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Kundenrezensionen

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am 2. August 2016
Galerist Hardy Cathcart (Clifton Webb) hat eine junge, bildschöne Frau Mari (Cathy Downs), die jedoch leider untreu ist. Ihr Lover ist der ehemalige Privatdetektiv Anthony Jardine (Kurt Kreuger). Jardines früherer Partner Bradfort Galt (Mark Stevens) saß 2 Jahre wg. Totschlags im Gefängnis und wird auf Bewährung entlassen. Jetzt versucht er, unterstützt von seiner sympathischen Sekretärin Kathleen (Lucille Ball), einen Neuanfang. Doch die Schatten der Vergangenheit kehren eines Tages in Gestalt eines Mannes im weißen Anzug (William Bendix) zurück. Sein Name ist Stauffer aka Fred Foss. Cathcart und Foss treiben ein schmutziges Spiel in das Bradfort Galt hineingezogen wird. Nach bester Film Noir Handlung sind die einzelnen Zusammenhänge nur schwer zu durchschauen. Der Plot ist jedoch spannend und undurchsichtig bis zum Schluß. Regisseur Henry Hathaway (Der Todeskuß, Niagara) hat jedoch alles im Griff. Besonders interessant und ungewöhnlich für einen Film von 1946 ist die Auto-Verfolgungsjagd quer durch New York live! Letztlich lösen sich alle Rätsel und Galt und Kathleen finden den Weg ins Eheglück. Das Bild (Schwarz/Weiß) ist Fullscreen 4:3, der Ton Deutsch Mono und Englisch Stereo. Als Extra gibt es den Original Kinotrailer. Die DVD ist aufwändig verpackt im Schuber mit Booklet, Postkarte und Werbeprospekt.
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am 24. Januar 2007
Mit "Feind im Dunkel" von 1946 hat Henry Hathaway einen typischen Vertreter der Hollywood "Film noir" Phase geschaffen.

Der für diese Vertreter charakteristische Privatdetektiv mit dunkler Vergangenheit (hier: Mark Stevens) wird hier zu einem Spielball einer Intrige, die ihn zum Mörder abstempeln und auf den elektrischen Stuhl führen soll. Dazu kommt das Mädchen, welches dem dunklen Helden nicht von der Seite weicht, obwohl alle Indizien gegen ihn sprechen (hier eine grandiose Lucille Ball).

Hathaway steckt hier noch in seiner frühen Phase (obwohl er schon über 30 Filme gemacht hatte), seine allgemein als Klassiker bezeichneteten Filme kamen erst später mit z.B. "Niagara" (1953), "Prinz Eisenherz" (1954) oder auch "Land der 1000 Abenteuer" (1960).

Seine größte Qualität Schauspieler zu Ausnahmeleistungen zu bringen, kann man aber auch schon hier erkennen.

Mark Stevens war selten in einer Rolle besser als hier und auch Lucille Ball spielt weit über ihrem durchschnittlichen Engagement.

Der klassische Aufbau der "Film noir" Elemente ist nahezu perfekt und wird durch eine pessimistische Grundhaltung des Helden und eine gelungene düstere Optik noch verstärkt.

So hat "Feind im Dunkel" zu Recht seinen Platz neben den aus dieser Zeit stammenden Genregrößen wie "Der Malteser Falke"(1941), "Tote schlafen fest"(1946) oder "Schrei in der Großstadt"(1948) eingenommen.

Für Liebhaber dieses Filmbereiches ein Pflichttermin, für Freunde und Interessierte des Genre immer noch schwer zu empfehlen.

Die DVD ist für einen Film diesen Alters durchaus vertretbar. Bild ist zwar 4:3 sw (normal für das Alter), aber ok, Ton in Ordnung (Deutsch leider nur mono)und als Extra immerhin der Trailer.

Dargebracht zumindest in der Erstauflage mit einem schicken Schuber, einem informativen Booklet und einer Postkarte mit dem Motiv des Originalkinoplakats (Covermotiv).

