find Hier klicken Jetzt informieren studentsignup Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Mehr dazu Hier Klicken Shop Kindle AmazonMusicUnlimited AmazonMusicUnlimited Fußball longss17

Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
55
4,0 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:15,92 €+ 3,00 € Versandkosten


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 9. September 2014
Dies ist meine erste und einzige Scheibe dieser Band. Hab sie aus Neugierde gekauft und weil sie nur 7,99€ gekostet hat. Einige ganz gute Tietel drauf und geht meist auch gut ins Ohr. Ich hatte aber von einer Speedmetalband??? (zumindest werden die so auf wikipedia betittel) mehr Pauer erwartet.
Silent Rain fand ich persönlich am wenigsten Gelungen. Irgendwie pass das Schlagzeug hier einfach nicht zum Rest. Ist ja eher ein langsamer Song, nur die Drumms geben unnötig Gas.
Ich werde sie mir sicher wieder anhören, aber anderer Scheiben in meiner sehr Umfangreichen Sammlung stehen da doch weit drüber.
Hätte sie mehr gekostet hätte ich mich geärgert, hätte sie aber wahrscheinlich auch nicht gekauft (oder vorher reingehört)
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Januar 2013
Ehrlich gesagt ist es mir ein Rätsel was jetzt gerade dieses Album dazu prädistiniert der ultimative 3 Teil der Keeper of the Seven Keys-Alben zu sein. Es gibt keine Story, die weitergeführt wird wie bei Queensryches Operation Mindcrime2, und auch musikalisch orientiert man sich eher an der Deris-Ära. Andy Deris ist ein völlig anderer Sänger als der souveräne Stimm-Magier Kiske seinerzeit mit seiner angenehm klaren Heavy Metal-Stimme, er wird nie den künstlerischen Anspruch erfüllen können, den Kiske nunmal vorgegeben hat, wobei ich damit nicht sagen will, dass nicht auch Deris sein bestes versucht, aber sein gewöhnungsbedürftiges, oft recht nerviges kindliches Organ ist eben Geschmackssache, an dem sich durchaus die Geister scheiden können. Ich denke, dass Helloween ohne Kiske nie denselben hohen Status erreicht hätten, als mit Ihm - allerdings muss man auch sagen, dass er der Hauptverantortliche war, dass man mit den 2 letzten Alben einen nicht nachvollziehbaren Stilbruch vollzog, der hauptsächlich in der Tatsache begrüdet war, dass Kiske anspruchsvolleres Material singen wollte und nicht mehr diesen Kinder-Speed-Happy-Metal, der Helloween letztendlich bekannt machte. Und bevor das Schiff noch mehr vom Kurs abkam und sich womöglich gar niemand mehr für Helloween interessierte musste einfach eine Änderung in der Personalie Sänger her - Kiske wurde der Band-Ausstieg nahegelegt, den er auch annahm, denn er hatte gerade in einer Zeit als viele neue Musikbewegungen wie Grunge und Alternativ-Rock aus dem Boden schossen, keinen Bock mehr auf reinrassigen Heavy Metal - das muss man so akzeptieren. Man warb schliesslich den charismatischen, aber auch gewöhnungsbedürftigen Andi Deris von den aufstrebenden Pink Cream 69 ab, vielleicht hat man sich Deris auch deshalb ausgesucht, weil Deris ein guter Songschreiber ist, und Helloween mit Kiske und insbesondere Kai Hansen, der ja das meiste der ersten 3 Helloween-Alben schrieb und bis zu seinem Ausstieg der kreative Kopf der Band war, gleich 2 Hauptsongschreiber abhanden kamen. Zumindest kam der Sängerwechsel vermutlich zum richtigen Zeitpunkt, denn mit Ihrem gemeinsamen Erstwerk Master of the Rings bekam man wieder die Kurve.

