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Kundenrezensionen

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am 26. Juli 2016
Eigentlich bin ich kein Horrorfan,aber dieser Film war echt gut,hätte ruhig spannender sein können.Aber trotzallem gut gemacht,auch deutlich die Veränderung der Hausbewohner zusehen. Der Film soll nach einer wahren Begebenheit verfilmt worden sein.
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am 28. Dezember 2005
Das Gute vorneweg: Die Special Effects wissen zu überzeugen, die DVD ist mit guten Extras bestückt, das Cover hat Ästhetik und die Geschichte als Ganzes ist gut.
Womit wir auch schon beim ersten Haken wären: Man hätte sich wahrlich ein paar Effekte schenken können und stattdessen an den Charaktären feilen können, die derart stereotyp daherkommen, dass es mir schon nach 30 Minuten egal ist, was mit denen passiert.
Dabei gibt die Geschichte sehr viel her; Eine Witwe mit drei Kindern hat sich wieder verliebt, der neue Mann kämpft um seinen Platz im Familienverband. Zusammen versucht man einen Neuanfang in einem Haus in Amityville, wo dann der Horror über das noch wackelige Familiengerüst herfällt und es zu zerstören droht.
Tatsächlich aber wird den Sehern schon in den ersten Minuten reingequetscht, was für eine liebe, coole, lustige und bemühte Jungfamilie das ist, die noch an den alten amerikanischen Traum glaubt. Mit Gewalt will uns Regisseur Andrew Douglas ihre Liebenswertigkeit und Normalität aufzwingen. Problem dabei: Diese Art der Charakterzeichenung wird in jedem Hollywoodfilm vom Fließband schablonenhaft verwendet und ist mittlerweile elendslangweilig.
Auch im weiteren Verlauf gelingt es dem wirklich banalen Drehbuch nicht, den Charaktären Leben einzuhauchen. (Das gelang bei der Version von 79 mit margot Kidder und James Brolin weitaus besser). Was sicherlich auch an den Schauspielern liegt, die weder überzeugen noch glaubhaft sind. Stattdessen schwingen sie ihre fitnessgestählten Körper durch die Kulissen; allen voran das "Kindermädchen", die scheinbar direkt vom Laufsteg in das Horrorhaus herab gestiegen ist. Einzig die Kinder, allen voran der älteste Sohn überzeugen mit ihrer Darstellung. Auch der wachsende Konflikt innerhalb der Familie nach dem Hausbezug wird knapp und oberflächlich erzählt. Die Veränderungen von George sind zu offensichtlich, die verbalen Angriffe seinerseits zu banal und lösen statt Beklemmung, Ärger über die dummen und plumpen Dialoge aus. Der Priester, der das Haus segnen sollte, geht völlig unter - drei Sätze der Mutter über die Spannungen und Entfremdungen innerhalb der Familie genügen, um sofort den zusammenhang zu den Vormietern herzustellen (als gäbe es diese Probleme nur in Spukhäusern) und daraufhin flugs das Haus zu segnen. Dafür sieht George den Urbesitzer des Hauses, ein Folterknecht mit Hut, der einst die Ureinwohner dieses Kontinents in seinem Keller dahinmetzelte, was den ganzen Spuk grundsätzlich erklären soll. Schließlich verschwindet die Familie und George, keine 100 Meter vom haus entfernt, ist wieder geheilt und ächzt pathetisch: "Seht nicht zurück!" (Hat er Angst sie würden sonst zur Salzsäule erstarren?)
Fazit: Was nützen da die besten Effekte, wenn die Erzählung langweilt. Der Film dauert bloss 86 Minuten - hätten Regisseur und Drehbuchautor nicht noch 30 Minuten dranhängen können, um Charaktäre und Konflikte gut zu beschreiben? Oder wird da dem gemeinen Filmpublikum zuviel zugemutet?
Bleibt zu hoffen, dass sich mal Asiaten oder Europäer den Erzähstoff vornehmen und ihm Leben einhauchen: mit vielschichtigen, interessanten Charaktären, die langsam in einen Konflikt abrutschen und neben dem Horror im Haus ihren eigenen zwischenmenschlichen Horror erleben.
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(Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte das Folgende besser nicht lesen, ich gehe in die Details.)
"The Amityville Horror" ist sicherlich kein völlig misslungener Film, er ist teilweise ästhetisch fotografiert, aber letztlich ein Spukhausfilm vom Reißbrett. Und er offenbart viel zu schnell seine "Schrecken" - das ganz junge Publikum, für den dieser Film offensichtlich gemacht ist, würde ja eine halbe Stunde subtilen Spannungsaufbaus, wo nichts Eindeutiges/ Krawalliges kommt, nicht aushalten, ohne schreiend in den Langeweile-Wahnsinn abzugleiten. Schon früh stehen (oder sitzen) also ständig untote Kinder, wie es den Drehbuchautoren gerade in den Kram passt, irgendwo dekorativ rum. Gruselig wirken sie dabei aber nicht, manche Auftritte von Graf Zahl bei Blitz und Donner wirken furchterregender. Dazu dann diese zu bemüht auftrumpfende Tonspur... Friedkins "Exorzist" hat schon vor Jahrzehnten gezeigt, dass Klotzen statt Kleckern - mit der entsprechend perfiden Herangehensweise - schocken kann, doch hier ist man weit weniger inspiriert und versucht, mit ständigem Gerausche und Geraune im Hintergrund auf Schauerstimmung zu machen, es bringt aber eher nur Unruhe in den Film.
Ansonsten: Flackernde Lampen, zuknallende Türen, rätselhafte Schatten, Fratzen im Spiegel, Blut aus Wasserhähnen (ächz), Protagonisten, die es sich trotz alledem in der Badewanne gemütlich machen wollen und prompt geht das panische Geplansche los... Das übliche Programm also, sieht man von den Gore-Einsprengseln im letzten Viertel des Filmes ab. Diese sind eher untypisch für das Spukhaus-Genre, aber zusammen mit den mittelmäßig animierten Dämonenfratzen und blitzschnellen Bildwechseln zum Ende des Filmes stehen sie für das Problem vieler Mainstream-Horrorproduktionen, nämlich das Ansinnen, einfach zuviel zu wollen. Gore und subtiler Schrecken, hektische Action und melancholische Stimmungen, alles in einem Film - und gerade deshalb funktioniert nichts richtig. Gerade die Schlussequenz steht exemplarisch für diese unbeholfenen Versuche, Horror zu erzeugen: Es genügt nicht, das untote Mädchen sehnsüchtig-melancholisch in die Kamera schauen zu lassen, nein, natürlich (kursiv) brechen dann noch blitzschnell (bescheiden animierte) Arme aus den Dielen, um das Kind in den Boden zu ziehen... Erschreckt sich da noch jemand, der älter ist als 11? Lächerlich.
Ach ja, Ryan Reynolds, noch nicht ganz akzeptierter neuer Familienvater, macht in respektablem Tempo eine gewisse Persönlichkeitsveränderung durch, ein Jack Torrance (inklusive Axt) für Arme, was allerdings vor allem dem routiniert verfassten Drehbuch anzulasten ist, das sich mit nichts und niemandem allzu lange aufhalten möchte...
So herrlich grausig, wie die Szene mit der alten Frau unter dem Schleier in "The Others", das Gesicht hinterm Fenster in "Schloss des Schreckens" oder der sich schattenhaft im Zimmer der schwerstbesessenen Regan erhebende Pazuzu (- ja,"The Exorcist" ist nur indirekt ein Spukhausfilm) ist hier nichts.
Der Film ist aber trotz alledem kein wirkliches Ärgernis, gut sind die Darsteller der (lebenden) Kinder und, wie schon geschrieben, einige recht ästhetische Aufnahmen.
Gegen Meisterwerke wie eben "Schloss des Schreckens", "The Others" oder "The Haunting"/ Bis das Blut gefriert" (1963) ist "The Amityville Horror" aber eher eine laue Kinderfest-Geisterbahn. Manches ist sicherlich ein ganz netter Versuch, zu erschrecken (der wirrhaarige Untote im Badezimmerspiegel), aber alles hat man anderswo schon besser gesehen.
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am 4. Dezember 2012
Anfang des letzten Viertels des vergangenen Jahrhunderts zieht das junge Ehepaar Kathy und George Lutz mit ihren drei Kindern in ein altes Haus in Amityville, Long Island. Die Kinder stammen aus Kathy's erster Ehe und sind gegenüber George noch etwas misstrauisch. Bald entwickelt das Haus seltsame Eigenschaften und bringt die darin lebenden Menschen um den Verstand.

Die bekannte Geschichte wird recht gut in Szenen gesetzt. Feine Dialoge und schlüssige Handlungen loten die Figuren aus. Überraschende Wendungen sorgen für Aufmerksamkeit. Sorgfältig ausgestattete Szenenbilder verwöhnen das Auge und generieren Atmosphäre. Regie und Schauspieler leisten ordentliche Arbeit.
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am 17. April 2007
Das Remake "The Amityville Horror" glänzt mit einer tadellosen, stilvollen Inszenierung, guten Schauspielern und einer packenden Atmosphäre.

"The Amityville Horror" verbreitet eine Menge Horror und Gänsehaut. Dies geschieht aber nicht durch permanente Blutorgien - wobei hier an Blut an einigen Stellen auch nicht gespart wird - sondern durch die psychologische Effekte. Der Horror spielt sich zumeist im Kopf des Zuschauers ab. Es ist ein klassischer und packender Schocker mit viel Atmosphäre. Dazu tragen auch die beiden Hauptdarsteller Ryan Reynolds und Melissa George bei, die für den zunächst liebenden Ehemann, dann Besessenen, und die liebevolle und besorgte Mutter eine gute Wahl waren.

"The Amityville Horror" ist ein geradlinig inszenierter Horror Schocker... 28 Tage für die Lutz Familie, 86 Minuten purer Horror für uns.

8 von 10
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am 7. November 2005
So, zum Inhalt brauche ich ja nichts mehr zu sagen, dass wurde hier ja schon ausführlich beschrieben. Ich möchte eigentlich nur ergänzen.
Der Film wurde NICHT von Michael Bay gedreht, er war nur ausführender Produzent. Man sieht aber seinen Einfluss auf den Regisseur, der übrigens ein Newcomer ist und mit diesem Film seinen ersten Spielfilm gedreht hat, und zwar genial. Der Film wurde wie ein Musikvideo gedreht und geschnitten was eine gewisse "Edeloptik" zur Folge hat.
Der Film erklärt die Hintergründe, warum in dem Haus Geister sind und warum sie böse sind, viel besser als das Orginal. Dort waren die Geschehnisse nur angedeutet. Was ich im Übrigen bei den Schockefekten nicht sagen kann. Die sind in diesem Remake schon sehr drastisch, wenn man bedenkt das der Film ab 16 Jahren freigegeben ist.
Ich finde auch das Ryan Reynolds besser den Stiefvater spielt als das im Orginal war. Außerdem ist der Film kurz und knackig wo im Orginal doch einige Längen waren.
Ich bin einfach begeistert von diesem Remake und hoffe das Michael Bay weiter alte Horrorklassiker neu verfilmt. Es macht einfach Spaß sich diese anzusehen.
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am 9. Mai 2013
Zugegeben, ich weiß im Gegensatz zu vielen anderen (leider) Ryan Reynolds Schauspieltalent zu schätzen und gebe dem Film seinetwegen die fünf Sterne. Denn er rettet den Film einfach mit seiner Darstellung des Charakters. Der Film könnte durchaus noch gruseliger und angsteinflößender gestaltet sein, doch würde er dann wohl von der Grundidee abweichen, es ist ja nur ein Remake das ja wohl teilweise auf wahre Ereignisse basiert. Der Film fesselt nach einer Weile schon und die Verwandlung von RR Chara ist sehr schön veranschaulicht und lässt das gewisse Gruseln aufkommen, während die eigentlich angsteinflößenden Szenen doch sehr lasch sind (aber es ist ja auch keine ab 18 Version). Die Kinder spielen ihre Rollen genauso großartig und überzeugend. Alles in allem für einen seichten Gruselabend aber zu empfehlen.
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am 18. November 2011
Als ich den Trailer bei youtube gesehen habe, dachte ich mir: "Ja der könnte gut sein." Aber wieviele Trailer versprechen denn viel zu viel?! Ich bin also nicht mit großen Erwartungen an den Film heran gegangen. Aber ich bin einfach nur sehr überrascht, der Film hat mich absolut überzeugt... Gute schauspielerische Leistung, traumatische Geschichte und Spannung pur. Einmal gesehen musste er direkt in meiner DVD Sammlung landen.
Absolut sehenswert!
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am 14. Dezember 2013
Der Film ist zwar kein richtiger Schocker und deshalb nicht wirklich gruselig, aber dennoch meiner Einschätzung nach sehenswert! Auch wenn ich zu Beginn skeptisch war, wegen dem allüblichen und inzwischen völlig "ausgelutschten" Zutaten (Familie; altes, verlassenes Haus, skurriler kleiner Mädchen Geist) war die Wende und die Hintergründe dazu für mich neu.
(Vorsicht Spoiler!!!)

Ein ganz und gar vollkommenes Happy End, hätte nicht sein müssen, aber alles in allem hat der Film mich unterhalten. Kein Meisterwerk, aber nettes Filmchen für Zwischendurch.
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am 20. Februar 2006
Nachdem unsere Kinos seit letztem Jahr von einer Welle Horror aus Hollywood überflutet werden, die mehr auf Psycho-Schocker als auf Massaker und Gemetzel setzen, bleiben dem Zuschauer mal wieder alle Optionen offen, seine persönliche Schmerz-Grenze zu finden.
Ob Remakes wie 'The Grudge', die einem wirklich das fürchten lehren, Psycho-Killer Spielchen a'la 'SAW', die extreme Spannung erzeugen, oder etwas einschläfernde Gute-Nacht-Märchen wie 'Boogeyman' zwingen uns vor den Bildschirm.
Aber was ist mit 'Amityville-Horror', kann diese Version des Klassikers den heutigen Erwartungen das Wasser reichen?
Und ob, kann ich nur sagen. Super Schauspieler, fesselnde Story, gelungene Schock-Effekte und eindringliche Bilder, über die man auch gerne hinterher noch spricht.
Obendrüber die handelsübliche Information: 'Eine wahre Geschichte'. Ob sich jemals etwas Ähnliches zugetragen hat, interessiert micht nicht. Das macht den Film weder besser noch schlechter. Fakt ist jedoch, dass Horrorfilme, bei denen Gefühle wie Mitleid, Angst und Hass erzeugt werden, wirklich selten sind.
Und deshalb halte ich diesen Film für äußerst gelungen.
Es gibt trotzdem nur 4 Punkte, weil die ein oder andere Stelle unnötig lang gezogen wird, in der nicht wirklich etwas passiert aber besser mal hätte passieren sollen.
Trotzdem absolut sehenswert.
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