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am 30. April 2008
Was dieser Film nicht ist: Eine Dokumentation wie Expeditionen ins Tierreich. Der Film liefert keine Erklärungen, keine wissenschaftlichen Hintergründe ausser ein paar Worten zu den Flugrouten oder Zeiten. Allerdings liefert der Regiekommentar und die zusatzliche Dokumentation zum Film (bei der Ausgabe mit zwei DVDs) diese Informationen nach, wenn man sie denn unbedingt haben will. Der Film wurde als unterhaltender Kinofilm konzipiert, und deshalb will er keinen wissenschaftlichen Anspruch haben.

Was dieser Film aber auf jeden Fall ist: Ein Film, den man mindestens einmal im Kino gesehen haben sollte. Die grandiosen Landschaftsaufnahmen sind zu großartig für einen kleinen Bildschirm. Nomaden der Lüfte ist ein Film für Leute, die in der Lage sind, Phantastisches zu beobachten und zu bestaunen, und die nicht erwarten, daß sie alles mit einem Erklärungstext versehen finden. Dieser Film ist eine Ode an die Freiheit, er lässt uns teilhaben an der Reise der Zugvögel, zeigt die Welt aus der Vogelperspektive und vermittelt durch den perfekten Schnitt, die szenische Choreographie und die Musik den Eindruck einer Welt, die völlig ohne den Menschen auskommt, immer bestand und immer bestehen wird. Und genau deshalb wären Erklärungen fehl am Platz. Immerhin dürfen wir zuschauen, und das ist bei diesem Film einfach ein Genuß. Und er ist dazu auch noch stellenweise so lustig, rührend und spannend, wie man es von einem Film, dessen Protagonisten ausschließlich gefiedert sind, nicht erwartet.

In einem Interview, bzw in der Dokumentation zum Film erwähnt einer der Piloten, die die Vögel mit dem Ultraleichtflugzeug auf ihrer Reise begleiteten, er sei so in die Welt seiner geflügelten Kameraden eingetaucht, daß er sich zu sehr viel waghalsigeren Flugmanövern hätte hinreißen lassen, als vernünftig gewesen sei. Ich kann ihn verstehen.

Und wer bereits Mikrokosmos kennt und schätzt, wird diesen Film genauso mögen.
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am 26. Mai 2009
Für uns als Haushalt ohne Fernsehanschluß war dieser Film herrlich.
Denn für uns ist die Materie "spektakuläre Naturaufnahmen" noch nicht durch endlose Wiederholungen bis zur Erschöpfung breitgetreten.
Wir haben uns an den naturnahen, ruhig geschnittenen Bildern und der sanften Musikuntermalung sehr erfreut.
Ja, klar, gelernt haben wir dabei auch etwas, aber der ästhetische Genuß stand klar im Vordergrund.
Leser dieser Rezension, die mit langsam geschnittenen Bildern, ruhiger Kameraführung, ganz ohne hysterischen oder pseudowischenschaftlichen Sprecher klar kommen, werden an diesem Film ihren Spaß haben.
Wer jedoch den hektischen, klugscheißenden Standard von "Wissenschaftssendungen" erwartet, sollte lieber beim Fernsehen bleiben, denn er wird sich hier fürchterlich langweilen.

Klarer Kauftipp, wenn Sie im Frühling und Herbst wehmütig in den Himmel schauen!
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am 19. Mai 2008
Nomaden der Lüfte ist in erster Linie etwas fürs Auge. Wer sich ausführlichere Informationen wünscht, sollte sich zusätzlich das Buch "Das Geheimnis der Zugvögel" besorgen, das mit dem Film im Zusammenhang steht. Ich habe das getan, denn mir waren die Komentare im Film zu knapp.
Wer aber nur richtig gute Naturaufnahmen mag, erlebt hier ein Meisterwerk mit gigantischen Bildern. Die Filmemacher haben weder Kosten noch Mühe gescheut um uns das Verhalten der Zugvögel nahe zu bringen. Das ist ihnen rundherum gelungen. So werden wir in eine wundervolle Welt entführt, an der wir normalerweise nicht teilhaben können. Ich kann nur empfehlen: zuschauen, entspannen und genießen!
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am 28. März 2011
Allein schon von der DVD-Aufmachung her hatte ich keinen Dokumentarfilm erwartet, obwohl der Film ja indirekt doch dokumentiert. Eine Menge Nachaufnahmen von verschiedenen Vogelarten auf ihren Langstreckenreisen zeigten, unter welchen Witterungsbedingungen diese Tiere unterwegs sind, welche Gefahren unterwegs lauern und wie wunderschön sie manchmal in Formation fliegen.

Was jedoch am meisten imponiert hat, waren die grazilen Körperbewegungen der einzelnen Vögel, wie sie stromlinienförmig durch die Luft gleiten, elegangter und natürlich hübscher als jedes von Menschenhand gebaute Flugzeug.

Der Film erinnert einen daran, dass man sich ein Stück Frieden zurück holen kann, wenn man die Augen aufmacht und einfach nur schaut. Wie Vieles bleibt in der heutigen Zeit unbemerkt, obwohl es so wunderbar ist und noch nicht einmal was kostet, außer vielleicht ein wenig Zeit und Sinn für Natur.

Es freut mich auch, dass man die wenigen traurigen Szenen im Film nicht unnötig detailliert dargestellt oder in die Länge gezogen hat.

Anstatt uns mit trockenen Informationen zu langweilen, setzt der Film auf die Ästhetik des Vogelflugs, oft sehr treffend musikalisch untermalt. Die Selbst-Befreiung des Hyazintharas(?) konnte man fast als wortlosen Appell verstehen.

Alles in allem ein sehr ansprechender Kunstfilm.
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am 22. Juli 2007
Gewaltiges Naturschauspiel, das regelmäßig vor unseren Augen weltweit abläuft.
Die Leistungen an Ausdauer und Orientierung, die unscheinbare Vögel dabei vollbringen (bis 20.000 km Entfernung!!)
sind fast jenseits menschlichen Vorstellungsvermögens.
Fast ebenso genial ist die Kameraführung, die einem den Eindruck vermittelt,
man fliege praktisch direkt mit den Zugvögeln mit.

Ein sehr ruhiger Film, in den man eintauchen muss, um ihn genießen zu können.
Keine reißerischen Szenen, keine "Spannung", keine billigen Effekte -
man läßt die Natur in ihrer wunderbaren Vollkommenheit wirken und überzeugen.
Einzig das Überleben der Art zählt, das Einzelschicksal hingegen nichts.

Empfehlenswerter Film für meditative Stunden.
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am 2. März 2008
Die Vielfalt, die Aesthetik, die unglaublichen Aufnahmetechniken und die hoch interessanten Informationen der Bilder verdienen eigentlich (mehr als) fuenf Sterne; das haben schon genug Leute hier gesagt.
Eine Frechheit finde ich allerdings, was sich die Hersteller 'Arthaus' bzw. 'Kinowelt' mit der deutschen Ausgabe dieser DVD erlaubt haben: Obwohl auf der Huelle als Audio-Sprache (nur!) deutsch angegeben ist, enthaelt die deutsche Audio-Spur waehrend des ganzen Films nur ein paar belanglose Saetze. Die franzoesische Audio-Spur dagegen beinhaltet die hoch interessanten Kommentare der beiden Macher des Films. Die kann man zwar als deutsche Untertitel lesen - wie viel angenehmer waere es aber, sich visuell voll auf die Bilder konzentrieren zu koennen und den Kommentar, wie es die Werbung verspricht, hoeren zu koennen.
- Wenn die Hersteller, aus welchen Gruenden auch immer, keine sprachliche Uebersetzung anbieten, duerfen sie jedenfalls nicht schreiben, dass die Audio-Sprache deutsch sei!!
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am 23. April 2012
Ich habe Nomaden der Lüfte an zwei meiner Freunde ausgeliehen und beide haben ihn nicht einmal zu Ende angeschaut weil er ihnen einfach zu langweilig war!! Die Aufnahmen an sich sind sehr gut - die Art und Weise wie die jeweiligen Zugvögel einem "vorgestellt" werden leider nicht. Bei jedem neuen Zugvogel der über den Bildschirm fliegt darf man lediglich unten im Bild lesen um welchen Vogel es sich handelt, von wo bis wo er fliegt und wieviele Kilometer er zurücklegt - das will man ja auch alles wissen, aber bitte nicht in einer so "minimalistischen" Weise!

Ich würde sagen der Fim ist informativ, aber nicht sonderlich unterhaltsam.

Alle meine anderen Tierdokus schaue ich mir gerne und öfter an, auch mit meinen Jüngeren Familien Mitgliedern (10&7 Jahre!), aber Nomaden der Lüfte braucht man nicht mehr als einmal anzuschauen.

UND die DVD bietet keine tollen Extras wie z.B. Making Of etc.!! :o(
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am 18. Juli 2013
Auf den 2 Dvds werden Zugvögel begleitet bzw. gefilmt. Schöne Einstellungen neben den Vögeln her vermitteln das Gefühl Teil der Gruppe zu sein. Man gewinnt einen Eindruck über die Lebensweise dieser Tiere, ist es doch etwas, was sehr unbekannt ist. Unterhaltend und erstaunlich lustig präsentiert sich der Film, bestehend ausschließlich aus Vögeln.
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am 5. November 2002
Mit ungeheurem technischen Aufwand hat Perrin die Zugvögel auf ihrer jährlichen Reise über den Globus begleitet.
Dabei sind ihm fantastische Flugaufnahmen vor atemberaubenden Naturkulissen gelungen. Teilweise fühlt man sich selbst als Mitglied des Vogelschwarms. Kommentare werden nur spärlich eingesetzt, da die Bilder für sich selbst sprechen und der Film auch kein konventioneller Dokumentarfilm ist, sondern eher Spielfilmcharakter aufweist.
Doch nach etwa 60 Minuten ertappt man sich dabei, wie man unwillkürlich auf die Uhr schaut. Irgendwann fangen die Bilder nämlich an, sich scheinbar zu wiederholen. Und so fühlt man sich, als ob man ein zu großes Stück Torte erwischt hat: Was anfangs noch ein Genuß ist, schmeckt zum Ende hin etwas fad.
Trotzdem kann ich die Doppel-DVD nur empfehlen, da sie auch ein interaktives Lexikon enthält und das "Making Of" fast noch interessanter ist, als der Hauptfilm.
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am 7. April 2012
Ich habe mir von der Doku mehr erwartet: Der Film zeigt zwar wunderbare Aufnahmen von den verschiedensten Vogelarten beim Fliegen- man hat als Zuschauer den Eindruck, man fliegt als Artgenosse neben her (tolle Aufnahmen). Hintergrundinformationen liefert der Film in Form von optionalen Texteinblendungen. Ansonsten ist der Film wohl eher ein visionelles Schmankerl, ohne Sprecher.
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