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am 11. Juni 2016
Was waren sie doch für ein tolles, bewundernswertes Pärchen, die beiden... Lindsey Buckingham und Stevie Nicks, die späteren Frontgötter von Fleetwood Mac, die Janis Joplin-toppende, grandiose Folksängerin und der wahnwitzige, von Energie und Ideen nur so sprudelnde Gitarrero Lindsey.
Zusammen haben Sie kurz vor ihrer Zeit mit Fleetwood Mac (ab 1975) noch ein Solowerk aufgenommen, welches völlig zu Unrecht von der Öffentlichkeit beinahe ignoriert und von der Plattenfirma geschmäht wurde.
Hier hört man lupenreinsten Folk-Rock, professionell aufgenommen und produziert, mit einer authentischen Singer-Songwriter-Atmosphäre, wie man sie sich nur wünschen könnte. Die Melodien und die sehr tiefgründigen, teils hoffnungsvollen, teils tieftraurigen Texte in Songs wie "Long Distance Winter" oder dem Epos "Frozen Love" brennen sich direkt in Herz und Hirn des Hörers ein. Allseits präsent bleibt das furiose und melodische Gitarrenspiel von Lindsey, dessen Soli so genial sind, dass es einem die Schuh auszieht.

Es ist schon wirklich schade, dass dieses Album nie auf CD veröffentlicht wurde. Man bekommt es lediglich auf Vinyl LP, und das zu meist astronomischen Preisen. Es wird Zeit, dass dieses Werk in einer Deluxe-Edition wiederveröffentlicht wird!
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"Of course, we've been talking about it off and on for a long time,
but Stevie seems really into the idea [of an official CD release]..."
(Lindsay Buckingham im Dezember 2012)

Im Jahre 1967 fanden sich mit dem Gitarristen Peter Green und dem Drummer Mick Fleetwood in London zwei Musiker, die zuvor in der legendären Talentenschmiede von John Mayall & the Bluesbreakers gespielt hatten, in London zu einem neuen Gruppenprojekt zusammen. Der Bassist Bob Brunning und der Slidegitarrist Jeremy Spencer komplettierten ein Quartett, zudem bald noch der ehemalige Bassist der Bluesbreakers John McVie als Ersatz für Bruning hinzustoßen sollte. Mit "Fleetwood Mac" fiel die Wahl auf einen Gruppennamen, von dem damals noch niemand ahnen konnte, dass unter ihm gerade die beiden namengebenden Mitglieder Mick Fleetwood und John McVie noch 47 Jahre später firmieren würden.

Von der britischen Urbesetzung sind vor allem die als Singles veröffentlichten Green Kompositionen "Albatross"(Instrumental) und "Black Magic Woman" (1970 von Santana gecovert) in Erinnerung geblieben. Nach dessen Ausstieg erfolgten mehrere Umbesetzungen, zu denen mit Bob Welch (1945 – 2012) auch der erste US-Amerikaner gehörte. Ein kommerziell messbarer Erfolg in Form Gold- und Platinstatus für die veröffentlichten Alben sollte sich zuerst in den USA einstellen, nachdem die englische Keyboaderin und Songschreiberin Christine McVie, geb. Perfect, (vormals Chicken Shack) zum Vollmitglied der Formation geworden war. Nach dem Durchhänger "Heroes Are Hard to Find" (1974) begann ein Jahr später mit dem Album "Fleetwood Mac (Deluxe Edition)" eine Erfolgsgeschichte, welche der Gruppe weltweit, neben einem vornehmlich aus Platin bestehenden, multiplen Edelmetallregen im Jahre 1998 auch die Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame in Cleveland/Ohio bescheren sollte....

....bevor es soweit war, mussten jedoch noch die aus Phoenix/Arizona stammende Songschreiberin und Sängerin Stephanie Lynn "Stevie" Nicks und ihr Lover, der Komponist, Sänger und virtuelle Fingerpicking-Gitarrist Lindsey Adams Buckingham im Jahre 1974 das neue Line-up Fleetwoods Macs komplettieren. Nachdem beide bereits während ihrer Zeit an der Menlo-Atherton High School in Atherton/California in einer Folkrock-Gruppe namens "Fritz" zusammen gespielt hatten veröffentlichten sie 1973 als "Buckingham Nicks" beim Label Polydor ihr erstes und einziges Album. Obgleich es ein kommerzieller Misserfolg war, zeigt es bereits mehr als deutlich die Züge, die später neben Christie McVies Beiträgen die Musik von Fleetwood Mac maßgeblich prägen sollten.

