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am 27. Juli 2012
Von allen Art- und Progrock-Bands der frühen 70er Jahre waren sie....eine der seltsamsten mit ihrer Vision eines mittelalterlichen Japans und der afrikanisch-englisch geprägten Musik, die sie dazu spielten.

Nucleus' Rockjazz-Konzept mit Karl Jenkins, King Crimsons eruptives 21st Century Schizoid Man, die Konga getriebene, afrikabasierte Musik von Assagai und Osibisa, Softmachines eher flächiger, minimalistischer Jazzrock unter Karl Jenkins, die fast melancholisch singende Endlosschleifen-Gitarrenarbeit von Robert Fripps Gibson Les Paul auf den Island Aufnahmen King Crimsons, vor allem aber - in ihren wilden, freejazznahen Saxophon-Soli - die Nähe zu Chris McGregor's Brotherhood of Breath sowie das jazzige Ensemblespiel der frühen Graham Collier Band - auch das mit Karl J. - das waren so in etwa die musikalischen Koordinaten Jade Warriors, zumindest auf ihren ersten drei LPs.

Released ist von diesen drei LPs durch die Hinzunahme eines Drummers, vor allem aber des Lizard-Saxofonisten Dave Connors die ambitionierteste - und unbequemste, sperrigste ihrer Aufnahmen, angesiedelt zwischen sanftesten Balladen wie Yellow Eyes - ähnlich der Lady Of The Dancing Waters von King Crimson - bis hin zum Conga getrieben, von einem schneidenden Tenorsax bestimmten Three-Horned Dragon King, das dann aber auch prompt wieder an die Saxophonarbeit Ian McDonald's erinnert und Fripps Sailor's Tale Gitarrensolo auf Barasinbar. Der immer wieder durchscheinende King Crimson Bezug, könnte man meinen...

Falsch! Wie die oben vorgenommene Koordinatenfestlegung schon ausweist, gingen Jade Warriors Ambitionen weit darüber hinaus, amalgamierten etwas völlig Eigenständiges, irgendwie doch typisch Britisches, wenn auch mit afrikanischen Grundlagen. Diese Vielseitigkeit und das individuelle Können zeigen sich vor allem im Gitarrenspiel Tony Duhigs. Folgt Fripp (K.C.) mehr oder minder zwei Spielarten, so ist Duhigs Spiel praktisch nicht eingrenzbar - dem ruhigen fließenden, fast nach einem Slide klingenden Solo, folgt der krachende Rocker mit splittrigen Licks. Und dazwischen findet geradezu alles Mögliche statt. Ähnliches gilt für die Songgestaltung im Wechsel von Flöte zu Saxophon bestimmten Songs. Vor allem aber Duhig konnte so dermaßen viel, dass selbst Fripp ihn irgendwann mal zum K.C.-Co befördern wollte.

Was musikalisch daraus hervorgeht, hat zwischen all den damaligen Prog-Rockern - im Gegensatz zu anderen - sowohl im Individuellen- aber auch im Ensemblespiel jede Menge Klasse und Eigenständigkeit, die weit über ihre Quellen und Einflüsse hinausreicht...

...wäre da nicht das Liebäugeln mit japanischen Mythen und japanischer Geschichte! Es ist nicht so ganz klar auf welchen der Minamoto sich Minnamoto's Dream eines heroischen Pfeil-Todes bezieht, doch im Gegensatz zu der Jade Warrior Vision hiervon, wurde Minamoto no Yoshitomo 1160 profan in seiner Badewanne gemeuchelt. Wer Japanisches von Jade Warrior erwartet, sollte sich von dieser Illusion verabschieden. Das findet sich - zumindest auf den ersten drei LPs, später wurde das anders - weder in der Textgestaltung noch in den Kompositionen wieder, sondern tatsächlich lediglich in der Covergestaltung und in einzelnen Song-Titeln.
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am 14. September 2006
alles drin was ich an den frühen 70er mag - abwechslungsreiche instrumentierung (Flöte, Sax), unterlegt mit einem pulsierendem percussion-teppich, teilweise erstaunlich rockig (Three-Horned King), anderes sehr meditativ (Barazinbar, knappe 15 Minuten)

der Knaller: Minnamoto's Dream - Hardrock mit Sax, habs mir eben 20mal reingezogen, das Teil macht süchtig

Fazit: hört sich wesentlich reifer (griffiger) an als ihr Debut, wem 'Traffic' gefällt der sollte hier mal reinhören
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