Fashion Sale Hier klicken Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More saison Hier klicken Fire Shop Kindle Sparpaket Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
93
4,6 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:39,99 €+ 3,00 € Versandkosten
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 18. März 2005
Was für eine Genugtuung ! Endlich mal eine der vielen, starken Bands aus Schweden, der der internationale Durchbruch gelungen ist! Das Debüt "Bring 'em in" von Mando Diao höre ich seit Ende 2002 rauf und runter - und kann bis jetzt nicht begreifen, warum es über 2 Jahre dauerte, um es auf Deutschland loszulassen. Sei's drum. Mit "Hurricane Bar" knackt der schwedische Rock-express nun sogar hohe Chartregionen. Auf "Hurricane Bar" schlummert wieder ein Bündel an ganz großen Ohrwürmern. "Cut the Rope", "Clean Town", "Down in the Past" oder "You can't steel my Love" sind absolute Singlehits und werden dieses Jahr noch manche Tanzfläche füllen.
Mando Diao bleiben auf "Hurricane Bar" ihrem Stil treu, sind aber etwas ruhiger und balladenorientierter, als auf dem ersten Album geworden. Allerdings nur etwas - denn nach wie vorher gelingt es diesen Provinzbuben (gerade mal gut 20 Jahre alt), allen noch so angesagten "The"-Bands der Stunde, die Rücklichter zu zeigen. Sie spielen mit unheimlich viel Herz, sie kennen die Vorbilder mit denen man sie in Verbindung bringen will zum Teil nur vom Hörensagen. Aber in den Plattenschränken ihrer Eltern müssen viele Platten der Beatles, Kinks, Who und auch Soulpop der späten Sixties gestanden haben. "Hurricane Bar" würde man ohne jeden Zweifel auch ein VÖ-Datum in den frühen 70ern abkaufen. Dennoch klingt es absolut frisch, unverbraucht und neu. Sie haben vom ersten Moment an einen eigenen, unverwechselbaren Stil kreiert.
Das Gehabe und der Stil der Band erinnert unweigerlich an Oasis - und das sie mit denen und der Britpop-Zeit im Allgemeinen groß geworden sind, können sie nicht verleugnen.
Fantastisch ist erneut das Resultat - wobei für jeden der sich "Hurricane Bar" gekauft hat, auch der Vorgänger "Bring 'em in" ein absolutes "Muss" ist. Wer dann einmal "Sheepdog", "Mr. Moon" oder "Paralyzed" gehört hat, wird mir sicherlich Recht geben.
Mando Diao ist sogar mehr als die Band der Stunde - sie könnten Dank ihres tollen Sounds und des großen Charismas mal wieder ein Act werden, der sich sehr lange am Rockhimmel hält.
Ich freu mich über jedes neue Werk und bin schon gespannt auf den Festival-Sommer, der uns die Jungs dieses Jahr bescheren wird.
0Kommentar| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Dezember 2004
Da ich schon vorab einige Songs aus Hurricane Bar zu hören bekommen habe, die schlichtweg atemberaubend waren, dachte ich, ich wüsste, was mich erwartete, als ich mir das Juwel vor einpaar Monaten aus Schweden hab importieren lassen.
Es hat sich herausgestellt, dass genau die Songs, die ich schon kannte, auch die mitreißendsten des Albums waren, und ich habe die ersten Tage wirklich bedauert, dass sich meine Erwartungen an ein zweites Album ganz im Sinne einer Fortsetzung von Bring 'em in nicht bestätigt haben. - Bloß lag der Fehler eben genau in dieser Erwartung.
Hurricane Bar ist nicht so durchgängig sprühend vor Energie wie der Vorgänger, aber das soll auch nicht so sein. Wenn einem die Rotze beim Hören des ersten Albums noch um die Ohren geflogen ist, läuft sie einem jetzt aus der eigenen Nase, weil die wunderbar aufeinander abgestimmten Stimmen von Björn und Gustaf und dementsprechend auch die Texte - die allerdings immer noch nicht viel mehr Sinn machen als zuvor - urplötzlich sehr fragilere Nuancen angenommen haben.
