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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
24
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am 1. August 2003
Achtung - diese Rezension bezieht sich auf die unremasterte Originalveröffentlichung von "Enemies of Reality"!

Ich bin wirklich ein Nevermore Fan der ersten Stunde. Und was die Jungs bisher auf die Beine gestellt haben, sind schon sensationell gute Alben! Enemies Of Reality ist da auch wieder keine Ausnahme. Starke Songs, die wirklich brutal wären und eine kolossale Durchschlagskraft hätten, wäre da nicht...DIESE HUNDSERBÄRMLICH SCHWACHBRÜSTIGE PRODUKTION!! O.k., habe auch schon gehört, daß es Budgetkürzungen gab und Nevermore daher ziemlich wütend waren und sind. Es ist ja dann im Endeffekt auch nicht ihre Schuld. Tut mir trotzdem leid: wenn der Sound nicht stimmt, kann mir die Platte - trotz noch so guten Songwritings - nur bis zu einem bestimmten Grad gefallen. Der Sound ist teilweise verwaschen und echte Bässe, die eine Menge der Durchschlagskraft im Zusammenspiel mit den Gitarren ausmachen, sind einfach nicht auszumachen. SCHADE, SEHR SCHADE!! Ein schönes Beispiel für guten Sound ist z.B. die aktuelle Platte von Darkane.
Ich sage als Fazit: je besser Eure Anlage, desto deutlicher werdet Ihr die Schwächen der Produktion heraushören. Macht nicht wirklich Spaß!
Sollte irgendwann mal das Geld wieder reichlicher fließen, erbarmt sich hoffentlich jemand und mischt das Album nochmal ordentlich ab, damit wir in den vollen Genuß dieses Werkes kommen!
33 Kommentare| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
... haben "Nevermore" als Nachfolger zum Meisterwerk "Dead Head in a Dead World" präsentiert. Wer nun gedacht oder wie ich gehofft hatte, dass "Enemies of Reality" nahtlos an das vorherige Album anknüpfen würde, der wurde bereits mit dem Titeltrack eines Besseren belehrt. Bestach "DHIADW" noch durch sehr eingängige Melodien, so wurde einem mit "Enemies of reality" doch ziemlich deftige Kost verabreicht. Im Vergleich zum Vorgänger waren die Songs wieder schwerer zugänglicher, vertrackter und komplizierter. Stilistisch tendierten "Nevermore" mit "Enemies of reality" hin zum Thrash, die progressiven Powermetal Trademarks der Vergangenheit wurden dafür ein Stück weit geopfert. War es in der Vergangenheit schon so, dass "Nevermore" - Presslinge erst nach mehrmaligem Hören zu zünden wussten, so muss ich gestehen, dass "Enemies of reality" bei mir nie richtig zur Wirkung gekommen ist. Bis auf "Tomorrow turned into yesterday" hat mich eigentlich kein Song wirklich umgehauen. Die Kompositionen sind wie gewohnt sehr düster, bedrohlich und hochanspruchsvoll, eigentlich alles was man von "Nevermore" erwarten könnte - allerdings ist es für meinen Geschmack diesmal einfach "too much". Auch sind die Anteile von Thrash und Death Metal einfach zu viel für mich.
Sorry, aber dieses Mal konnten mich "Nevermore" einfach nicht erreichen, für mich ist "Enemies of reality" einfach nur ein durchschnittliches Album geworden. Offensichtlich stehe ich mit der Meinung ziemlich alleine, allerdings kann ich nach dem Meisterwerk "DHIADW" diesem Album einfach nicht mehr als Durchschnitt bescheinigen. Für den miesen Sound ziehe ich dann noch einmal einen Stern ab, eigentlich ist das eine Frechheit. Wer sich für dieses Album interessiert, sollte unbedingt darauf achten das er die neu abgemischte Version aus 2005 erwirbt.

