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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
110
3,6 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
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Also ich habe die normale DVD und habe sowohl an der Bildquali und Ton, in dieser genialen DTS-Abmmischung, absolut nichts auszusetzen. Die Story mag man, oder mag man nicht. Wenn man dem fernöstlichen evtl. über Yoga, Tai Chi oder Qi Gong und kampfkust etwas näher steht fällt es aber leichter in das Thema einzutauchen. Jedenfalls mal etwas anderes als typisch amerikanische Knall-Bumm Filme. Mir gefällts in jeder Hinsicht und daher eine klare Empfehlung für die "Normal-DVD-Version"
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am 13. April 2010
1. ist der Film in UK an drei Stellen insgesamt 18 Sekunden geschnitten, was bei Actionszenen leider eine Menge ist

2. Bildqualität ist grausam! Pumpende Hintergründe, Kompressionartefakte, wackliger Bildstand, Kontrast nicht optimal, Schwarzwert nicht optimal, fast immer unscharf, etc.

HD-Feeling kommt "nie" auf und überhaupt bietet diese UK-BD keine Vorteile zur deutschen DVD.

SCHADE...
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am 25. Januar 2005
Dank Ang Lee's Tiger & Dragon werden Wuxia-Filme mit ganz anderen Augen in der westl. Welt gesehen. Dass ist der erste Film aus diesem Genre, welcher auf der ganzen Welt ein großes Publikum begeistern konnte. Zhang Yimou machte dort weiter, wo Ang Lee aufhörte und brachte mit Hero seinen eigenen Wuxia-Film dem westl. Publikum näher. Sowohl Ang Lee als auch Zhang Yimou wurden durch Dramen berühmt und hier sind sie Experten ihres Faches. Genau dieses Können wurde gebraucht um das verstaubte und exotische Genre aus dem Tief zu holen. Selten hatten Wuxia-Filme eine gute Story, Dramatik oder Romantik. Die Action war schon immer sehr gut aber die Handlung ließ halt immer zu Wünschen übrig. Zum Glück gibt es das Wort Perfekt bei Zhang Yimou nicht. Mit House of Flying Daggers hat es der berühmte chin. Regisseur meiner Meinung nach fast bis zur Perfektion der Filmkunst gebracht. Egal ob Romantik, Drama, Action, Fantasy, Komödie oder Musical, dieser Film hat alles. Hier benutzt der Regisseur die unglaublichten Kamerafahrten, die ich so noch nie auf der großen Leinwand gesehen habe. Durch CGI und Slow-Motion gewinnen einzelne Aufnahmen an Einzigartigkeit und stechen aus der Menge hervor. Dieser Film ist kein Actionfilm, sondern eher ein romantisches Drama mit den schönsten Action- und Tanzelementen der Eastern-Filmgeschichte.
Der Film spielt in der Tang Dynastie im Jahr 859 v. Chr. und genau deswegen ist der Film so einzigartig. Über 80% des Films finden in der Natur statt. Nur am Anfang sehen wir ein bisschen vom Peony Pavillon und dem Gefängnis. Der Rest findet hauptsächlich in Wäldern oder auf großen Wiesen statt. Zhang Yimou etabliert mit House of Flying Daggers seine eigene Version des Wuxia und wird damit bestimmt noch mehr Anklang beim Publikum finden als mit Hero. Hier spielen die Farben wieder eine große Rolle. Egal ob im Bambuswald mit den wunderschönen grünen Kostümen oder im Bordell beim Echo-Spiel mit dem einzigartigen Kimono von Zhang Ziyi.