Es herrschen sehr viele melodiöse Songs vor, in denen zu meiner Überraschung über Liebe gesungen wird! Die lässigeren Songs geben nicht mehr so viele Gelegenheiten zum mitschreien, was sich aber zwangsläufig einstellen musste, wenn man bedenkt, dass auf Bring 'em fast jeder Song darauf ausgelegt war, schmutzig und dreckig zu klingen. Die neuen Songs sind sehr viel subtilerer Sex, und zwar solcher, bei dem man weinen muss, weil irgendetwas daran die Grenzen des Empfindens übersteigt.
Ich halte das Album nach unzählig wiederholtem Anhören letztendlich für einen voll und ganz ebenbürtigen Nachfolger von Bring 'em in. Erwartet bloß keinen fugenlosen Übergang zwischen beiden Alben, weil dadurch wie bei mir die Offenheit für Hurricane Bar verloren geht. Ich habe lange Stunden vor der Stereoanlage verbracht, bis ich das Album als das erhören konnte, was es sein sollte: die Reflexion der vorangegangenen Explosion durch Bring 'em in.
0Kommentar| 32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Februar 2005
The Strokes? Langweilig! The Hives? Viel zu großkotzig, dabei klingt doch jedes Album wie der Vorgänger. The Killers? Kitschig! The Libertines? Ja, natürlich, grandios, aber leider schon so gut wie tot. Nein, Mando Diao aus Schweden sind DIE Band der Stunde. Und "Hurricane Bar" ist hierfür der Beweis. Es gibt zur Zeit wohl kein aktuelles Album, das dermaßen rockt, Körper bewegen kann, Stimmung auf jede gute Party bringt wie es dieses Album kann. Gleich die ersten vier Tracks sind genial: "Cut the rope" erklärt gleich in 1:49 min., wo der Hammer hängt, anschließend rockt "God knows" mit herrlichem Doppelgesang Gustaf/Björn los. Die Single-Auskopplung "Down in the past" ist der beste Track unter an sich gleichen. Doch auch was danach kommt, kann sich durchaus sehen lassen, vergleiche nur "If I Leave You" oder "White Wall".
Eine ähnliche Harmonie unter allen Musikern erlebt man aktuell nur noch bei den Libertines, tja, und die sind leider schon fast am Ende. Ansonsten muss man schon länger zurückgehen in der Musikgeschichte und zwar eigentlich fast bis zu den alten Beatles zurück, um zu erleben, wie sich Stimmen ineinander schlingen, Harmonien rocken und die Energie den Raum zum Überkochen bringt. Ja, Mando Diao ist das gelungen, was viele Bands einfach nur versuchen können: Ein wirklich geniales, großes Rock'n'Roll Album aus dem Ärmel zu schütteln. Mit "Hurricane Bar" haben sie ihren Platz in jeder Best-of 2005 Liste sicher...
0Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Dezember 2004
"Bring 'Em In" war für mich eines der besten Alben 2004, denn es hat frischen Wind in den langsam müde werdenden Garage-Rock gebracht. Wild und ungestüm wie The Who in ihren besten Jahren gingen Mando Diao zu Werke. Für "Hurricane Bar" hat sich nun einiges geändert. Die neue Platte ist etwas ruhiger und gefühlvoller, was aber keineswegs bedeutet, dass Mando Diao jetzt müde klingen. Vielmehr ist dieses Album der fließende Übergang vom britischen Rock der 70er zum sogenannten Brit-Pop, der bei Mando Diao aber auch noch gewaltig rockt. Der Opener "Cut The Rope" und das folgende "God Knows" hätten durchaus auch noch auf den Vorgänger gepasst. Danach bekommen die Stücke dann vor allem durch die Lead Vocals von Gustaf Noren und Björn Dixgard einen melodöseren Anstrich, wobei "You Can't Steal My Love" und "If I Leave You" besondere Highlights darstellen. Beinahe unerwartet ruhige und ungewohnte Klänge schlägt dann "Ringing Bell", ein schwelgerisches Pop-Stück von Träumen junger Männer bestehend aus zwei unverzerrten Gitarren, Schlagzeug und dem Gesang von Björn Dixgard, an.
Mando Diao haben mit "Hurricane Bar" das geschafft, woran einige Garage-Kollegen gescheitert sind, nämlich sich musikalisch weiterentwickeln. Bei Mando Diao gibt es einfach mehr als ein bis zwei Bezugsquellen, da ist The Who, da ist der Brit-Pop der 90er und auch Blues-Elemente und 70er-Orgeln finden Eingang und nebenbei sind Gustaf Noren und Björn Dixgard die vieleicht besten und vielfältigsten Sänger im Garage-Bereich. Man darf schon jetzt gespannt sein, was als nächstes kommt.
