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Kundenrezensionen

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am 25. März 2006
Macca ist wohl der einzige Künstler seines Alters (Jahrg. '42), von dem alle Welt unablässig fordert, etwas "beweisen" zu müssen! Warum mußte sein genialer Partner aus den 60ern auch nur so früh zum Musiker-Olymp verduften! Lennons Oeuvre an erstklassigen Soloplatten kann man an einer Hand abzählen, für McCartney müßte man schon die Füße zu Hilfe nehmen - und nicht, weil er "dummerweise" noch lebt, sondern weil es für mich außer Frage steht, welcher Beatle der innovativste, avantgardistischste, agilste, mutigste, musisch begabteste (nur leider am wenigsten lockere) war. Auch CHAOS AND CREATION IN THE BACKYARD (welch genialer Titel!) wird zwiespältig aufgenommen, obwohl Sir Paul hier endlich LOCKER und sich von seinen üppigen Melodien TREIBEN läßt. Ein exquisites, souveränes, atmosphärisch dichtes (Achtung: Unwort!) Alterswerk, das mich zugegebenermaßen erst ganz allmählich gepackt hat. Ein Album wie aus einem Guß - sein bestes seit FLOWERS IN THE DIRT (1989) - behutsam instrumentiert (Macca spielt fast alles im Alleingang), transparent produziert (Nigel Godrich). Ich höre Anklänge an die ABBEY ROAD-Suite, die Balladen vom WEISSEN ALBUM, BAND ON THE RUN, REVOLVER, RED ROSE SPEEDWAY ... alles ist plötzlich wieder da und es fällt schwer, einzelne Stücke aus dem Kontext zu reißen. Außer natürlich JENNY WREN, eine so selbst- und stilsichere Fortführung von BLACKBIRD und MOTHER NATURE'S SON, daß man jedesmal für 3:45 min feststellen kann, wie die Zeit stehenbleibt.
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am 14. September 2005
Paul McCartney hat mit "Chaos and Creation in the Backyard" das geschafft, was man bei vielen Stars -ob alt oder jung-schmerzlich vermisst: Er schafft es zu überraschen. Statt den erwarteten "Silly Love Songs"-Einheitsbrei abzuliefern, den viele seit Jahrzehnten von ihm erwarten, beweist er, dass man sich auch mit 63 noch einen riesen Schritt weiter entwickeln kann.
Auf seine typischen Rocksongs verzichtet Macca dabei komplett. McCartney serviert uns dafür ausgefeilte Klavier-Grooves, tolle Streicher-Arrangements (mit echtem Orchester), teils düstere Melodien und - um wieder aufs Intro zurückzukommen - einfach überraschende Songs. Dabei beweist er, dass man selbst mit minimaler Instrumentierung (oft nur Klavier, akustische Gitarre, Bass, Schlagzeug) einen umwerfenden Sound schaffen kann. Respekt an ihn - und vor allem auch an Produzent Nigel Godrich (Beck, Radiohead), der einen super Job gemacht hat.
Nur eines hat Paul mit diesem Album sicherlich nicht abgeliefert: Chaos and Creation ist keine Platte, die sich beim schnellen Durchhören erschließt. Dafür ist sie zu schrägt, komplex, anders. Nur wer den Silberling ein paar mal mehr durch den Player laufen lässt, kann die Qualität der Songs erfassen - und merkt schnell, dass McCartney eines seiner besten Alben schlechthin abgeliefert hat.
Anspieltipps: Das old-fashioned English Tea, die typische McCartney-Akustik-Ballade Jenny Wren, das skurile, aber gefühlsstarke Riding to Vanity Fair.
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am 9. September 2005
Macca hat mich mit "Chaos and creation in the backyard" doch noch positiv überrascht. Die beiden zusätzlichen Lieder auf der Maxi von "Fine line" haben nicht allzu gutes versprochen. Aber das neue Album kann sich hören lassen. Einige typische (etwas langweiligere) Macca-Balladen wechseln mit schönen Liedern ab. Experimentelles wird man leider vergebens auf dem Album suchen.
Highlights und Anspieltipps (wenn man denn bald bei Amazon in das Album reinhören kann) sind: HOW KIND OF YOU (vielleicht das experimentellste Stück, wenn man von experimentell sprechen kann), AT THE MERCY (sehr rhythmisch), ENGLISH TEA (ich liebe solche old-fashioned-styled Liedchen...), TOO MUCH RAIN (nicht oft schaffen Songs es, einen aus einem "Loch" rauszuholen. Aber dieser hat das Zeug dazu!!!) und RIDING TO VANITY FAIR (der düsterste Song auf dem Album, sehr hörenswert!). Sehr interessant ist auch das 3-teilige Instrumentalstück nach 30 Sekunden nach dem letzten Lied.
