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am 13. Januar 2012
(Vorsicht, Spoiler!)

Es gibt Filme, die kaum laufen können, weil sie eine Kette mit einer schweren Kugel hinter sich herschleppen, auf denen so etwas wie "Ich bin kein Unterhaltungsfilm, sondern ein Film für Intellektuelle und Kunstliebhaber" steht. Dann wiederum gibt es viele Filme - und dies sind mir die liebsten -, die Anspruch mit einer packenden Umsetzung eines Plots verbinden können. Von den vielen, vielen Streifen, die nur den Anspruch haben zu unterhalten und sogar dies nicht unbedingt immer tun, wollen wir lieber schweigen, um nicht etwa die Fans von solchen Werken wie "300" zu verärgern. Und dann wiederum gibt es Filme, die zum Nachdenken anregen können, obgleich es gar nicht mal eine ausgemachte Sache ist, daß sie dies auch wirklich wollten.

Zu diesen letzteren würde ich auch den Thriller "Rollercoaster" von James Goldstone aus dem Jahre 1977 zählen, der von einem aalglatten Soziopathen (Timothy Bottoms) und seinem Plan handelt, US-amerikanische Vergnügungsparks mit der Drohung terroristischer Anschläge auf Fahrgeschäfte zu erpressen. Um zu zeigen, daß er es ernst meint, bringt der Erpresser zunächst einmal eine Achterbahn in voller Fahrt zum Entgleisen und sorgt dafür, daß es Tote und Verletzte gibt. Dies tut er jedoch so geschickt, daß in der Öffentlichkeit der Anschein eines Unfalls vorherrscht, es also noch nicht zu einer Massenhysterie kommt, die er jedoch jederzeit - sollte seinen Geldforderungen nicht nachgekommen werden - auszulösen vermöchte. Im Sicherheitsinspektor Harry Calder (George Segal) wähnt er einen ihm irgendwie ähnlichen Gegner, den er indes genauso an der Nase herumführen zu können glaubt wie den zuständigen FBI-Mann Hoyt (Richard Widmark). Doch Calder zeigt recht bald, daß man ihn nicht unterschätzen sollte.

Auch wenn sich die Sehgewohnheiten seit den 70er Jahren deutlich geändert haben, kann man "Rollercoaster" als Thriller meiner Meinung nach immer noch einiges abgewinnen, denn Goldstone versteht es, Spannung durch Verzögerung zu erzeugen, während der Trend heute eher dahin geht, den Plot zu beschleunigen. Aber auch Goldstones Verlangsamungstechnik zeitigt ihre Wirkung, wie man ganz zu Beginn des Filmes sehen kann, denn hier weiß der Zuschauer zwar, daß gleich eine Katastrophe geschehen wird, doch der Regisseur begleitet die Achterbahn eine ganze Runde lang mit der Kamera, bevor dann schließlich in der darauffolgenden Fahrt die Bombe vom Erpresser gezündet wird. Dazwischen gibt es eine Montagefolge von detail shots, in denen unter anderem die Gesichter der Passagiere, die ans Gleis fixierte Sprengladung, die Augen des Täters oder die noch intakten Gleise zu sehen sind. Getreu dieser souveränen Inszenierung wartet auch die finale Auseinandersetzung zwischen dem Erpresser und seinen Gegnern mit einigen retardierenden Momenten auf, auch wenn hier nicht alle Möglichkeiten - beispielsweise die Anwesenheit der Tochter (übrigens Helen Hunt in einer ihrer ersten Rollen) und der neuen Lebensgefährtin Calders am Ort des Geschehens, den sie nämlich alsbald nach einer Warnung des Helden brav verlassen - vollends ausgeschöpft werden. George Segal gibt einen geistig unabhängigen und selbstbewußten Protagonisten, der gerade dabei ist, sich das Rauchen abzugewöhnen, während Timothy Bottoms sehr überzeugend in der Rolle des kaltblütigen, gewieften Killers ist. Auch Richard Widmark brilliert als kantiger FBI-Mann, während Henry Fonda eigentlich nur in zwei Szenen zu sehen ist - als Calders Vorgesetzter - und im weiteren Verlauf des Filmes gar nicht mehr in Erscheinung tritt.