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Juni 2005
Manche Bands erreichen mit dem zweiten Album Kult-Status. Von da an bis in alle Ewigkeit sind sie (oder nach Auflösung die Ex-Mitglieder) Stammgäste in den Musikteilen der Stadtmagazine und den „Neuheiten"-Regalen kleiner, eigenbrötlerischer CD-Läden. Eine lebenslang treue Fangemeinde registriert und konsumiert jede neue Veröffentlichung, zunächst enthusiastisch, später mit zunehmender Distanz in dem Maß, wie der selbstgewählte Soundtrack zum eigenen Leben immer mehr mit diesem selbst kontrastiert.
Andere gibt's, denen gelingt mit dem zweiten Album der entscheidende Schritt hin zum Mega-Star-Status als Stadion-Rock-Act und Platin-Seller. Von wo es niemals sehr weit ist bis zum Dinosaurier-Status, aber davon soll hier nicht die Rede sein.
Mando Diao sind beim zweiten Album angekommen und im Begriff, beides mit einem Schlag zu schaffen. Die selbst geschaffene Legende um ihre Herkunft und ihren Aufstieg, die Comic-Strip-artige Band-Story von der Wiedergeburt des Rock'n'Roll und dem triumphalen Ausbruch aus einem drögen, düsteren, von alternden Heavy Metal-Zombies und kriminellen Jugendbanden bevölkerten Industrie-Provinzkaff wird gerade mal so ausbalanciert von ihren sehr realen Erfolgen, von ausverkauften Europa-Tourneen, Platz eins in den Eins Live-Hörercharts, und den generell begeisterten Reaktionen auf ihre Musik. Dass hier zwei scheinbar unvereinbare Ziele wie selbstverständlich abgehakt werden, passt ins Bild; denn wenn Mando Diao eine Botschaft haben, dann die, dass alles geht.
Kritisieren kann man, und tut man, das irgendwo zwischen Oasis und Muhammad Ali einzustufende Gebaren der Protagonisten, die Vergleiche höchstens mit den Beatles, den zwölf Aposteln oder den vierzehn Nothelfern zulassen. Wenn es aber um die Musik geht, so unglaublich das klingen mag, ist tatsächlich kein Superlativ zu hoch gegriffen. Mit Robert Gernhardt gesprochen: „Es gibt in Leben wie in Kunst nur Schrott und allererste Sahne"; und „Hurricane Bar" gehört zur zweiten Kategorie. Normalerweise versuche ich hier ja immer, ruhig und sachlich zu erläutern, was an einer CD gut, schlecht, mäßig oder hässlich ist, aber bei einer solchen Granate kann ich das einfach nicht mehr, weil es mich jedes Mal vor Begeisterung vom Stuhl reisst ! Mando Diao klingen tatsächlich, als habe jemand in der Rockgeschichte gefischt und die allerbesten Fänge aus fünf Jahrzehnten zu einer ganz exquisiten und super-frischen Fischplatte angerichtet. Aus den Sechzigern: Das elektrisierende Rhythm-and-Blues-Feeling der frühen The Who samt deren Talent, dieses mit grandiosen Popsongs zu kombinieren. Bei „God Knows" entsteht vor meinen Augen jedes Mal das berühmte schwarze Plakat „Live at the Marquee", so authentisch klingen die Stimmen und Gitarren. Aus den (frühen) Siebzigern: mehrere Thin Lizzy-Rip-Offs, meist von „The Boys Are Back In Town", am deutlichsten bei „Kingdom And Glory"; außerdem ein Bowie-"Starman"-Space-Folk-Versuchsballon „Next To Be Lowered" und ein Keith-Richards-trifft-Dave-Edmunds-R'n'R-Ding „This Dream Is Over". Aus den Achtzigern, die wir aus musikhistorischen Gründen schon 1978 anfangen lassen: Die kanalisierte Wut von Paul Weller zu Jam-Zeiten („Clean Town" lehnt nicht nur Melodie und Harmonien ans Vorbild an, sondern zitiert auch ein beliebtes Songthema) und die Gitarren-Breitseite der frühen Undertones (der Aufmacher „Cut The Rope" knallt rein wie einst „Teenage Kicks"). Aber auch: Die stilsichere Zitierfreude obskurer Neo-Mod-Bands wie The Direct Hits, an deren Doppelspitze Colin Swan und Geno Buckmaster das Mando-Duo Björn Dixgård und Gustaf Norén optisch und akustisch in geradezu gespenstischer Weise erinnert. (Paranormale Zeitreisende?) Aus den Neunzigern: Die voraussetzungslose Dreistigkeit, die Pop-Welt mal eben so erobern zu wollen, und der unverfälschte Instinkt für das wirklich Aufregende in der Musik, welche beiden Eigenschaften nur gedeihen können in abgelegenen, von keiner „Szene" berührten stehenden Gewässern wie etwa Blackwood, Süd-Wales, oder eben Borlänge, Mittelschweden. Und aus den Nullzigern: Die „Live-Sound im Studio"-Philosophie der Strokes, Hives, Vines und all der anderen Ein-Silben-Bands, die den rauen, ungefilterten Gruppensound im CD-Zeitalter wieder hoffähig gemacht haben. A propos Hives: sind Landsleute, klar, aber Vergleiche sind eher an den Haaren herbeigezogen, Parallelen zufällig, denn verglichen mit dem Ideenreichtum von Mando Diao wird schmerzhaft deutlich, wie wenig ausbaufähig die Masche der mit Sound und Styling im Jahr 1964 stehen gebliebenen Hives ist.
Schluss jetzt mit dieser langweiligen Vorlesung über die teleologische Struktur der Einflüsse, denn die Musik ist einfach nur geil. Und mit „Added Family" enthält die CD auch noch ein besonderes Kabinettstückchen, das anfängt wie eine Western-Titelmusik von Ennio Morricone (komplett mit „ahummm"-Chor), dessen Strophe flüchtig in den düsteren Spuren von Nick Cave oder Jeffrey Lee Pierce wandelt, bevor dann alles unaufhaltsam auf einen Refrain zustrebt, den man nur als Feuerwerk in Zeitlupe bezeichnen kann. Übrigens, die englische Sprache beherrschen die Nordmänner nicht bis in die feinsten idiomatischen Verästelungen. Aber das macht überhaupt nichts, weil sie genauso angstlos drauflos texten, wie sie Musik machen. Und wenn es dann zum Beispiel heißt: „On the way to you / between busy moon / crash beneath a window left in bloom" (Ringing Bells), dann ist zwar erst mal nichts klar, aber was jeder einzelne Song als Ganzes bedeuten oder ausdrücken soll, kommt schon rüber. So, wie Slogans Marke „I feel Coke" oder „Let's beer" ja auch kein konventionelles und oft nicht mal richtiges Englisch sind, aber trotzdem verständlich wirken. Dem Charme des Ganzen fügt diese sprachliche Eigenart eher noch eine Komponente hinzu. Einmalig und unverwechselbar wie ein Saab 96, und dabei stark wie ein Turbo, ist es so oder so.
Da verzeihen wir den Schweden doch sogar glatt Roxette und „The Final Countdown". Wer hätte das jemals gedacht ?
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. April 2005
Wie oft liest man von "guten CD's" oder überdurchschnittlichen Künstlern? Aber ich muss schon sagen, diese CD ist der absolute Hammer!!! Seit 2 Monaten ist sie nicht mehr wegzudenken aus dem Player. Mando Diao versprüht so viel Energie, dass man fast die Kinnlade zu bekommt. Allein die ersten 6 Lieder auf einem Album zu finden. Mit dem Opener „Cut the rope" und dem darauf folgenden „God knows" wären manche Bands froh, überhaupt jemals solcheHits veröffentlicht zu haben. „Clean room" ist da eher unauffällig (obwohl immer noch super), gegenüber dem, was dann folgt. Die nächsten zwei Songs sind die Ohrwürmer schlechthin. Man findet keine Worte, wie sich diese Riffs einprägen. Klasse!!!
„Added Family" ist das erste ruhigere Lied, aber ein super Aufgleich zum Wahnsinn vorher. Hier überzeugt MD auf Beatle-Art, ohne dabei als kopiert herüber zu kommen. Ich könnte noch ewig so weitermachen, aber am Besten ihr kauft euch die CD selbst. Weitere Anspieltipps sind: If I leave you, All my senses, Kingdom&Glory. Das große Plus der and ist, dass beide Songwriter und Sänger ein perfekt harmonieren. Sind Bands von The Hives, The Strokes, etc. zwar auch nicht zu unterschätzen, aber ihre Songs bleiben nicht so hängen. Stattdessen wird mir beim Hören der CD nie langweilig. Man könnte sie beinahe mit Größen, wie Beatles, The Who und wie sie alle heißen vergleichen, besser als Oasis sind sie für mich allemal. Weiter so, das ist echt top.
Die Höhepunkte der CD: God knows, Down in the past, You can't steal my love
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Februar 2006
mando diao sind für mich eine der interessantesten neuentdeckungen der letzten 2 jahre. ihre musik ist erdig, kratzig, melodiös, rotzig und frech. so sollte der rock'n roll des neuen jahrtausends klingen.
die jungs haben den rock zwar bei weitem nicht neu erfunden, ihre wurzeln sind ganz offensichtlich die stones, kinks, beatles und meinetwegen auch oasis, doch schafft es die band irgendwie frisch und neu zu klingen.
der höhepunkt der platte ist dabei der unglaubliche song "you can't steal my love", der alle qualitäten der band in sich vereint. ebenfalls stark sind der kracher "down in the past" und das an die clash (siehe "london calling") erinnernde "clean town".
der nachteil dieser, aus meiner sicht zu langen platte ist, dass sie zum schluss hin doch einige füller beinhaltet. man hätte gut daran getan, sie auf 10 oder 11 songs zu beschränken und die weniger interressanten nummern wie "next to be lowered" oder "if i leave you" wegzulassen.
doch man muss den 4 schweden zugute halten, dass sie noch jung sind und ihr (ohne frage massig vorhandenens) kreatives potential schon noch in den griff bekommen werden.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 30. September 2005
Es ist schon eine Weile her, dass mich ein Album so sehr begeistert hat, wie "Hurricane bar". Bereits das erste Mando Diao - Album "Bring em in" war sehr gut, aber bei "Hurricane bar" setzten die Jungs noch einen drauf. Sie klingen wie die Beatles mit lauten E-Gitarren und einer Prise Punkrock. Auch wenn es für alle früheren Käufer ärgerlich ist: jetzt gibt's die Wahnsinnsplatte als Doppel-CD mit jeder Menge rarer Tracks. Für Fans ein Muss.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. April 2006
Was für ein Problem sollte es sein, dass man meint, man kenne die meisten Songs schon? Live sind sie ein Knaller, das allein würde schon reichen. Aber Hurricane Bar ist mehr: Ob jemand an Velvet Underground erinnert wird, ok, weiss ich nicht. Mir aber läuft es heiss und kalt den Rücken runter, wenn ich "Cut the rope" höre, weil es so wunderbar danach klingt, als würden die Clash den schönsten Song hinterher reichen, den sie jemals geschrieben, aber damals (1979!) beim Einspielen von "London Calling" dummerweise einfach vergessen hatten. Ähnliches bei "Clean Town". Anderes erinnert (mich!) an James und Pulp, einiges natürlich an Oasis, manchmal meine ich sogar ein wenig "The Jam" herauszuhören, und so weiter. Kurz: die ganze CD ist ein Zitatenschatz, der jemandem, der immer auf was neues wartet, abgeschmackt erscheinen mag, mir aber immer wieder ein entrücktes (vielleicht manchmal gar etwas debil glücklich aussehendes) Grinsen ins Gesicht bringt.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. April 2007
Das Album ist meiner Meinung nach das Beste, das Mando Diao bisher gemacht hat. Es vermittelt nach mehrmaligem Hören dieses gewisse "Gefühl" was man einfach bei genialen Alben bekommt. Man wird durch das ganze Album von den Liedern mitgerissen. Besonders herrausragend sind natürlich : "God Knows","Down In The Past" und "White Wall". Weitere super Lieder sind "You Can't Steal My Love" mit seinem genialen,emotionalen Ende sowie die schönen,ruhigen "All My Senses" und "Next To Be Lowered".

Kurzum eines der Rock Alben die man auf alle Fälle im Regal stehen haben sollte.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

7,99 €
4,99 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken