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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
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TOP 1000 REZENSENTam 9. September 2012
A. Schnabel war sicherlich kein Pianist, der in die Annalen eingegangen wäre, weil er ein Virtuose war. Er ist vielmehr als ein Pianist eingegangen, der über eine sublim-poetische Anschlagskultur verfügte (hierin kann ihm vielleicht noch C. Haskil das Wasser reichen) und eine geistige Durchdringung der Werke, die er interpretierte. Und er war dabei gänzlich uneitel, immer Diener der Musik.
Im Klartext heißt das, dass er immer wieder technisch ins Schleudern kommt (damals konnten Aufnahmen auch nicht nachbearbeitet werden - man bedenke, die Aufnahmen stammen aus den 30er Jahren), was für heutige Ohren tatsächlich gewöhnungsbedürftig ist.
Aber was er musikalisch zu sagen hat, mit welcher Finesse er die Sonaten präsentiert, wie er abschattiert und gestaltet, das ist kaum je mehr erreicht worden. Die Musik fließt in großer Selbstverständlichkeit, Schnabel stellt ihre Schönheiten heraus, aber auch den Überbau. Er erfaßt Beethoven eben auch auf einer geistigen Ebene und gestaltet die Sonaten hieraus. Und hier leistet er wirklich Großartiges.
Für mich ist es trotz der technischen Mängel seines Spiels immer noch die überzeugendste Gesamteinspielung der Sonaten. Bei akzeptabler Tonqualität (das Alter der Aufnahmen berücksichtigend).
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am 5. April 2007
Mit Sicherheit sind diese Einspielungen von Beethovens Klaviersonaten nicht die virtuosesten. Aber virtuose Akrobatik auf dem Klavier haben wir genug gehört.

Ein paar falsche Töne stören niemals ein durchdachtes und der Musik des Komponisten verpflichtetes Interpretations-Konzept!! Artur Schnabels Einspielungen sind nicht unbedingt vollständig gelungen, aber man hat in dieser Aufnahme eine unüberschätzbare Möglichkeit, sich Beethovens Sonaten einmal nähern zu können, ohne sich durch ambitionierte Virtuosität beeindrucken lassen zu müssen.

Für jeden, der einfach nur an Beethoven und seinem Klavierwerk Interesse hat, sind diese Einspielungen bestimmt eine spannende Ergänzung zu moderner Interpretationsauffassung.
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am 15. März 2007
Arthur Schnabel war dafür bekannt,berüchtigt, dass er "Original-Tempi" spielte. Berüchtigt, weil er etwas spielte, was er manuell nicht beherrschte. Da wird wird viel verschluckt, falsche Noten gibt es als Zugabe. Es klingt nicht gespannt, sondern gehetzt. Hingehuscht. Wenn man solche Tempi spielen will, sollte man sie beherrschen. Glenn Gould spielte ja teilweise noch schneller, aber da ging nichts verloren, und die Geschwindigkeit stand im Dienst der Dramatik. Das ist bei Schnabel nicht der Fall. Man hat das Gefühl, da kämpft jemand mit seinen manuellen Fähigkeiten. Das schwächt den Eindruck erheblich. Vielleicht ist man heute auch verwöhnt durch die Vielzahl von Pianisten, die sich so was nicht erlauben, weil sie nicht die erste Runde eines Klavierwettbewerbs mit einer solchen Leistung überstehen würden. Schnabel gilt als grosser Beethovenspieler- ich hatte Mühe, mir die Sonaten anzuhören. Immer wieder verliert sich der Pianist im Gestrüpp seiner für ihn zu heftigen Tempi.Die Häufigkeit falscher Noten und"verdaddelter Stellen" ist mir einfach zu viel. Man höre unvoreingenommen das Prestissimo aus op. 109 oder den ersten Satz von op.111,ich finde es eher zum Weghören. Die lyrischen Teile zum Ausgleich sind angesichts des Alters der Aufnahmen auch nicht geniessbar. Die Aufnahme ist aus den dreissiger Jahren, und rauscht nicht unerheblich. Das ist wohl nur etwas für eingefleischte Fans dieses Pianisten.
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