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am 24. Januar 2007
Meiner einer ringt nach Worten! Was hier geboten wird, sprengt jeden Rahmen. Satte 366 faszinierende, spannende, phänomenale, prickelnde, melancholische, humorvolle und todtraurige Minuten, die wie im Flug vergehen, und dabei hat die nicht enden wollende Suche nach aussagekräftigen Superlativen doch gerade erst begonnen.

Regisseur Giordano arbeitete anhand des Drehbuchs (scheinbar im Vorübergehen) die letzten vierzig Jahre der italienischen Geschichte auf. Er machte dies so geschickt, dass unsereins den Eindruck hat, das von ihm Erzählte selbst miterlebt zu haben; wir werden Teil einer römischen Familie und deren Schicksal. Das wunderbar inszenierte Epos beginnt 1966. Die Brüder Nicola (Luigi Lo Cascio, u.a. "Eyes Of Crystal") und Matteo (Alessio Boni, u.a. "The Goodbye Kiss") sowie deren Freunde basteln gerade an ihrer Zukunft. Jung, spontan und zu allem bereit, will man nichts anderes als die Welt erobern; sie zumindest nach den eigenen Prinzipien und dem eigenen Selbstverständnis verändern. Nicola und Matteo stehen somit stellvertretend für eine Generation, die sich nicht so ohne weiteres unterordnen lassen wollte.

Bella Italia, das damalige Lieblings-Urlaubsland der Deutschen befand sich seinerzeit, so wie eben der Rest der Welt (Stichwörter: "Hippie-Bewegung", "Vietnamkrieg", "Studentenrevolten" etc.), im Umbruch bzw. kurz davor. Zwei Jahre bevor in Deutschland die ersten Pflastersteine gegen die Obrigkeit flogen, soff Florenz derweil im wahrsten Sinne des Wortes ab. Die Hochwasserkatastrophe wurde damals gemeinsam gemeistert; viele Italiener meldeten sich freiwillig, so auch Nicola und dessen spätere Frau Giulia. Giulia wiederum, die sich neben ihrem Studium auch sehr stark politisch engagierte, driftete im Gegensatz zu Nicola, der Jahre später als Psychiater die italienische Psychiatriereform prägen sollte, immer mehr in Richtung "politischen Untergrund" ab und schloss sich im Verlaufe der Zeit den "Roten Brigaden" (dem italienischen Pendant zur deutschen RAF) an.

Ganz anders Matteo, der sein Studium nicht packte und irgendwann nach dem großen Hochwasser von Florenz seinen Militärdienst quittierte, um als Polizist gegen die Mafia, aber auch die "Roten Brigaden" vorzugehen...

Es ist mir aus Platzgründen leider nicht möglich, ausführlicher auf die famose Story dieses angehenden Meisterwerks einzugehen. Wer allerdings meint, schon alles gesehen zu haben, der möge sich doch bitte eines besseren belehren lassen. Ganz, ganz großes Kino, angesiedelt irgendwo in Augenhöhe von Antonio Hernandez "En La Ciudad Sin Limites"...

Und "Ja", es gibt hier nur eine italienische Tonspur (selbstverständlich mit deutschen Untertiteln); Und "Nein", das stört hier keine Sau!

Noch was zur Verpackung: Ventura-Film verteilten die etwas mehr als 6 Stunden auf zwei DVDs. Der dritte Silberling wurde indes mit reichlich Bonus-Material (ca. 40 Minuten) versehen; ein weiterer Blickfang ist die DVD-Hardcover-Verpackung in Form eines Buches und die darin enthaltenen Liner-Notes.