Da kann man als Liebhaber eigentlich nicht vorbei gehen. ;-)
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Oktober 2015
Alfred Newmans geniale "Street Scene (Sentimental Rhapsody)", ein Instrumentalmusikstück, dass er 1931 schrieb, kam schon in vielen Filmen zum Einsatz. Man bringt diesen unvergesslichen Sound wohl am ehesten mit Jean Negulescos "How to marry a millionäire" in Verbindung, aber auch schon in der schwarzen Serie wurde er öfters eingesetzt. Der Titel passt einfach zu einer Metropole bei Nacht, am besten im guten alten New York. In "Der Todeskuß", in "Cry of the City" war er zu hören und auch in Henry Hathaways "Dark Corner" (deutscher Titel: Feind im Dunkel).

Der Film entstand 1946 und beinhaltet ein typisches Thema des Film Noir. Das Thema des Mannes, meistens arbeitet er als Privatdetektiv, mit einer dunklen Vergangenheit. Die Wiedereingliederung in die Gesellschaft ist in dieser Zeit auch durch die vielen Kriegsheimkehrer ähnlich schwer, wie Filmkenner auch in William Wylers "Die besten Jahre unseres Lebens" sehen konnten. Es ist ähnlich schwer, wie die Integration eines ehemaligen Häftlings nach seiner Entlassung aus dem Knast. Zu diesen Männern gehört auch der junge, etwas hitzköpfige Bradford Galt (Mark Stevens), der in San Francisco straffällig wurde und nun in New York versucht ein neues Leben anzufangen. Der Polizeileutnant Frank Reeves (Reed Hadley) schaut öfters mal nach ihm, dass er nicht wieder auf die schiefe Bahn gerät. Galt arbeitet wieder als Detektiv und hat bereits mit Kathleen (Lucille Ball) eine attraktive Sekretärin, die ihn couragiert und engagiert unterstützt. Eines Abends bittet er seine Angestellte mit ihm auszugehen, dabei bemerken die beiden, dass sie von einem auffällig gekleideten Mann in einem weißen Anzug (William Bendix) verfolgt und observiert werden. Mit einer List gelingt es Galt den Unbekannten zu stellen, der sich als Fred Foss vorstellt und nach ein bisschen Druck und Gewalt zugibt, dass er im Auftrag eines gewissen Anthony Jardine (Kurt Kreuger) gehandelt hat. Dabei verschüttet Galt ein Glas Tinte auf den Anzug des Mannes. Mit dem Auftauchen des Namens "Jardine" bekommt der Zuschauer nicht nur den dunklen Punkt in Galts Vergangenheit geliefert, sondern auch Einblick in die wohlhabenden, künstlerischen Kreise von New York, Diese Szenen, die in der Nebenhandlung eingestreut werden, führen zu dem angesehenen Kunsthändler Hardy Cathcar (Cliffton Webb), der eine kostbare Gemälde- und Kunstsammlung besitzt, seine Gäste im Haus schon auch mal mit einem selten Gemälde von Raphael begeistert, dass er für teures Geld gekauft hat und unten in seinem Keller aufbewahrt. Er besitzt auch eine schöne, wesentlich jüngere Frau (Cathy Downs). Und interessanterweise geht in seinem Haus der Hochstapler Anthony Jardine ein und aus. Galt glaubt nun nach der Begegnung mit dem Schnüffler Foss, dass Jardine wieder in sein Leben treten will und es erneut zerstören möchte. Jardine war in San Francsico Kompagnon von Galt und ist schuld, dass Galt in den Knast kam. Daher sieht ihn Galt als Todfeind an. Er ist von der Paranoia geplagt, dass Jardine ihn wieder in einen Hinterhalt zwingen könnte. Tatsächlich wird die Sache härter. Am Tag darauf entgeht Galt nur knapp einem Mordanschlag - ein Auto wollte ihn auf offener Straße überfahren. Nun wird es Zeit Jardine zu stellen..

