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  • Mado
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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
13
4,1 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:12,22 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


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am 20. Mai 2014
Achtung:
Dies ist eine gekürzte Version des Klassikers (es fehlen fast 15 Min.). Die DVD hat eine Laufzeit von 120 Min. und nicht wie auf der Webseite mit die 135 Min. angegeben !!! Wer den Film "ganz" sehen möchte kann in den States bei Amazon die Kinofassung mit engl. Untertitel bestellen.
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am 26. Mai 2012
"Mado" ist ein völlig unterschätztes Werk von Claude Sautet. Ein tief emotionaler und scharfsichtiger Blick auf die französische Gesellschaft in der Wirtschaftskrise der 7oer Jahre. Michel Piccoli - als Immobilienmakler Simon- wird unerwartet in eine verzwickte Lebens-Situation geworfen, weil sein Geschäftspartner die gemeinsame Firma völlig überschuldet und sich dann umgebracht hat. Piccoli liebt die Gelegenheitsprostituierte Mado (Ottavia Piccolo), eine ehemalige Mitarbeiterin. Für sie ist er nur ein Kunde und sie weist seine diskret geäusserten Gefühle zurück. Sie verhilft stattdessen ihrem Freund Pierre (Jaques Dutronc)zu einem Job bei Piccoli, und als die Situation um die Firma eskaliert, muß der -wiederum auf Mados Vermittlung hin- den Rat eines zwielichtigen Anwalts (Charles Denner, ganz toll!) einholen. Der exzentrische Jurist hilft Piccoli zwar gegen die Gangster, die seinen Partner ruiniert haben, aber dafür bezahlt er mit dem Leben. Die Firma ist dennoch gerettet und nach einer durchfeierten Nacht bleibt die Wagenkolonne mit Freunden in einem Schlammloch hängen. In der Morgendämmerung erfährt Simon dann vom gewaltsamen Tod des Anwalts Denner und erkennt gleichzeitig endgültig, daß er Mado mit seiner Sehnsucht niemals erreichen wird.
Neben all diesen diskret und gleichzeitig unerbittlich erzählten Dramen eine umwerfende Romy Schneider in einer Mini-Rolle als umflort lächelnde Alkoholikerin, die zeitlebens in Simon/Piccoli verliebt war und deren Liebe er seinerseits nie erwidern konnte.
Die Abgründe und Lebenskrisen aller Beteiligten sind nur spürbar wie ein Hauch in Sautets unnachahmlich sanft-unterkühlter Inszenierung.
Eine der besten Titelmusiken, die Phillippe Sarde jemals komponiert hat.
Höchstmögliche Wertung.
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am 15. April 2015
"Mado" ist ein völlig unterschätztes Werk von Claude Sautet. Ein tief emotionaler und scharfsichtiger Blick auf die französische Gesellschaft in der Wirtschaftskrise der 7oer Jahre. Michel Piccoli - als Immobilienmakler Simon- wird unerwartet in eine verzwickte Lebens-Situation geworfen, weil sein Geschäftspartner die gemeinsame Firma völlig überschuldet und sich dann umgebracht hat. Piccoli liebt die Gelegenheitsprostituierte Mado (Ottavia Piccolo), eine ehemalige Mitarbeiterin. Für sie ist er nur ein Kunde und sie weist seine diskret geäusserten Gefühle zurück. Sie verhilft stattdessen ihrem Freund Pierre (Jaques Dutronc)zu einem Job bei Piccoli, und als die Situation um die Firma eskaliert, muß der -wiederum auf Mados Vermittlung hin- den Rat eines zwielichtigen Anwalts (Charles Denner, ganz toll!) einholen. Der exzentrische Jurist hilft Piccoli zwar gegen die Gangster, die seinen Partner ruiniert haben, aber dafür bezahlt er mit dem Leben. Die Firma ist dennoch gerettet und nach einer durchfeierten Nacht bleibt die Wagenkolonne mit Freunden in einem Schlammloch hängen. In der Morgendämmerung erfährt Simon dann vom gewaltsamen Tod des Anwalts Denner und erkennt gleichzeitig endgültig, daß er Mado mit seiner Sehnsucht niemals erreichen wird.
Neben all diesen diskret und gleichzeitig unerbittlich erzählten Dramen eine umwerfende Romy Schneider in einer Mini-Rolle als umflort lächelnde Alkoholikerin, die zeitlebens in Simon/Piccoli verliebt war und deren Liebe er seinerseits nie erwidern konnte.
Die Abgründe und Lebenskrisen aller Beteiligten sind nur spürbar wie ein Hauch in Sautets unnachahmlich sanft-unterkühlter Inszenierung.
Eine der besten Titelmusiken, die Phillippe Sarde jemals komponiert hat.
Höchstmögliche Wertung.
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Der vorliegenden Film, den der bekannte Regisseur Claude Sautet in Szene gesetzt hat, gibt tiefe Einblicke in die gehobene bourgeoise Gesellschaft im Frankreich der 1970er Jahre.

