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am 27. Juni 2006
Tim Burton, Regisseur von Filmen voller Poesie und Dramatik hat hier einen Film geschaffen, den man wohl am besten mit einem schweren Bonbon oder einer opulenten Schokoladentorte vergleichen könnte.

Die Kindergeschichte, welche diesem Film zugrunde liegt, spielt in England und ist vor allem in Grossbritannien populär und recht bekannt. Kurz erzählt geht es um einen Jungen, der anlässlich eines exklusiven 'Tages der offenen Tür' die Gelegenheit erhält, hinter die Kulissen einer geheimnisvollen Schokoladenfabrik zu sehen. Dieser Anlass dient jedoch dem Direktor vielmehr dazu, aus den Kindern eines auszuwählen, das dann als künftiger Direktor in seine Fussstapfen treten soll.

Die Geschichte wird dem Buch ziemlich gerecht, wurde jedoch etwas modernisiert. Leider wird aber gegen Ende des Filmes recht viel 'Moralin' verabreicht.

Sprich: Der Junge ist plötzlich der Weise und der Fabrik-Direktor derjenige, der dazulernen kann (und muss). Ach, vermutlich kommen Hollywood-Filme einfach nicht mehr ohne das abschliessende Pathos aus! Schade, denn das hätte dieser Film nicht nötig gehabt.

Wie dem auch sei:

Die Bilder sind vorzüglich eingefangen, besonders die Szenen in der Fabrik, wo es von Zuckerbergen, Zimtbäumen und Schokoladenflüssen nur so wimmelt. Ganz witzig übrigens die Szene mit den Erdhörnchen in der Haselnuss-Sortiererei...

Die Bildsprache ist sehr ästhetisch und quillt nur so über von Farben und Glanz und Zuckerguss - genau so, wie man sich als Kind eine Schokoladenfabrik vermutlich mal vorgestellt hat.

Johnny Depp liefert hier eine weitere meisterhafte Facette seines schauspielerischen Könnens ab: Er ist hier ebenso glaubwürdig wie 'Edward mit den Scherenhänden' oder schwermütiger Pirat oder drogenkonsumierender Sportjournalist (Fear and Loathing in Las Vegas).

Fazit:

Für die Geschichte gibts 4 Sterne: Das Lehrmeisterliche ist mir persönlich etwas zu schwer verdaulich.

Die Machart hingegen verdient volle 5 Sterne für die perfekte Umsetzung eines klebrigen Themas.

Auch die Musik verdient 5 Sterne, denn sie unterstützt den Film, ohne wirklich in den Vordergrund zu drängen.

Und die Schauspieler erhalten ebenfalls 5 Sterne, denn nicht nur Johnny Depp, sondern auch die Kinder sind durchwegs absolut glaubwürdig.

Wem an langen Winterabenden oder grauen Sonntag-Nachmittagen im November nach Farbe, Lust und Freude ist, der sollte sich in eine dicke Decke einmummeln, eine heisse Schokolade trinken und sich diesen Film zu Gemüte führen.
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am 2. Mai 2016
Jedes Mal, wenn es mir nicht gut geht und ich einfach nur im Bett bleiben will, schau ich diesen Film an. Inzwischen kenn ich ihn auswendig. :-D

Ein Kinderfilm, der auch für Erwachsene gut ist. Da kann der ein oder andere noch was bei lernen :)
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am 25. Juni 2015
Ich glaube auf einen Film wie Charlie und die Schokoladenfabrik würde es ohne Amerika wohl nie so geben. Der Film ist einfach sehr ..... sagen wir mal speziell.
In einigen Schokoladen aus der geheimnisvollen Schokoladenfabrik von Willy Wonka ist eine Eintrittskarte zur Besichtigung der Schokoladenfabrik die nie vorher jemand besichtigen konnte. Somit erreichen diese Karten viele unterschiedliche Charaktere meist Kinder die sich schon sehr auf die Tour freuen. Sie erleben jedoch nicht nur tolle Abenteuer sondern auch durchaus gefährliche weil manche sich nicht ganz an die Regeln halten.