Nette Pop-Songs, die sicher mit jedem weiteren Hören noch "wachsen" sind: FINE LINE (rhythmischer Pianotrack), JENNY WREN (akkustisch gehalten, erinnert an Calico Skies oder Blackbird), FRIENDS TO GO (hat Paul mit Gedanken an George Harrison gespielt), FOLLOW ME und PROMISE TO ME GIRL.
Folgende drei Songs sind mir zu seicht und lieblich und zu macca-typisch: A CERTAIN SOFTNESS, THIS NEVER HAPPENED und ANYWAY.
Insgesamt ist das Album sehr pianolastig. Ich persönlich mag es lieber, wenn Macca mit Gitarren rockt. Interessant zu wissen ist noch, dass er fast alle Instrumente selbst gespielt hat. Als Gastmusiker sind Jason Falkner, James Gadson und Pedro Eustache dabei; Nigel Godrich hat es bestens produziert.
Alles in allem ein sehr gutes Album von Macca, der meist zu unrecht unterschätzt und von Kritikern klein gehalten wird. Es ist wesentlich besser als der ganze Pop-Mist, den man leider viel zu oft in Charts findet. Mein Tipp: KAUFEN!
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am 30. September 2005
Höre mir gerade Paul's neues Werk an und lese dabei die
bereits geschriebenen Rezensionen. Noch mehrmaligen Hören
kann ich mich den positiven Meinungen nur anschliessen.
Als alter Beatles-Fan der sowohl alle Beatles-CD's wie auch
alle Solo-Werke der einzelnen Beatles besitzt, kann man
Paul und Nigel zu diesem Werk nur gratulieren.
Was erwarten die Leute von Paul, alle verschiedenen Varianten
der Rock-Musik hat Paul bereits auf seinen über 20 Solo-Alben
veröffentlicht. Doch leider waren immer wieder bei all den
Highlights auch immer wieder Songs dabei, die Lennon
nie auf ein Beatles-Album gelassen hätte. (Allerdings ist dies
Lennon auch so ergangen, auch da war nicht alles Gold was
glänzt). Doch mit "Chaos.." sind Paul Kompositionen gelungen,
die er in dieser Fülle schon lang nicht mehr abgeliefert hatte
und sind wir ehrlich, die auch keiner mehr von ihm erwartet
hatte. Umso erstaunlicher dass diesem Singvogel immer wieder
neue Songs einfallen, man könnte doch meinen er hätte bereits
jede Art von Songs schon mal geschrieben.
Genauso stellt er bei diesem Album einmal mehr seine Klasse
als Allroundmusiker unter Beweis.
Man muss "Chaos and Creation" mehrere male hören, die Songs
klingen beim ersten Mal alles andere als eingängig, vielleicht
einmal "English Tea" ausgenommen. Ich muss einem meiner
Vorschreiber recht geben, hat man das Album mehrmals gehört,
stellt man den CD-Player auf Repeat.
Glückwunsch Paul, Linda wäre stolz auf dich.
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am 29. März 2006
.
Für diese außergewöhnliche Musik kann ich an dieser Stelle nur 5 Sterne vergeben, denn mehr sind ja nicht vorgesehen :-)
Bei diesem Werk von Sir Paul McCartney sitzt jeder Ton. Eine wunderbare Mischung aus Songs, die als wahre Musik bezeichnet werden dürfen, Perlen eines großartigen Songwriters - im Gegensatz zu heute typischen Produktionen mit viel Technik und Einfallslosigkeit. Hier spürt man das große Können eines großen Musikers. Ständig begleitet mich diese Musik nun schon, und ich kann mich gar nicht satt hören - auch wenn der Zugang zur gesamten CD nicht ganz einfach war. Man muss sich auf Paul's wunderbare Musik einlassen können, die einen dann auch nicht mehr loslässt. Hier ist ein großartiges Werk entstanden, das mich an die Beatles, ELO, Queen, Pink Floyd und Supertramp erinnert. Letztere Gruppenaufzählung ist natürlich paradox, da nun mal die Beatles die Basis sind. Und ich finde, John Lennon hätte es nicht besser machen können. Ein Lebensgefühl - wunderbar!
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am 5. Januar 2006
Dieser Mann hat ein Problem. Er war Mitglied der erfolgreichsten Band und ist steinreich. Im Vergleich zum schillernden Leben von John Lennon und dessen spektakulürem Tod galt McCartney immer als der harte Arbeiter. Und an der Bürde der Beatles ist er oft genug gescheitert - zu sehen an vielen mittelmäßige, wenn auch sehr erfolgreichen Alben. Nur mit "Tug of war", das schon mehr als 20 Jahre zurückliegt, hat er sein persönliches "Seargent Peppers" geschaffen. Um erstaunlicher ist sein neuestes Werk, mit dem er sich hörbar von allem Superstardom verabschiedet und zu seinen Wurzeln zurückfindet. So wurde jeder Anflug von aufgeblasenem Radiopop ausgemerzt.
Wieder spielt er viele Instrumente selber und hat die songs geschrieben, aber er hat sich als regelnde Instanz einen Produzenten gesucht, der keine Scheu hatte, ihm auf die Finger zu hauen. So sind Songs voller Bescheidenheit entstanden, die statt auf früheren Bombast ganz auf gutes Songwriting und atmosphärische Arrangements setzen.
Schon im Opener "Fine line" rockt er richtig los und erinnert seltsamerweise ein wenig an die "Ballad of John and Yoko". "Jenny Wren" mit seinen Dur-Moll-Wechseln verströmt eine wunderbare Introvertiertheit. "At the mercy" hat eine fast pink-floyd-hafte verdrehte Stimmung. Mit "English tea" ist auch ein urbritisches Stück an Bord.
Bei allen Songs fällt die schlanke und präsente Produktion auf. Vielschichtige Gitarrenschichten und ein stimmlicher total verjüngter McCartney lenken mehr denn je die Aufmerksamkeit auf die Songs. Überraschend viele der Stücke sind eher melancholisch und sogar düster. So ist z.B das dunkel-surreale "Riding to vanity fair" mit seinen Geigenwellen und den dezenten Klangeffekten klar einer der Höhepunkte. Gekonnt spielt er mit Stimmungen und Tempi, traut sich sowohl schlichte Geradaus-Rocker als auch komplexe Artrock-Stücke. So entsteht eine Bandbreite, die tatsächlich an sein Meisterwerk "Tug of war" anknüpft und in ihren besten Momenten an "Seargent Peppers" erinnert.
Zu diesem Alben kann man Paul Mc Cartney nur beglückwünschen. Ein zeitloses, unmodisches Album, dass den Künstler wieder als das zeigt, was er immer war: einer der besten Songwriter, die es gibt.
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am 14. September 2005
Das ist das 21.Solo-Album von Paul McCartney.Er ist mittlerweile 63 Jahre alt, weshalb seine Stimme auch nicht mehr so kraftvoll klingt, wie vor 30 Jahren.Doch auch wenn Paul sich bei einigen seiner Klassiker die Seele aus dem Leib geschrien hat (Helter Skelter,Oh Darling,Live And Let Die), so steht er doch in erster Linie für wunderschöne Balladen.Auch auf seinem 21.Album bietet er exzellente Melodien an.Was ich an "Chaos And Creation" nicht so toll finde : es ist praktisch ein reines Balladen-Album.Immer wieder ein neues, schönes, Piano-Stück, aber kein Lied ist mal richtig rockig.Also, seine neuen Lieder sind alle gut bis sehr gut, aber er hätte es abwechslungsreicher machen sollen.Vielleicht wird sein nächstes Album ja dann nur laute Rocker enthalten ? Die herausragenden Stücke dieses Albums sind sicher "Fine Line", ein flotter Pop-Song, sowie "Promise To You Girl" , dessen Harmnoniegesang verdammt wie die Beatles klingt, aber auch "Too Much Rain", der beste Song der ganzen Platte.Dann gibt es noch "Jenny Wren", ein akustisches Stück, das wie das alte "Blackbird" klingt.Fazit : als Beatles- oder McCartney-Fan oder jemand, der sein Allgemeinwissen vergrössern will, sollte man diese Platte gehört haben.Sie ist aufgrund der Unausgewogenheit nicht perfekt, aber viel besser, als das, was uns die Grünschnäbel anbieten.
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am 14. Juli 2006
seien wir mal ehrlich: das was paul mccartney in der zeit nach den wings bis heute abgeliefert hat ist von, nunja, eher suboptimaler relevanz". im deutschen haben wir auch ein anderes schönes adjektiv dafür: langweilig. zugegeben, nun hat so ein musikalisches schwergewicht - wie mccartney es nun mal ist - aber auch in der tat verdammt schwer. schließlich steht jeder neue song gegen den übermächtigen beatles schatten auf extremst verlorenem posten. doch nicht nur das: paul mccartney war in den vergangenen gut drei dekaden auch verdammt gut darin sich durch allerhand schnickschnack und ballast selbst eine eisenkugel ans bein zu binden. das zumindest sah nigel godrich so, seines zeichens produzent von radiohead, beck und travis. denn das der ehemalige pilzkopf mccartney noch immer über ein riesiges potential verfügt ist unbestritten - nur freischaufeln konnte es bisher halt niemand. und so brauchte es scheinbar wahrhaftig einen eher alternative-geprägten produzenten wie eben godrich, um endlich wieder einmal an mccartneys verschüttete bodenschätze zu kommen. und wie wunderbar ist diesem godrich das doch gelungen! nichts mehr zu hören von lari-fari banalitäten a la hope of deliverance" ist auf chaos and creation in the backyard". ein album, welches als waschechtes singer/songwriter album durchgehen könnte. denn dass mccartney komponiert und textet kennt man, diesmal aber hat er auch fast sämtliche instrumente selbst eingespielt - inklusive drums und allerlei flötistischen seltsamkeiten. ein weg zurück zu den grundtugenden des liverpoolers. und so hören wir es endlich wieder, dieses im grunde doch weltberühmte gefühl für feinste melodiebögen. english tea" ist beschwingter, leicht ironischer piano-frohsinn aus der obersten qualitätsklasse. too much rain" und allem voran "this never hapened before" hingegen dürften ihren platz im balladesken mccartney-olymp sicher haben. feinste melodiebögen, die man einfach nur uplifting" finden kann. aber selbst in eindringlicheren stücken, die nicht so schnell ins ohr schlüpfen wollen (jenny wren", at the mercy") balanciert mccartney stilsicher an sämtlichen plattitüdenfallen vorbei und widmet sich themen wie schicksal und der machtlosigkeit des einzelnen im spiel der wirklich großen kräfte unseres lebens. ein album, dass komplett überrascht und unseren vorurteilen gegenüber alternden musikern zumindest ein wenig den boden entziehen dürfte.
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am 15. September 2005
Mit 62 so ein Klassealbum - da hat mich Paulemann aber nochmal überrascht. Ich dachte eigentlich nicht, dass ich noch eines seiner Alterswerke meiner Beatles- und Wings-Sammlung zufügen muss. Aber das hier - wirklich groß!!! Fast im Alleingang eingespielt, an der kurzen Leine des jungen Radiohead-und Beck-Produzenten Nigel Godrich, mit einem Dutzend endlich mal wieder durchweg erstklassiger, interessanter Songs.
Viel Piano, dezente Streicher, wunderbare akustische Gitarren prägen das Klangbild, das aber immer wieder Überraschungen birgt (die kecke Flöte in "English tea", das Beach-Boys-Arrangement in "Promise to You girl"). Die teilweise aufdringlich banalen Singalong-Refrains der vergangenen Jahre hat sich "Macca" verkniffen, und trotzdem kommt das Album leicht und locker daher, hält genügend schöne Melodien für den Beatles-Fan bereit. Aber eben mit Niveau. Mit "Jenny Wren" hat er sogar einen späten "Blackbird"-Nachfolger komponiert.
Dass McCartney noch immer zu den ganz großen Popsängern zählt, beweist er auf einer Reihe Songs mit Nachdruck, etwa im sanften Samba "A certain softness" oder im komplexen, düsteren "Riding to Vanity Fair", dem wohl besten Stück des Albums. Und auch als Songwriter/Texter wird der reichste Musiker der Welt endlich mal wieder hohen Ansprüchen gerecht - seine neuen Songs scheuen auch vor "schwierigen" Themen wie Alter und Trauer nicht zurück.
Ein in jeder Hinsicht reifes Album also. Erste Lobeshymnen vergleichen "Chaos and Creation..." mit den großen Werken der Wings Anfang/Mitte der 70er Jahre ("Band on the run"). Ich gehe noch weiter: Diese Platte ist die beste von Paul McCartney nach dem Ende der Beatles - also seit 35 Jahren. Chapeau!
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am 14. September 2005
Ich bin wirklich beeindruckt von Paul's neuestem Werk. Endlich hat er es (wieder) geschafft ein Album aus einem Guss einzuspielen. Eine nachdenkliche Grundstimmung zieht sich durch das gesamte Werk, und es stehen Klavier und verschiedene Orgeln im Vordergrund, den zuletzt eher noch die Gitarren für sich in Anspruch nahmen.
Gut, dass Paul nicht mehr zwanghaft versucht, jung zu wirken, wie auf "Driving Rain" von 2001, sondern eher an "Flaming Pie" von 1997 anschließt. "Chaos And Creation in the backyard" ist trotz seiner überwiegend melancholischen und dennoch hoffnungsvollen Stimmung nicht so poppig wie "Flaming Pie", d.h. die Lieder gehen nicht so schnell ins Ohr. Gerade deshalb gibt es aber immer wieder neues zu entdecken und wenn man sich auf die Musik einlässt kann sie umso intensiver auf den Hörer wirken. Vor allem "Friends to go" und "Too much rain" haben es mir angetan. Diese CD wird mich wohl den gesamten Winter begleiten.
Empört hat mich die Tatsache, dass der Hinweisauf den Kopierschutz mitten auf das Cover gedruckt wurde!! Warum verstehen die Plattenfirmen nicht, dass man die Leute, die sich das Orginal kaufen damit bestraft? Desweiteren läuft die CD in meinem Auto nur mit Problemen. So etwas macht mich und ich glaube auch viele andere wirklich wütend!
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