Den meisten Songs auf The Legacy wurde wieder ein fröhlicher Anstrich verpasst, was etwas künstlich wirkt -- hier wollte man partout wieder zurück auf alte Keeper-Zeiten verweisen, was auch irgendwie gelungen ist, vielleicht bilde ich mir das aber auch nur ein, denn wenn ich es mir recht überlege, hören sich Alben wie Rabbit dont come Easy(2003), Better Than Raw(1998) und Master of the Rings(1994) auch nicht anders an als The Legacy. Aus vermarktungs-strategischen Gründen hat man das Album eben als 3.Teil der Keeper-Reihe benannt, was ja viel Aufmerksamkeit wieder auf Helloween lenkte und das auch aus diesem Grund ein Verkaufserfolg wurde, alleine der Albumtitel reichte um die Massen an Altfans wieder zu mobilisieren -- stilistische Unterschiede indes zu vorgennanten Alben kann ich nicht heraushören, das Album hätte genausogut jeden anderen Titel tragen können. Alle Trademarks von Helloween sind auf diesem Album vorhanden, speedige Nummern, eingängige Midtempo-Songs und 2 epische Langsongs, das war natürlich Pficht bei einem Album mit diesem Titel, dass man ein 14-minütiges und ein 11-minütiges Stück darauf verewigt -- ich hatte ein wenig bedenken als ich die Spielzeiten von "The King for a 1000 Years" und "Occasion Avenue" sah, aber letztendlich sind beide Songs ganz gut geworden, wenn Sie qualitativ auch nicht rankommen an "Keeper of the Seven Keys" und "Halloween". Ohne Frage sind natürlich beide Songs etwas künstlich in die Länge gezogen worden.

"Alles Live" von Wolfgang Petry hat eine Länge von genau 80:03 Minuten. Die Helloween-Doppel-CD hat Spielzeiten von 38:56 Minuten und 38:45 Minuten - warum braucht man dafür 2 CDs ??? -- Bei Vinylplatten war es tatsächlich so, dass mehr Platz eine besserer Sound-Qualität bedeutete, bei CDs ist das aber nicht der Fall und kein Argument mehr. Auch dies sehe ich als geschickte Vermarktungsstrategie, weil eine Doppel-CD einfach mehr hermacht und Aufmerksamkeit erzeugt und einem der Inhalt als wichtiger erscheint als auf nur 1 CD.

Die Produktion des Albums ist von Karl Rudolf Bauerfeind wieder sehr hochwertig gelungen ausgefallen, zum Glück klingt das Album nicht zu modern, was mir an Alben wie The Dark Ride, 7 Sinners und auch Straight to Hell nicht so gut gefällt. Es sind kaum Keyboards zu erkennen und die Gitarren kommen schön fett rüber und meist wird straigt nach vorne drauf los geknüppelt, aber immer mit viel Melodie.

Von Füllern oder minderwärtigem Material blieb The Legacy zum Glück verschont, alles kommt ganz sinnvoll mit spass und nachvollziehbar aus den Boxen. Zu den Höhepunkten des Albums zählen für mich die beiden erwähnten Epen, darüberhinaus das riffbetonte "Invisible Man" und die lustige kurze Single "Mrs.God", aber auch alle anderen Songs sind schön und haben Potential zu gefallen, am wenigsten gut gefällt mir die etwas verträumte eintönige Ballade "Light the Universe" mit Candice Night im Duett, das ist aber Geschmackssache. Ich muss sagen dass man hier 13 sinnvolle Songs in 80 Minuten interessanter Spielzeit untergebracht hat - Langeweile kommt zumindest bei mir keine auf, aber natürlich muss man sich dieses Werk schon einige Male hintereinander reinziehen, damit es richtig zündet und man warm damit wird, aber dann ist es ein packendes interessantes Album, auch wenn ganz grosse Songs und Melodien wieder einmal fehlen. Für mich gibt es nur zwei Alben aus der Deris-Phase, die mir noch besser gefallen als The Legacy - und das sind Deris Einstand Master of the Rings(1994) und der starke harte Nachfolger Gambling with the Devil(2007).
