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am 28. September 2005
Seit zwei Jahren ist die neue Studio-Scheibe von den Spacerock-Pionieren angekündigt, jetzt ist sie endlich da. Hat sich das Warten gelohnt? Nun, es ist auf jeden Fall besser als das letzte "echte" Studio-Album "Distant Horizons", aber an ihre letzte Großtat "Alien 4" oder gar an ihre Glanzzeiten in den 70ern reicht es nicht heran.

Die Band besteht im Kern aus Dave Brock, Alan Davey und Richard Chadwick, dazu kommen mehrere Gastmusiker, darunter New-Wave-Ikone Lene Lovich, Simon House (der schon in den 70ern zur Band gehörte), und "The God of Hell Fire" Arthur Brown, der seit einigen Jahren auf Tourneen dabei ist. Eröffnet wird das Album mit einem Remake ihres Klassikers "Spirit of the Age" vom 77er Album "Quark, Strangeness and Charm". Neubearbeitungen ihrer Klassiker waren eigentlich nie wirklich gut. Dieser Song kommt zwar ebenfalls nicht ans Original ran, ist aber insgesamt doch ganz gut gelungen.

Nach dem Elektronik-dominierten Instrumental "Out Here We Are", in dem erstmals seit Nik Turners (endgültigen?) Abgang wieder ein Blasinstrument zu hören ist, gibt es mit "Greenback Massacre" die erste richtig rockige Nummer. Geschrieben vom Bassisten Alan Davey, geht es im Text darum, daß in unserer heutigen Zeit alles nur vom Geld bestimmt wird und dafür über Leichen gegangen wird.

Als nächstes ist Dave Brock dran. Sein "To Love a Machine" ist sehr abwechslungsreich, für mich der Höhepunkt des Albums. Inhaltlich geht es, wie es der Titel ja deutlich macht, um die Liebe zu einem Androiden. Überhaupt dominiert auf dem Album das Thema Maschinen.

Der Titelsong ist wieder sehr elektronisch, ist durch die Percussion aber auch sehr dynamisch. Hat fast schon was von House...

"Digital Nation" stammt von Drummer Richard Chadwick und handelt von virtuellen Welten und Computerspielen. Wieder sehr elektronik-lastig, es ist aber auch eine Flöte zu hören.

"Sunray" rockt wieder etwas bodenständiger und stammt von Arthur Brown. Leider wurde dessen großartige Stimme sehr weit in den Hintergrund gemixt und der Song zu sehr mit Elektronik zugekleistert. Hier wäre weniger mehr gewesen. Aber sehr schönes Baßspiel von Davey, der in seinen besten Momenten wie Lemmy klingt.

Nach dem instrumentalen Zwischenspiel "Sighs" folgt "Angela Android". Dabei geht es aber nicht um die vielleicht erste Bundeskanzlerin. Vielmehr ist es eine Art Weiterführung von "Spirit of the Age", wo es eine Textzeile gibt, in der sich der Raumfahrer darüber beschwert, daß seine Androiden-Freundin Streß macht und jemandes anderen Namen murmelt. Lene Lovich ist als die aufsässige Angela zu hören.

Den Abschluß bildet "A Letter to Robert". Über elektronischen Klängen spricht Arthur Brown einen Text, in dem er sich an den verstorbenen Ex-Hawkwindler Robert Calvert wendet und ihn fragt, was er von der Technisierung unseres Lebens hält, was ja immer sein großes Thema war. Überhaupt schwebt der Geist Calverts über dem Album, nicht nur wegen "Spirit of the Age".

Insgesamt ist "Take Me to Your Leader" ein willkommenes neues Lebenszeichen, das die meisten Hawkfans zufrieden stellen sollte. Abgerundet wird es noch durch ein tolles Cover-Artwork, das einen wünschen läßt, es in LP-Größe bewundern zu können.
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am 19. Januar 2006
Nach langer Zeit ein Lebenszeichen von Dave Brock und Co. Die neue CD beginnt mit einer Neuaufnahme eines Tracks aus den 70er Jahren, leider schlechter als das Original. Und dieser schlechte Eindruck bleibt ein fester Bestand des neuen Hawkwind-Albums. Eines ist klar, der Ofen ist aus. Nerviges Synthie-Gesäusel ohne irgendwelche Inspiration verbunden mit Heavy-Gitarren ist geblieben von einer ehemals grossen Band.
Das Hawkwind mal eine Supergruppe gewesen ist, beweisen ihre grossen Werke "Hall Of The Mountain Grill", "In Search Of Space" und "Warrior On The Edge Of Time". Also an Stelle der neuesten Hawkwind-CD lieber wieder mal ihre alten Sachen hervorkramen und sich satt hören. Beam Me Up, Scotty!
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