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am 15. Dezember 2007
Dr. Dre, der mit seiner Ex-Crew N.W.A. Ende der 80er-Jahre für Furore gesorgt hat und den Westcoast-Gangsta-Rap etablierte, veröffentlichte nach der Auflösung der Gruppe 1992 sein erstes Solo-Album mit dem Titel "The Chronic", der die Qualität dieser LP klar unterstreichen sollte.
In einem Interview sagte Dre, "The Chronic" stellte bis dato sein längstes Projekt dar, für das er über ein Jahr aufgenommen hatte. Übrigens erschien dieses mittlerweile zu den Klassikern des Rap gehörende Album über das erst kürzlich von Dr. Dre und Mario ''Suge'' Knight gegründete Label Death Row. Dieses Label sollte sich zu einem der erfolgreichsten Rap-Label aller Zeiten avancieren.
Für die Texte tat er sich mit Snoop Dogg zusammen, den er durch seinen Halbbruder Warren G kennen lernte. Dieses Duo zeigte schon einen kleinen Vorgeschmack auf Dres Solo-Debüt auf dem "Deep Cover"-Soundtrack (1992). Übrigens hat Snoop den Großteil der Lyrics verfasst und ist auch auf fast allen Tracks vertreten. Weitere Features sind Label-Kollegen von Death Row Records.
Wie es sich für ein Producer-Album gehört, hat Dr. Dre das Album komplett selbst produziert und schaffte eines der einflussreichsten Albums aller Zeiten. Die Beats sind im G-Funk-Stil gehalten und auf einem bis dato noch nie gehörten Niveau. Die Texte sind nicht komplex, sondern eher einfach gehalten und handeln über Drogen, Frauen, Party und enthalten auch Angriffe auf Dres ehemalige Kollegen wie Eazy-E, dessen Ruthless-Label er nach einem Streit verließ. Alles in allem ist dieses Album bahnbrechend gewesen und hat bis heute nichts von seiner Qualität verloren. "The Chronic" ist einer der Meilensteine der Rap-Geschichte und das zurecht.

Die Trackliste dieses tollen Albums:

01. The Chronic (Intro) - Dre heißt alle bei Death Row willkommen und bekommt Unterstützung von Snoop, toll!
02. F*** Wit Dre Day - Erster Kracher; Diss-Track gegen Dres ehemaligen Freund und Kollegen Eazy-E, einfach super
03. Let Me Ride - Klassiker, wundervoller Beat und harte Reime von Dre
04. The Day The N****z Took Over - Sehr guter Track mit Ausschnitten aus Berichten über die Aufstände in Watts (L.A.) von 1992
05. Nuthin' But A "G" Thang - Muss dazu noch etwas gesagt werden? Einer der besten Tracks der Rap-Geschichte und das zurecht
06. Deeez Nuuuts - Super Beat, erstklassig
07. Lil' Ghetto Boy - Wohl der schönste Track des Albums, fantastischer Beat und deepe Lyrics von Dre & Snoop (Nate singt die Hook)
08. A N**** Witta Gun - Hart, aber sehr gut
09. Rat-Tat-Tat-Tat - Langsamere Nummer, wieder ein guter harter Gangster-Track
10. The 20$ Sack Pyramid - Ein sehr gutes / lustiges Interlude
11. Lyrical Gangbang - Ein starker Track mit vielen Features, toll!
12. High Powered - Mehr ein Interlude, aber mit einem erstklassigen Beat
13. The Doctor's Office - Was Doc in seinem Office alles treibt...
14. Stranded On Death Row - Wieder viele Auftritte von Dres Labelmates, exzellent
15. The Roach (The Chronic Outro) - Ein entspannter Track zum Schluss, sehr stark
16. B*****s Ain't S*** - Ein Bonus-Track, der zwar auf der ersten Pressung enthalten war, jedoch keine Credits bekam. Sehr harte Nummer auf den Beat vom Club Mix von "Nuthin' But A "G" Thang", super!

