelt einzudenken, entscheidend ist.

2-Spieler-Eignung:
Caylus lässt sich hervorragend zu zweit spielen. Zwar hat das Wirtshaus dann keine Bedeutung und die Kostenzunahme beim passen des Mitspielers ist nicht so interessant, trotzdem besitzt Caylus so vielfältige Spielelemente, dass das Spiel nicht leidet.

Interaktion:
Obwohl Caylus keine Elemente des direkten Zugriffs auf das Spiel der Mitspieler kennt, besteht dennoch eine hohe Interaktion, weil alle Spielzüge immer vom Verhalten der Mitspieler abhängig sind. Jedes Gebäude kann von nur einem Spieler benutzt werden, jedes Gebäude gehört einem Spieler und die meisten gibt es nur einmal. Und wer am meisten am Schloss baut erhält die Gunst des Königs.

Spieldauer:
Schon zu zweit sind fast 2 Stunden anzusetzen, bei 4 Spielern können es auch leicht über 3 Stunden werden. Die Spielzüge des Einsetzens sind kurz, bei der Abarbeitung ist die Strassenreihenfolge entscheidend, nicht die Spielerreihenfolge, damit entsteht sehr wenig Leerlauf.

Zufall:
Caylus ist ein Spiel vollständig ohne Zufallselemente. Durch die Vielfältigkeit des Spiels und seiner möglichen Strategien und dem sich daraus ergebenden jeweils anderen Spielaufbaus besteht trotzdem kaum eine Gefahr, dass alle Spiele gleich ablaufen.

Strategie:
Caylus erlaubt eine nahezu unendliche Zahl verschiedener Strategien, die völlig unterschiedlich sein können und trotzdem zum Sieg führen. Nur man braucht unbedingt eine Strategie, einfach drauflos spielen macht keinen Sinn. Dabei macht es besonderen Spaß die Strategien der Mitspieler zu erkennen und sie zu durchkreuzen.

Gestaltung:
Neben der wenig ansprechenden Gestaltung des Spielbretts (siehe Spielmaterial) fällt vor allem die ungünstige Farbgebung der Rohstoffwürfel auf. Es gibt graue, braune, dunkelviolette (fast schwarze), rosa und goldene Würfel, wobei sich die Würfel selbst bei gutem Licht noch gut unterscheiden lassen. Kritisch wird es aber auf den Gebäudekarten, wo die benötigten Baustoffe als kleine Würfel dargestellt werden. Dunkelviolette (schwarze) und graue Würfel lassen sich hier nur im direkten Licht einer starken Lampe auseinanderhalten und auch die braunen setzen sich nur wenig ab. Das ist Streit am Spieltisch programmiert. Außerdem fallen überall Darstellungen weißer Würfel auf, die es gar nicht gibt. Gut zu Wissen, dass damit beliebige Würfel gemeint sind. Nur das wird nicht durchgängig durchgehalten, weil auf den Funktionen der Gebäude beliebige Würfel bunt sind. Besser ist die Darstellung von Geld als runde graue Scheiben und Siegpunkten als braune Wappen. Beide haben goldene Schrift. Nur leider gibt es graue und braune Geldmünzen ebenfalls mit goldener Schrift. Auch hier droht Verwechselung. Die Gunst des Königs ist als Ornament dargestellt, dessen Menge (im Gegensatz zu Siegpunkten und Geld) statt mit einer Ziffer einfach durch die Anzahl der Ornamente dargestellt wird. Gut gelöst ist, dass die unterschiedlichen Gebäudetypen unterschiedlich farbige Hintergründe haben.

Zusammenfassend
Caylus eignet sich nicht für Anfänger und als lockeres Familienspiel. Wer jedoch komplexe Spiele schätzt und bereit ist sich vorab mit der Spielanleitung auseinanderzusetzen erhält ein intelligentes, überaus wandlungsfähiges Spiel, das nie langweilig wird. Auch wenn Spielmaterial und Gestaltung nicht die schönsten sind, sollten sich Vielspieler nicht durch das Äußere der Packung vom Kauf abhalten lassen.
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am 9. Juni 2008
Ich habe Caylus Freunden geschenkt. Wir haben allein schon einen Abend damit zugebracht die Anleitung zu durchforsten, welche einfach zuuu gewaltig ist. Traurigerweise sind aber trotz des XXL-Formats ein paar Situationen nur auf der Kurzanleitung erklärt. Die sollte man also auf jeden Fall parallel lesen. Beim Auspacken bemerkten wir, das sämtliche grüne Häuschen fehlten. Wir schickten eine mail an die Vertriebsfirma und zwei Tage später waren alle Häuserln da. Sehr vorbildlich!
Das Spiel selber finde ich dann aber sehr spannend. Es ist allerdings komplett ungeeignet für Spieler, die nicht auf Taktikspiele stehen. Wer also schon bei Scotland Yard die Lust verloren hat sollte hiervon vielleicht lieber die Finger lassen.
Wäre die Spielanleitung in einer klareren und kürzeren Ausgabe vorhanden, wäre der Spaß von Anfang an garantiert.
Fazit: Lasst Euch nicht von der Anleitung entmutigen. Da müsst Ihr durch! Ihr werdet aber dafür auch durch viel Spaß und Spannung belohnt.
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am 23. Oktober 2008
Wie auch schon von meinen Vorschreibern beschrieben, handelt es sich um ein komplexes Spiel. Dies war auch der Kaufgrund für das Spiel. Nachdem Siedler von Catan endlich im Umfeld dafür gesorgt hat, dass wieder mehr Brettspiele gespielt werden und auch Carcassonne gerne gesehen ist, brauchten man nun eine neue Herausforderung. Und da bot sich Caylus - mit einer Auszeichnung als komplexes Spiel - einfach an!

Spielmaterial: Ja es gibt wirklich noch Hersteller, die robustes Material und nicht nur etwas dickeres Papier und Plastik zu ihren Spielen geben! Das Spielbrett ist schön und detailiert gearbeitet, die Spielsteine sind aus Holz und das restliche Material auch aus dicker Pappe (wie bei Carcassonne).

Spielanleitung: Auch wenn wir ein komplexes Spiel wollten, sind wir doch zunächst an der Anleitung verzweifelt. Es war soweit, dass das Spiel in den ersten Tagen nur im Regal stand. Dann habe ich es nach einiger Zeit aufgebaut und mich intensiv mit der Anleitung beschäftigt. Und das kann ich nur jedem raten: Baut das Spielfeld auf und spielt die beschriebenen Spielzüge aus der Anleitung nach, dann versteht es sich gleich viel leichter. Wer nur stumpf die Anleitung liest wird es schwer haben!

Ablauf: Wie schon die Überschrift verrät wird Caylus ohne Würfel gespielt. Macht Siedler von Catan doch sehr viel Spass verzweifelt doch jeder manchmal über das Würfelglück und -pech mancher Mitspieler. Bei Caylus bestimmt die reine Taktik des einzelnen Spielers welche Rohstoffe er bekommt, welche Gebäude er bauen kann oder auch ob er die kommende Runde als erster beginnen darf. Es ist manchmal ziemlich knifflig und solche Gedanken wie "Ich brauche die Rohstoffe um dann das Gebäude X zu bauen, setz ich aber die Rohstoffe, kann ich vielleicht das Gebäude nicht bauen, weil ein anderer mir zuvorgekommen ist." - "Bau ich beim König, um Prestigepunkte von ihm zu erhalten oder bau ich lieber ein eigenes Gebäude und bekomme dadurch vielleicht mehr Prestigepunkte, weil andere mein Gebäude benutzten" sind nur zwei von vielen.

Fazit: Für Spielefans die Anspruch oder Spiele ohne Würfelglück suchen und die das taktische denken mögen ist es nur zu empfehlen!! Bei Personen, die sonst nur Monopoly u. ä. gespielt haben würde ich zunächst "nachfühlen", ob das Spiel das richtige ist, denn nicht jeder hat die Lust sich mit vielen Regeln und taktischem Geschick auseinader zu setzten.

Viel Spass beim Spielen !
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am 6. Dezember 2005
Für mich und sämtliche Freunde aus meiner Spielrunde (inklusiver meiner Frau!!!) ein wirklicher Kracher. Dieses Spiel bietet in jedem Zug unglaublich viele Möglichkeiten! Ein Spiel für Strategen, Taktiker und Grübler!!!
Für alle Spieler, die Puerto Rico, Goa oder Spiele dieses Schlags mögen, ist es ein absolutes MUSS!!! Es ist allerdings ein Spiel für echte (Viel-)Spieler. Gelegenheitsspieler, welche ab und zu mal einen gemütlichen Abend mit einem Brettspiel verbringen und mit anderen schönen Spielen wie „Siedler" oder „Carcassonne" genug zum Nachdenken haben, werden dieses Spiel allerdings nicht unbedingt lieben.
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am 3. Mai 2010
Ich habe mir Caylus spontan gekauft. Und schildere mal meinen Eindruck von diesem Spiel.

Material:
Die Rohstoffe sind aus Holz (etwas klein aber noch ok). Die Figuren (Arbeiter, Häuser, Marker) sind ebenfalls aus Holz und gut verarbeitet. Geld und Gebäudeplättchen sind aus dicker Pappe. Das Spielbrett ist groß genug und alles ist klar erkenntlich.

Anleitung:
Zu jedem Schritt gibt es beispiele und man kann nach einmaligen durchlesen gleich loslegen. Wenn man das Spiel länger nicht gespielt hat, hilft die 2 Seiten Kurzanleitung beim Wiedereinstieg.

Spiel.
Ziel des Spieles ist es, als Baumeister, ein Schloss im keinen Städtchen Caylus zu bauen. Um dies zu machen müssen Produktionsgebäude wie Holzfäller und Steinbruch gebaut werden. Als kleiner Nebengewinn können die Gebäude an andere Spieler vermietet werden. Geld kann man nie genug haben also baut man noch ein paar Wohngebäude welche man an die Bewohner von Caylus vermietet. Und um dem König zu gefallen kann man noch Prunkbauten wie eine Statur oder eine Kaserne bauen, diese bringen viele Siegpunkte. Durch die 7 Phasen sind die Wartezeiten sehr kurz und man muss nicht so lange darauf warten bis der Mitspieler fertig ist.

Jedes Runde ist in 7 Phasen unterteilt:
1. Phase: Grundeinkommen (Je nach Anzahl Wohnhäuser)
2. Phase: Abwechselnd Arbeiter auf dem Brett platzieren
3. Phase: Spezialgebäude aktivieren (Bringen spezielle Vorteile wie Geld oder verändern die Spielerreihenfolge)
4. Phase: Vogt verrücken (Auswirkung das einige Gebäude diese Runde nicht aktiviert werden)
5. Phase: Produzieren und bauen (Man erhält die abgebildeten Rohstoffe und kann neue Gebäude bauen)
6. Phase: Am Schloss bauen (bringt viele Siegpunkte)
7. Phase: Endabrechnung (Das Schloss ist in 3 Bauabschnitte unterteilt diese werden unter bestimmten Vorrausetzungen abgeschlossen und bringen den fleißigsten Baumeistern Siegpunkte und Boni)

Zielgruppe:
Das Spiel ist sehr taktisch, man kann z.B. den neutralen Steinbruch abreisen und einen Eigenen bauen, wenn ein Mitspieler darauf Produziert bekommt man immer einen Siegpunkt. Ab 12 Jahren finde ich gerechtfertigt, weil es manchmal schwer ist die Taktik der Gegner zu durchschauen und eine eigene Taktik auszustellen. Das Spiel dauert eigentlich immer mehr als 60 Minuten.

Fazit:
Ein schönes Spiel das sich jedes mal anders entwickelt und man immer wieder auf die neue Situation reagieren muss. Ich kann es jedem der taktische Aufbaustrategiespiele mag nur empfehlen.
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am 24. März 2006
Im Grunde genommen ist „Caylus" ein ganz tolles Spiel. Hardcore-Gamer sind von den unendlichen Möglichkeiten der Spielmechanik verzückt, Gelegenheitsspieler freuen sich, dass hier ein anspruchsvolles Spiel zum Nachdenken daherkommt, welches sie auch schnell verstehen können. Denn Nachdenken und Überlegen muss man bei „Caylus" nicht zu knapp, schließlich will man sich bei seinen wohl überlegten Plänen von den Gegnern keinen Strich durch die Rechnung machen lassen und muss sorgfältig planen, womit man letztendlich seine Dinare und vor allem seine Siegpunkte kassiert. Trotz des vielen Nachdenkens ist der Leerlauf für die Spieler aber relativ gering, schließlich kann pro Zug nur ein Arbeiter gesetzt werden, bevor der nächste Spieler dran ist, und der Rest des Spiels geht schon fast automatisch vonstatten. Trotzdem muss man den guten Teil eines Nachmittags für „Caylus" veranschlagen, bei voller Auslastung durch fünf Spieler dauert das Spiel gute drei Stunden. Schon zu zweit muss man mindestens anderthalb Stunden für eine Partie einplanen, jeder weitere Mitspieler verlängert die Dauer um ungefähr zwanzig Minuten. Das mag extrem lang für ein normales Brettspiel erscheinen, dennoch kann „Caylus" erfahrungsgemäß häufig bis zur allerletzten Sekunde höllisch spannend sein. Meistens liegen viele Spieler bis zum Ende ungefähr gleichauf auf der Siegpunktleiste, der Gewinner zeichnet sich erst in der letzten Runde so langsam ab. Und selbst wenn man mal ein wenig zurück fällt, kann man durch ein teures Prestigegebäude schnell wieder auch größte Abstände aufholen. Mit ein wenig Pech kann sich eine Partie „Caylus" zum Schluss aber auch ein wenig ziehen, obwohl immer neue Gebäude den immer gleichen Ablauf einer Runde wirklich nicht abnutzen.
Letztendlich muss „Caylus" vielleicht doch eine Empfehlung für erfahrene Spieler bleiben, obwohl der überraschend große kommerzielle Erfolg des Spiels auch für seine Familientauglichkeit spricht. Gelegenheitsspieler werden bei geringerer Lust, sich mit den vielfältigen Möglichkeiten von „Caylus" auseinanderzusetzen, vielleicht aber nicht so lange Spaß mit dem Spiel haben. Profis haben im Strategiegenre dafür jetzt erst mal Monate lang ausgesorgt.
Wäre die knapp minderwertige Ausstattung nicht, fünf Punkte insgesamt wären gerechtfertigt.
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am 1. März 2007
Spielidee:

Im Jahre 1289 beschließt König Philipp der Schöne, eine neue Burg errichten zu lassen. Caylus ist zu diesem Zeitpunkt noch ein kleines, nichtssagendes Dorf, doch dies soll sich bald ändern. Die Spieler schlüpfen in die Rolle der Baumeister und erweitern die Infrastruktur des Dorfes. Natürlich vervollständigen sie nach und nach auch die Burg des Königs und werben so um dessen Gunst. Denn, nur derjenige, der am Ende des Spiels hoch im Ansehen des Königs steht, wird als großer Baumeister in die Geschichte eingehen.

Ausstattung:

Um Caylus auf dem Tisch auszubreiten, muss einiges an Platz geschaffen werden. Das Spielbrett ist zwar nicht sonderlich groß, die dazugehörigen Karten, Rohstoffe, Spielfiguren etc. nehmen aber jede Menge Raum in Anspruch.

Es gibt einhundert Gebäude, die unter den Spielern aufgeteilt werden. Die dreißig Arbeiter und die fünfunddreißig Markierungsscheiben werden ebenso auf dem Spielbrett platziert, wie der Vogt und der Seneschall.

Die Spielanleitung ist zwar recht ausführlich, könnte aber besser verständlich und chronologischer gestaltet sein.

Regelwerk:

Caylus hat nicht von Ungefähr den Sonderpreis komplexes Spiel" bekommen. Im Grunde ist es nicht sehr schwer, dauert aber doch einige Zeit, bis die Regeln klar sind. Alleine zu Beginn hat der Spieler ganze fünfzehn Möglichkeiten das Spiel zu eröffnen. Leider gibt es in der Anleitung keine gelungenen Beispiele für einen ersten Zug. Bis es also richtig losgehen kann, dauert es schon eine Weile...

Durch die Vielzahl der Spielmöglichkeiten, muss jeder Spieler Prioritäten setzen. Die Arbeiter können neue Handelswege erschließen, Gebäude bauen, oder an der Burg des Königs arbeiten. Der Einsatz eines Arbeiters kostet natürlich Dukaten. Am Anfang bekommt jeder Spieler nur sieben Dukaten, die nicht sehr lange halten. Darum ist es wichtig, die eigenen Spielzüge so zu wählen, dass möglichst schnell neues Geld reinkommt. Keine leichte Aufgabe, besonders deshalb, weil gleichzeitig die Gunst des Königs auf dem Spiel steht, wenn der Spieler zu sehr auf die Dukaten aus ist.

Zielgruppe:

Caylus ist ein Spiel für 2 bis 5 Personen ab 12 Jahren. Am meisten Spaß macht es aber mit vier oder fünf Spielern. Das Mindestalter von 12 Jahren ist vielleicht etwas niedrig gewählt. Empfehlenswerter ist ein Alter von mindestens 14 Jahren. Caylus ist in jedem Fall ein außergewöhnliches Spiel für Leute, die nicht so schnell die Geduld verlieren. Den Sonderpreis komplexes Spiel" hat es zu Recht abgeräumt.
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am 28. Dezember 2006
Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Caylus ist in meinen Augen ein absolutes Muss im Spieleschrank. Allerdings bin ich der Meinung, dass auch "Wenig"spieler auf ihre kosten kommen.

WICHTIG! Nicht von der Anleitung abschrecken lassen, es dauert zwar einen Moment bis man sie einmal durch hat, aber dann macht es sehr schnell "klick" und die Spielphasen gehen "runter wie Öl". Durch die Piktogramme auf Spielplan und den Spielplättchen findet man sich immer gut und schnell zurecht.

FAZIT:

Für mich klar das Spiel des Jahres.
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