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Oktober 2005
Bei den kritischen Rezensionen frage ich mich, ob deren Verfasser dieses Album (nicht nur ausschnittsweise!) überhaupt gehört haben oder nur vorgefertigte, auf einem Wust an Vorurteilen basierende Meinungen wiederkäuen.
Zudem kann bei einigen Diskussionen, die man etwa in den einschlägigen Foren zu dem Album führt, der Eindruck entstehen, dass es gar nicht sein darf, dass ein neues Album mit "Keeper of the seven keys" im Titel auch nur den Hauch einer Chance gegen die Klassiker aus den späten 80ern haben darf. Insofern müsse das vorliegende Werk ja schon fast aus Prinzip schlecht bewertet werden.
Man kann nur hoffen, dass jene Leute ihre Scheuklappen ablegen und dem Werke trotzdem eine Chance geben werden, denn dann werden sie vielleicht merken, dass "The legacy" seinen übermächtigen Vorgängern nicht nur locker das Wasser reichen kann, sondern überdies das beste Helloween-Album seit Jahren darstellt. Und das liegt nicht nur an dem mit 78 Minuten Gesamtspielzeit verteilt auf 2 CD's großem Gegenwert fürs Geld.
Ich will gar nicht bestreiten, dass ein paar schwache Momente auf dem Album gibt, zumal ich der Meinung bin, dass man bessere Auslese hätte betreiben sollen und die nicht ganz so überzeugenden Titel einfach weglassen und stattdessen das Ganze auf nur einem Silberling hätte rausbringen sollen. Diese CD mit ausnahmslos Highlights wäre dann das Beste, was Helloween in ihrer 20-jährigen Geschichte meiner Meinung nach jemals(!) gemacht hätten. Aber das ist Wunschdenken, da es "The legacy" nun mal in dieser Form gibt. Allerdings unterscheidet sich die Realität vom Wunsch nur marginal.
Sämtliche Großtaten des Doppel-Albums zu besprechen würde bei weitem den Rahmen dieser Rezension sprengen, daher möchte ich mich auf ein paar ausgewählte Glanzstücke beschränken, die meiner Meinung nach Helloween auf der Spitze ihres kompositorischen Könnens zeigen. Hier seien vor Allem die beiden überlangen Epen, die jeweils am Anfang der beiden CD's stehen, genannt. "King of the 1000 years" und "Occasion avenue" sind wahre Ungetüme von Songs. Was die Herren um Andi Deris hier zusammengeschustert haben spottet jeder Beschreibung. Helloween in Reinkultur. Insbesondere das düstere "Occasion avenue" hat es mir angetan. Schlichtweg der Hammer!
Weitere Höhepunkte stellen für mich "The invisible man", "Born on judgement day", "Pleasure drone", "Do you know what you're fighting for" und "Come alive" dar. Vor Allem CD 1 ist randvoll gepackt mit Highlights. Selbst die aus der Reihe tanzende Single "Mrs. God" weiß zu gefallen. Ein Song mit permanentem Augenzwinkern.
Einen Ausfall im Sinne einer Totalkatastrophe konnte ich auf dem gesamten Doppel-Album nicht ausmachen. Allerdings nimmt die Qualität der Lieder im Verlauf der zweiten CD etwas ab, da sie sich zu sehr gleichen. Aber abgesehen davon weisen alle Songs neben einer brillanten Instrumentenarbeit einen tollen Refrain auf, der einen sofort an sich bindet.
"The legacy" vermag es die hohen Erwartungen mehr als zu erfüllen, an der diesjährigen Power Metal - Konkurrenz im Eiltempo vorbeizuziehen und darüber hinaus eine würdige Erbschaft anzutreten. Für mich trotz des Bekanntheitsgrades der Band und der Vorgängeralben die Überraschung des Jahres!
11 Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. März 2006
Oh je - ob das gut geht?! Ein Nachfolger der legendären "Keeper Of The Seven Keys"-Scheiben? Äußerst fragwürdig war es, was die Kürbsköpfe vor hatten.
