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Kundenrezensionen

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am 23. Juni 2005
seatles' finest sind zurück! was die einstigen heroen der nordwestmetropole queensryche nicht mehr schaffen (wollen), gelingt ihnen auf beeindruckende weise: sich und ihre musik neu zu definieren, ohne trendanbiederung oder in musikalisches mittelmaß zu verfallen."this godless endeavor" ist ein weiterer meilenstein in der bandgeschichte und wiederum ein highlight des jahres. es ist ein äußerst gelungener mix der letzten drei studioalben! gleich die ersten drei songs rechtfertigen den kauf der ganzen cd! der megaharte opener "born"(musikaliche achterbahnfahrt mit deathmetalartigen blastparts und hammerrefrain), das straighte "final product" oder das thrashige "my acid words" sind absolute hits aus dem hause nevermore, die einem nicht mehr aus dem kopf gehen wollen! aber damit nicht genug! die tolle halbballade "sentient 6"(erinnert stark an " the sanity assassin" vom debut) oder der titeltrack (beinhaltet sämtliche fascetten des bandgesamtsounds)selber gehören ebenfalls zu den zahlreichen highlights des neuen albums. die restlichen songs zünden nach wenigen durchläufen nachhaltig! die produktion von andy sneap ist wieder einmal allererste sahne und macht den "soundunfall" des vorgängeralbums vergessen! besonders hervorzuheben ist der superbe gesang von warrel dane (singt wie ein junger gott und klingt fast so gut wie zu seeligen sanctuary-zeiten!) und die verstärkung im gitarrenbereich durch den ex-vicious rumors-gitarristen steve smyth! ach, ja und dann ist da noch das großartige cover von einem gewissen hugh syme, der schon für größen wie rush und fates warning tätig war, welches das meisterwerk perfekt abrundet! in dieser form sind nevermore (weiterhin) unschlagbar und aus der metalszene nicht mehr wegzudenken! sie gehören zu den wenigen bands, die musikalisch noch innovativ und somit einzigartig sind!
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am 18. Februar 2007
Einige Jahre sind nun schon ins Land gezogen seit Nevermores Meisterwerk "Dead Heart In A Dead World". Und nach "Enemies Of Reality" drängte sich die Frage auf, ob sie dieses Werk jemals wieder erreichen würden.
In "This Godless Endeavour" nun findet sich die positive Antwort. Es ist Nevermore tatsächlich gelungen ihren Klassiker nicht nur zu erreichen sondern auch noch zu überbieten.
Denn Nevermore haben es gewagt, sich von ihren ausgetretenen Faden herunterzubewegen, ohne das Ziel aus dem Auge zu verlieren.

Dominierten bis zu EoR noch simplere Thrashriffs, nicht allzu komplexe Gesangslinien und die alterprobte Melodieführung, wagen sich Nevermore mit TGE endlich in die vorher schon öfter angedeutete progressive Richtung, die ihnen verdammt gut steht.
Angefangen bei den Gitarren. Diese sind zwar etwas softer als gewohnt. Dies liegt aber in erster Linie daran, dass der Gitarrist nun viel melodiebetonter spielt. Und wie! Was er da als Strophenriff hinlegt, reicht bei den meisten anderen für zehn Soli. Da werden Melodieführungen gespielt, dass sich die Finger in den Saiten verknoten. Und das alles, ohne bei all de technischen Ausführung jemals den roten Faden zu vergessen. Die komplexen Klangkonstrukte bilden eine so dichte Atmosphäre, dass ihre Vertracktheit regelrecht in den Hintergrund rückt.
Zudem wirken der sehr gute Bass und das ebenso präzise wie variable Schlagzeug zusätzlich strukturierend, geben mit ihrem konsistenten Rythmusfundament die Richtung vor, ohne dabei je simpel oder einfallslos zu werden.

Diese tiefe Atmosphärische Basis ist schließlich der perfekte Nährboden für Warrel Danes einzigartige Stimme, die er variabler einsetzt, als je zuvor. Mehr noch als auf den Vorgängeralben vermag er jede erdenkliche Emotion mit ihr auszudrücken und den Hörer vom Fleck weg mitzureißen. Mit unvergleichlicher Kraft, jederzeit der Stimmung angepasster Artikulierung und einem gänsehautbeschwöhrenden Hauch Überzeichnung und Pathos schreit, keift, weint, singt, trauert, liebt und wütet sich Dane durch die lyrisch durchdachten Texte. Und wirkt dabei so im Einklang mit der Instrumentierung, dass man auch ohne ihn zu verstehen immer wüsste, was er meint.

Das alles verpacken Nevermore diesmal in sichtlich komplexere Songstrukturen, als bislang. Was zwar anfangs zäh wirkt aber einen entscheidenden Vorteil hat: Man entdeckt immer neue Aspekte in den Songs. Man hat sich nicht mehr so schnell sattgehört, wie an z.B. DHIADW.
Und so wirkt TGE als Gesamtwerk mit einer Macht, die im melodisch orientierten Bereich des Metals aktuell ihresgleichen sucht.
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am 20. April 2006
Mit "Born" beginnt die Band gleich furios und sehr heavy, der Gesang in den Strophen geht schon fast in die Death-Metal-Richtung um dann jedoch in einen herrlich melodiösen Refrain überzugehen. Majestätisch ist dafür eine gute Bescheibung.