Die bestehende Wirtschaftkrise wirkt sich massiv sowohl auf die Arbeiter- und Angestellten aus als auch auf die dubiosen Machenschaften von Unternehmern im Zusammenhang mit Staatsdienern, die für die Auftragsvergabe von öffentlichen Bauvorhaben verantwortlich zeichnen.

In diesem Geflecht aus Korruption und daraus folgenden Insolvenzen spielt Michel Piccoli einen Bauunternehmer, der als Geschädigter versucht, seine legalen wírtschaftlichen Interessen zu wahren.

Der Film zeigt den Hauptakteur in seinem Umfeld, das dessen familiären und geschäftlichen Backround dem Betrachter auf anschauliche Weise nahe bringt.

Die emotionale Seite des Bourgeois pendelt zwischen zwei Frauen. Hélène, seine alkoholsüchtige Geliebte aus früheren Tagen, hervorragend gespielt von Romy Schneider und Mado (Ottavia Piccolo), einer jungen Italienerin, die ihren Lebensunterhalt durch Liebesdienste mit soignierten, älteren Herren bestreitet.

Mados Freundeskreis besteht aus Gleichaltrigen, die um ihre Neigungen wissen.

Im Film entwickelt sich die Handlung zu typisch, französisch intellektuellen Dialogen als auch zu zutiefst menschlichen Regungen.

Empfehlenswert.
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am 1. Juli 2007
Auch die größten Fans französischer Filme geben zu, dass "Mado" nicht zu Claude Sautets besten Werken gehört (und übrigens auch kein kommerzieller Erfolg war). Was Sautet oft so auszeichnete, die scheinbare Beiläufigkeit der Erzählung, führt in "Mado" zu einer Auflösung der erzählerischen Strukturen. Dieser Film leidet einfach an seiner verkorksten Dramaturgie: "Mado" baut sehr, sehr langsam eine Story auf, um sie in der letzten halben Stunde völlig zu versenken.

Sautet tut dann leider auch nichts dazu, dieses Manko durch eine besondere Personenzeichnung auszugleichen. Im Gegenteil: in kaum einem anderen seiner Filme sind die Figuren so eindimensional und uninteressant gezeichnet, die Schauspieler/-innen (mit wenigen Ausnahmen) so uncharismatisch. Selbst Michel Piccoli benützt seine Hauptrolle nur dazu, sein schauspielerisches Repertoire aus Sautets "Das Mädchen und der Kommissar" zu wiederholen.

Was möglich gewesen wäre, zeigt uns (wieder einmal) Romy Schneider: in ihrem Kurzauftritt als alkoholkranke Helène finden sich all die Wärme und Wahrhaftigkeit, die dem gesamten Film "Mado" so schmerzlich abgehen.