Und ja, auch ich war sehr skeptisch, habe dann aber doch ein Ohr riskiert um zu sehen, ob die Jungs den zumindest etwas an das Niveau der Kultscheiben heran kommen.
Ich erlebte eine faustdicke Überraschung - "The Legacy" ist einfach ein richtig geiles Helloween-Album geworden, welches an den besten Stellen tatsächlich mit den alten Klassikern mithalten kann!
Fünf Punkte hätte dieses Doppelalbum eigentlich verdient, denn Helloween haben die besten Songs zusammn gezimemrt, die man seit langem von dieser Band hören konnte. Leider trübt die 2. CD den Gesamteindruck ein wenig - "Do You Know What You're Fighting For", "Come Alive", "Shade In The Shadows" und "Get It Up" sind zu durchschnittlich, um mit dem Rest mithalten zu können. Mal gibt es hier einen nicht sehr zwingenden Refrain, aber geile Strophen, mal sind an anderer Stelle die Refrains klasse, doch der Rest plätschert etwas unspektakulär daher. Deshalb auch nur 4 Punkte - die aber knapp an der 5 Punkte-Marke kratzen!
Soviel zum nicht ganz so erfreulichen Teil.
Das positive: Der Rest - also die komplette erste CD sowie Tracks 1, 2 und 7 der zweiten CD - blasen einen richtig weg!
Mit dem ersten Longtrack "King For A 1000 Years" packen Helloween unglaublich geile Melodien, reichlich Tempowechsel, einen tollen Refrain und fantastische Soli in 14 vor Kraft nur so strotzende Minuten. Das Ende ist schier unglaublich und zeigt: Deris singt Weltklasse! Ein absoluter Überhammer und den Longtracks der "richtigen" Keeper-Scheiben mehr als ebenbürtig!
Mit "The Invisible Man", "Born On Judgement Day", dem Midtempo-Kracher "Pleasure Drone", der fantastischen Single "Mrs. God" und dem abschließenden "Silent Rain" geht es auf gleichem Niveau weiter - DAS sind die Helloween, die man sich wünscht!!! Wenn an einigen Stellen Michael Kiske singen würde, würde das Material problemlos auf die beiden ersten "Keeper"-Alben passen. Aber wie schon gesagt: Deris macht eh den besten Job seiner Karriere, davor muss man wirklich den Hut ziehen!
CD 2 beginnt ebenfalls mit einem langen Song, "Occasion Avenue". Dieser ist deutlich moderner ausgefallen, weiß jedoch ebenfalls zu jeder Sekunde zu überzeugen. Die Ballade "Light The Universe" ist auch toll, dann folgt der schon besprochene Rest, bevor es mit "My Life 4 1 More Day" wieder in die Vollen geht.
Fazit: Geil, geil, geil!!!