Mein Fazit: Wer ein Album im Stile des Vorgängers erwartet, sollte vorsichtig sein. "Enemies of reality" hat sehr starke Anleihen aus dem Thrash - und Death Metal, wer das mag wird definitiv seinen Spaß haben.
Mit diesem Album haben "Nevermore" meinen Geschmack einfach nicht getroffen - kommt vor! Möglich auch das ich nach dem vorherigen Meisterwerk einfach zu hohe Erwartungen hatte.
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am 10. Mai 2006
Es ist ein schweres Los eine Über-Album wie "dead heart in a dead world" zu übertrumpfen.

Und wahrlich, der erste Hördurchlauf von EOR ist eine wahre Zumutung. War man vom Vorgänger schöne, stakkato-artige, melancholische Thrash-Juwelen gewohnt(die man von Nevermore nach "Dreaming neon black" ebensowenig erwartet hätte), so ist die jetzige Spielart deutlich vom Death-Metal geprägt. Insbosondere das, nach dem ebenso genialen, wie auch harten Opener "Enemies of Reality" tönende, "Ambivalent", lässt beinahe ganz vergessen, dass dies der Selbe Gitarrist ist, der das schöne "Belive in nothing" vom Vorgänger komponiert hat.

Das, in einem pausenlosen Übergang anknüpfende "Never Purify" fängt gleich mit seinem einprägsamen Chorus an und könnte ein Überbleibsel der DHIADW-Platte sein. Auch hier wiederum zeigen sich Nevermore gewohnt hart, aber beweisen, dass auch sie ihre Lektion in Melancholie gelernt haben.

Die Halbballade "tomorrow turned into yesterday" hilft einem nach dieser wahren Lawine, wieder auf die Beine und lässt wieder einblicken, dass Nevermore geniale Balladen zu schreiben wissen, die nie schnulzig oder klebrig klingen, sondern eher kraftvoll und erschütternd.

Die beiden Stücke "I, Voyager" und "Create the infinite" sind von gleicher Machart und überzeugen mit genialer Hook-Line und gebieterischen Solo-Höhenflügen von Gitarrist Jeff Loomis, der nebenbei erwähnt, auf der ganzen Platte nicht unbedingt zurückhaltend wirkt, sondern zeigt, das die Synapsen seiner Fingernerven auf Hochbetrieb laufen. Zugegeben manchmal artet es in Griffbrett-Masochismus aus.

"Who decides" ist mehr Metal als Ballade, aber auch hier dominieren schöne Gesangsharmonien und eine gefühlvolle Gitarren-Melodie.

"Das folgende "Noumenon" ist die instrumentale, gesprochene Vorspeise zu "Seed awakening", den wohl schnellsten Song, den Nevermore je geschrieben haben. Und was soll man sagen?

Dieses Album ist von vorne bis hinten ein wahrer Ohrenöffner.

Warral Dane macht das, was er am besten kann, nämlich so singen, wie sich Chamälions färben.

EOR ist eine klasse Platte, aber wer Dead Heart...2 erwartet hat wird entäuscht. Nicht weil EOR den Standard nicht halten kann, sondern weil es soviel anders ist. Nachdem man sich damit arrangiert hat, findet man EOR bestimmt auf seine Art genauso klasse.

Der Sound ist auf der "remixed edition" deutlich akzentuierter als auf der ursprünglichen Version, und somit auch klarer.
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am 28. Juli 2003
Eins vorab, das ist definitiv kein "Easy-Listening-Metal", einfach so zum nebenbei hören ist diese CD viel zu komplex und auch viel zu gut. Lange hat man warten müssen auf den neuen Silberling und jeder einzelne Tag hat sich gelohnt.
Die Songs sind sicherlich nicht eingängig und gehen auch nicht schnell ins Ohr, aber das kann man von einem Nevermore-Album auch nicht erwarten. Ich werde die Scheibe mehrmals hören müssen um sie genau so zu lieben wie den Vorgänger "Dead Heart in a Dead World".
Insofern kann ich auch nach dem dritten Durchhören noch nicht viel sagen, außer daß die Songs kompromisslos hart sind und man wünscht sich sofort auf 'nem Festival zu sein um das Gebein rütteln zu lassen.
Manch einer wird den Opener vom "Rock-Hard-Magazine" kennen und ich finde, dieser Song ist ein gutes Beispiel für die restlichen Stücke, abgesehen von "Tomorrow" was ein wenig an "Heartseeker " erinnert und einer der "einfacheren und langsameren" Stücke ist.
Der Rest, wie gesagt ist hervorragend produziert, und die ganze Band zeigt wieder einmal was sie für Ausnahme-Musiker sind. Darrel schreit sich die Seele aus dem Leib und Jeff läßt das Herz eines jeden Gittaristen höher schlagen, während Van in gewohnter Manier aufs Drum-Kit knüppelt als wäre der Leibhaftige hinter im her. Alles ist, wie kaum anders zu erwarten, hervorragend produziert.
Nicht zu vergessen sind auch die emotionalen Texte, die eindeutig vermitteln, wie die Band unsere "kaputte Welt" findet.
Kurz und gut, beim ersten Mal hören sind es 3 Sterne, beim zweiten und dritten Mal vier und ich gehe fest davon aus, daß es fünf werden. Wer "Dead Heart in a Dead World " mochte, wird dieses Album lieben.
Keep rocking.
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am 6. April 2005
Mit Enemies of reality gingen die Seattle Banger nach der Hit Kollektion "Dead Heart In A Dead World" ein Risiko ein. Anstatt das selbe Album noch einmal aufzunehmen legte man härtetechnisch wieder ordentlich Holz ins Feuer und verzichtete fast völlig auf Ohrwürmer ala "The Heart Collector". Stattdessen hatte man mit z.B. "Ambivalent" oder "Seed Awakening" einige unmenschlich harte Abrißbirnen an Bord die jeden Schädel auf Rotation bringen. Macht das EOR jetzt besser oder schlechter als den Vorgänger? Ich würde sagen weder noch. Mit EOR haben Nevermore ihr düsterstes und schärzestes Werk seid der unübertroffenen "Dreaming Neon Black" abgeliefert. Einzig die Produkion bot bei der ursprünglichen Version Anlaß zur Kritik da man vom Label dss Budget gekürzt bekam und der Sound leider recht matschig klang. Nun haben sich Century Media dazu entschieden Ihren Fehler wieder gut zu machen und ließen die Scheibe von Andy "Gott" Sneap (unter anderem die letzten beiden Kreator CD's) remixen. Und der Aufwand hat sich gelohnt denn jetzt klingt die Scheibe tatsächlich noch besser als vorher und sollte spätestens jetzt bei jedem Freund metallischer Klänge auf dem Einkaufszettel stehen. Mir war es die "Nachrüstung" definitiv wert!
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am 5. August 2003
Kaum eine andere Metal Band schafft es kontinuierlich so hochwertige & eigenständige Alben auf den Markt zu bringen wie Nevermore. Da macht auch des neue (fünfte) Werk keine Ausnahme. „Enemies of Reality" bietet auf 40 min. 9 Songs die vor Ideen & Spielfreude nur so strotzen. Gleich von der ersten Minute an weiß man: Hier handelt es sich um Nevermore! Mörder-Gitarrenriffs wechseln mit wunderschönen Harmonien, Warrel Dane's unverwechselbarer, melodischer Gesang, das innovative Schlagzeugspiel von Van Williams & die Jeff Loomis' Soli aus einer anderen Welt, hier gibt's modernen Metal par excellence! Die Songideen & Stukturen sind meiner Meinung nach noch kränker als bei den vorherigen Alben, man braucht schon seine Zeit wenn man sich noch nicht mit dieser Band beschäfftigt hat. Anspieltips wären der Titelsong, „Ambivalent" (mit unglaublichen Soloteil), das ruhige „Tomorrow Turned Into Yesterday" & das ultraheftige „Seed Awakening". Die Produktion ist auch zeitgemäß (der Gitarrensound ist unglaublich!), wenn mir die Drums auch ein wenig zu weit hinten klingen.
Fazit: Nevermore-Fans - und wahrscheinlich auch Musikstudenten ;-) - werden sowieso zuschlagen. Für Leute, die auf simple Mitsinglieder oder nur auf Deathmetal-Gegrunze stehen wird diese CD wohl nix sein, alle Anderen sollten einer der technisch versiertesten Metal-Bands der Neuzeit eine Chance geben!
P.S: Sichert Euch die limitierte Erstauflage in einer schwarzen Hülle mit Bonus-DVD (Videos & Live-Clips).
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am 27. April 2005
