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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 14. August 2005
Die energiereichste Strahlung des Metal Universums ist zurück mit einem majestätischen Album, das zwar mehr an No World Order als an das unerreichte Somewhere Out in Space erinnert, aber sich von ersterem dennoch durch 10 durchweg großartige Songs absetzt.
Die Highlights für mich bilden: der Opener My Temple, dem ein besonderes Feeling durch den dezenten Keyboardeinsatz im Refrain geschenkt wird.
Fight, das klassisch dramatisch losgeht und dann mitten ins Gesicht tritt! Das fetzt! Vor allem laut!
Hell is Thy Home virtuost gitarrentechnisch los und bleibt konsequent auf dieser Schiene.
Blood Religion erinnert zu Anfang an das altbekannte Anywhere in the Galaxy aber pumpt dann mit einem grandiosen Mid-Tempo Riff. Zum MidTempo Headbangen darf man sich eingeladen fühlen!
Revelation ist für mich das Highlight der Scheibe. 8 Minuten monströse Hymnen, Geschwindigkeit und dieses spezielle Gamma Ray Feeling.
Was ich vermisse, das ist eine Ballade, denn Lake of Tears von der letzten Scheibe ist eins meiner AllTime Favourites. Aber, was sind wir? Wir sind Metalheads, oder? Eben! Und als solche werden wir mit diesem Album durch Kai uns seine Mannen wieder zu 100% bedient! Ein Kauf wird hiermit empfohlen und der Thron für das Majestic Album bescheinigt.
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am 17. Dezember 2005
Für alle, die noch nie Gamma Ray gehört haben:

Gamma Ray's Musik muß man sich wie eine Mischung aus Helloween, Judas Priest und Maiden vorstellen (ohne das hohe Niveau der genannten zu erreichen!).

Am Anfang dachte ich, was ist denn das für ein Chaos-Album? Mit der Produktion des Vorgängeralbums kann man diese Platte nicht vergleichen.
Die ersten beiden Lieder "My temple" u. "Fight" wissen trotz schlechter Abmischung zu überzeugen, "Blood Religion" hört sich wie ein sehr guter Judas Priest-Klon an. "Condemned to hell" und "Spiritual Dictator" sind richtig gute Heavy Metal Songs.
Das alles fällt einem aber erst nach dem dritten oder vierten(!) kompletten Durchhören des Albums auf, weil es so schlecht abgemischt ist (Gitarrenriffs stehen zu sehr im Hintergrund; z. B. beim 1.Song der Platte sind sie nur zu erahnen). Stimmlich stößt der sympathische Kai Hansen an seine Grenzen (hauptsache die Gage für einen wirklichen Sänger gespart?!).

Fazit:

Nur für Fans und geduldige Metal-Fans zu empfehlen. Nach mehrmaligem Hören von "Majestic" erkennt man die schönen Melodien. Jedoch sind keine so großen Hymnen enthalten, wie z. B. "Dethrone Tyranny" oder "The Heart of the Unicorn" vom Vorgänger Album "NO WORLD ORDER". Ein gutes HEAVY METAL Album ist Majestic aber trotzdem.
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am 21. September 2017
8.Studioalbum - 23.September 2005 - 10 Songs auf 58:30 Minuten - Produzent: Kai Hansen, Dirk Schlächter

Waren die letzten beiden Alben sofort ins Ohr gehender eingängiger Mainstream-Metal, so setzt Majestic diesmal auf düsterere bedrohlichere Klänge, die es trotzdem meist schaffen eingängig daher zu kommen, ohne zu experimentell zu klingen, der Sound ist allerdings auch weniger Voluminös gehalten, eher moderner, mit ansatzweise diesem schnottrigen Rammstein-Gitarrensound. Hardrock, wie zuletzt, findet man hier nicht mehr vor, man versucht sich wohl neu zu erfinden, um nicht berechenbar zu werden und hier mal was neues frisches zu bieten, es werden hier auch wieder mehr Keyboards eingesetzt. Der Titelsong mit seinem orientalischen Flair erinnert mich so ein wenig an Iron Maiden-Powerslave, der harte aggressive Opener "My Temple" hat auch dieses orientalische Flair, mit dem fast 9-minütigen Abschlusstrack "Revelation" kann ich mich dagegen nur wenig anfreunden, grundsätzlich bleibt aber alles im Gammy-Ray-Kosmos, und es driftet nichts zu weit vom Gewohnten ab. Die Songs bewegen sich qualitativ von durchschnittlich bis überdurchschnittlich, also nach der Sternenwertung hier zwischen 3 und 4 Sternen - das Album mit diesem anderen Charakter ist OK - auch recht interessant - ganz grosse Hits kann ich hier aber keine erkennen, auch das häufig genannte "Blood Religion" ist jetzt nicht der Übersong.