Mit der Figur Mei, hat der Regisseur ein Mädchen erschaffen, das zwar blind ist, aber dennoch kämpfen, romantisch, lustig und melodramatisch sein kann. Zhang Ziyi, die bereits in Hero in einer Nebenrolle als Moon zu sehen war, verkörpert Mei und hält mit den beiden Superstars Asiens Andy Lau und Takeshi Kaneshiro locker mit. Andy Lau als Captain Leo spielt am Anfang sehr zurückhaltend aber zum Ende des Films wird er immer besser und verleiht seinem Charakter sehr viel Charisma. Takeshi Kaneshiro spielt den jungen Captain Jin, welcher eher ein Playboy und nicht ein Hauptmann der chin. Regierung ist. Sein Charakter ist nicht nur sympathisch, sondern auch humorvoll. Er bringt dem Film sehr viel Witz und genau das ist der große Unterschied zu Filmen wie Hero oder Tiger & Dragon. Diesen Filmen hat ein hübscher und charismatischer Kerl wie Takeshi Kaneshiro gefehlt und House of Flying Daggers hat ihn.
Dass der Film eine Liebesgeschichte zwischen Jin und Mei beinhaltet und diese sehr gut und verständlich umgesetzt wurde, könnte der Film auch ein zahlreiches weibliches Publikum ins Kino locken. Der Film vermittelt uns die Botschaft, was man für die Liebe zu einer Frau oder einem Mann tun und opfern würde. Am Ende wird es uns bewusst, wenn der Regisseur mit rotem Blut auf weißen Schnee auch uns dazu bewegt, für die Liebe die größten Opfer zu bringen und gegen jedes Gesetz was wir unser Leben lang befolgt haben ebenfalls zu verstoßen. Wenn man eine Emotion und ein Gefühl im Leben nicht unterdrücken kann, dann ist es die Liebe. Zhang Yimou knallt uns diese Botschaft mit unglaublich emotionalen Bildern und genialer Musik direkt ins Hirn.
Zu Beginn des Films verzaubert und Zhang Ziyi mit einer atemberaubenden und minutenlangen Tanzperformance. Die Echo-Spiel Sequenz wird fast jedem nach dem Kinobesuch in Erinnerung bleiben und nicht so schnell loslassen. Der Film beinhaltet Kampfszenen zu Pferd, zu Fuß und auch in den Bäumen. Jede Kampfsequenz wurde wie der gesamte Film extrem aufwendig gestaltet. Die Stunts mit den Pferden müssen sehr schwierig und gefährlich gewesen sein aber der Aufwand wurde auf der großen Leinwand belohnt. Es wurde viel mit CGI gearbeitet und obwohl man weiß, dass es CGI ist, stört es kaum. So sehen wir Bohnen, Dolche, Pfeile, Steine usw. in Slow-Motion oder verfolgen sie im Flug mit der Kamera. Die Action war im Gegensatz zu den modernen Wuxia-Filmen um einiges brutaler. Dass tut dem Film aber sehr gut, weil wir damit viel mehr für die einzelnen Charaktere empfinden und auch Angst um sie haben. Es gibt durchgeschnittene Kehlen, Pfeile und Dolche in allen möglichen Körperteilen. Dennoch wird es in keiner einzigen Szene geschmacklos oder übertrieben, es wirkt sehr realistisch.
Die Musik von Shigeru Umebayashi war in jeder Szene zur richtigen Zeit am richtigen Ort und trug sehr zu der einzigartigen Atmosphäre bei. Die Kostüme von Oscar-Preisträgerin Emi Wada (RAN) waren perfekt auf den Film abgestimmt und sahen sehr authentisch aus. Besonders die grünen Kostüme im Bambuswald waren eine Augenweide.
Die anfänglich durchschaubar wirkende Handlung entwickelt sich spätestens im letzten Drittel zum fintenreichen Irrgarten, voller Verwicklungen und fataler Hinterhalte. Es wird sicherlich einige Kinobesucher verärgern bzw. verwirren, weil der Film ständig mit neuen Wendungen und Geheimnissen den Zuschauer konfrontiert aber genau das macht diesen Film aus. Dass der finale Kampf lange dauert und es sogar mittendrin anfängt zu schneien, ist nicht wie viele denken werden ein digitaler Effekt. Es ist ein real geschehener Schneeeinbruch am Filmset. Zhang Yimou wäre nicht einer der innovativsten Regisseure der Welt, wenn er nicht das Beste aus der aussichtslosen Situation machen würde. So baute er den Schnee einfach in die letzten Kampfszenen im Film ein und erreichte damit einen perfekten Abschluss dieses Meisterwerks. Es wirkt nichts emotionaler auf großer Leinwand als rotes Blut auf frischem weißen Schnee.