Es passieren einige eigenartige Sachen so wie die Umpa Lumpa (richtig?) die kleinwüchsigen Menschlein die in der Fabrik arbeiten und sie sehen die eigenartigen Produktionsmaschinen wie der Schokoladenbrunnen oder der Schokoladenbach usw..

Es ist wohl eher ein Film für das junge Puplikum denn einem Kind wird sicher Willi Wonkas Welt gefallen. Der Film ist eine Neuverfilmung des schon 1971 erschienenen Films mit gleichem Titels. Mir ist dieser Film zu amerikanisch aber schlecht ist er deswegen nicht. Johnny Depp spielt den Willi Wonka wirklich hervorragend und man nimmt ihm das Kind im Manne wirklich ab.

Zum Steelbook: Es ist jetzt nicht das schönste Steelbook geworden jedoch ist es sehr einfallsreich gestaltet. Das Steelbook sieht so aus wie die Tafel Schokolade in der das goldene Ticket liegt. Vorne sieht man die Tafel geöffnet und die Schokolade kommt hervor auf der das goldene Ticket liegt. Das Steelbook wäre schöner gewesen wenn man auf die Leute vorne und hinten verzichtet hätte aber o.k.. Der Titel ist vorne leider nicht geprägt !. Hinten sieht man die Rückseite der Schokolade mit dem Ticket und auch hier konnte man nicht darauf verzichten die Schauspieler abzubilden. Die typischen Angaben zum Film fehlen auch auf diesem Steelbook von Warner nicht auf der Rückseite wobei man darauf leicht verzichten könnte. Innen ist das Steelbook fast noch schöner wie außen da hier nur die Schokolade zu sehen ist mit dem kompletten goldenen Ticket !

Fazit: Für Johnny Depp Fans ist dieser Film sicherlich einen Blick wert auch wenn die Rolle nicht das ist was man von ihm gewohnt ist. Der Film ist typisch amerikanisch und nicht jedem wird der Film gefallen. Als Steelbookfan kann man jedoch nicht auf dieses Steelbook verzichten da das mit der Schokolade als Steelbook wirklich originell ist ! Leider fehlt ein Prägung und ist somit das einzige Steelbook der 6 Warner Steelbook's, dass nicht geprägt ist ! Eigentliche Bewertung 3,5 Sterne !
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am 21. Dezember 2012
Ein aufwendig gemachtes Märchen. Die Promis, allen voran Johnny Depp als Willy Wonka sind hervorragend und mit viel Spaß bei der Sache. Ihm kann nur noch der Nachwuchsstar Charlie Bucket (Freddie-Klang-des-Herzens-Highmore) schauspielerisch das Wasser reichen. Er stellt auch immer die richtigen Fragen und ist am Ende der große Sieger. Eine typische Geschichte von Roald Dahl: zartbitter! Am Anfang genießen wir noch die seltsame Familienidylle mit Eltern und Großeltern im Vierer-Doppelbett, wenn es dann aber in die Schokoladenfabrik geht, wird es makaber. Mit tollen visual effects werden wir in ein Wunderland entführt. Und was da passiert, ist nicht immer wirklich lustig. Hier werden Fresssucht, Konsumterror, Massenproduktion und das Wegrationalisieren von Arbeitsplätzen angeprangert. Wir sehen einige Prachtexemplare von Eltern beim Rivalitätsgehabe, um die eigenen Kleinen voranzubringen. Aber es gibt auch echte Brüller wie die Herstellung von ‘Schlagsahne‘ oder das Schokoladenhaarwuchsmittel. Ganz zu schweigen von den kleinen Nagern mit den buschigen Schwänzen. Leider auch Längen zwischendurch. Das ist so wie mit der Schokolade an sich: etwas ganz Tolles, aber jeden Tag? Auf Dauer doch etwas eintönig, trotz viel Wirbel. Für Insider viele blitzschnelle Hommagen an ’Odyssee im Weltraum, die Beatles oder Psycho‘. Am Ende steht ein Loblied auf die Familie. Wenn sich Charlie entscheiden müsste, wäre er natürlich für arm aber glücklich. Muss er aber nicht. Reich und glücklich ist ja auch viel schöner. Anspruchsvolle Unterhaltung mit viel Schoggi und Popcorn.
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am 27. Juni 2006
Tim Burton, Regisseur von Filmen voller Poesie und Dramatik hat hier einen Film geschaffen, den man wohl am besten mit einem schweren Bonbon oder einer opulenten Schokoladentorte vergleichen könnte.