Anspieltipps: "Blood Religion","How Long","Strange World","Hell is thy home"
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am 23. November 2005
Nach langen vier Jahren präsentieren uns Kai Hansen und seine Strahlemänner den längst überfälligen Follow up von „New World Order“ und man konnte gespannt sein, ob sie in der Lage sind, ein solches Klassealbum zu toppen. Leider haben sie das zwar nicht ganz geschafft, aber dennoch ist „Majestic“ ein starkes Album geworden. Beim Opener „My Temple“ wurde zwar im Mittelteil bei Black Sabbath geklaut, aber ansonsten rockt der Song ganz ordentlich. Mit „Hell is thy Home“ ist ein richtiger Speedkracher und mit dem (fast) Titeltrack „Majesty“ ein melodiöser, aber dennoch knallharter Klumpen Heavy Metal an Bord. Und auch wenn das hymnische „How long“ ein bisschen poppig geworden ist, besticht es durch einen brillianten Text. Der Song, der dem Album das Sahnehäubchen aufsetzt, ist der Mega-Ohrwum „Blood Religion“, der sich in die Reihe einmaliger GAMMA RAY-Hymnen wie „All of the Damned“, „Somewhere out in Space“ oder „New World Order“ einreihen darf. „Majestic“ ist auch diesmal wieder oberste Pflicht für alle Anhänger des zwar manchmal schief singenden, aber äußerst charismatischen Gitarrenzwergs!
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am 13. Oktober 2005
Endlich ist sie da, die neue Gamma Ray!
4 Jahre sind ins Land gezogen, seit uns die Hamburger Vorzeige-Speedies mit dem reichlich unterschätzten "No World Order" beglückten.
Auf Majestic, der mittlerweile 8. Studio-Scheiblette, wird, im Unterschied zum Vorgänger, wieder etwas mehr aufs Gaspedal getreten und der Gesamtsound klingt wieder richtig "saftig", dennoch bleiben Gamma Ray progressiv wie eh und je.
Ich möchte hier nicht auf jeden einzelnen Song eingehen, das wurde an anderer Stelle schon zur genüge getan.
Was das Songwriting betrifft, so braucht man natürlich 2-3 Durchläufe bis sich die (wieder einmal) genialen Melodien ins Gehör gefressen haben, aber das war ja eigentlich schon immer so. Als Anspieltipps würde ich das schnellere "Fight" und die Hymne "Blood Religion" empfehlen. Aber auch die anderen Songs sind einwandfreie Metal-Granaten, einen wirklichen Ausfall gibt es nicht.
Ich verstehe nicht, das hier einige "Fans" behaupten, Gamma Ray würden sich nur noch selbst kopieren, es käme nichts neues mehr. Wenn ich mir eine Platte kaufe von einer Band, dann doch deswegen, weil ich genau diesen bestimmten Sound hören will, und das tut "Majestic" zu 120 % !!! Wollt ihr das Gamma Ray jetzt so produzieren wie z.B. Rammstein, nur weil das jetzt in Mode ist? Ich sicher nicht!
Und noch ein Wort zu den ständigen Vergleichen: Iron Maiden und andere wären froh, wenn sie in den letzten zehn Jahren auch nur annähernd die Konstanz und Qualität von Gamma Ray gehabt hätten!