Mit anderen Worten: Ein Bilderbuch-Release sondergleichen!
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am 13. Dezember 2006
Endlich wieder ein Filmemacher aus Italien, der an die ganz grosse Tradition dieses Kinos anknüft.Grossartige Regisseure wie de Sica,Pasolini, Fellini, die Brüder Taviani, um nur wenige zu nennen, haben die Weltgeltung des italiensichen Films begründet. Wenn jetzt eine Familiensaga, genauer die zweier Brüder, über Jahrzehnte entfaltet wird, ist dies ein Stück Zeitgeschichte am Beispiel einer einzelnen Familie. Wesentliche Elemente italienischer Geschichte fliessen in die Story ein, so eine Art "Heimat" auf italienisch. Nicola ist konfrontiert mit dem Elend der Psychiatrisierten und drängt auf die Befreiung aus dem Zwang ( Basaglia),Matteo scheitert an sich und seiner Umwelt. Es ist eine comedie humaine, Freude, Erfolg ebenso wie Zerstörung,Suicid und Scheitern. In starke Bilder übersetzt von Marco Tullio Giordana. Für so viele Themen sind sechs Stunden nicht zu lang. Man hatte eine Synchronfassung anbieten sollen, auch wenn man mit Untertiteln gut klar kommt. Aber einen Punktabzug rechtfertigt dies nicht.
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am 1. Juni 2007
Ein bewegendes und leidenschaftliches 6-stündiges Epos, eine "Sternstunde des Kinos" (Der Tagesspiegel), bei dem zu keiner Zeit Langeweile aufkommt. Man versinkt förmlich in dieser Familiengeschichte, die gleichzeitig einen tiefen Einblick in die Geschichte Italiens der letzten 40 Jahre gibt und fähig ist anhand von Einzelpersonen die Gefühle eines ganzen Volkes zu reflektieren.

Schade, dass dieses Meisterwerk aufgrund seiner Länge im Kino kaum gesehen wurde. Zuhause sollte man es nicht zerstückelt, sondern mit guten Freund(inn)en und einer guten Flasche Rotwein an einem Abend (max. 2)geniessen.

Eigentlich gut für 10 STERNE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wer "die besten Jahre" liebt sollte sich später auch unbedingt "100 Schritte" des gleichen Regisseurs anschauen.
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am 29. Oktober 2008
Das muss ich jetzt unterstützen, weil es sich um einen der besten Filme der letzten Jahre handelt, vielleicht um den besten der 00er-Jahre bisher.
Der Himmel weiß, warum dieser Film nicht über Mundpropaganda den Erfolg verdiente, der ihm eigentlich gebühren sollte. Für dieses 6Stunden-Epos sind aber alle nur denkbaren Superlativen notwendig.
Italien mag ja politisch und gesellschaftlich vor die Hunde gehen, was im umliegenden Ausland oft nur Kopfschütteln hervorruft, für diesen Film allerdings hätte man Lust, nie wieder etwas negatives über Italien zu sagen. Ganz, ganz grosses Kino, dass eigentlich für das Fernsehgerät viel zu klein ist, aber warten wir ein paar Jahre, dann wird dieser Film vielleicht doch in einer Liste der ewig Besten aufscheinen. Vorerst aber hoffen wir, dass doch noch eine Deutsche Synchronisation in die Läden kommt (Ebenso wie ich schon Jahre warte, das das grandiose Epos "Kaos" von den Gebrüdern Taviani als DVD erscheint).
Dieser Film hat mich für 6 Stunden aus dem Realen Leben geworfen und mich hernach mit Glückseeligkeit wieder behutsam in der Jetztzeit abgesetzt. Eine Reise, die Sie keinesfalls verpassen dürfen und bitte: weitersagen!!!
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am 22. August 2006
Dieser Film gibt mir nach 6 Stunden noch immer das Gefühl, dass alles zu kurz war und es noch weitergehen müsste, so mitreißend ist die Geschichte!