Die Kindergeschichte, welche diesem Film zugrunde liegt, spielt in England und ist vor allem in Grossbritannien populär und recht bekannt. Kurz erzählt geht es um einen Jungen, der anlässlich eines exklusiven 'Tages der offenen Tür' die Gelegenheit erhält, hinter die Kulissen einer geheimnisvollen Schokoladenfabrik zu sehen. Dieser Anlass dient jedoch dem Direktor vielmehr dazu, aus den Kindern eines auszuwählen, das dann als künftiger Direktor in seine Fussstapfen treten soll.

Die Geschichte wird dem Buch ziemlich gerecht, wurde jedoch etwas modernisiert. Leider wird aber gegen Ende des Filmes recht viel 'Moralin' verabreicht.

Sprich: Der Junge ist plötzlich der Weise und der Fabrik-Direktor derjenige, der dazulernen kann (und muss). Ach, vermutlich kommen Hollywood-Filme einfach nicht mehr ohne das abschliessende Pathos aus! Schade, denn das hätte dieser Film nicht nötig gehabt.

Wie dem auch sei:

Die Bilder sind vorzüglich eingefangen, besonders die Szenen in der Fabrik, wo es von Zuckerbergen, Zimtbäumen und Schokoladenflüssen nur so wimmelt. Ganz witzig übrigens die Szene mit den Erdhörnchen in der Haselnuss-Sortiererei...

Die Bildsprache ist sehr ästhetisch und quillt nur so über von Farben und Glanz und Zuckerguss - genau so, wie man sich als Kind eine Schokoladenfabrik vermutlich mal vorgestellt hat.

Johnny Depp liefert hier eine weitere meisterhafte Facette seines schauspielerischen Könnens ab: Er ist hier ebenso glaubwürdig wie 'Edward mit den Scherenhänden' oder schwermütiger Pirat oder drogenkonsumierender Sportjournalist (Fear and Loathing in Las Vegas).

Fazit:

Für die Geschichte gibts 4 Sterne: Das Lehrmeisterliche ist mir persönlich etwas zu schwer verdaulich.

Die Machart hingegen verdient volle 5 Sterne für die perfekte Umsetzung eines klebrigen Themas.

Auch die Musik verdient 5 Sterne, denn sie unterstützt den Film, ohne wirklich in den Vordergrund zu drängen.

Und die Schauspieler erhalten ebenfalls 5 Sterne, denn nicht nur Johnny Depp, sondern auch die Kinder sind durchwegs absolut glaubwürdig.