Normalerweise schmeckt aufgewärmter Kaffee ja nicht sooo toll - anders verhält es sich allerdings mit dem Remix der 2003er Scheibe der genialen Combo aus Seattle. Glücklicherweise wurde das damals ziemlich asoziale Verhalten der Plattenfirma (Century Media) gegenüber der Band (das Aufnahmebudget wurde aus businesstechnischen Gründen stark zusammengestrichen, daß es für keine vernünftige Produktion mehr langte - man höre sich nur die erbärmlich klingende Originalversion an) im nachhinein gutgemacht.
Zur Musik selbst kann man nur sagen, daß Nevermore sich mit keiner anderen Band auf diesem Planeten vergleichen lassen, weil sie einfach ihren eigenen, unvergleichlichen Stil kreiert haben. Im Vergleich zu den Vorgängerscheiben läßt sich eine nochmalige Steigerung des Härtegrades attestieren. Ein super Album, das sich jeder Powermetal-Fan mit Hang zum Progressiven nicht entgehen lassen sollte. Und für Leute, die das Album schon in der Originalversion zu Hause haben, gibt es direkt bei Century Media für 5,-€ die CD ohne Case und Booklet zu erwerben. Ein fairer Deal!
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Nach drei langen Jahren haben die Seattler Progressiv Power Thrash Metaller von Nevermore eine neue Platte gemacht. Endlich! Wie immer ist das Cover von Travis Smith, der langsam der Hauszeichner der Band und auch wohl des Labels zu sein scheint. Aber er hatte schon mal bessere Cover fabriziert... Nevermore fabrizieren auf ihrem sechsten Album immer noch ihren ureigenen Stil: aggressiv, melancholisch, vertrackt, psychedelisch, innovativ und anstrengend. Die Jungs machen keine Musik um dabei die Freundin zu belästigen oder ein Nickerchen zu machen. Nevermore verlangen vom Hörer die ungeteilte Aufmerksamkeit. Die anfangs sperrig wirkenden Songs brauchen einige Durchläufe um sich zu entfalten. Ich denke "Enemies Of Reality ist eine gute Mischung der vorangegangenen Alben: Die Platte ist mit dem einzigen soften Song, der genialen Halbballade "Tomorrow Turned Into Yesterday" so eingängig wie Teile des Debuts "Nevermore". Oft ist man aber experimentell, hektisch vertrackt und erinnert an das sperrige aber geniale "The Politics Of Ecstacy" Album, während die Düsternis von "Dreaming Neon Black" an vielen Ecken durchschimmert. Nevermore sind immer noch so aggressiv wie auf dem bisher besten Werk dem Aggro - Hammer "Dead Heart In A Dead World (2000), konnten das Niveau dieser Platte nicht toppen aber halten! Allein der Gesang von Warrel Dane und Jeff Loomis geniales Einfälle auf der Gitarre lassen jeden Hörer vor Freunde erschauern. Jeff provoziert bei vielen Gitarristen bestimmt Zweifel an ihrem Können! Nur das Cover und die kurze Spielzeit drücken den fantastischen Gesamteindruck. Etwas gehoben wird das durch die Tatsache, dass wie es im Moment üblich ist, dem Album eine DVD mit allen Videoclips beiliegt. Außerdem wurde es noch mal remixed für einen besseren Sound!
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am 28. Juli 2003
Eins vorab, das Album ist definitiv kein "Easy-Listening-Metal",
um es sich einfach so nebenbei reinzuziehen ist das Album viel zu komplex und auch viel zu gut.
Die Songs sind nicht eingängig und man braucht mehrere Male, um sich in das Album zu verlieben, aber das bin ich ja schon vom Vorgänger "Dead Heart in a Dead World" gewohnt, da war es nämlich genauso. Nach dem ersten Hören sind es 3 Sterne, nach dem zweiten und dritten Mal sind es 4 und ich gehe fest davon aus, daß es spätestens nach dem 5ten Mal die Höchstwertung gibt.
Denn alle Stücke sind hervorragend arrangiert, man merkt mit jeder Note, was Nevermore für Ausnahmekünstler sind. Warrel schreit und singt sich die Seele aus dem Leib, Jeff zupft die Saiten, so daß es jedem Gitarrenfan die Sprache verschlägt und Van knüppelt aufs Drum-Kit als wäre der Leibhaftige hinter ihm her. Die Produktion ist sauber und einwandfrei.
Wenn man also gemütlich auf dem Sofa hockt und die Boxen brummen, daß der Nachbar jeden Moment den Schupo holen geht, fühlt man, wie die Songs ins Gebein gehen. Man wünscht sich ehrlich man wäre jetzt inner Mosh-Pit und könnte seine Knochen rütteln bis zum Exodus. Der einzige ruhige Song ist "Tomorrow Turned into Yesterday" erinnert stark an "Heartseeker" vom Vorgänger-Album und ist dementsprechend der einzige etwas eingängigere Song.
Nochmal kurz und knapp, wer "Dead Heart in a Dead World" mochte, wird dieses Album lieben und feststellen daß sich jeder Tag der langen Wartezeit gelohnt hat. Wer noch gar nichts von der Band gehört hat sollte sich das Album nach Möglichkeit in aller Ruhe erstmal anhören, da ich finde daß es keine Kategorie gibt wie "Power-Metal" in die man "Nevermore" reinzwängen könnte.
Keep rocking.
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am 18. September 2015
"Enemies of Reality" ist das 5. Studioalbum der Heavy Metal Band Nevermore aus den Staaten. Es erschien im Juli 2003. Produziert hat das Album Kelly Gray (Queensryche). Eingespielt haben "Enemies of Reality" Warrel Dane - Vocals; Jeff Loomis - Guitars, Jim Sheppard - Bass und Van Williams - Drums. Alle Titel stammen von Warrel Dane und Jeff Loomis.