Ich kann allerdings nicht verstehen, warum es Leute gibt, die eine deutsche Version davon bevorzugen, würde da doch die ganze schöne Atmosphäre, die die italienische Sprachmelodie entstehen lässt, den Keller runtergehen. Diese Sprachmelodie ist ein wichtiger Baustein dieses Films, wer sich lieber Synchronsprecher anhört, weiß nicht einmal wie die Stimmen der Schauspieler wirklich klingen! Dass man, auch wenn man wie ich der italienischen Sprache nicht so mächtig ist, trotzdem dem gesamten Film bestens folgen kann, dafür sorgen die Untertitel.

Uneingeschränkt zu empfehlen, ich würde sogar 6 Sterne geben ;-)
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am 20. September 2005
Ich habe den Zweiteiler in ARTE gesehen und kann kaum erwarten, daß die DVD herauskommt - die werde ich mir sofort kaufen!
Etwas besseres habe ich in der letzten Zeit nicht zu sehen
bekommen. Ein meisterhafter Film, der mich oft zu Tränen gerührt und zum Lachen gebracht hat - ich habe mich in den je 3 Stunden
nicht einmal aus dem Sessel gerührt! Einfach wunderbar - besser kann ich den Film nicht umschreiben! Er geht einem unter die Haut!
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am 20. Mai 2008
Der Film strahlt eine starke Wärme und Teilhabe am "Menschsein" aus, ähnlich wie "Heimat" sind die Dialoge niemals oberflächig oder formelhaft. Alles hat Tiefe. Freude und Leid der Geschichte liegen (wie im wirklichen Leben) eng zusammen. Die Kamera führt uns direkt in die Herzen der Beteiligten. Grandios. Die Untertitel haben mich wenig gestört, ich verstehe allerdings nicht, weshalb der Film nicht auf deutsch synchronisiert wurde.
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am 27. September 2005
La meglio gioventu ist einer der besten Filme, die ich je gesehen habe. (FAZ: "Man macht eine Erfahrung") Ich sah die Reihe mit Sprache Italienisch, Untertitel Deutsch, ich besitze Sprache Italienisch, Untertitel Französisch (amazon.fr), ich sah in arte Sprache Deutsch - Die kraftvollste Version ist sicher die in italienischer Sprache, aber um die zum Teil sehr komplexe Handlung und Dramatik zu verstehen ist eine DVD mit deutscher Sprache wichtig.
Kann die arte-Version nicht als DVD bei amazon.de erscheinen?
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am 27. Dezember 2010
Ich bin eher zufällig auf diesen Film aufmerksam geworden. Habe ihn jetzt gesehen, und muss sagen. Einfach sensationell!! Man schreckt im allgemeinen vor langen Filmen zurück. Wenn man nun sieht, dass dieser Film satte 6 Stunden lang ist, könnte man meinen, da ist sicher viel Leerlauf drin. Weit gefehlt, man hat das Gefühl, es fehlen noch zwei Stunden.
Die Schauspieler schaffen es in einer unglaublichen Art und Weise nicht nur Ihre eigene Story rüberzubringen, sondern auch 40 Jahre italienische Zeitgeschichte spannend, dramatisch und handwerklich exzellent darzustellen. Und nicht zuletzt kann man auch landschaftlich tolle Bilder vor allem von Sizilien geniessen.
Ohne übertreiben zu wollen, dass ist sicher einer der besten Filme, die ich bisher gesehen habe.
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am 24. Oktober 2007
Italienische Geschichte im Rahmen einer Familiengeschichte erzählt. Es ist eine Pflicht diesen Film zu sehen für jeden, der gern nach Italien reist. Man kommt kaum darum herum, die ganzen sechs Stunden auf einmal zu sehen, weil man sich dem Film nicht entziehen kann.

Wie auch die Geschichte der Psychiatriereform erzählt wird, eingewoben in die Handlung, ist meisterhaft. Das Thema begleitet einen noch lange nach Ansehen des Films. Und bald schon - das ist gewiss - schaut man ihn sich noch einmal an. Lehrreich, spannend, packend, bewegend.
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