Auch ich finde dass "Somewhere out in space" das bisher beste Album der Jungs ist, aber Majestic kommt verdammt nah ran! Wer überdies behauptet S.O.I.S wäre in Punkto Schnelligkeit unerreicht, der belügt sich selbst, denn auf dieser Scheibe waren immerhin 2-3 reinrassige (wenn auch sehr gute) Slow-Mo-Hymnen (Pray, Shine On...) auf Majestic gibt es das nur ansatzweise, hier wird von Anfang bis Ende reinster Melodic Speed Metal zelebriert. Obendrein krakeelt sich unser Herr Hansen wieder die Seele aus dem Leib, dass es eine Freude ist...beinahe wie in alten Jericho-Zeiten, Geil! Da sieht man, es war gut, dass der (auch visuell) ziemlich peinliche Scheepers damals "ausgestiegen wurde".
Fazit: Wer Gamma Ray sowieso nicht mag, Finger weg! Wer sich jedoch einen Gamma Ray-Fan nennt und "Majestic" nicht mag, ist kein Gamma Ray-Fan!
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TOP 500 REZENSENTam 26. Dezember 2006
Wesentlich relaxter und lebendiger klingen GAMMA RAY auf ihrem neuen Album "Majestic". 4 Jahre mussten wir auf diese Scheibe seit ihrem letzten Werk "No World Order" warten, und das Bangen und Harren hat sich wirklich gelohnt. Bereits beim Opener "My Temple" wird man von einem wunderbaren Old School Dampfhammer mit satter Doublebass Walze begrüßt. Bei "Fight" zeigt man sich hingegen stellenweise deutlich klassisch beeinflusst und unterstreicht das kraftvollere und heftigere Songwriting. Vor allem der Refrain ist hier wieder mal sehr geil ausgefallen, wobei es mich wundert, dass der Song nicht "Carry on" heißt. Auch "Strange World" bietet sehr geiles Songwriting. Hier wird klassischer 80er Heavy Metal geboten, man zitiert u.a. DIO, IRON MAIDEN (also wenn der Refrain nicht an "Stranger in a strange Land" erinnert...) und vor allem die Soli im Mittelteil sind sehr traditionell ausgefallen. Vor allem alte HELLOWEEN Fans dürften an "Hell is thy Home" sehr viel Gefallen finden. Zumindest erinnert mich diese Nummer an die Frühwerke von Kai Hansen, vor allem "Victims of Fate" kommt mir dabei mehrfach in den Sinn. "Blood Religion" dürften einige bereits vom Bang your Head Festival bekannt sein, da man das Stück dort bereits vorab den Fans präsentierte. Musikalisch erinnert mich dieser Song sehr stark an die "Land of the Free" Ära. Mehr an die letzteren Werke wie "Somewhere out in Space" oder "Powerplant" erinnert hingegen das modernere "Condemned to Hell", wobei gerade der eindringliche Refrain vor allem live sehr gut bei den Fans ankommen dürfte. Lediglich bei "Spiritual Dictator" nimmt die Qualität der Scheibe ein wenig ab, da mir einige Riffs der Hanseaten doch ein wenig zu durchschnittlich klingen. Doch auch der Refrain kann hier nicht wirklich zünden und bietet keinen Wiedererkennungswert. Immerhin kann dafür der coole Mittelpart hier noch etwas Land gewinnen. Das Titelstück "Majesty" klingt hingegen total untypisch und unkonventionell, wobei dies nicht negativ bewertet werden soll. Gerade das Drumming ist hier sehr kraftvoll ausgefallen, die Gitarren klingen zwar unkonventionell aber einfach nur geil. Erinnert mich irgendwie an eine Mischung aus LED ZEPPELIN, BLACK SABBATH und CANDLEMASS. So würde sie zumindest meiner Meinung nach klingen, hahaha. "How long" klingt dafür wieder um einiges traditioneller, wobei hier vor allem die Vocallines von Kai stark im Vordergrund stehen. Der wahre Hammer lässt aber bis zum Schluss auf sich warten, wo mit viel Bombast und Epik das 8 1/2-minütige Werk "Revelation" das Album beendet. Vor allem die Chöre bieten hier erneut einige frische Elemente. Sehr geil. Zwar konnten sich GAMMA RAY mit "Majestic" erneut nicht toppen - ich glaube "Land of the Free" bleibt einfach unerreicht - aber immerhin konnten sie ihr hohes Level der letzten Alben halten, so dass kein Fan wirklich enttäuscht sein dürfte.
