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  • Léolo
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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Januar 2005
Sobald der Film beginnt, ist man gefangen, gefangen von der Stimme des Erzählers, von den eigenwilligen Typen, den komischen aber auch tragischen Schicksalen, den Bildern und der Musik.
Nachdem ich diese DVD endlich in der Hand hatte, wollte ich ihn einfach nur mal kurz starten, um nochmal schnell "reinzuschauen".
Von der technischen Qualität war ich sofort total enttäuscht,
doch stoppen konnte ich ihn trotzdem nicht.
Ich kann Leolo einfach nur jedem empfehlen, der mal einen etwas "anderen" Film sehen möchte. Und allen anderen rate ich: Probiert es aus, es lohnt sich wirklich!
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am 7. März 2008
... bizarr, skuril, grotesk, humorvoll, poetisch...

Und auch brutal !

... Bzw.: Auf die (latente) Brutalität des Lebens als solches verweisend...

- Wie sagte DER Sozioloage und Psychotherapeut Horst Eberhard Richter, den ich während meines Studiums einmal live erleben durfte, sinngemäß so "schön": Ein Leben ohne Leiden, das ist eine Illusion...

"Leolo" hat mich genau hieran sehr deutlich und in bildgewaltiger wie verstörender Weise erinnert...

Die Idee z.B., Tomaten onanierender- und ejakulierenderweise "das Leben und die Welt zu zeigen", darauf muß man erstmal kommen... - oder "kommen" ? ;-)

Dazu eine geradezu betörende Filmmusik - allen voran mit Passagen von Tom Waits...

= Insgesamt ein Filmerlebnis, das sehr, sehr schwer in Worte zu fassen zu ist und "einbrennende" Wirkung hat...

Ich finde es empfehlens- und mehrfach sehenswert...

Doch VORSICHT (!) :

Mich hat "Leolo", meinen alternden und geschätzen Doggo zu Füßen, beim 2. Glas Vino angedenk der Endlichkeit meines sich entspannt räkelnden, andersartigen Gefährten, Rotz und Wasser heulen lassen...

Leben - lieben - leiden ...
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am 13. Dezember 2007
...dieses poetische Mantra brennt sich jedem ins Gedächtnis ein, der diesen anrührenden Film einmal gesehen hat. Der 12-jährige Léolo versucht mit überbordender Fantasie, die nackte Brutalität der Erwachsenenwelt zu bewältigen, natürlich scheitert er auf komische, dann tragische Weise. Wie gut der Film ist, beweist sich schon dadurch, dass man ihn sehen - und hören! - muss anstatt viel drüber zu lesen oder zu schreiben. Nicht umsonst zählt das Time-Magazin ihn zu den 100 besten Filmen des 20. Jahrhunderts. Deshalb nur ein Tipp: Nach dem ersten Mal Gucken, bei dem der Film seine volle Wucht im Kopf entfaltet, unbedingt noch mal etwas nüchterner anschauen. Erst dann merkt man, wie komplex dieses Kunstwerk aus Bildern, Sprache und Musik komponiert ist. Noch was: Katzenfans seien vor dem Film allerdings gewarnt.
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am 18. Juni 2008
Es gibt viele Kindheits- und Jugenddramen.
"Schrei in der Stille"
"Mein Leben in rosarot"
"Der Zementgarten"
"Gummo"

Aber Leolo ist einzigartig.
Beim Gedanken an den Epilog bekomme ich gerade eine Ganzkörpergänsehaut.
Unbedingt anschauen!
...und am nächsten Tag nichts vornehmen - der Film muss wirklich verarbeitet werden und eignet sich deshalb nicht für einen lockeren DVD-Abend mit Freunden, Popcorn und zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken...
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am 3. Juni 2005
Der Kultfilm von Jean-Claude Ozon endlich in guter Qualität auf DVD. Kloppt eure alte CinePLUS-DVD in die Tonne und holt Euch die neue DVD von Galileo Medien AG. Die Bildqualität ist besser und die Tonfehler der alten CinePLUS-Auflage wurden auch bereinigt. (Hier DTS zu fordern ist völliger Unsinn.) Endlich kann man LEOLO auch in der französischen Originalfassung mit dt. Untertiteln genießen. Die Menüs sind schön gestaltet und animiert. Das edel gestalte Digi-Pak mit dem informativen Booklet gibt's als Sahnehäubchen zu einem angenehmen Preis oben drauf.
Lasst Euch dieses Meisterwerk von Lauzon nicht entgehen - es gibt weltweit keine bessere DVD!
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am 30. März 2011
Ich habe mich verliebt - in ein Stück Zelluloid.