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. August 2006
Ich kenne nur wenige Bands, bei denen sich die Gemüter so scheiden, wie bei Helloween. Für die einen ist es die Über-Band und für die anderen der größte Müll auf dieser Welt. Ich persönlich gehöre zwar keiner dieser Gruppen an, trotzdem bin ich eher ersterem zuzuschreiben, denn ich finde so konstant wie Helloween liefern nur wenige Gruppen gute Musik ab. Ich fand schon den Vorgänger "Rabbit don`t come easy" nicht so schlecht, wie viele sie beschreiben. Es ist wahr, dass ein paar Kindermelodien zu viel verwendet wurden, aber ja, hier bewerten wir ja den neuesten Silberling der Deutschen. Über den Titel will ich keine leeren Worte verschwenden, darüber wurde schon genug diskutiert. Ich finde, dass Helloween wieder ein starkes Album abgeliefert haben, dass seine Vorgänger durchaus schlägt. Die überlangen Tracks "The king for a 1000 years" und "Occasion avenue" gehen meiner Meinung nach erst nach mehreren Durchgängen ins Ohr, aber nach mehrmaligem Hören wissen diese Songs mit ihren schnellen Tempowechseln und raffinierten Melodien durchaus zu überzeugen. Songs wie "The invisible man", "Born on judgment day" und "Silent rain" auf CD1 könnten auf jeder Helloween-Platte stehen und gefallen mir sehr gut. Die Vorab-Single "Mrs. God" bietet wieder eine solide und eingängige Melodie, die leider ein wenig zu kitschig klingt und "Pleasure drone" ist einfach nur unnötig. Die Songs von CD2 kommen mir persönlich auch nicht so schlecht vor, wie sie manche Rezensenten vor mir beschreiben. Außer "Shade in the shadow" ist jeder Song anhörbar, nichts überragendes, aber solider und schneller Powermetal, wie man ihn von Helloween gewöhnt ist! Meiner Meinung nach hat Helloween ihr kompaktestes Album seit Jahren geschaffen, wobei mancher Song durchaus auf einer der legänderen Keeper-Scheiben stehen könnte und der Rest dabei nicht unbedingt abfällt! Hut ab vor diesem Unterfangen! Bravourös gelöst!
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. November 2005
Helloween hatten es bei Fans und Kritikern die letzten Jahre nicht leicht. Zu orientierungslos war die Marschrichtung der vergangenen Jahre und auch die zahlreichen Besetzungswechsel hinterließen einen faden Beigeschmack. Es mehrten sich zudem die Stimmen, die Michael Kiske und Kai Hansen wieder an Bord des vom Kurs abgekommenen deutschen Metal-Flaggschiffes sehen wollten. Die Vorankündigung der Band, das neue Album mit dem Titel "Keeper Of The Seven Keys" schmücken zu wollen, goss natürlich Öl ins Feuer der Leute, die Helloween bereits abgeschrieben hatten. Schließlich gelten die beiden "Keeper Of The Seven Keys"-Teile bis zum heutigen Tag als legendär und markierten Ende der 80er Jahre den kommerziellen sowie künstlerischen Höhepunkt der Hamburger, ehe Hansen (er gründete Gamma Ray) und Kiske die Band verließen. Darf und kann dieses Vermächtnis (dem Albumtitel wurde ein kurzes aber prägnantes "The Legacy" angehängt)würdig gepflegt werden? Meiner Meinung nach ja. Helloween scheinen nach den bandinternnen Querelen endlich wieder ein homogenes und stabiles Line-Up am Start zu haben und die Songs sind so stark wie seit "Keeper Pt. 2" nicht mehr, da diese sich ausschließlich im sehr guten bis guten Bereich bewegen. Zudem hat man mit Neuschlagzeuger Dani Löble und Gitarist Sascha Gertner frisches Blut im Bandgefüge, die dem Material mehr Dynamik und Frische verleihen. Dabei decken die Songs ein beeindruckendes Spektrum an Emotionen und Stimmungen ab, wirken mal verspielt, mal verschachtelt aber immer wohl