Zum Abschluss kann man nur sagen, dass wer ein einzigartiges Rap-Album sucht, der wird mit "The Chronic" nichts falsch machen. Dieses Meisterwerk von 1992 wird für immer eines der besten Rap-Alben aller Zeiten bleiben und Dr. Dres legendären Ruf bekräftigen. Die musikalische Qualität von diesem Longplayer ist einfach umwerfend hoch und alle Tracks passen wie angegossen zu der Atmosphäre dieses Albums. Es gab zwar auch Tracks, die es nicht auf "The Chronic" geschafft haben ("The Hoe-Hopper", "Tha Next Episode" und das Original zu "Rat-Tat-Tat-Tat") und die dann auf diversen Mixtapes erschienen sind, jedoch lässt sich deren Abwesenheit durch die restliche überzeugende Qualität verschmerzen: Der G-Funk-Sound ist einfach unübertrefflich relaxt und stimmig.

Fazit:
Ein erstklassiges Werk vom Doctor. Westcoast-Rap at its best!
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am 19. Dezember 2007
Dr. Dre, der mit seiner Ex-Crew N.W.A. Ende der 80er-Jahre für Furore gesorgt hat und den Westcoast-Gangsta-Rap etablierte, veröffentlichte nach der Auflösung der Gruppe 1992 sein erstes Solo-Album mit dem Titel "The Chronic", der die Qualität dieser LP klar unterstreichen sollte.
In einem Interview sagte Dre, "The Chronic" stellte bis dato sein längstes Projekt dar, für das er über ein Jahr aufgenommen hatte. Übrigens erschien dieses mittlerweile zu den Klassikern des Rap gehörende Album über das erst kürzlich von Dr. Dre und Mario ''Suge'' Knight gegründete Label Death Row. Dieses Label sollte sich zu einem der erfolgreichsten Rap-Label aller Zeiten avancieren.
Für die Texte tat er sich mit Snoop Dogg zusammen, den er durch seinen Halbbruder Warren G kennen lernte. Dieses Duo zeigte schon einen kleinen Vorgeschmack auf Dres Solo-Debüt auf dem "Deep Cover"-Soundtrack (1992). Übrigens hat Snoop den Großteil der Lyrics verfasst und ist auch auf fast allen Tracks vertreten. Weitere Features sind Label-Kollegen von Death Row Records.
Wie es sich für ein Producer-Album gehört, hat Dr. Dre das Album komplett selbst produziert und schaffte eines der einflussreichsten Albums aller Zeiten. Die Beats sind im G-Funk-Stil gehalten und auf einem bis dato noch nie gehörten Niveau. Die Texte sind nicht komplex, sondern eher einfach gehalten und handeln über Drogen, Frauen, Party und enthalten auch Angriffe auf Dres ehemalige Kollegen wie Eazy-E, dessen Ruthless-Label er nach einem Streit verließ. Alles in allem ist dieses Album bahnbrechend gewesen und hat bis heute nichts von seiner Qualität verloren. "The Chronic" ist einer der Meilensteine der Rap-Geschichte und das zurecht.

Die Trackliste dieses tollen Albums:

01. The Chronic (Intro) - Dre heißt alle bei Death Row willkommen und bekommt Unterstützung von Snoop, toll!
02. F*** Wit Dre Day - Erster Kracher; Diss-Track gegen Dres ehemaligen Freund und Kollegen Eazy-E, einfach super
03. Let Me Ride - Klassiker, wundervoller Beat und harte Reime von Dre
04. The Day The N****z Took Over - Sehr guter Track mit Ausschnitten aus Berichten über die Aufstände in Watts (L.A.) von 1992
05. Nuthin' But A "G" Thang - Muss dazu noch etwas gesagt werden? Einer der besten Tracks der Rap-Geschichte und das zurecht
06. Deeez Nuuuts - Super Beat, erstklassig
07. Lil' Ghetto Boy - Wohl der schönste Track des Albums, fantastischer Beat und deepe Lyrics von Dre & Snoop (Nate singt die Hook)
08. A N**** Witta Gun - Hart, aber sehr gut
09. Rat-Tat-Tat-Tat - Langsamere Nummer, wieder ein guter harter Gangster-Track
10. The 20$ Sack Pyramid - Ein sehr gutes / lustiges Interlude
11. Lyrical Gangbang - Ein starker Track mit vielen Features, toll!
12. High Powered - Mehr ein Interlude, aber mit einem erstklassigen Beat
13. The Doctor's Office - Was Doc in seinem Office alles treibt...
14. Stranded On Death Row - Wieder viele Auftritte von Dres Labelmates, exzellent
15. The Roach (The Chronic Outro) - Ein entspannter Track zum Schluss, sehr stark
16. B*****s Ain't S*** - Ein Bonus-Track, der zwar auf der ersten Pressung enthalten war, jedoch keine Credits bekam. Sehr harte Nummer auf den Beat vom Club Mix von "Nuthin' But A "G" Thang", super!