Anscheinend haben wir es mit einem typischen Thriller der 70er Jahre zu tun, der sicher nicht zu den ganz großen Filmen zählt, aber durchaus einiges zu bieten hat. Doch kommt hinzu, daß man in "Rollercoaster" durchaus eine hinter der Story verdeckte Aussage lesen kann, von der ich allerdings nicht weiß, ob sie durch den Regisseur und die Drehbuchschreiber auch wirklich als eine solche beabsichtigt war. Ich glaube, dies war wahrscheinlich eher nicht der Fall, denn ursprünglich war es geplant, den Erpresser mit einem greifbaren Motiv auszustatten - nämlich dem Wunsch, das erpreßte Geld seinen Eltern zukommen zu lassen, deren kleinerer Vergnügungspark durch die Anziehungskraft der Großen des Gewerbes in den Ruin getrieben worden war. Indes ließ man diesen Gedanken fallen, da man sich besorgte, dadurch eventuell Sympathie für den in der Endfassung doch sehr kalt, sowohl -blütig wie auch -schnäuzig, wirkenden Verbrecher zu erwecken. Durch den Verzicht auf diesen Hintergrund läßt sich dieser Film meines Erachtens aber auch als Kritik am Umgang mit dem Vietnamtrauma lesen - und das geht so:

Am Anfang des Filmes zeigt Timothy-Bottoms-Charakter an einer Schießbude, daß er ein ausgezeichneter Schütze ist. Auf die Frage des Schaustellers, ob er etwa auch der Army angehört habe, schweigt er vielsagend und geht seiner Wege. Außerdem kennt sich der junge Mann sehr gut mit Sprengstoff, Zündern und anderem technisch-tödlichen Krimskrams aus. Nimmt man nun all diese Anhaltspunkte zusammen und berücksichtigt, daß der Film 1977 entstanden ist, dann liegt es sehr nahe, in dem jungen Mann einen Vietnam-Veteranen zu sehen. Dieser Vietnamheimkehrer nun unternimmt Anschläge auf verschiedene Achterbahnen in Vergnügungsparks. Besonders das letzte dieser Fahrgeschäfte - das gerade eröffnet wird - ist mit allen Insignien des amerikanischen Patriotismus geschmückt, es ist flaggenstarrend und über und über mit den Nationalfarben der Vereinigten Staaten bedeckt. Da es darüber hinaus sehr schnell, hochmodern und lärmend ist sowie oberflächliche Unterhaltung gegen Cash verspricht, ist es eine perfekte Metapher für den amerikanischen Lebensstil, die Konsumorientierung und die Oberflächlichkeit des amerikanischen Durchschnittsbürgers [1]. Dieses Wertesystem wird nun vom Vietnamveteranen attackiert, d.h. die an Kriegstraumata leidenden Ex-Soldaten, diese - um mit dem Man in Black zu sprechen - "walkin', talkin' miracle[s] from Vietnam", die von ihren Kindern bestenfalls geliebt, aber nicht verstanden werden, mit den Geschichten, die sie erzählen könnten, sind wie ein Stachel im fettigen Fleisch der Wohlstandsgesellschaft, deren Hemd zu straff sitzt, als daß sie sich darunter ausgiebig kratzen wollte. Selbst der Held, Sicherheitsinspektor Calder, weiß im Laufe des Wettlaufs mit seinem Gegner schließlich nicht mehr, wer ihn am meisten anwidert - sein Chef Davenport, der FBI-Agent oder der Killer.

Ich gebe zu, diese Lesart des Filmes ist ein wenig abenteuerlich und mag dem einen oder der anderen recht abstrus erscheinen, aber das Ende des Filmes scheint mir eine Bestätigung zu sein, denn hier sehen wir ein Verhalten, das wir in der Realität wohl auf diese Weise nicht antreffen würden: Nachdem der Bottoms-Charakter von den Achterbahnwagen überrollt worden ist (der Alltagstrott mit seiner Hektik und seinen Verlockungen setzt sich gegen die Nachdenklichkeit, die die Auseinandersetzung mit einem Veteranen bei manchem erzeugen mag, am Ende durch), gibt es einen kurzen Schockmoment in der Umgebung, doch dann geht das bunte Jahrmarktstreiben - auch an der Achterbahn - weiter, als sei gar nichts geschehen. Es war mithin eigentlich dieses mir unrealistisch erscheinende Ende, das mich zu der oben vorgestellten Lesart gebracht hat.