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am 29. Oktober 2005
Meine Lieben Gamma-Strahlen, ihr seid dermaßen gute Musiker! Müssen diese absoluten ausgelutschten Texte sein, und das auch noch in fast jedem Song?
Stiltreue hin oder her, Hansens Stimme hier oder da: Gamma Ray ist Gamma Ray und daran ändert sich auch hier nichts. Die Jungs beherrschein ihre Instrumente virtuos. Gerade Richter und Zimmermann jagen dem Zuhörer ein Frequenzfundament um die Ohren, das eigentlich nur mehrere Musiker gleichzeitig oder eine HighEnd Drum- and Bass-Maschine produzieren könnte. Songtechnisch orientiert sich die Platte klar an No World Order und Land Of the Free, klingt wie eine Mischung aus beiden. Melodic-Speed Metal auf höchstem niveau.
Aber warum sind die Texte so schlecht? Drei Nachteile: 1.) Das Wort "hell" wird geradezu inflationär verwendet! In jedem Song mindestens 5 mal, es verliert jede Bedeutung.
2.) Zu viel Anti-Bush-Gehetze. Klar, der Mann gehört empeached und verboten, aber da reicht ein Track. Und ihn als Antichrist darzustellen? Naja, es gibt Grenzen...
3.) Das meiste ist einfach verbraucht. Singt doch mal über was anderes, wie wär's Textmäßig mal mit einer Anlehnung an helloween, die Lyrics der Band waren einfach das innovativste im Metal-Genre! Erinnern wir uns nur mal an "Mr. Torture", "I want out" oder "Dr. Stein"...
Naja, im Großen und Ganzen ist das Album in etwa das, was Gamma Ray den Fans schuldig ist, aber leider auch nicht mehr.
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am 27. Oktober 2005
So, normalerweise schreibe ich keine Rezessionen, weil ich selber weiß das man am Ende nur sich selber trauen kann, aber als ich hier einige gelesen habe mit unglaublichen Aussagen, konnte ich mir das nicht verkneifen.
Dieses Album ist wohl das aufwendigste und gemischteste Gamma Ray Album überhaupt. Die Band hat auf jedem Album immer kleinere Wechsel in Sachen Straightnes/Epic und brachialität/ruhigeres unternommen. Die No World Order war mir zu Straight und hatte für mich eine so dahingeklatschte Ballade, die Majestic ist endlich wieder Gammaray zu Land of the Free Zeiten hinsichtlich Chöre und Dynamik mit teilweise Bluesrockigen Riffs wie zur Sigh No More Zeit ( ich finde das immer noch nicht das schwächste Album, es klingt anders, aber rockt! ) den harten, im Refrain aber melodischen Mid Tempo Krachern der No World Order gepaart mit der Brachialität der Somewhere out in Space, das Drumming mag vielleicht nicht mehr so häufig in Achtel down und backbeat gehalten sein aber das Gitarrengeschrabbel verleitet einem doch zum abgehen.(das einzige was ich mich Frage ob das eher vom Herrn Zimmermann kommt, die vorherige "Freedom Call" war so ähnlich vom Drumming her =)
Sie Space Dye Vest schon richtig erwähnte ist das hier ein sehr ausgefeiltes, dynamisches Album und technisch auch teilweise progressiv angehaucht, besonders "Strange World" seie da erwähnt mit teilweise ungerader Taktzahl. Die Songs springen häufig in Tempo und Groove ohne dabei den Faden und Individualität zu verlieren. Besonders von Zimmermann muss ich sagen das er jetzt mir mal so richtig gezeigt hat das er mehr drauf hat als "nur" speediges doublebass gerummele =)Selten in letzter Zeit das ich ein Album gehört habe wo ich mir sagte:" 2 bis 3 Durchläufe noch und es frisst sich in den Schädel" und genauso war es dann auch. Es sind nur wenig schwächere Parts auf diesem Werk die aber trotzdem Stimmung machen weil man genau weiß: "Ah jetzt kommt gleich der geniale Chor" oder "Gleich geht das Stück ab". Das einzige was mir an anderen "rayischen" Scheiben mehr gefiel sind die Refrains, es war hier kein Augenöffner mit "Aha" Effekt dabei aber fusioniert mit dem Gesammtkonzept singt man doch gerne mit.