Mit Ausnahme des akustischen Gitarreninstrumentals "Django", einer Komposition des Jazzpianisten John Aaron Lewis (1920 – 2001) stammen alle Songs aus der Feder von Nicks und Buckingham, die in ihren Texten zum Teil auch ihren (späteren) schmerzvollen Beziehungsstress schon vorausahnten und dann als Mitglieder von Fleetwood Mac perfektionieren sollten. Nach "Crying in the Night", das von starken Akkorden und einer kraftvollen Stevie Nicks, die den Song auch geschrieben hat, getragen wird, lässt Buckingham mit seinem Instrumental "Stephanie" auf beeindruckende Weise hören, was er auf der akustischen Gitarre drauf hat. Bei "Without a Leg to Stand On" lässt seine, von einer Twelve-String begleite, charakteristische Stimme vermuten, dass es sich bereits um einen Track von Fleetwood Mac handelt. Bei ihrem gefühlvollem Dreivierteltakt-Song "Crystal" (der sich 1975 auch auf dem Album "Fleetwood Mac" wiederfinden sollte) hat Nicks ihrem Partner die Leadvocals überlassen, wobei sie mit ihm harmoniert aber auch im Duett harmoniert. "Long Distance Winner", das von Nicks komponiert und gesungen wird, könnte ebenso wie das von Buckinghams Gesang und E-Gitarre sowie Schlagzeug rythmisch bestimmte "Don't Let Me Down Again" ebenfalls ein Song von Fleetwood Mac sein. Etwas weniger typisch, aber keineswegs schlechter kommen "Races Are Run" und "Lola (My Love)" daher, die zudem als Beweise für die musikalische Bandbreite von Nicks und Buckingham anzusehen sind. Die im Wechsel- und Harmoniegesang vorgetragene gemeinsame Komposition "Frozen Love" gehörte, neben "Don't Let Me Down Again", das auch für das Album "Fleetwood Mac Live" übernommen wurde, zum Tour Repertoire Fleetwood Macs im Jahre 1980.

Von den beteiligten Studiomusikern sind vor allem der puertoricanische Multi-Instrumentalist Jorge Calderón, der begehrte Session-Drummer James Lee "Jim" Keltner (Drums) sowie Jerry Scherf und Ron Tutt, die beide Elvis Presleys TCB Band angehörten, zu nennen. Für den Part der Additional Guitar bei "Lola (My Love)" zeichnet sich der von vielen für seine Gitarrenarbeit geschätzte Robert "Waddy" Wachtel, der noch heute zum Freundeskreis von Buckingham und Nicks zählt.

Auch 40 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung besitzt "Buckingham Nicks" immer noch ein Potential, das zum wiederholten Anhören zwingt und deutlich macht, warum Mick Fleetwood die "Märchenkönig des Rock" und den "Gitarrenmagier" für seine Truppe verpflichtete. Die musikalische Dominanz des Duos offenbarte sich nicht zuletzt durch ihr Fehlen beim Fleetwood Album "Time" (1995) welches trotz guter Songs und der gewohnten Stimme Christie Mac Vies sowie einer exzellenten Sängerin Rebekka "Bekka" Bramlett floppte. Erst nach der Rückkehr der beiden musikalischen Titanen erreichte die Band mit "Say You Will" erneut einen zweimaligen Goldstatus.

Das richtungsweisende Präludium zweier Megastars verdient eine Bewertung mit 5 Amazonsternen.
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am 17. Februar 2011
Dieses Erstlingswerk von Stevie und Lindsey ist wirklich gelungen. Teilweise finden sich Titel auf dem ersten Fleetwood Mac Album wieder. Leider existiert von dem Album keine offizielle Version auf CD! Ich erwarb eine CD schon vor Jahren bei einem Auktionhaus im Internet. Die Qualität ist leider nicht besonders. Ich empfehle nach dem Orginal in Vinyl Ausschau zu halten. Die ist zwar selten, aber gelegendlich zu bekommen. Die klingt dann auch vernünftig.
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