Nevermore spielen eine Mischung aus Prog-, Thrash- und Power Metal. Hier auf "Enemies of Reality" steht Thrash Metal im Vordergrund. Das Album ist selbst für Nevermore-Verhältnisse extrem hart und brutal. Direkt die beiden ersten Titel `Enemies of reality` und `Ambivalent` hauen voll auf die Zwölf und machen keine Gefangene. Dazu singt Warrel Dane wieder, als würde er eine Zwangsjacke tragen. Auch `Never purify` schlägt in die gleiche Kerbe. Jeff Loomis spielt wieder unglaubliche Soli auf dem Album. Viele andere Gitarristen würden sich die Finger brechen. Bei `Tomorrow turned into yesterday` schaltet die Gruppe gleich mehrere Gänge zurück. Der Titel ist recht balladesk und eine willkommene Abwechslung. Bei `I, voyager` geht es wieder richtig zur Sache. Das recht kurze `Create the infinite` geht auch wieder mehr in die Thrash-Richtung. `Who decides` ist wieder langsamer und leicht balladesk. `Noumenon` ist recht ungewöhnlich (psychedelisch), punktet aber mit toller Gitarrenarbeit von Loomis. `Seed awakening` dagegen ist wieder eine Abrißbirne.

"Enemies Of Reality" scheint mir das härteste Album von Nevermore zu sein. Der Prog tritt ein wenig in den Hintergrund, hier wird viel Thrash Metal gespielt. Mir fehlen etwas die grossen Melodien, daher diesmal `nur` 4 Sterne.
In 2005 wurde das Album nochmal veröffentlicht. Diesmal von Andy Sneap produziert, da man mit der Arbeit von Kelly Gray nicht zufrieden war. Man sollte daher zur Ausgabe von 2005 greifen!
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