Wem an langen Winterabenden oder grauen Sonntag-Nachmittagen im November nach Farbe, Lust und Freude ist, der sollte sich in eine dicke Decke einmummeln, eine heisse Schokolade trinken und sich diesen Film zu Gemüte führen.
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am 5. August 2016
Meine Mutter wollte diesen Film, nachdem sie ihn im Fernsehen sah, unbedingt haben, weshalb ich ihn für sie bestellte, sie ist vollkommen zufrieden und guckt ihn wegen seiner schrägen Art rauf und runter!
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am 7. Juni 2014
Zunächst mal muss ich sagen, dass ich den Film ausgeliehen habe, da ausnahmsweise die Lieferung von Amazon verschüttet gegangen ist. Allerdings war die Erstattung umgehend. Vielen Dank an Amazon.
Nun zum Film. Der Film ist ein typischer Burton. Aufwendig, toll in Szene gesetzte Bilder. Eine wirklich gelungene, verspielte Verfilmung eines Literaturklassikers. Ein bildgewaltiges Filmmärchen mit fabelhaften Darstellern. Einen Stern Abzug, weil der Schluss völlig verändert daher kommt. Den Film muss man gesehen haben. Alleine schon wegen Johnny Depp als charismatischen, extravaganten Willy Wonka.
Auf der DVD, die ich geliehen hatte, gab es übrigens die Extras nicht. Sehr schade.
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am 28. Januar 2016
Manchmal lese ich zwischendrin ein Kinderbuch, um die Welt wieder mit anderen Augen zu sehen. Und manchmal, wenn ein Kinderbuch verfilmt wurde, schaue ich mir auch den Film an. Dieser hier ist wirklich schön gemacht, die Geschichte wurde noch etwas ausgebaut, aber das hat ihr nicht geschadet. Johnny Depp spielt den seltsamen Willy Wonka wunderbar, die Schokoladenfabrik hat etwas magisches, gleichzeitig lehrt der Film, dass man an seine Wünsche glauben soll und die Hoffnung nicht aufgeben, es kommen auch wieder bessere Zeiten. Ich kann den Film (und das Buch) nur empfehlen, für Kinder, aber auch für Erwachsene.
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am 28. Dezember 2012
Bei "Charlie und die Schokoladenfabrik" handelt es sich um einen meiner weiteren mir liebsten Weihnachtsfilme. Dem Film liegt das gleichnamige und 1964 veröffentliche Buch des britischen Autors Roald Dahl zu Grunde, außerdem wurde dieses bereits 1971 meiner Ansicht nach eher mau unter dem Titel "Willy Wonka und die Schokoladenfabrik" mit Gene Wilder verfilmt.

Die Geschichte des Films handelt von dem kleinen Jungen Charlie Bucket, der in ärmlichen Verhältnissen mit seiner Mutter, seinem Vater und seinen vier Großeltern wohnt.
Die Familie erfährt von einer großen Kampagne des ortsansäßigen und publikumsscheuen Schokoladenfabrikanten Willy Wonka. Dieser lädt fünf Kinder mit Elternteil in seine ansonsten von Menschen unbetretene Fabrik ein und verspricht außerdem einem Kind einen ganz besonderen Preis.
Die Auslosung findet statt, indem weltweit in nur fünf Schokoladentafeln ebensoviele Goldene Tickets versteckt sind.
Angespornt von seiner Begeisterung für das große Fabrikgebäude und die Sehnsucht seines Großvaters Joe, der zu gerne nocheinmal seinen einstigen Arbeitsplatz besuchen würde, versucht Charlie mit seinen spärlichen Mitteln alles um ein solches Ticket zu erhaschen.
Bei Versuch Nummer drei gelingt es ihm tatsächlich, sodass Großvater und Enkel einen Tag später mit vier anderen Familien sowie vielen Schaulustigen vor den großen Toren der Fabrik stehen.
Auf seltsame Weise werden sie von dem zerstreut und verrückt wirkenden Süßwaren-Tycoon Willy Wonka begrüßt.
Die anschließende Führung der besonderen Art hält nicht nur die ein oder andere Überraschung parat sondern scheint auch auf ein noch unbekanntes Ziel zuzusteuern.