Fazit:
Ist es Romantik, Drama, Action, Fantasy, Komödie, Musical oder ein Kostümfilm? Nein, es ist House of Flying Daggers von Zhang Yimou. Ein Meisterwerk wie dieses bekommt man nur alle paar Jahre auf der großen Leinwand zu sehen. Wer diesen Film im Kino verpasst, verpasst etwas ganz großes. Lasst euch fallen und genießt dieses Meisterwerk aber Achtung, verliebt euch nicht in Zhang Ziyi sondern in den Film!
9/10 Punkten
*********
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am 27. Februar 2017
Absolute DTs Tonreferenz für jeden HeImkinofreak mit ordentlicher 5.1 Anlage. In einigen Szenen kann man das letzte aus seiner Anlage herausholen. Präzise gesetzte Toneffekte überzeugen von Anfang bis Ende...
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am 26. Februar 2005
Im Internetzeitalter klingt gerade die Google-Zensierung dramatisch: Man vergisst leicht, dass die Freiheit der Meinungsbildung in China weiterhin ebenso unmöglich ist wie die Autonomie der Kunst. Für das Kino heißt das, dass es im Grunde keinen chinesischen Gegenwartsfilm geben kann, der politisiert und zwischen den Zeilen bzw. Bildern Regierungskritisch sein dürfte. Dafür sorgt die Zensur. Statt also das prekäre Hier und Jetzt zwischen Kapitalismus und Kommunismus zu verhandeln, sehen sich chinesische Regisseure gezwungen, unkritisch mit der gewaltigen Vergangenheit des eigenen Landes in „heroischen" Epen Vorlieb zu nehmen. Das hat aber auch einen ökonomischen Grund, wenn es gilt, auch an die Exportfähigkeit der eigenen Filme zu denken. Und hier konnte Zhang Yimou auf den „Tiger and Dragon"- Erfolgszug mit „Hero" vor zwei Jahren sehr erfolgreich aufspringen - und handelte sich im Westen prompt den Vorwurf des politischen Opportunismus ein.
Das Erfolgsprinzip dieser neuen „Eastern" ist relativ simpel: Man nehme eine gewaltige Portion Nostalgie, also irgendeinen Ort in der mehrtausendjährigen Zivilisationsgeschichte Chinas, die Momentaufnahme einer Dynastie, und das sieht dann aus wie Damals, wie das gute, alte „Reich der Mitte", samt prächtiger Kostüme, Hochkultur, Ehre und überhaupt jeder Menge menschlicher Grundkonflikte, in die sich auch die Europäer trotz oder mit ihrem Klischeebild des exotischen Chinas verzückt hineinversetzen können. Wie Marco Polo. Zu diesem kunstvollen Kulturkitsch kommt dann das zweite alterprobte, exportfähige Element: der Kampfsport als inszenierte Kampfkunst. Die lange Jahrzehnte B-Movie-artigen Eastern, in denen die Rahmenhandlung überwiegend nur dazu diente, die Pausen zwischen den Kampfszenen zu stopfen, wird durch bessere Effekte als Ballett-Kino aufgezogen und mit einer A-Movie-Handlung als großes, dramatisches Kino verkauft.Zhang Yimou gelingt die Umsetzung dieses Prinzips in seinem indirekten Nachfolger zu „Hero" vor allem deswegen glänzend, weil er nicht den Fehler begeht, sich bloß selbst zu kopieren. „The House of Flying Daggers" mag noch eher als ein pathetischer „Hero" nach billiger Eastern-Kost klingen. Aber Yimou wurde in Cannes gefeiert und geht nun für China um den Oscar für den besten fremdsprachigen Film ins Rennen. Das wundert angesichts der Marktorientierung des Streifens natürlich nicht. Was „Flying Daggers" mit Hero gemein hat, - und was wohl das Grundmuster dieser Genrekost werden dürfte - ist das gegen Ende hin immer komplexer werdende Ränkespiel der einzelnen Figuren und ihre moralischen Dilemma in einem undurchsichtigen Geflecht aus Freundschaft und Verrat, Liebe und Hass. Was „Flying Daggers" hier jedoch von „Hero" unterscheidet und ihn so bestechend und ganz anders fesselnd macht, ist die fast totale Wendung vom Epischen ins Mikroskopische, in die Anatomie einer Beziehung zweier Menschen.