P.S.: Die optische Wiedergabequalität dieser DVD ist o.k.; ebenso die Tonspur (deutsch und französisch), ausblendbare deutsche Untertitel, minimale Extras.
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„Mado" ist einer der besten Sautet-Filme und dennoch einer der wenigen, die kein Hit wurden. Ende der Neunziger hat dieser großartige Regisseur, „Gigant des europäischen Films", sein filmisches Lebenswerk noch einmal gesichtet und bearbeitet. Die schnitt unter anderem rigoros zehn Minuten aus der ursprünglichen Kinofassung von „Mado" heraus. Die französische DVD zeigt diese verkürzte Form, die bei Universal zeigt die alte Verleihausgabe von „Mado" zweisprachig.
„Mado" spielt im Jahre 1976. Das war die Zeit der ersten Wirtschaftskrise nach dem Zweiten Weltkrieg. In diesem wohl politischsten Film von Sautet, zeigt er ein breites, beeindruckendes Gesellschaftsbild der von der Krise betroffenen Bevölkerungsschichten auf.
Der Film beginnt mit einer Sexszene, in der Michel Piccoli mit der jungen Hure „Mado" schläft. Er liebt diese Mado (Ottavia Piccolo) und möchte sie nur für sich haben. Das will Mado jedoch nicht. Als dann schließlich auch die Geschäfte in dem Bauunternehmen von Piccoli Not leidend werden, verschafft Mado ihm die Verbindung zu einem Mann, der das Unternehmen retten soll. Doch nun nimmt das große Drama seinen schicksalhaften Lauf.
Es ist in der Mitte des Films, da besucht Piccoli die Alkohol abhängige Schwester seines neuen Partners. Jetzt erfolgt der Kurzauftritt - es sind gerade einmal sieben Minuten- von Romy Schneider. Romy ist so schön wie nie zuvor. Doch spätestens nach dieser eindrucksvollen Szene kann die Gewissheit erlangen, dass alles nicht gut enden wird.
Beeindruckend bei Sautet sind die tragischen Personen, ja häufig ein wahres Labyrinth von Personen, die er in verschiedenen Alltagsszenarien auftreten lässt. Er mischt dazu eine Portion von zärtlicher, tiefer Leidenschaft und emotionaler Intelligenz. Er lässt Figuren in seinen Filmen auftreten, die einem bekannt vorkommen und dem Zuschauer Vertrauen einflößen. Und häufig fallen seine Filme wie auch bei „Mado" in eine "schmeichelnde, samtene Dunkelheit".
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am 25. April 2016
Eigentlich, eigentlich gefallen mir unbesehen alle Filme mit Romy Schneider und Michel Piccoli- bis auf diesen. Die Handlung ist nicht uninteressant, doch nimmt sie mich weder gefangen noch kann sie mich emotional berühren. Die Erzählform wirkt verquast und verzettelt. Wo bleibt ein angemessener Spannungsbogen? Eine Aneinanderreihung verschiedener Handlungsplätze und Personen.
Romy Schneider glänzt in der Rolle als Alkoholikerin, doch leider dauert diese Sequenz nur wenige Minuten. Michel Piccoli wirkt uninspiriert.
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am 23. Februar 2005
Dieser Film ist einer der besten neben Trio Infernal,Nachtblende oder Das Mädchen und der Kommisar.
Obwohl Romy Schneider nur eine eher kleine Rolle hat,spielt sie diese Rolle mit Bravour.Eigentlich hat man das Gefühl,das sie die Figur in den Film nicht spielt,sondern das sie die Rolle ihres Lebens ist - das sie den Zustand beschreibt den sie auch in wirklichen Leben hatte.Genial!
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am 11. Oktober 2011
...schreibt zumindest der "Nouvel Observateur" aus Frankreich, mit Romy Schneider in einer grandiosen Nebenrolle!

Zur Story:
Simon (Michel Piccoli), ein 50 jähriger Immobilienmakler, steht an einer Wende seines Lebens und seiner Karriere. Vor seinen finanziellen Schwierigkeiten, dem allgemeinen Unbehagen seiner Zeit und einer schwierigen Gefühlssituation flüchtet er sich gern zu Mado (Ottavia Piccolo), einer jungen Italienerin, die sich gelegentlich in höheren Gesellschaftskreisen prostituiert. Mado liebt Pierre (Jaques Dutronc), einen jungen Arbeitslosen, dem sie bei Simon eine Anstellung verschafft. Simon seinerseits versucht Helene (Romy Schneider) Halt zu geben, einer jungen Alkoholikerin, die er beinahe geheiratet hätte und für die er noch immer große Zuneigung empfindet...

Auszeichnungen:
- César 1977 Best Sound

"Michel Piccoli ist wieder ideale Verkörperung des diskreten Charmes der Bourgeoisie. In der Gastrolle der Alkoholikerin Hélène ist Sautets Lieblingsschauspielerin Romy Schneider zu sehen." (Mediabiz.de)

Mir hat der Film sehr gut gefallen und sollte in keiner gut sortierten Filmbibliothek fehlen!
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am 20. März 2012
Der Film hat mir gefallen, allerdings sind die Szenen mit Romy Schneider ja eher kurz.
Nach einer, schon etwas älteren Zeitungskritik, hatte ich da mehr erwartet. Ansonsten
eben ein guter Franzose.
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