und genau dies bringt unseren Helden dann auch wieder in arge Bedrängnis, denn die Bedrohnung, die um sich greift, ist kaum sichtbar. Er sieht sich in einer dunklen Ecke enden, wo es kein Entrinnen mehr gibt. Zum Glück hat er die beherzte Helferin an seiner Seite, die den Detektiv überreden kann, dass es besser ist im Team zu arbeiten (noch dazu, weil man sich auch emotional inzwischen sehr nahe gekommen ist). Gute Darsteller runden das tolle Krimifeeling ab. Cliffton Webb konnte ja bereits schon in einer ähnlich tragischen Rolle in Otto Premingers "Laura" überzeugen und für Lucille Ball wurde es einer ihrer erfolgreichsten Filme. Die Schauspielerin sollte aber später im noch neuen Medium Fernsehen zu noch größerem Ruhm gelangen. Ihre Comedy-Serie "I love Lucy" wurde ein riesiger Erfolg und lief im US-Fernsehen fast 10 Jahre lang.
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am 13. Dezember 2007
Ein aus meiner Sicht viel zu wenig bekannter Film aus Hollywoods Schwarzer Serie aus den 40er Jahren. Feind im Dunkel enthält so ziemlich alle Elemente die den Film Noir ausmachen. Düstere S/W Bilder, einen Privatdedektiv mit dunkler Vergangenheit, ein Komplott, ein schöne treue Sekretärin, eindringliche Musik etc ... Alles in allem eine gute Mixtur die spannende Unterhaltung garantiert. Neben der Story begeistern natürlich die Charaktere als auch die Schauspieler. Die eine oder den anderen hat man schon bei ähnlichen Klassikern gesehen.
Übrigens wurde der Film von FSK 16 auf FSK 12 runtergestuft. Nunja ist wahrscheinlich Auslegungssache. Da die Lauflänge gleich geblieben ist handelt es bei der FSK 16 Version nur um eine ältere aber die gleiche Version.
Die DVD selbst ist wiedermal gelungen. Als Bonus ist leider nur der Trailer vorhanden, aber Bild und Ton (Englisch Stereo, Deutsch Mono) sind in guter Qualität.
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am 12. September 2011
FEIND IM DUNKEL (THE DARK CORNER) ist ein amerikanischer Kriminalfilm aus dem Jahr 1946, gedreht in Schwarzweiß von dem damals nicht unbekannten Regisseur Henry Hathaway, nach einer Story, die im "Good Housekeeping Magazine" erschienen war. Die heimliche Hauptperson ist die Sekretärin eines Privatdetektivs, gespielt von Lucille Ball. Sie ist dem Streifen die starke Frau, die dem eher schwächlichen Privatdetektiv Bradfort Galt (Mark Stevens) zur Seite steht, nachdem dieser aus dem Gefängnis entlassen wurde, wo er wegen Totschlags unschuldig einsaß, und sich anschließend als Privatdetektiv selbstständig gemacht hat - immer argwöhnlich beäugt von der Polizei. Galt's Laden läuft nicht gut, der Detektiv fühlt sich verfolgt und bedroht und ist ein heimlicher starker Trinker. Natürlich entspinnt sich zwischen dem Private-Eye und seiner Tipse Kathleen eine Affaire. Man kann sagen, dass Regisseur Henry Hathaway von Klischee der überlegenen männlichen Detektiv-Figur Abstand nimmt und dafür in diesem Film zum Klischee überläuft, dass Männer ohne Frauen hilflos wie Kinder sind. Lucille Ball, als mütterliche Freundin, und Clifton Webb, wie in Otto Preminger's Thriller "Laura" als der elegante Bösewicht mit den eiskalten Augen besetzt, spielen ihre Rollen überzeugend. Der Film, der ziemlich lahm anfängt, steigert sich im Laufe der Handlung immer mehr und die Detektiv-Story, die teilweise im Kunst-Milieu spielt, wird doch noch einigermaßen interessant und verzwickt. Sehr auffallend sind die Kontraste zwischen Reichen und Armen in diesem Film, so dass man fast vermuten könnte, Hathaway hätte vorgehabt, heimlich eine soziale Botschaft in diesen Thriller einzuschmuggeln. In der englischen Original-Tonfassung hat der Spielfilm zudem einige zweideutige Momente bei den Dialogen zwischen Stevens und Ball, die den Zensoren damals wohl entgangen sind. Hier kann es sich lohnen, gleich die Orignalversion anzusehen, obwohl ich diesmal die amerikanischen Untertitel einschalten musste, um alles mitzubekommen - es wird nämlich recht schnell und oft undeutlich gesprochen. Ich weiß nicht, welches Marketing-Genie auf die Idee gekommen ist, diesen B-Film in der Rubrik "Große Filmklassiker" zu vermarkten. Der Film ist nämlich kein bekannter Klassiker des Film Noir (wie z.B. "Der Malteser Falke" oder "Tote schlafen fest"), aber zum Vergessen trotzdem zu schade. Die stabile und gut gestaltete Verpackung der DVD fiel mir positiv auf. Der DVD, die auch den amerikanischen Trailer enthält, liegt auch noch ein Booklet und eine attraktiv gestaltete Postkarte mit dem Filmplakat bei. Wieso jedoch der Film erst ab 16 Jahren freigegeben wurde, verstehe wer will - eine sehr vorsichtige Bewertung.
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am 14. November 2010
Privatdetektiv Bradford Galt (Clifton Webb) hat, wie er selbst sagt, ein hübsches Büro und eine hübsche Sekretärin. Obwohl seiner jungen Agentur noch die Kunden fehlen, hat er bald einmal zu tun. Ein zwielichtiger Kerl (William Bendix) verfolgt ihn nämlich. Brad gelingt es, an weitere Informationen zu kommen. Unterstützt und ermutigt wird er dabei von Kathleen, die schon bald mehr als nur seine Sekretärin wird. Gemeinsam kommen sie auf die Fährte von Tony Jardine (Kurt Kreuger), Brads Detektei-Partner aus den Zeiten von San Francisco, die darin mündeten, dass Brad für einige Zeit in den Knast musste. Bis Brad allerdings alle Hintergründe aufdeckt, die da gegen ihn laufen, muss er noch einiges einstecken, um anderem den Verdacht, einen Mord begangen zu haben.
In 1940er-Jahren hatte in Hollywood der "Film Noir" Hochkonjunktur, auch bei den Fox-Studios. Für diese inszenierte Regisseur Henry Hathaway einige sehenswerte Werke des Genres, wie z. B. "Der Todeskuss" oder "Kennwort 777". Das hier vorliegende Werk "The Dark Corner" hebt sich von anderen Genrebeiträgen dadurch ab, dass es weniger langfädig und humorlos daherkommt. Die Darstellerleistungen und die Inszenierung sind durchaus gefällig geraten. Die Spannung bleibt erhalten, die Figuren halten das Interesse an der Geschichte aufrecht.
Die DVD aus dem Hause Fox versucht da ebenfalls mitzuhalten, allerdings mit gemischtem Erfolg. Das Schwarz-weiss-Bild im Format 4:3 lässt etwas die Lebendigkeit vermissen, die man von anderen Klassikern ähnlichen Alters durchaus kennt. Der Ton ist insgesamt gut. Bei der Auswahl an Ton- und Untertitelspuren war Fox wieder einmal genügsam: für einen Film, der 95 Minuten lang ist, dürfte es schon etwas mehr sein als deutsch und Englisch beim Ton und 4 Sprachen bei den Untertiteln. Kompensation wäre beim Bonusmaterial möglich gewesen, aber mehr als der Trailer wird auch da nicht geboten. Immerhin, wenn man die DVD-Erstauflage erwischt, gibt es da noch ein interessantes "Booklet".
Insgesamt verdient sich die DVD deshalb 3 von 5 Informantenadressen und Kleingeld fürs Taxi.
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