Mit überraschend intimen und ätherisch-ruhigen Tönen gelingt Yimou dabei ein fast für unglaublich gehaltener Spagat zwischen den Kampfkunst und archaischem Liebesdrama, zwischen zwei Genres, deren Tempo sich nur schwer vereinen lässt. Für die sich entwickelnde Kraft der Geschichte ist auch ihre - zumindest zu Beginn - ziemliche Schlichtheit verantwortlich. In der Verpackung eines prächtigen Kostümkinos nimmt sich Yimou nach den protzenden Massenszenen von „Hero" überraschend Zeit, die Beziehung zwischen dem erst intriganten Soldaten Jin und der Robin-Hood-artigen Mei zu entwickeln. „Flying Daggers" profitiert ganz wesentlich von seinen Schauspielern, insbesondere von der zweiten Zusammenarbeit von Regisseur Yimou und Ziyi Zhang. Die Figuren sind typisiert und schematisch, aber dennoch verleihen ihnen Zhang und Takeshi Kaneshi eine überraschende Intensität und Intimität, die die Geschichte eher vorantreibt als die immer wieder einsetzenden Kämpfe mit den erst fingierten und dann wirklichen Verfolgern. Auch Andy Lau als äußere Figur der Dreiecksgeschichte ist brillant, weil mimisch kräftig. Zugegeben, Yimous Genrekompromiss mag insofern unglücklich sein, als er für eine Romanze am Ende zu wenig und für einen Actionfilm zu viele Längen bietet. Auch die archetypische tragische Dimension gegen Ende ist eher platt. Aber als „romantischer Eastern" funktioniert „Flying Daggers" nicht zuletzt auch deswegen hervorragend, weil er trotz etwaiger Schwachstellen - so fällt der Konflikt zwischen korrupter Regierung und Aufständischen am Ende mal wieder dem Politischen zum Opfer - natürlich das erwartungsgemäße Meistergemälde geworden ist. „Hero" stieß mit viel (allerdings zu Recht) selbstverliebten Brimborium und sattem Ethno-Kitsch in optisch ungekannte Dimensionen vor, brachte eine Kalligraphie des Bildes. Diese visuelle Poesie treibt „Flying Daggers" weiter, ohne dabei den „Matrix"-Fehler zu begehen: Durch Drauflegen immer weiter klotzen zu wollen.
Hollywood kann angesichts der gezeigten atemberaubenden Choreographie natürlich wieder einpacken, China kann es eben doch besser. Aber „Flying Daggers" bleibt trotzdem sympathisch bescheiden, fast naturalistisch, lässt es zu keiner CGI-Orgie kommen und auch die surrealen Lufttänze halten sich in Grenzen. Unvermeidlich ist der flugtechnische Einsatz der Bambuswälder, aber diese Szenen sind komponiert wie ein Gedicht, Yimou gelingt ein vollendeter Rhythmus aus sich Zeit nehmenden Close-ups auf die Mimiken der Akteure und weitformatigen, energiegeladenen Kampfszenen, aus Ruhe und Kraft. Sicher kommt dabei das stereotype Bildrepertoire voll zur Geltung, aber „Flying Daggers" ist lyrisch, ohne aufdringlich zu sein. Die Bilder entwerfen prächtige Landschaften einen „alten" Chinas im Irgendwo und am Ende ist „Flying Daggers" restlos das, was er sein will: Ein wunderschönes, unverfängliches Märchen mit einiger Sogkraft. Das reicht, um sich auf Yimous nächsten Film zu freuen, ob nun politisch oder nicht.
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am 4. September 2005
Leider fehlen der DVD die Untertitel für die Originaltonspur (wie bei der Hero Premium Edition) und der Zwangstrailer am Anfang schmälern diese DVD auch um einiges.
Das nächste Mal werde ich mir überlegen, ob ich wirklich von Highlight Video / Constantin eine DVD anschaffe.
Habe wenigstens auch die beiden Originalfassungen aus China, welche wunderschön in einer Holzbox mit 4 Discs zusammenverpackt sind und auch nicht so ein häßliches riesengroßes Premium Edition in grau enthält wie hier.
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am 10. Juli 2005
Als ich begeistert das Kino nach House of the Flying Daggers verließ, war schon klar, das ich dieses Meisterwerk auch als DVD kaufen würde.
Ich finde HERO großartig, ich HoFD großartig, aber berührt hat mich HoFd mehr.
Auch wenn manches Detail zu konstruiert wirkt, hat mich die Wucht der wie im Brennglas fokussierten Emotionen mitgerissen.
Leicht daherkommend und sich dann mit Bildarrangments wie gemalt sich immer mehr steigernd, mit Musik sich ergänzend zu einer klassischen Tragödie.
Während Hero mich mit seiner chinesischen Variante einer, das Individuum opfernden,imperialen staatskonformen Ideologie mir bitter aufstieß ist in HoFD der einzelne und seine Bereitschaft, für seine Liebe alles zu opfern, alles.
Hier ist der Mikrokosmos die Welt und nicht die Welt ein Epos.
Ein toller Film, ein schöne Gestaltung im Digipack und denoch gebe ich nur 3 Punkte:
2 Punkte ziehe ich ab für die dreisteste Bevormundung die ich nach der Shrek2-DVD bis jetzt erlebt habe.
Lege ich die DVD nämlich ein kommt nach dem Constantinvorspann nämlich der leider schon fast übliche, ernüchternde Raubkopierer-Trailer und danach eine Filmvorschau die aber jetzt durch keine einzige Funktion mehr übersprungen oder nur auch beschleunigt werden kann.
Das heißt also ich zahle 23€ um dafür als umündiger dummer Bürger jeweils gezwungen zu werden, bei jeden Einlegen der DVD 3min Werbung von Constantin anzusehen,
Ich finde das eine unglaubliche Frechheit, eine Bestrafung der ehrlichen Käufer.
Ich werde jedenfalls keinem empfehlen, ein Original zu kaufen,....
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Das asiatische Kino konnte schon immer großartig fliegen, das unterstreicht nach „Tiger & Dragon" und „Hero" der chinesische Regisseur Zhang Yimou mit seiner Amazone Zhang Ziyi in dem neuen Film „House of the Flying Daggers".
Man schreibt das Jahr 859, die Tang-Dynastie ist durch Korruption zum Untergang bestimmt. Rebellen haben sich zu einer Allianz zusammengefunden um die korrupte Regierung zu stürzen. Zwei kaiserliche Soldaten sollen den Anführer finden und töten. Die neue Anführerin könnte die schöne blinde Tänzerin Mei (Zhang Ziyi). Davon ist jedenfalls der Soldat Leo (Andy Lau) überzeugt. Er entwirft einen tückischen Plan. Sein Freund Jin (Takeshi Kaneshiro) soll Mei nach deren Festnahme befreien, um so ihr Vertrauen zu gewinnen. Mei soll Jin dann in das Versteck der Verschwörer führen. Doch als sich dann Jin in Mei verliebt fragt man sich wer erobert hier wen. Vielleicht war ja alles nur ein Täuschungsmanöver der besonderen Art, um das eigene Herz zu verleugnen?