Abschließend bleibt noch zu sagen das jeder seine eigene Gammaray Lieblingsalbum Reihenfolge hat , nur ich kann mich da nicht festlegen, aber dieses Album spielt weit oben mit und beweist mir das Gammaray nach der No World Order doch nicht tot sind!
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am 14. Oktober 2005
Lang haben sich Herr Hansen und Kollegen für den Nachfolger zum bärigen „Now World Order" Moshbrocken Zeit gelassen. War die Ausrichtung des sehr old schoolig und deftigen Vorgängers verdammt straight und heavy, gehen GAMMA RAY mit „Majestic" wieder ein wenig vom Gas und setzen vermehrt auf Melodien, ohne jedoch völlig zu der, mit den genialen „Land Of The Free" und „Powerplant" Werken restlos perfektionierten, Bombastschiene zurückzukehren. Schnörkelloser Heavy Metal teutonischer Prägung ist es also, der „Majestic" ausmacht. Sicher nichts weltbewegendes, auch nicht so stark wie „Sigh No More" oder das Debüt, aber erdig, ausgereift und in typisch Hansen'scher Manier durch die Bank hochklassig, eingängig und verdammt bangkompatibel. Die totalen Übernummern sind zwar nicht unbedingt auszumachen und der Aha-Effekt bleibt leider auch recht dezent, Songs wie „My Temple", „Strange World" oder „Condemnded To Hell" knallen aber ohne Frage verdammt geil um die Lauscher und so bleibt eigentlich nicht mehr, als allen GAMMA RAY Fans und Freunden klassischer Heavy Metal Kunst, trotz des Wermutstopfens der eher mageren Produktion und dem eher entbehrlichen „Hell Is Thy Home", absolutes Freizeichen für den Erwerb dieses gewohnt starken Teils zu geben.
„Majestic" ist sicher nicht das beste GAMMA RAY Album, dem zufolge auch nicht der Höhepunkt des Hansen'schen Schaffens, sondern einfach ein weiterer typisches Stahlträger aus dem Hause eines der besten Musiker unserer dieser Szene, das beweist, dass Herr Hansen mit GAMMA RAY seinen ex-Kumpels von HELLOWEEN weiterhin noch meilenweit voraus ist und dass man anstelle von unzähligen Kinderliedmelodien auch mit fetten Killerriffs ein absolut geil melodisches Metal Album schaffen kann, das mitsingtauglich und dennoch erwachsen klingt.
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am 1. November 2005
...ist GAMMA RAY's neuester Output "MAJESTIC" meiner Meinung nach geworden. Eine ganze Ecke härter und schneller als der für mich grandiose Vorgänger "NO WORLD ORDER". Das ist Geschmackssache, mir persönlich gefällt es weniger gut. Zwar gibt es immer noch jede Menge schöne Melodien aber der größte Schwachpunkt ist der schlechte Mix der Scheibe. Kai Hansen's Gesang mag ja nun nicht jedermann's Sache sein, aber hier gehen die Vocals und auch Chöre ja völlig im Soundbrei unter. Es wundert mich daß dies hier sonst niemand kritisiert. Jedenfalls klingt deshalb jeder der Songs gleich, schnell, hart, irgendjemand singt was von Hell...usw. und schon kommt der nächste Song. Irgendwie bin ich schwer enttäuscht von der Platte. Schade! Nach STRATOVARIUS die zweite große Enttäuschung des Jahres.
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