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am 16. Juli 2006
Ich langweile Euch erst einmal mit ein bißchen "Jazzhistorie" (und entschuldige mich direkt für die Ungenauigkeiten): bekanntlich waren es ja früher (und damit meine ich in den 30ern und 40ern des letzten Jahrhunderts) vornehmlich Musicalstücke und andere Gassenhauer, die die Grundlage für viele Jazzstücke bildeten. Mit aufgemotzten Harmonien oder komplett ausgewechselten Melodien wurde daraus das, was später die Jazz "Standards" genannt wurden, Stücke wie "All The Things You Are" und "Autumn Leaves", die jeder kennt, der schon einmal mit Jazz in Kontakt kam.

Auf dieser Platte, die bescheidenerweise "The New Standard" heißt, nimmt sich Herbie Hancock nun Popmusik vor. Angefangen bei "Norwegian Woods" von den Beatles über "Thieves In The Temple" von Prince bis zu "All Apologies" von Nirvana, alles muß einer Umarbeitung nach allen Regeln der Kunst standhalten.

Mit einem echten Star-Line-Up (Michael Brecker am Tenor, Dave Holland am Bass, Jack DeJohnette am Schlagzeug, John Scofield an der Gitarre und Don Alias an der Percussion) ist dabei eine Platte entstanden, die mich damals bei erstem Hören so gefangennahm, dass ich nach den ersten 30 Sekunden des ersten Herbiesolos die Platte (d.h. die CD) gekauft habe. Es war einfach die schiere Energie von Herbie's Spiel, die mich überzeugt hat.

Im Wesentlichen wird akustischer Jazz dargeboten, abgesehen von manchen Eigensinnigkeiten, wie z.B. einer Sitar auf "All Apologies", oder den kompletten Ersatz des Drumkits durch ein paar ebenfalls indisch anmutenden Percussioninstrumenten z.b. auf "Mercy Street". Auf "When I can see you" gibt es sogar einen echten (!) Streichersatz - alles in allem also ein Abkehr von dem ganzen Elektrokram, den Herbie seit den 80ern verfolgt hat.

Das ganze reicht von energiegeladenen Krachern wie "New York Minute" über wunderschön dahinfließende Stücke wie "Norwegian Wood". "Thieves in The Temple" hingegen groovt ordentlich, das oben schon erwähnte "All Apologies" ist ein Duo zwischen John Scofield an einer "electric sitar" und Herbie, und "Manhattan" ist schließlich eine kleine Solo Einlage von Herbie himself.

Die Platte schafft es, eine beeindruckende Balance zwischen Wohlklang (der Sound von "Norwegian Wood" ist ein echter Ohrenschmeichler) und authentischer Spielfreude (ist ja auch kein Kunststück, die kennen sich ja alle schon ewig) zu halten, so dass bei aller Kontaktfreude zur Popmusik ein lupenreines Jazzalbum herausgekommen ist. Jack DeJohnettes Wandlungsfähigkeit ist schlicht beeindruckend.

Manchem mag der Mix ein bißchen zu extrem sein, mit straight-ahead Jazz hat das nicht viel zu tun (wobei ich andere Platten, zum Beispiel "Gershwin's World" noch um einiges extremer finde, da gibt es von klassischer Orchestermusik bis zu Stevie Wonder alles), aber mich hat der Mix überzeugt. Andererseits verlangt das ganze dem Zuhörer, der über die Popstücke ersten Kontakt zum Jazz sucht etwas mehr ab, als zum Beispiel Paul Anka's "Rock Swings". Anyway, ich denke, es lohnt sich.
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am 10. Oktober 2002
Hier liegt eines der absolut besten Alben Herbie Hancocks vor. Hier stellt der Interpret eher den reinen Jazz in den Vordergrund und geht weniger funky zu Werke, wenige Stücke wie zum Beispiel "Thieves in the Temple" sind hier die Ausnahme. Alleine schon die Besetzung die sich Hancock ins Studio geholt hat lässt den Kenner des Genres mit der Zunge schnalzen: John Scofield, Michael Brecker, Jack DeJohnette, Dave Holland und Don Alias an der Percussion machen diese CD zu einem Meisterwerk. Vor allem von Percussionist Alias profitiert die CD .Besonders ins Ohr stechen hier die Stücke "Mercy Street" und "When Can I See You" ,die rhythmisch nur vom Percussionisten Begleitet werden begleitet(also ohne Drumkit), sie beherbergen einen sehr tiefgründigen Groove ,der den im Original eher seichten Pop-Kompositionen neues Leben einhaucht. Jedoch ist es natürlich maßgeblich auch die neue Harmoniesierung von Meister Hancock selbst die den Nummern viel mehr Tiefgang gibt.
Ansonsten bleibt noch zu sagen, dass die CD durchweg angenehm zu hören ist, was natürlich nicht heißt das die Musiker ihre Virtuosität nicht raushören lassen.
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am 2. April 2013
Herbie Hancock benutzt bekannte Pop-Songs für seine Jazz-Improvisationen und heraus kommen erstaunlich vielfältige Stücke, die nicht am Original kleben und viel eigenes Leben besitzen.
Die Stücke sind von akustischen Instrumenten dominiert (mit vorsichtigen E-Gitarren-Akzenten) besitzen durch prägnante Percussion und Bass viel drive und sind packend-mitreißend. Hancocks lässig-cooles Klavierspiel ist nicht zu domininant und integriert sich perfekt in die Kompositionen.

Gutes Klangbild mit feiner Räumlichkeit, das Lauthören (welches hier Spass macht) zulässt.
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am 22. Oktober 2001
Auf dieser Platte interpretiert Herbie Hancock bekannte (Pop)Songs auf seine Art und Weise, und obwohl mir von den Originalsongs kaum einer gefällt, gefallen sie mir hier alle.
Man kann sie alle erkennen, und doch klingen sie ganz anders, eigenwillig, aber nie unangenehm. Die Platte eignet sich sowohl als Hintergrundmusik, wie auch zum 'bewußten' Zuhören.
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