Zum Abschluss kann man nur sagen, dass wer ein einzigartiges Rap-Album sucht, der wird mit "The Chronic" nichts falsch machen. Dieses Meisterwerk von 1992 wird für immer eines der besten Rap-Alben aller Zeiten bleiben und Dr. Dres legendären Ruf bekräftigen. Die musikalische Qualität von diesem Longplayer ist einfach umwerfend hoch und alle Tracks passen wie angegossen zu der Atmosphäre dieses Albums. Es gab zwar auch Tracks, die es nicht auf "The Chronic" geschafft haben ("The Hoe-Hopper", "Tha Next Episode" und das Original zu "Rat-Tat-Tat-Tat") und die dann auf diversen Mixtapes erschienen sind, jedoch lässt sich deren Abwesenheit durch die restliche überzeugende Qualität verschmerzen: Der G-Funk-Sound ist einfach unübertrefflich relaxt und stimmig.

Fazit:
Ein erstklassiges Werk vom Doctor. Westcoast-Rap at its best!
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am 15. Dezember 2007
Dr. Dre, der mit seiner Ex-Crew N.W.A. Ende der 80er-Jahre für Furore gesorgt hat und den Westcoast-Gangsta-Rap etablierte, veröffentlichte nach der Auflösung der Gruppe 1992 sein erstes Solo-Album mit dem Titel "The Chronic", der die Qualität dieser LP klar unterstreichen sollte.
In einem Interview sagte Dre, "The Chronic" stellte bis dato sein längstes Projekt dar, für das er über ein Jahr aufgenommen hatte. Übrigens erschien dieses mittlerweile zu den Klassikern des Rap gehörende Album über das erst kürzlich von Dr. Dre und Mario ''Suge'' Knight gegründete Label Death Row. Dieses Label sollte sich zu einem der erfolgreichsten Rap-Label aller Zeiten avancieren.
Für die Texte tat er sich mit Snoop Dogg zusammen, den er durch seinen Halbbruder Warren G kennen lernte. Dieses Duo zeigte schon einen kleinen Vorgeschmack auf Dres Solo-Debüt auf dem "Deep Cover"-Soundtrack (1992). Übrigens hat Snoop den Großteil der Lyrics verfasst und ist auch auf fast allen Tracks vertreten. Weitere Features sind Label-Kollegen von Death Row Records.
Wie es sich für ein Producer-Album gehört, hat Dr. Dre das Album komplett selbst produziert und schaffte eines der einflussreichsten Albums aller Zeiten. Die Beats sind im G-Funk-Stil gehalten und auf einem bis dato noch nie gehörten Niveau. Die Texte sind nicht komplex, sondern eher einfach gehalten und handeln über Drogen, Frauen, Party und enthalten auch Angriffe auf Dres ehemalige Kollegen wie Eazy-E, dessen Ruthless-Label er nach einem Streit verließ. Alles in allem ist dieses Album bahnbrechend gewesen und hat bis heute nichts von seiner Qualität verloren. "The Chronic" ist einer der Meilensteine der Rap-Geschichte und das zurecht.

Diese Auflage von "The Chronic" befindet sich in einer Papphülle und hat eine beidseitig bespielte CD/DVD. Auf der Verpackung findet sich auch der Hinweis, dass möglicherweise nicht jeder CD/DVD-Spieler diese Scheibe abspielen kann. Bei mir gab es allerdinsg überhaupt keine Schwierigkeiten.