durchdacht. Gleich mit dem fast viertelstündigen Epos "King For A 1000 Years" ziehen Helloween alle Register. Fette Chöre, Hymnenhaftigkeit, Tempowechsel und Ohrwurmmelodien bis zum Abwinken und dazu ein Andi Deris in Höchstform. Dieser Song zählt schon jetzt zum Besten, was Weikath & Co. je aufgenommen haben. Es fällt wirklich schwer, einzelne Nummern herauszuheben. Egal, ob man sich "Invisible Man", "Born On Judgements Day" (grandiose Ohrwurm-Hymne mit "Keeper"-Flair), oder die feine Deris-Balade "Light The Universe" (mit Blackmore`s Night-Sängerin Candice Night) herauspickt, die Qualität stimmt. Sogar die beim ersten Hören eher banale Single-Auskopplung "Mrs. God" weiß nach mehreren Durchläufen zu gefallen. Ein Song sollte allerdings noch erwähnt werden: Der zweite Longtrack dieses Albums, "Occasion Avenue". Derart experimentell, eindringlich, düster und hymnisch hat die Band noch nie geklungen. Augen schließen und genießen. Die Produktion ist fett, gitarrenorientiert und im positiven Sinne modern und rundet den erstklassigen Eindruck von "Keeper Of The Seven Keys-The Legacy" perfekt ab. Nach dem finalen Paukenschlag in Form von "My Life For One Mor Day" bleibt die Erkenntnis, dass Helloween es tatsächlich geschafft haben, ihren beiden Klassikern ein weiteres Hammeralbum zur Seite zu stellen. Sicher ist Andi Deris kein zweiter Kiske, aber nichtsdestotrotz ein ebenfalls hervorragender Sänger, der seine bis dato beste Gesangsleistung abliefert. An alle ewigen Nostalgiker: Hansen und Kiske sind Vergangenheit, die neuerstarkten Helloween haben DEFINITIV eine Chance verdient! Dieses Doppelalbum gehört zweifellos zu den Metal-Highlights des Jahres 2005! Man sieht sich auf der Tour mit Primal Fear!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. April 2006
Andi Deris singt besser denn jeh, nachdem er ja in der Vergangenheit schon einige Schocker hingelegt hat.
Die Songauswahl ist z.T. Genial, vorallem auf der ersten CD, aber auch Light the universe auf CD 2!!
Klar ist Kiske unerreichbar und wird für immer im Herzen und in der Musik fehlen, aber die Jungs strampeln sich unterdessen schon ganz schön durch und werden zwischendurch richtig gut, nachdem sie durch ganz peinliche Tiefen mussten!!
Ich freu mich bereits auf die nächste Scheibe, die hoffentlich mit noch mehr Sorgfalt entsteht!
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. November 2005
Zuerst einmal:
Hansen & Kiske gehören schon sehr lange NICHT mehr zu Helloween. Sicherlich sind beide großartige Musiker/Sänger, aber ich kann absolut nicht verstehen, dass diesen selbst nach 15 Jahren noch "hinterhergetrauert" wird. Es sollte endlich akzeptiert werden, dass diese beiden nicht mehr zu HELLOWEEN gehören. HELLOWEEN hat mit KEEPER OF THE SEVEN KEYS - THE LEGACY ein erstklassiges Album hingelegt, dass in meiner CD-Sammlung zu den besten Metal-Alben überhaupt gehört. Vom ersten bis zum letzten Lied hat mich keines entäuscht - dieses Album hat die 5 Sterne zu 100% verdient.
Ich gehe ganz stark davon aus, dass die negativen Kritiken nicht wirklich auf der Qualität der Musik beruhen, sondern einfach nur darauf, dass von einigen noch heute der Hansen/Kiske-Zeit hintergetrauert wird. Würde anstatt HELLOWEEN ein anderer Band-Name auf dem Album stehen, würden einige dieser Kritiker dieses Album nicht mit 1 oder 2 Sternen, sondern ebenfalls mit 5 Sternen bewerten...
Helloween hat mit diesem Album jedenfalls eindeutig bewiesen, dass sie nicht nur vor 20 Jahren mit Kiske/Hansen gut waren, sondern dass sie es auch heute, ohne Kiske/Hansen, immernoch sind!