Man unterschätze also niemals einen Thriller aus den 70ern. Nach diesem sage ich mir: "What a (hobby horse) ride!"

____________________________________

[1] Um mich gleich vom modernen Amerika-Bashing zu distanzieren, das in gewissen Kreisen ein Bestandteil politischer Korrektheit ist, möchte ich hinzufügen, daß ich den amerikanischen Durchschnittsbürger nicht per se für oberflächlicher und konsumorientierter halte als den westeuropäischen.
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am 1. Oktober 2005
Dieser meisterhaft entspannte und doch sehr spannende Mix aus Quasi-Katastrophenfilm als auch Thriller lief damals im Sensurround-Verfahren in den Kinos. Dies ist natürlich auf DVD nicht nachzuvollziehen, doch nach leicht geschnittenen (im Dialog - und damit auch Unterbrechungen von Lalo Schifrins Musik!) Szenen und im völlig falschen Bildformat gebrachten TV-Ausstrahlungen, kann man endlich diesen großartig besetzten (George Segal, Richard Widmark bis hin in kleinen Rollen Craig Wasson usw.) Film in seiner Kinoqualität genießen. Deutsche Untertitel sind übrigens auf Wunsch dabei! Man merkt schnell, daß die Storyline von Richard Levinson und William Link kommt, die schließlich auch mit der Serie "Columbo" für einen Hit sorgten. So geht es bei "Rollercoaster" (so der Originaltitel) nicht um Gewalt oder Verfolgungsjageden, sondern um ein knisterndes Katz-und-Maus-Spiel mit Humor - der auch in der deutschen Synchronisation wirkt. War später "Der Wächter" von Levinson/Link nicht sonderlich, so hoffe ich nun, daß auch der brillante "Ein ganz natürlicher Mord" mit Hal Holbrook bald auf DVD auftaucht. Krimifans wären begeistert.
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TOP 500 REZENSENTam 12. Oktober 2008
Ein namenloser Mann deponiert eine Sprengladung an einer Achterbahn.
Abend kommt er zurück und bringt diese in dem vollbesetzten Vergnügungspark zur Detonation.
Todesopfer sind die Folge und der verantwortliche Behördenvertreter der für die Wartung zuständig ist wird hinzu gerufen.
Harry Calder vermutet schnell einen Anschlag und schon bald erfolgen weitere "Unfälle" in anderen Parks.
Als dann ein Erpresser-Anruf eingeht beginnt für Calder und sein Team der Albtraum.
Können sie den Wahnsinnigen stoppen bevor noch mehr Menschen sterben?

Achterbahn aus dem Jahr 1977 ist ein genialer Mix aus Katastrophenfilm und Thriller.
Dieser Film ist Hochspannung pur und auch wenn er schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, ist er immer noch grandios.
Der Kult-Klassiker hat wirklich alles was einen absoluten Topfilm in diesem Segment ausmacht.
Überzeugende Darsteller wie z.b.: George Segal, Richard Widmark, Timothy Bottoms, Henry Fonda, Harry Guardino und Helen Hunt in ihrer ersten Rolle.
Erstklassige Dialoge, eine 1 A Story...spannend und mitreissend bis zum Schluß, tolle Filmmusik von Lalo Schifrin und gelungene Effekte.
Alles in allem also ein brillanter Vertreter des Genre der übrigens von den Columbo-Schöpfern Levinson und Link geschrieben wurde.
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am 29. April 2010
Ein Film, dessen Thema vermutlich leider immer recht aktuell sein wird. Denn feige und durch nichts zu rechtfertigende Anschläge auf Menschen wird es wohl immer geben. Sei es aus ideologischen, rassistischen oder sonstigen radikalen Gründen.

Im vorliegenden Film ist es jedoch etwas anders, auch wenn das Ergebnis immer das Gleiche bleiben wird.

Ein Unbekannter, ein im Grunde genommen ganz ärmliches Individuum, das wahrscheinlich sonst nichts auf die Reihe bekommt, "beschert" seine Mitmenschen mit feigen Anschlägen. Perverserweise sucht er sich hierbei eine Umgebung aus, die eigentlich gerade dies gar nicht vermuten lässt.

Er verübt seine Verbrechen in Vergnügensparks, also dort, wo die Menschen eigentlich Spass und Ablenkung vom Alltag suchen. Dies scheint ihm einen besonderen Kick zu geben. Er ist halt absolut krank. Ein Wahnsinniger mit einem Bübchen-haften Engelsgesicht.