Die Trackliste dieses tollen Albums:

01. The Chronic (Intro) - Dre heißt alle bei Death Row willkommen und bekommt Unterstützung von Snoop, toll!
02. F*** Wit Dre Day - Erster Kracher; Diss-Track gegen Dres ehemaligen Freund und Kollegen Eazy-E, einfach super
03. Let Me Ride - Klassiker, wundervoller Beat und harte Reime von Dre
04. The Day The N****z Took Over - Sehr guter Track mit Ausschnitten aus Berichten über die Aufstände in Watts (L.A.) von 1992
05. Nuthin' But A "G" Thang - Muss dazu noch etwas gesagt werden? Einer der besten Tracks der Rap-Geschichte und das zurecht
06. Deeez Nuuuts - Super Beat, erstklassig
07. Lil' Ghetto Boy - Wohl der schönste Track des Albums, fantastischer Beat und deepe Lyrics von Dre & Snoop (Nate singt die Hook)
08. A N**** Witta Gun - Hart, aber sehr gut
09. Rat-Tat-Tat-Tat - Langsamere Nummer, wieder ein guter harter Gangster-Track
10. The 20$ Sack Pyramid - Ein sehr gutes / lustiges Interlude
11. Lyrical Gangbang - Ein starker Track mit vielen Features, toll!
12. High Powered - Mehr ein Interlude, aber mit einem erstklassigen Beat
13. The Doctor's Office - Was Doc in seinem Office alles treibt...
14. Stranded On Death Row - Wieder viele Auftritte von Dres Labelmates, exzellent
15. The Roach (The Chronic Outro) - Ein entspannter Track zum Schluss, sehr stark
16. B*****s Ain't S*** - Ein Bonus-Track, der zwar auf der ersten Pressung enthalten war, jedoch keine Credits bekam. Sehr harte Nummer auf den Beat vom Club Mix von "Nuthin' But A "G" Thang", super!

Auf der DVD-Seite dieser Limited-Edition von "The Chronic" ist zusätzlich das ganze Album in Enhanced Stereo-Qualität. Außerdem wurden Musik-Videos zu "Nuthin' But A "G" Thang", "Let Me Ride", "Dre Day" und "Lil' Ghetto Boy" draufgepackt. Leider sind diese zum Teil zensiert und in NTSC-Qualität gehalten, die etwas niedriger als die der PAL-Auflösung ist. Alles in allem sind die Musik-Videos jedoch ein sehr guter Bonus, der nicht nur für Sammler interessant sein dürfte.

Zum Abschluss kann man nur sagen, dass wer ein einzigartiges Rap-Album sucht, der wird mit "The Chronic" nichts falsch machen. Dieses Meisterwerk von 1992 wird für immer eines der besten Rap-Alben aller Zeiten bleiben und Dr. Dres legendären Ruf bekräftigen. Die musikalische Qualität von diesem Longplayer ist einfach umwerfend hoch und alle Tracks passen wie angegossen zu der Atmosphäre dieses Albums. Es gab zwar auch Tracks, die es nicht auf "The Chronic" geschafft haben ("The Hoe-Hopper", "Tha Next Episode" und das Original zu "Rat-Tat-Tat-Tat") und die dann auf diversen Mixtapes erschienen sind, jedoch lässt sich deren Abwesenheit durch die restliche überzeugende Qualität verschmerzen: Der G-Funk-Sound ist einfach unübertrefflich relaxt und stimmig.

Wer jedoch auf die Musik-Videos dieser Fassung verzichten kann, der kann ruhig zu den früheren Auflagen von "The Chronic" greifen.

Fazit:
Ein erstklassiges Werk vom Doctor. Westcoast-Rap at its best!
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am 30. Mai 2017
Das Album ist nicht das Original von 1992, wie angegeben, sondern eine Remastered Version. Das Album an sich ist super, nur der hier erhaltene Artikel entspricht nicht der Artikelbeschreibung.
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am 25. Dezember 2016
Die Hülle, die CD und alles andere Äußerliche sieht genau so aus wie das Album von Dr. Dre, doch auf der CD befinden sich nur Country Songs! Ich dachte erst das it ein Scherz, doch die CD ist ist ein reines Country-Album! So einen arglistigen Betrug habe ich noch nie erlebt, eigentlich sollten 0 Sterne hierfür vergeben werden können!
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am 11. Juni 2015
Einfach ein geiler Klassiker im Gegensatz was zu heute als "Rap" verkauft wird.
Hatte erst meine Bedenken als ich Digitally Remastered gelesen habe, da ich befürchtet habe, dass die Lieder Zensiert sind, aber Fehlanzeige, alles Super und keine Zensierung.
Für alle oldschool Rap/hiphop Liebhaber ein muss !
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am 19. März 2012
Erfüllt meine Erwartungen, da ich ja schon vorher wusste was ich zu erwarten hatte.
Insofern gab es da keine Überraschung.
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TOP 500 REZENSENTam 3. Oktober 2013
Der Streit darüber wer denn nun tatsächlich der Urheber des ,G-Funk` war ist so alt wie müssig, denn im Endeffekt war es ja doch nur eine Vermengung von Hip-Hop mit P-Funk und Soul.

Auf jeden Fall war es NWA Mastermind Dr. Dre, der mit seiner ersten Solo LP ,The Chronic` und den darin enthaltenen Mega Hit ,Nuthing But A ,G` Thang`dafür gesorgt hatte, dass dieser Stil dann ab Anfang der 90er in aller Munde war. Bezeichnend dafür, dass ausgerechnet der einzige Protagonist von damals der auch heute noch erfolgreich ist, diesen ersten weltweiten G-Funk Hit rappte, nämlich Snoop Dogg. Bezeichnend auch, dass eben gerade dieser Hit sein sample (eigentlich basic track, da Dre das ja neu einspielen liess) von einem Soul Song (Leon Haywood's ,I Want' A Do Something Freaky To You`) und nicht von einem Parliament track klaut, denn es sollten eher die Nummern mit souligem Untergrund, als mit Funk Versatzstücken werden, die dem G-Funk die Hits bescherten. Natürlich gab es Ausnahmen - eben Snoops, ein Jahr später erschienenes ,What's My Name` - aber ,Regulate` oder Coolio's größte Hits waren dem Soul u. R&B dann doch viel näher als dem Funk und das passte ja auch viel besser zu den überwiegend relaxten und smoothen beats, der Westcoast Rapper.

Davon legt auch ,The Chronic` Zeugnis ab. Neben exzellenter rhymes von etlichen Gastrappern glönzt das Album mit traumwandlerisch stilsicheren Arrangements und einem Händchen für die richtigen Hooks. Ein einziges Mal nur greift Dre hier zu einem richtig derben, krachenden beat (,Lyrical Gangbang`, dessen rhythm track kurz darauf von Neneh Cherry auch für ,Trout` verwendet wurde), der wird dann auch kaum ausgeschmückt und wirkt dadurch wie ein echter früh 80er Old School Rap und so dem New Yorker Hip-Hop näher als der coolen und chilligen West Coast scene. Den übrigen songs aber scheint hier wahrlich die Sonne aus dem Hinterteil. In ,The Roach` wird fast 1:1 ,P-Funk (Wants To get Funked Up)` von Parliament nachgespielt nur halt mit anderem Text. Der berühmte P-Funk Synthbass dieser Nummer wird in diversen Variationen auf einigen anderen tracks verwurschtelt (am prominentesten dann alleridings erst auf Snoop's ,What's My Name`) und alleine das zeigt schon wie weit George Clinton in den 70ern soundmäßig seinen Kollegen voraus war.

Ja der G-Funk war einerseits ein Sammelsurium von zusammengewürfelten Stilen, andererseits doch auch wieder was Neues - Spaß macht diese groovige relaxte und in den Texten politisch höchst inkorrekte Musik aber auch noch 20 Jahre später (und ich behaupte mal mehr als der knochenharte und hektische Gangster Rap der danach kommen sollte...).
88 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. August 2014
Der letzte Scheiss!!! Komplett zensiert und dazu noch ganz, ganz, ganz schlecht!! Den Anbieter sollte man dafür ein solches Werk so zu verschandeln steinigen Und am besten den Vertreiber gleich mit!!!!!! Niemals kaufen!!!!!
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am 26. Februar 2008
Nachdem sich N.W.A getrennt hatten, verließen alle Ex-Mitglieder, bis auf MC Ren, Eazy-E's Ruthless Records. Dr. Dre gründete zusammen mit Suge Knight Death Row Records, was sich Anfang der Neunziger zu einem der besten Rap-Labels aller Zeiten entwickelte. Unter Vertrag nahmen die beiden so ziemlich alle Homies von Dre. Darunter befinden sich einige Hochkaräter um u.a. Snoop Doggy Dogg, Kurupt, Dat Nigga Daz, The Lady Of Rage, Nate Dogg, The D.O.C., RBX und später auch noch weitere. Was Dr. Dre uns mit "The Chronic" abgeliefert hat, ist nicht einfach nur ein Rap-Album, es ist ein Meilenstein, der die damalige Musikszene der amerikanischen Westküste weitgehend prägte. Man hat an "Zaggin4efil" von N.W.A ja schon gemerkt, dass es bei Dre's Produktionen in die chilligere Richtung geht, "The Chronic" perfektioniert die eingeschlagene Richtung. Triefend vor Funk geht es mit "Fuck Wit Dre Day (And Everybody's Celebratin')" genial los. Das Instrumental ist der pure Wahnsinn! Melodisch, rhytmisch, layed back und sehr eingängig. Darüber kicken Dre und Snoop, der damals Rap technisch auf dem Höhepunkt seiner Karriere war, ihre Disses in Richtung Eazy-E und Tim Dog. Noch eine Spur entspannter ist "Let Me Ride", einem Song, der einen förmlich spüren lässt, wie es ist, im Sommer mit einem Lowrider durch Los Angeles zu cruisen. Neben dem Doktor sind hier auch RBX, Snoop Doggy Dogg und Jewell zu hören, die ihren Job perfekt erledigen. "Nuthin' But A "G" Thang" geht in die selbe Richtung und ist ebenfalls ein grandioser West Coast Klassiker. Etwas schneller, dennoch wieder sehr chillig ist "Deeez Nuuuts", bekommt aber durch die dynamischen Verse von Dre, Snoop, Daz und Nate Dogg's Gesang eine gewisse Power. Bei "Lil Ghetto Boy" setzte Dr. Dre Wert auf für ihn eher ungewöhnliche Flöten-Samples im Hintergrund des Funk-Beats. Er und sein Protegé Snoop Doggy Dogg nutzen dies ein weiteres Mal, um mit ihren lässigen Rhymes dem Hörer das harte Leben auf den Straßen L.A.'s nahe zu bringen. Wer es etwas härter mag, ist bei "A Nigga Witta Gun" an der richtigen Adresse. Der treibende und eher düstere Beat erinnert etwas an die N.W.A-Zeit und ist eine echte Bombe, dazu passen die Rhymes von Dre, Snoop und The D.O.C., der mir hier am Besten gefällt, wie die Faust aufs Auge. Mehr auf Party und Fun ist "Rat-Tat-Tat-Tat" ausgelegt. Föhliches und harmonisches Uptempo-Instrumental und mit Dre, D.O.C. und Snoop drei Rapper in absoluter Bestform. Schlicht und mit einfachem Rhythmus ist "Lyrical Gangbang" ausgestattet, eignet sich also perfekt zum Rappen. Besonders The Lady Of Rage geht hier verdammt gut ab, aber auch Kurupt, RBX, The D.O.C. überzeugen mit Hammer Verses. Ähnlich sind "High Powered" mit Dat Nigga Daz, The Lady Of Rage und RBX und "Stranded On Death Row" mit The Lady Of Rage, RBX, Bushwick Bill, Kurupt und Snoop Doggy Dogg, die den harten Gangsta Funk aus L.A. perfekt repräsentieren. Einen tollen Ausklang erhält "The Chronic" mit "Bitches Ain't Shit". Dieser Song ist wieder von der eher chilligen Sorte, leicht düster und mit Dre's typischen G-Funk Sounds ausgestattet. Es wird mal wieder gedisst, was das Zeug hält und natürlich trifft es Eazy-E. Neben Dr. Dre bieten uns hier Dat Nigga Daz, Kurupt, Snoop Doggy Dogg, Jewell und The Lady Of Rage eine Darstellung ihres Könnens.
"The Chronic" ist nicht nur der Start der G-Funk Ära, es ist ein zeitloser Klassiker und ohne Zweifel eine der größten Rap-Platten aller Zeiten. Jeder, der auf West Coast-Hip Hop steht, muss dieses Album im Regal haben, aber auch alle anderen Rap-Fans sollten zumindest einmal reinhören.
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