Deshalb meine Empfehlung:
Kauft dieses Album und hört es euch unvoreingenommen an!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. November 2005
Mit großer Vorfreude habe ich das neue HELLOWEEN-Album KEEPER 3 - THE LEGACY erwartet. Die Erwartung an den neuen Longplayer war, dem Titel "Keeper Of The Seven Keys" entsprechend, ebenfalls sehr groß. Immerhin benennen sie dieses Album nach 2 der besten Metal-Alben allerzeiten - also stellt sich die Frage: Zurecht? Ohne Kiske/Hansen? Geht das gut? Antwort: JA! Es beginnt alles mit dem 13 Minuten Kracher "THE KING FOR A 1000 YEARS". Auf Grund der Länge von 13min habe ich schlimmstes befürchtet - doch am Ende des Liedes war ich darüber überrascht, wie schnell 13min vergehen. Ein unglaublich guter und abwechslungsreicher Song - und das direkt zum Anfang. Nicht eine Sekunde des Liedes ist langweilig. Grandiose Leistung von HELLOWEEN. Nach diesem Song stellt sich natürlich die Frage: Ist das bereits der Höhepunkt dieses Albums gewesen? Nein...Denn mit dem Zweiten Song, "THE INVISIBLE MAN" geht es mindestens gleichwertig (wenn nicht, sogar besser) weiter. Mit einer Länge von 7 Minuten ebenfalls relativ lang - doch bereits nach dem ersten hören war klar: 7 Minuten sind für diesen grandiosen Song sogar noch zu wenig. Der sehr gute ohrwurmverdächtige Refrain, macht "THE INVISIBLE MAN" zu einem weiteren Highlight des Albums. Und es ist erst der Zweite Song... Weiter geht`s mit "BORN ON JUDGMENT DAY". Die Erwartung war nach den ersten beiden Songs riesig. Zwar ist "Born On Judgment Day" auch ziemlich gut - doch im Vergleich zu den ersten beiden Highlits (und auch insgesamt) ist es doch der schwächste Song des Albums. Mit "PLEASURE DRONE"geht es dann aber wieder auf höchstem Niveau weiter. Ein weiterer erstklassiger Song mit Ohrwurm-Refrain. Einfach Spitze - HELLOWEEN in Top-Form, so gut wie lange nicht mehr. An 5. Stelle folgt "MRS GOD" - ein wahrer "Gute Laune Song". Diese gute Laune kam auch bei mir auf. Mit 3 Minuten die ideale "Hitsingle" und auch für`s Album nicht zu lang. HELLOWEEN befindet sich also auch weiterhin auf hölchstem Niveau. Zum Abschluss der ersten CD dieses Doppel-Albums bekommt man "SILENT RAIN" zu hören. Neben den ersten beiden Songs gehört auch "Silent Rain" zu den Highlights des Albums. So, nun war ich mit der ersten CD fertig und konnte bereits nach dieser ersten CD ohne jeden Zweifel sagen: Der Titel "Keeper Of The Seven Keys - The Legacy" ist gerechtfertigt. Alle 6 Songs auf höchstem Niveau - nicht ein "Totalausfall". Lediglich "Born On Judgment Day" ist im Vergleich zu den anderen Songs etwas schwach - wobei es sich dabei trotzdem um einen guten Song handelt. Tja, ich war von der ersten CD bereits so begeistert, dass ich mich fragte: Kann die Zweite da überhaupt mithalten? Was soll ich sagen... Die Zweite CD übertrifft die erste sogar: Der erste Track der zweiten CD, "OCCASION AVENUE". Nach "The King For A 1000 Years" wusste ich, dass HELLOWEEN auch überlange Songs schreiben können. Doch schnell wurde mir klar, dass "Occasion Avenue" der bisher Beste Song des Albums ist. CD 2 begann also schonmal überraschend gut, mit einem absoluten Highlight. Mit "LIGHT THE UNIVERSE" folgt eine sehr schöne Ballade mit Gastsängerin "Candice Night". Es geht weiter - mit "DO YOU KNOW WHAT YOU ARE FIGHTING FOR". Und wieder ein Song auf allerhöchstem Niveau. "COME ALIVE" ist ebenfalls wieder ein sehr guter Song, der aber im Vergleich zu den anderen wieder etwas schwächer wirkt. Trotzdem - HELLOWEEN überzeugen weiterhin! "SHADE IN THE SHADOW" - was soll ich noch sagen? Wieder ein erstklassiger