Zhang fesselt sein Publikum schon mit der ersten großartigen Choreographie in dem Bordell, als die Mei beim „Echo-Spiel" unter Beweis stellt wie sie im Trommelwirbel mit meterlangen Ärmeln die Schwerkraft überwindet. Die Kamera folgt ihr im Flug ,so wie später den die Luft durchschneidenden Dolchen und Pfeilen, die den Fliehenden von den Angreifern nachgeschleudert werden. Die grandiosesten Szenen sehen wir dann im Bambuswald, wo die Liebenden aus der Luft attackiert werden. Da scheinen die Verfolger wie schwerelos aus den Bäumen herabzufallen. Das hinterlässt unglaubliche Eindrücke.
Lovestory und Bildpoesie, Zhang sein choreographisches Meisterwerk.
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am 20. Februar 2006
Vergleichbar ist "The House of flying Daggers" vielleicht mit fernöstlichen Gemälden, bestehend aus einigen wenigen Pinselstrichen, perfekt aneinandergefügt: Viel wichtiger als der Inhalt ist die Form, die Fähigkeit, Dinge minimalistisch genau auf den Punkt zu treffen. Auf dieser Ebene funktioniert auch der Film.
Es ist ein Bilderreigen, der sich über den Zuschauer ergießt. Tragische, stille Bilder, in denen die Schneeflocken, die Farben, die Schwerter und die Schicksale tanzen; das tun sie bemerkenswerterweise fast ohne Geräusch. Ja, der Film ist letztlich ein einziger stummer Tanz, in dem sich die Bilder, Geräusche und Gefühle um eine kleine tragische Liebesgeschichte drehen, inmitten eines großen Kampfes: Ein Mitglied der kaiserlichen Garde soll das Vertrauen einer Rebellin erschleichen, um zur Anführerin der "Flying Daggers" geführt zu werden. Er verliebt sich in sie, und weder sie selbst noch der Kamerad, der ihm, im Hintergrund agierend, zur Seite steht, ist, wer er zu sein scheint. Zu viel sei nicht verraten, der Film hält einige Überraschungen parat.
Es ist die tief in allem verwurzelte, bis zur Perfektion stilisierte asiatische Tragik, die sich in jedem einzelnen sich dunkelgrün im Nebel schüttelnden Bambusholm, in jeder frenetisch wirbelnden Schneeflocke der tragischen Schlussszene verbirgt und die den Film letztlich zu dem macht, was er ist: zu einem kleinen Meisterwerk audiovisueller Kunst. Einer Kunst freilich, die mehr über die Bildsprache als durch Worte erzählt, aber gerade deshalb lohnt es sich, den Film zu sehen; es gibt sehr viel mehr zu entdecken, als sich auf der Oberfläche zeigt. So wie man ja auch vor manchem Gemälde lange sitzen kann, ohne das Gefühl zu verlieren, dass man sich selbst darin irgendwo verliert. Und dass man außerdem gar nicht begreift, woran das nun genau liegt.
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am 7. Oktober 2012
Naja es sei alles schon im Titel der Rezi gesagt.
Was haben sich die Vertreiber bloss bei diesen Zwangstrailer gedacht? Da House of the flying daggers ein Film ist, in den ich immer wieder reinzappe, um mir mal ein paar bestimmte Szenen wieder anzuschauen (wirklich ein toller Film), kann ich den Zwangstrailer am Anfang garnicht akzeptieren. Habe mir daher DVD Brennsoftware runtergeladen, mit der man den Film ohne Werbetrailer nochmals sicherheitskopieren kann.
Eigentlich ist das schon eine Zumutung, kauft man sich seinen favorisierten Film nicht extra deswegen auf Kauf DVD, weil man ihn ohne nervige Werbeblöcke geniessen will?

schon traurig....
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