Obendrein versucht er mit seinem tödlichen Geschäft Geld zu machen, indem er die Betreiber der Vergnügungsparks erpresst.

Des weiteren ist er ein Sadist und hat es vor allem auf den Sicherheitsinspektor Harry Calder (George Segal) abgesehen, den er in seinem "Spiel" wie eine Schachfigur in Szene setzt. Ein Art Zweikampf entbrennt sozusagen, als er einen Anschlag auf einer der größten Achterbahnen der Vereinigten Staaten ankündigt.

Ein wirklich spannender Thriller, mit exzellenten Stars, wie z.B. Richard Widmark oder Henry Fonda, den man mal gesehen haben sollte und den ich wirklich empfehlen kann.

Die Qualität in punkto Bild und Ton ist OK.

Volle Punktzahl.
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am 20. Januar 2015
Ich hatte den Film schon lange nicht mehr gesehen. Als "Freizeitparkfan" hatte der Film dank seine "Kulisse" immer einen besonderen Stand.
Doch auch die Story ist ausgesprochen spannend und kann auch heute noch einwandfrei überzeugen.
Ein verrückter Bombenleger erpresst die Besitzer von Vergüngungsparks auf 1 Millionen Dollar, da er zwei Achterbahnen mit Bomben zum Entgleisen gebracht hatte. Die Öffentlichkeit wird natürlich nicht informiert und so läuft der Parkbetrieb in trügerischer Ruhe weiter.
Die Geldübergabe scheitert allerdings und so verspricht der Bombenleger fürchterliche Rache. Diese Endet in einem spannenden Showdown.

Der Film bietet drei Amerikansiche Vergüngungsparks der (natürlich) 70er als Kulisse. Das alleine ist aus heutiger Sicht schon sehr interessant anzusehen.
Auch die Fahrten in den Achterbahnen sind sehr gut und spannende gedreht - inklusive eines möglichen Sturzes, der aber nur vorgetäuscht ist.
Im Originalen gehörte dieser Film zu den 6 "Sensurround" Filmen, die besonders Basslastig waren und dementsprechend Laut daherkamen, das es den Zuschauern wohl ordentlich durchgeschüttelt haben sollte. Davon merkt man heutzutage natürlich nichts mehr (Es sei denn jemand hat eine solche Anlage zu Hause).
Ebenfalls interessant zu wissen, das Helen Hunt hier ihre erste Kinorolle als die 14jährige Tocher des technischen Inspektors Calder hat.

Ein Film, den man sich ruhig anschauen kann, wenn man ihn eigentlich noch nicht kennt, aber Thriller mag. Der Film ist sehr spannend, auch wenn der Bombenleger an sich relativ blass bleibt und man seine wirklichen Beweggründe nicht wirklich aufklärt.
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am 24. Februar 2013
Der Film ist einfach herrlich nostalgisch. Ein Trip in die 70er, samt Schlaghosen und schlechten Glamrockbands, den man einfach nur lieben kann. Nach "Poseidon Inferno" oder "Erdbeben" ist auch Achterbahn einer dieser wundebar überzogenen Katastrophenfilme, die heute noch extrem spannend daher kommen. Doch im Gegenzug zu den meisten anderen dieser Werke, die in dn 70ern so "in" waren, muss man nicht erst 80 Minuten warten bis etwas passiert und man erstmal alle Figuren der Story eingeführt hat. Das macht Laune.
Vor allem der böse Bösewicht ist hier mit seiner eher lethargisch-entspannten Art sehr erfrischend und erinnert auf krude Weise an den Held aus "Fluchtpunkt San Francisco". Der Rest ist pures Spannungskino vom Feinsten und ein Fest für Augen und Ohren, selbst in Mono. Allein wegen des bizarren Auftritts der "Sparks" lohnt sich der Film.
Die DVD kann technisch jedenfalls auf hohem Niveau mithalten und das ist die Hauptsache.
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TOP 500 REZENSENTam 20. Februar 2012
"Achterbahn" gehört in die gleiche Gruppe gradliniger 70er Jahre Thriller, wie "18 Stunden bis zur Ewigkeit" und "Sprengkommando Atlantik". Ein Erpresser versucht, nachdem er auf sich aufmerksam gemacht hat, mit Bomben Forderungen durchzusetzen und es gilt den Burschen Dingfest zu machen, bevor es zu einer Katastrophe kommt.
Einzigster Unterschied zu anderen Filmen dieser Art ist hier der Schauplatz. War es bei genannten Filmen ein Kreuzfahrtschiff oder eine Ölbohrinsel, ist es hier eben, wie der Titel sagt, eine Achterbahn.
Unter der Regie von James Goldstone ("Der scharlachrote Pirat" sein bekanntester Film dürfte den meisten bekannt sein) ist ein sehr kurzweiliger, straff inszenierter Thriller ohne Längen und unnötige Szenen entstanden.
Noch dazu hat er mit einem engagierten George Segal und in den Nebenrollen Richard Widmark ("Raubzug der Wikinger") und Henry Fonda ("Spiel mir das Lied vom Tod") einige der A-Liga Schauspieler Hollywoods der 50er und 60er zu bieten. Doch auch einen der großen heutigen Hollywoodstars sieht man hier. Oscar-Preisträgerin Helen Hunt ("Twister", "Besser gehts nicht") ist hier in einer ihrer ersten Nebenrollen dabei.
Technisch muss man bei "Achterbahn" Abstriche hin nehmen. Das Bild könnte etwas mehr Schärfe vertragen und der Ton ist nur Mono. Bonis gibts keine.
Aber wer sich für Thriller um Erpresser und Rennen gegen die Zeit interessiert, für den ist "Achterbahn" allemal sehenswert.
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am 2. November 2009
Abgesehen von der Tonqualität und der evtl. geschnittenen Szene
am Ende, ist Achterbahn einer der spannensten Thriller überhaupt.
Ohne großartige Actionelemente überzeugt der Film und
nimmt seine Zuschauer mit, da allein die Handlung spannend
genug ist. Was will man mehr...!?
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am 7. September 2013
Mein erster Eindruck:

Kenne diesen Film schon sehr lange, habe ihn den 90 er Jahren schon in einer Wiederholung im Fernsehen gesehen.

Er ist sehr gut gemacht und an Originalschauplätzen gedreht.

Der Inhalt:

Ein Achterbahnunglück in einem Vergnügungspark, bei dem ein vollbesetzter Zug in rasender Fahrt aus einer Kurve in die Zuschauermenge schießt, erweist sich als ein Sabotageakt, dem wenig später weitere Anschläge in anderen Parks folgen.

Bei ersten Ermittlungen kommt der mit der Untersuchung beauftragte technische Inspektor Harry Calder einem Erpresser auf die Spur, der von den Betreibern der betroffenen Vergnügungsparks eine Million Dollar erpressen will.

Calder zieht das FBI hinzu und wird kurz darauf von dem Kriminellen dazu ausersehen, das Lösegeld in dem Vergnügungspark in Richmond zu übergeben.

Trotz Vorbereitungen der Polizei kann der Erpresser mit der Beute entkommen. Aber sie nützt ihm nichts, da die Dollarnoten kenntlich gemacht wurden.

Ein neuer Sabotageakt bahnt sich an.

Beim dramatischen Finale kann ein weiteres Achterbahnunglück in letzter Sekunde verhindert werden.

Der flüchtende Täter wird schließlich von einer Achterbahn angefahren und getötet.

Die Darsteller:

George Segal ( * 13. Februar 1934 in Great Neck, Long Island, New York ), als Harry Calder
( Dt. Synchronsprecher ist Manfred Schott ( * 1. Februar 1936 in München; † 7. April 1982 ebendort )

Richard Widmark ( * 26. Dezember 1914 in Sunrise, Minnesota; † 24. März 2008 in Roxbury, Connecticut ), als Hoyt
( Dt. Synchronsprecher ist Arnold Marquis ( * 6. April 1921 in Dortmund; † 24. November 1990 in Berlin )

Timothy Bottoms ( * 30. August 1951 in Santa Barbara, Kalifornien ), als Erpresser
( Dt. Synchronsprecher ist Ingolf „Ingo“ Gorges ( * 8. April 1940 in Kloster Gröningen; † 24. Mai 2008 in Berlin )

Henry Jaynes Fonda, ( * 16. Mai 1905 in Grand Island, Nebraska; † 12. August 1982 in Los Angeles, Kalifornien ), als Simon Davenport
( Dt. Synchronsprecher ist Friedrich Schönfelder ( * 17. Oktober 1916 in Sorau; † 14. August 2011 in Berlin )

Harry Guardino ( * 23. Dezember 1925 in New York City, New York, USA; † 17. Juli 1995 in Palm Springs, Kalifornien, USA ), als Keefer
Dt. Synchronsprecher ist Michael Chevalier ( * 14. Mai 1933 in Berlin )

Susan Strasberg ( * 22. Mai 1938 in New York City; † 21. Januar 1999 ebenda ), als Fran Calder
( Dt. Synchronsprecherin ist Marianne Lutz ( * 1939 )

Helen Elizabeth Hunt ( * 15. Juni 1963 in Los Angeles, Kalifornien ), Tracy Calder, Calder's Tochter
( Dt. Synchronsprecherin ist Ina Gerlach )

und, und, und,............

Wissenswertes über diesen Fim:

Die drei im Film vorkommenden Vergnügungsparks und die zugehörigen Achterbahnen sind:
o Ocean View Amusement Park in Norfolk, Virginia, USA (Achterbahn: Rocket)

o Kings Dominion (heute Paramount’s Kings Dominion) in Virginia, USA (Achterbahn: Rebel Yell)

o Magic Mountain (in der deutschen Synchronisation: Zauberberg, heute Six Flags Magic Mountain) in Valencia, Kalifornien, USA (Achterbahn: Revolution)

Achterbahn war einer von fünf in den 1970er Jahren gedrehten Spielfilmen in dem speziellen Tieftonverfahren Sensurround.
In einem Kino in der US-amerikanischen Stadt Hackensack fiel während der Vorführung des Filmes ein Teil der Decke herunter und beschädigte zehn Sitze (auf denen niemand saß).

Die gegen Ende des Films während der Eröffnungsfeier des Vergnügungsparks auftretende Rockband sind die Sparks.

Die dortigen Dreharbeiten fanden während sonniger, allerdings sehr kühler Herbsttage statt.

Da es sich im Film jedoch um den 4. Juli handelte, waren sämtliche Statisten angehalten, hochsommerlich leichte Kleidung zu tragen, was angesichts der niedrigen Temperaturen und langer Wartezeiten am Set sehr unangenehm war.

Der Film ist das Debüt der 14-jährigen Helen Hunt in einem Kinofilm.

Die Regie:

Regie führte James Goldstone ( * 8. Juni 1931 in Los Angeles, Kalifornien; † 5. November 1999 in Shaftsbury, Vermont ) .

Das Fazit:

Einer der besten, ausgefeiltesten, spannendsten Katastrophen-Filme, die je gedreht wurden.

Dazu trägt die excellente und spielfreudige Darstellercrew, die bis in die Nebenrollen super besetzt ist.

Selbstverständlich ist es auch hervorzuheben, dass der Film in Original-Vergnügungsparks ( die namentlich auch so existieren und keine Fiktion sind ) gedreht wurden.

Sollte jeder Film-Fan, der amerikanische Katastrophen-Filme ( überhaupt amerkikanische Filme, besonders der 70 er Jahre ) mag ( wie ich ), in seiner Privat-Videothek besitzen.
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Der Film "Achterbahn" (1976) ist einfach klasse! Superspannend und packend ab der 1. Minute nimmt einen der Film mit, zu einem unglaublich unterhaltsamen Trip auf den Rummelplatz. Der Film bekommt von mir volle 5 Sterne, denn er bietet Spannung und Unterhaltung vom Allerfeinsten und die DVD ist jeden Cent wert. Ein Unbekannter sprengt die Schienen einer Achterbahn auf dem Rummel und das Gefährt entgleist in einer riesigen Katastrophe. Jeder denkt zuerst, es handelt sich hierbei um einen tragischen Unfall, bis ein Anruf eingeht und ein Unbekannter 1 Million fordert, oder es zu weiteren Anschlägen kommt.
Mit Timothy Bottoms, George Segal, Richard Widmark und Henry Fonda bietet "Achterbahn" absolute Starbesetzung und wirklich brilliante Schauspielleistung, da können sich viele Möchtegern-Schauspieler von heute, die kaum einen fehlerfreien Satz über die Lippen bringen können, mal eine dicke Scheibe abschneiden...
"Achterbahn" ist ein mega-spannender Thriller vom Allerfeinsten, der seine 5 Sterne absolut verdient: Unbedingte Kaufempfehlung!!!
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