Song... "GET IT UP" - siehe oben ;) Ein wahnsinns Song nach dem anderen. Zum Ende gibt es dann nochmal ein richtiges Highlight: "MY LIFE FOR ONE MORE DAY". Mit diesem Song wird ein erstklassiges Album auf allerhöchstem Niveau beendet! Dieses Album hat den Titel "Keeper Of The Seven Keys" ohne Zweifel verdient. Ich habe von diesem Album viel erwartet - und noch viel mehr bekommen. HELLOWEEN melden sich zurück an der Spitze des Heavy Metals. Und das ohne Kiske und ohne Hansen. Ja, so ist es. Wer jetzt immer noch der Meinung ist, HELLOWEEN wären ohne Hansen & Kiske schlecht, der hat sich mit dem Heavy Metal die falsche Musikrichtung ausgesucht ;) Bei all den hochklassigen Songs, ist es schwer "den Besten" zu finden. Doch DAS absolute Highlight des Albums ist "Occasion Avenue". Von mir gibt es 5 Sterne - und das nur, weil lediglich 5 Sterne verfügbar sind. Verdient hat dieses Album einige Sterne mehr ;)
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Oktober 2005
Nach den schwach ausgefallenen letzten Alben schaffen es Helloween mit dem dritten Keeper endlich wieder an ihre ersten drei Alben anzuschließen. Dieses Album ist das beste, was Helloween seit über 15 Jahren abgeliefert haben, oder sogar das beste was sie je gemacht haben!
Das Doppelalbum fängt an mit "The King for a 1000 Years", ein unglaublicher Song, der in seinen 13:54 Minuten einfach nur mitreißt und für mich das Lied des Jahres ist!
Weiter geht es mit den sehr sehr starken "The invisible Man" und "Born on Judgement Day", die auch beide voll überzeugen können und beide über ihre Spielzeit von 7:17 bzw. 6:14 Minuten nie langweilig werden.
Die erste CD wird dann beschlossen mit den drei kürzeren Tracks "Pleasure Drone", "Mrs. God" und "Silent Rain". "Mrs. God" ist ein recht kurzweiliger, leicht verdaulicher und sehr kurzer Track, der aber nicht vollkommen überzeugen kann. "Pleasure Drone" ist ein sehr schöner Ohrwurm, der ebenfalls Single Qualität hätte, wegen kurzweil und Stimmung im Song. "Silent Rain" ist ein eingängiger Banger, von dem zwar nicht das meiste hängen bleibt, der aber zum mitwippen veranlasst.
Die zweite CD wird eröffnet durch den zweiten sehr langen Track "Occasion Avenue". Ein Stück, das neben der Länge, durch seine modernen Aspekte sehr auffällt. Es geht los mit Radiogeräuschen, wobei im Radio Lieder der ersten beiden Keeper Scheiben laufen. Danach wird er ein, wie gesagt, eher moderner Track mit sehr guten Tempowechseln und einigen Ecken und Kanten, die mir sehr gut gefallen. "Light the Universe" ist eine sehr schöne Ballade, die Deris zusammen mit Candice Night singt, Blackmore Fans werden sie kennen. "Do you know what you are fighting for" ist einer der härteren Tracks des Albums, der von Anfang bis Ende einfach nur reingeht, sehr gut. Mit "Come alive" folgt dann der einzige echte Schwachpunkt des Albums, den man aber insgesamt verkraften kann, weil das Lied nur 3:20 Minuten lang ist und nicht weiter stört. "Shade in the Shadows" und "Get it up" bringen dann die Großartigkeit des Albums wieder zum Vorschein. "Shade in the Shadows" hat insbesondere einen unglaublich mitreißenden Refrain! "Get it up" ist eher ein gute Laune rocker, auch vom Text her. Abschließend kommt das hervoragende "My Life for one more Day", welches auf fast 7 Minuten nochmal alle Qualitäten von Helloween 2005 aufzeigt, durchgehend stark und eingehend.
Fazit: Wenn Helloween da weiter anknüpfen werden sie die schwachen letzten Jahre schnell vergessen machen, das Album ist ein heißer Anwärter auf den Titel "Album des Jahres 2005"!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden