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am 13. Mai 2014
Es gibt unendlich viele Aufnahmen von La Traviata - da kann man leicht eine übersehen. Das wäre bei dieser Einspielung von 1967 sehr schade - ist sie doch m. E. eine der, wenn nicht die insgesamt überzeugendste Gesamtaufnahme der Traviata überhaupt:

Als Maria Callas einmal gefragt wurde, wen sie als ihre Nachfolgerinnen betrachte, antwortete sie: "Caballé! Nur Caballé!" Wenn man eine Aufnahme als Beleg für diese Auffassung sucht, bitte, hier ist sie: Montserrat Caballé war immer eine technisch brillante Sängerin, beschränkte sich aber in vielen ihrer späteren Aufnahmen häufig darauf, ihre Virtuosität und ihre schwebenden Pianissimi in höchster Lage zur Schau zu stellen. Hier dagegen bietet sie eine herzzerreißende Darstellerung der liebenden und sterbenden Frau - und zeigt sich deshalb wirklich als legitime Callas-Nachfolgerin.

Ihr Alfredo ist Carlo Bergonzi, der anerkannt eleganteste und stilsicherste Verdi-Tenor der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Wie in nahezu allen seinen Aufnahmen erweist er sich auch hier als Idealbesetzung.

Der Amerikaner Sherrill Milnes schließlich singt den Georges Germont gewohnt ausdrucksvoll und trotzdem mit feiner Phrasierung. Allerdings fehlt seinem jugendlich-hellen Timbre noch etwas das dunkel-autoritäre Element, dass diese Vaterfigur auch braucht, um zu überzeugen, besonders in den Dialogszenen mit seinem "Sohn" - Bergonzi war zum Zeitpunkt der Aufnahme 43, Milnes erst 32. Musikalisch ist es ein Genuss, ihm zuzuhören.

Die Nebenrollen sind ausgezeichnet besetzt, Chor und Orchester der RCA Italiana musizieren präzise und klangschön.

Erfreulich ist auch, dass die Aufnahme vollständig ist: Anders als in vielen älteren Aufnahmen sind die Arien des Alfredo und Germont père komplett einschließlich der beiden Cabalette, ohne die beide Rollen oft reichlich verkürzt waren und deren Entfernung zu unschönen Schnitten geführt hatte.

Wenn man etwas bemängeln möchte, dann vielleicht das etwas betuliche Dirigat von Georges Prêtre, der den dramatischeren Momenten der Oper einiges von ihrer Wirkung nimmt.

Insgesamt bietet diese Aufnahme das vielleicht überzeugendste "Gesamtpaket":

Die einzige Studio-Traviata der Callas leidet unter indiskutablen Mitstreitern, die zahlreichen Live-Aufnahmen unter der Technik; Sutherlands erste Aufnahme ist musikalisch gleichwertig, aber nicht ganz so ausdrucksvoll; Scottos zweite Aufnahme stimmlich schon etwas überreif, usw.. Nur Carlos Kleibers großartige Münchner Aufnahme finde ich als Ensembleleistung ähnlich überzeugend. Allerdings fehlt auch ihr die großartige Caballé.
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am 9. November 2013
Ich bin kein Klassik-Spezialist, daher gehört diese Oper für mich zum absoluten Minimum-Kenntnisstand. Heißt aber auch, dass ich sie in diversen Versionen gehört und gesehen habe. Und von diesem Standpunkt her muss ich sagen, dass ist die unschlagbar beste Interpretation, die ich bislang wahrgenommen habe. Das macht sich schon im Vorspiel bemerkbar: Während das bei vielen Aufnahmen einen brachialen Andre-Rieu-Charakter verleiht bekommt, ist es hier sehr dezent und emotional.
Aber dann kommt der wirkliche Pluspunkt: Frau Caballé ist die ehrlichste Violetta, die ich bislang gehört habe. Nichts wirkt künstlich, nichts übertrieben, nichts angestrengt. Selbst ohne Kenntnis der Handlung oder der italienischen Sprache versteht man, was vor sich geht. Ich kaufe ihr die Rolle einfach ab. Und obendrauf klingt es einfach schön.
Dazu kommt, dass die Aufnahme in allen Rollen hervorragend besetzt ist. Jeder interpretiert seinen Charakter mit der angemessenen Intelligenz. Das Orchester ist angenehm zurückhaltend und setzt nur an den wichtigen Stellen entsprechende Akzente.
Kurz: Mit dieser Aufnahme kann man nichts falsch machen. Für Einsteiger eine Offenbahrung, für Kenner eine Befriedigung (schätze ich). Undbedingt anhören!!
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 2. Juni 2011
Die im Juni 1967 von Georges Pretre eingespielte Traviata ist ein Musterbeispiel für Musikalität und Ensemblegeschlossenheit. In das ansonsten nicht prominent besetzte Ensemble fügen sich die drei Protagonisten Caballe, Bergonzi und Milnes nämlich wirklich ein und stechen nicht aus sängerischem Selbstzweck daraus hervor.
Pretre lotet und leuchtet die Partitur am Pult des RCA Opern Orchesters formidabel aus, lässt der Musik Zeit sich natürlich zu entwickeln, kann aber auch - wo notwendig - musikalische Akzente setzen.
Die junge Montserrat Caballe ist eine hervorragende Violetta, die mit ihrer berühmten Piano- und Legatokultur die verletzliche Seite der Kurtisane etwas in den Vordergrund stellt; ebenso kann sie hingegen mit perlenden Koloraturläufen in ihrer großen Szene des ersten Akts glänzen.
Carlo Bergonzi beeindruckt mit im Kern kräftigem lyrisch strahlenden Tenor; er war im Gegensatz z. B. zu Giuseppe di Stefano nie ein Sänger, der große Experimente gewagt hat, was ihm allerdings auch eine länger andauernde Karriere bescherte. Das Stilgefühl, dass er zudem hier an den Tag legt, lässt keine Wünsche offen.
Sherril Milnes klingt hier als Père Germont nicht ganz so distinguiert wie unter Kleiber, er gibt mit seinem Kavalierbariton ein farbiges Portrait der Vaterfigur.
Das restliche Ensemble kann ebenfalls überzeugen, eine musikalische Offenbarung und Referenz ist diese Aufnahme allemal.
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am 5. März 2014
...auf der Suche nach den Star's, den Supergiganten der Kunst oder wie sich heuzutage die Superlative nennen, bin ich auf diese 47 Jahre alte Einspielung gestoßen und bin bis unter die Haut berührt. Noch nie habe ich so eine wundervolle Violetta gehört. Auch mein Superstar, Placido Domingo, bekommt mit Carlo Bergonzi Konkurrenz, auf jeden Fall stimmlich. Ich kann nicht so viele fach- und sachkundige Worte machen, dafür bin ich viel zu sehr Laie. Ich habe nur Freude an schöner Musik, die mir heuzutage hilft, den flüchtigen Alltag zu überstehen. Andere Rezensisten haben schon recht ausführliche und passende Worte gefunden. Tatsächlich ist diese Einspielung eine super Einführung für jene, die sich anfangen wollen für Oper zu interessieren. Trotz vieler neuer Einspielungen kann sich diese CD noch heute hören lassen. Also auf jeden Fall eine Kaufempfehlung. US
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am 15. Dezember 2016
Die "best of" Arien habe ich von verschiedenen berühmten, alten und neuen Stars, mehrere DVDs mit den unterschiedlichsten Inszenierungen, nun wollte ich "nur" eine CD. Auf der Suche habe ich mehrere Alben probegehört, dieses gefiel mir am Besten. Die Sänger singen ohne Pathos, das Tempo ist für meinen Hörgeschmack genau richtig.
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am 25. April 2016
Diese Aufnahme der Traviata unter der Leitung von Prêtre ist eine der besten, die ich je gehört habe. Die Protagonisten sind alle großartig. Besonders hervorzuheben sind, meiner Ansicht nach, die brillante, mitfühlende Interpretation der Violetta durch die Caballé und die warme, facettenreiche Stimme von Milnes als papà Germont.
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am 5. Mai 2013
In this CD, a special meeting of great singers and a fantastic director produced one of the best editions of Traviata ever recorded. Montserrat Caballe' was at the beginning of a great career, and Bergonzi is among the best Verdian tenors ever.
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am 19. Februar 2014
Prima Prima Prima opern mit meine grossen idol Monzerrat Gaballé und natürlich der wunderschöne musik von den grossen komponist Giuseppe Verdi. Die opern La Traviata gehört Zu meine bestern opern. Richard Pasfall aus Dänemark.
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am 12. März 2013
Hörvergnügen pur mit diesen wunderbaren Stimmen, die mir einen Aufenthalt im
Krankenhaus erträglich gemacht haben. Diese La Traviata ist SEHR empfehlenswert.
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am 5. März 2013
Diese Aufnahme von Montserrat Caballe (Original 1967) ist fuer mich die schoenste Stimme der Violetta.
Ich werde nie satt, ihre Stimme zu hoeren.
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