Regiesseur Tim Burton, bekannt für den typischen Look seiner Filme, macht seinem Namen als außergewöhnlicher Moviemaker alle Ehre und inszeniert eine recht werksgetreue Adaption des Kinderbuchs ohne dabei zu vergessen eigene und neue Ideen einfliesen zu lassen.
Er zaubert dem Zuschauer eine fantasiereiche Welt voller unterschiedlichster Facetten sowie nostalgischer Atmosphäre und überezeichnet klischeereichen Charakteren auf die Leinwand bzw. den Fersehbildschirm. Sei es die Winterlandschaft in Form einer in Schnee gehüllten Stadt, die vor einfallsreichen Details und Bildern nur so glänzt, betrachtet man das mächtig beeindruckende Fabrikgebäude während der Kamerafahrten an riesigen Schornsteinen entlang oder nimmt man die liebevoll gestalteten knallbunten Innenräume der Fabrik samt dem sogenannten legendären "Land of Candy", bei dem ich jedes Mal aufs neue sofortigen Süßhunger erleide.
Allesamt lassen dank der einwandfreien Effekte immer wieder neue Kleinigkeiten entdecken und stellen einen magischen Festtagsschmaus für das Auge eines Filmkenners dar.
Doch nicht nur visuell überzeugt der Film.
Eine derartige Mischung aus morbide fiesem Humor, verrückten Einfällen und berechtigter sowie geschickt verpackter Kritik an Punkten wie Konsumverhalten, Marktwirtschaft und Kindererziehung wie in diesem Film sieht man in Hollywoodproduktionen eher selten. Umso beeindruckender wirken die Textpassagen, in denen Johnny Depp als Schokoladen-Magnat Willy Wonka groß auftrumpfen dar, die Kinder und deren Eltern angiftet, doppeldeutig tiefsinnige sowie auch komplett sinnfreue Zitate von sich gibt und anschließend diesen uneinschätzbaren, nahezu gemeinen und angstverursachenden Blick aufsetzt.
So ist "Charlie und die Schokoladenfabrik" trotz der milden FSK-Freigabe sicherlich kein Film für ganz kleine Kinder und selbst bei Herangewachsenen kann ich mir vorstellen, dass die ein oder andere Szene zu drastisch wirken mag sowie die Botschaften nicht ankommen.
Dieser Film ist zwar nicht brutal in dem Sinne, fährt aber eine doch sehr deutlich eine stark schwarzhumorige Szene. Für Erwachsene und Jugendliche ist der Film wiederrum eine Lektion der besonderen Art.
Durch die morbide Inszenierung ensteht selbstverständlich auch eine gewisse Spannung und auch ein Schuss Action ist durch die Schicksale der Kinder sowie die Abteilungen der Fabrik an sich gut vertreten.
Die Portion Gefühl und Versöhnung am Ende wirkt entgegen des bis dato Gesehenen dann zwar etwas vorraussehbar und regelkonform, geht aber nicht in klebrige Harmonieextasen über. Die sonstigen Familienmomente Charlie's werden vor allem Dank der süßen Großeltern und dem besonders lieblichen Großvater Joe gefühlvoll und lustig präsentiert.
Abgerundet wird der Spaß am Film von zahlreichen Songs der Oompa-Loompas sowie weiteren Stücken aus dem Score von Danny Elfman. Hierbei ist doch zu erwähnen, dass vor allem die Oompa-Loompas und erfahrungsgemäß vielen Zuschauern auf die Nerven gehen und nur bei manchen Mitsingfreude erwecken.
Außerdem empfehle ich dringend den Film in der Originalvertonung zu sehen, da die Songs leider in der Deutschen Version wenig harmonierend eben in die Deutsche Sprache übersetzt wurden.
Insgesamt betrachtet ist Burton's Werk zwar kein typischer Weihnachtsfilm und ist auch nicht als solcher konzepiert, passt thematisch und optisch aber trotzdem wunderbar in dieses Genre. So ist "Charlie und die Schokoladenfabrik" nicht nur im adventlichen TV-Programm sondern auch in meinem privaten Christmas-Movie-Marathon ein fester Bestandteil geworden.
Abschließend komme ich noch zu der gut ausgewählten Darstellerriege. Wie bereits erwähnt gefällt mir vor allem die Performance von Hauptdarsteller Johnny Depp.
Desweiteren sind Freddie Highmore als Charlie Bucket, Helena Bonham Carter als Mrs. Bucket, Noah Taylor als Mr. Bucket, David Kelly als Grandpa Joe, Eileen Essell als Grandma Josephine, David Morris als Grandpa George, Liz Smith als Grandma Georgina, Jordan Fry als Mike Teavee, Adam Godley als Mr. Teavee, Julia Winter als Veruca Salt, James Fox als Mr. Salt, AnnaSophia Robb als Violet Beauregarde, Missi Pyle als Mrs. Beauregarde, Philip Wiegratz als Augustus Gloop, Franziska Troegner als Mrs. Gloop,
Deep Roy als die Oompa-Loompas, Christopher Lee as Dr. Wilbur Wonka und Blair Dunlop als der junge Willy Wonka zu sehen. Als Erzähler agiert Broadway-Star Geoffrey Holder.

Der Blockbuster mit dem Originaltitel "Charlie and the Chocolate Factory spielte 2005 bei einem Budget von $150 Millionen weltweit ganze $474,968,763 ein. Davon alleine in den USA gute $206,459,076 sowie $268,509,687 in den restlichen Ländern der Erde.
Nicht zu vernachlässigen sind die dank Marketing mit Partnern wie Nestlé erhaltenen Einnahmen aus den Verkäufen von echten Wonka Bars in den Regalen von US-Supermärkten.
Willy Wonka's filmisches Schlaraffenland wurde für einen Oscar, für einen Golden Globe, für drei Saturn Awards und für vier British Academy Film Awards nominiert.

Bild und Ton der Blu-ray Disc zeichnen sich durch perfekte HD-Schärfe und glasklaren Klang aus. Betrachtet man jedoch die Gestaltung des BD-Menüs folgt die derbe Ernüchterung. Ich lüge nicht, wenn ich behaupte, dass es sich um das schlechteste und schwierigst zu bedienendste Menü handelt, das mir je unter die Fernbedienung gekommen ist. Im Hauptmenü lassen sich nur die zugegebenermaßen interssanten Extras wie die In-Movie-Experience oder Making Ofs auswählen. Zur Selektion der Sprachen und Untertitel muss erst der Film gestartet werden und dann das kleine Pop-Up Menü aufgerufen werden. Ärgerlich.

Bewertung:
Film:
Story: 3/5 Sterne
Schauspieler/Regie/Soundtrack: 4/5 Sterne
Humor: 3/5 Sterne
Action: 2/5 Sterne
Spannung: 2/5 Sterne
Gefühl: 3/5 Sterne
Anspruch: 1/5 Sterne
Effekte: 2/5 Sterne
Blu-ray Disc:
Bild/Ton: 5/5 Sterne
Extras/Menü/Cover: 3/5 Sterne
Gesamt: 4/5 Sterne

Fazit: Willy Wonka's knallbunte, schwarzhumorige und liebenswerte Rundführung durch seine Schokoladenfabrik ist bizzarer Spaß und wichtige Lektion zugleich. Zu Weihnachten ist Tim Burton's Adaption für mich ein weiteres Must-See.

Vielen Dank für das Lesen meiner Rezension.
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am 16. August 2005
Mich wundert, dass kein anderer Regisseur bisher auf die Idee gekommen ist, eine Neuverfilmung von "Charlie und die Schokoladenfabrik" anzugehen... Ohne Tim Burton kritisieren zu wollen, ist diese Geschichte eine von denen, die man gern, von vielen verschiedenen Regisseuren, immer und immer wieder vorgesetzt bekommen könnte... Wie Charles Dicken's Weihnachtsgeschichte ("Scrooge")... Natürlich ist "Charlie..." in erster Linie ein Kinderfilm, aber es steckt einfach auch so viel Botschaft für Erwachsene und natürlich diese ungemein eindringliche, verstörend bunte Gestaltung im Film, dass es einfach für Jedermann Pflicht sein sollte, sich diesen bildgewaltigen Hingucker zumindest einmal zu Gemüte zu führen... Zudem gibt es hier und da so manchen Lacher und Johnny Depp denkt nicht daran, nur in eine Rolle zu schlüpfen, er wird, wie schon so oft, gleich zu einem ganz anderen Menschen... Nach Edward mit den Scherenhänden und Pirat Jack Sparrow ist er nun Willy Wonka... Er IST Willy Wonka...
Danny Elfmans Musik stellt ebenfalls wieder vieles zuvor gehöte in den Schatten... Einzig und allein seine Songs hätten ruhig mehr Ohrwurmqualität bieten dürfen... Aber vielleicht schmälert, an dieser Stelle, auch nur die deutsche Übersetzug das Gesamtwerk des Komponisten...
PS: Cineasten, für die "Charlie..." ohnehin schon unverzichtbar sein dürfte, sei noch gesagt, dass sich im Film ein Leckerbissen, in Form einer unverkennbaren Homage an Stanley Kubrick finden lässt...
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