Weiß gar nicht so recht wo ich überhaupt anfangen soll. Der Film ist mir vor einigen Jahren mittels Trailer aufgefallen, der mich seltsamerweise sofort angesprochen hatte. Leider verging einige Zeit bis ich ihn mir wieder ins Gedächtnis rufen konnte und Gelegenheit fand ihn anzuschauen. Jetzt ärgere ich mich, ihn nicht schon vorher gesehen zu haben.

Die Story ist so fantastisch mit überbordenen traumhaften Elementen angereichert, das ich mich schon nach kurzer Zeit an die Filmografie von z.B. Tim Burton erinnert fühlte. Einen großen Anteil am gelingen des Werkes, trägt die Stimme des Erzählers, die so poetisch verfasst wurde, das es eine wahre Freude ist und man ihr ewig zuhören könnte. Über viele Sätze kann man lange nachdenken und die tatsächliche Botschaft versuchen zu finden, was hier manchmal gar nicht so einfach ist, da man selten weiß was der Fantasie des Jungen entspringt und was die bittere Wirklichkeit ist. Skurrile Charaktere an jeder Ecke, die oft für einige dezent komische Momente sorgen, aber sich mit ernsten Szenen, welche schneller folgen als einem manchmal lieb ist, mehrmals abwechseln. Eine lineare Story existiert eigentlich nicht, denn es ist eine Aneinanderreihung der Erlebnisse eines kleinen 14-jährigen Jungen, der im Alter seine Kindheit noch einmal Revue passieren lässt. Dazu ist es interessant zu wissen, das Leolo stark autobiographisch angehaucht ist und es sich bei der jungen Titelperson nämlich in Wirklichkeit um Jean-Claude Lauzon selbst handelt, der mit diesem Stück Film seine Erfahrungen aufarbeiten wollte und es als eine Art der Selbsttherapie betrachtete. Die Schauspieler sind allesamt keine nahmhaften ( mir waren sie jedenfalls nicht bekannt ), was aber nicht bedeuten soll das sie keine gute Arbeit geleistet haben. Und zum Schluß noch ein letztes Wort zum Soundtrack: Also selten konnten mich verschiedene Stücke in Verbindung mit Bildern so verzaubern. Tom Waits "Cold Cold Ground" und dann noch Loreena McKennitts instrumentale Version ihres Liedes "The Lady of Shalott" sind einfach nur traumhaft und perfekt ausgewählt.
Das Review sollte eigentlich gar nicht so lang werden, aber ich bin voll des Lobes für dieses Meisterwerk des französischen Films. Auch nach längerem Überlegen, wüsste ich keinen einzigen Makel.

Ein sehr eigenwilliger Film, der jedoch zu Unrecht bei der breiten Masse so unbekannt ist.

10/10
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am 12. April 2015
Bild- und Soundorgie! Sehr schöne melancholische Geschichte. Nicht für zarte Gemüter. Lief vor 20 Jahren mit Erfolg in Programmkinos und hat nichts von seiner Faszination verloren.
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am 3. April 2015
Ganz grosses Kino! Poetisch, brutal und komisch. Unvergessliche Szenen und Gesichter. Tolle Filmmusik. Zu Recht als einer der hundert besten Filme aller Zeiten bezeichnet.
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am 20. Juni 2015
Einer der besten Filme ,die ich je gesehen habe, der aber der breiten Masse nicht so bekannt ist.
Für Film - Freaks ein absolutes Muss. Sehr empfehlenswert.
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am 27. April 2012
Schade, dass der junge Regisseur bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam, denn dieser Film ist phantastisch. Erzählt wird die Geschichte eines 13-jährigen Jungen, der in den fünfziger Jahren in einem Arbeiterviertel aufwächst. Leo ist ein phantasiebegabter, poetisch versierter Junge, der sich dem Wahnsinn und der Brutalität seiner Umgebung durch seine Träumereien entzieht. "Ich träume, also bin ich nicht verrückt" ist das immer wiederkehrende Motto, mit dem er sich über Wasser hält.Überhaupt,die Kommentare des Off-Sprechers, zugleich die Worte Leolos, sind von einer atemberaubenden poetischen Schöhneit. Wie das Leben sein sollte, findet in seinen Träumen statt, die brutale Wirklichkeit wird zur Fiktion. So schützt sich Leolo, in dem er die Mitglieder seiner Familie "zu Figuren in einem Roman" macht!
Ein dreckiger, surrealer, wunderschöner und verstörend witziger Film!
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