Danach wird das Gaspedal nicht mehr so durchgetreten, die Refrains von Songs 2 und 3 sind aber genauso genial wie beim ersten Song.

"Sentient 6" ist dann eine Power-Ballade, wie sie Metallica leider anscheinend nicht mehr auf die Reihe bekommen: sehr atmosphärisch und mit grandioser Steigerung bis zum dramatischen Finale.

Die letzten drei Songs sind nach einigen klitzekleinen Durchhängern in der Mitte des Albums, die aber auch nur auffallen, weil der Rest ausnahmslos genial ist, der absolute Wahnsinn.

"The Psalm Of Lydia" muss man sich schon ca. zehnmal reinpfeiffen, bis man den Song aufgrund seiner Komplexität richtig erfasst hat. Der instrumentale Mittelteil bietet Gitarrensoli nicht von dieser Welt, die müssten auch Dream Theater-Fans gefallen!

"A Future Uncertain" ist dann für mich der melodiöse Höhepunt der CD und das, obwohl er nun wirklich nicht grade soft ist. Die Verschmelzung von Ohrwum-Melodien mit Killer-Riffs ist beeindruckend.

Tja, und in guter alter Nevermore-Tradition hat man sich ein absolutes Sahnestück für den Rest aufgehoben. Der Titel-Track ist auch der progressivste der Scheibe und deshalb logischerweise auch der längste mit über 10 Minuten.

Der Sänger bietet dabei alles von psychopatischem Gekreische bis soften Vokals und die Instrumentalfraktion steigert sich in der Mitte von "This Godless Endavour" in einen absoluten Rausch. Hier werden sowohl Fans von Progressive-Metal als auch Thrash-Metal völlig befriedigt, aus dem Metal-Genre fällt mir keine andere Band ein, die sowas in der Form draufhat. Von Dream Theater jetzt mal abgesehen, aber die haben ja auch Musik studiert.....

Fazit:

Wer dachte, Nevermore könnten ihr bisheriges bestes Werk "Dead Heart In A Dead World" nicht mehr erreichen, hat sich getäuscht, diese CD würde ich auf eine Stufe mit diesem Meisterwerk stellen.

Und Leute, die auf harten und trotzdem komplexen und anspruchsvollen Metal stehen, müssen unbedingt mal reinhören!
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am 25. Juli 2005
Ehrlich gesagt muss ich zugeben, dass meine Erwartungen an das neue Nevermore Album nicht allzuhoch waren. Die Großtaten der Band, wobei ich hier vor allem "Dreaming Neon Black" meine, lagen schon einige Zeit zurück und der Vorgänger "Enemies of Reality" war für Nevermore Verhältnisse auch nicht der absolute Bringer, obwohl immer noch eine handvoll Hammersongs darauf enthalten waren.
Aber wie es so oft ist sind es gerade diese Alben, die einen, wenn die Deckung sozusagen unten ist, eiskalt erwischen und geradezu umhauen.
Nevermore waren schon immer eine sehr originelle Band, die mit Dane und Loomis über zwei der kreativsten und eigenständigsten Köpfe im gesamten Metalsektor verfügt. Mir grosser Begeisterung kann ich mitteilen, dass sich beide auf "This Godless Endeavor" selbst übertreffen. Loomis rifft und soliert, dass es eine helle Freude ist und Dane singt so gut wie seit "Politics of Ecstasy" Zeiten nicht mehr. Auch das Songmaterial ist diesmal über alle Zweifel erhaben. Von brachialstem Trash (Born) über verfrickelte Prog-Granaten (Psalm of Lydia) bis hin zu ergreifenden Balladen (Sell my Heart for Stones) ist auf diesem Album so ziemlich alles enthalten, was ein Metallerherz erfreut. Alle Songs befinden sich auf einem hohen Niveau und strotzen nur so vor Spielfreude und Ideenreichtum. Besonders schön finde ich, dass es endlich mal wieder eine Band demonstriert, dass es möglich ist eingängige Refrains zu schreiben, ohne dass die Härte der Songs darunter leidet. Ganz grosses Lob !!!
Die Aussage, dass hier Merkmale aller bisherigen Nevermorealben vermischt werden trifft zu. Die Frische des Debüts verbindet sich mit der progressiven Schlagseite von "Politics of Ecstasy", der Atmosphäre von "DNB" und der Kompaktheit und Aggressivität von "Dead Heart..." und "Enemies of Reality.
Jeder, der auch nur einen Funken Begeisterung für Metal empfindet sollte spätestens jetzt wissen was zu tun ist.
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am 8. August 2005
Seattle's finest Nevermore sind Anno 2005 stark wie nie zuvor! Durch den zweiten Gitarristen Steve Smyth (u.a. Testament) welcher auch am Songwriting maßgeblich beteiligt war, klingen die Tracks noch durchdachter und teilweise energischer als je zuvor, was insbesondere beim Opener "Born" durchschimmert, der anfangs einer Thrash-Walze gleichkommt, jedoch in einem überragenden Refrain mündet. Ausnahmekönner Warrel Dane singt so gut wie schon lange nicht mehr, genauer gesagt wie seit dem Sanctuary Meilenstein 'Into The Mirror Black', die gesamte Band spielt wie aus einem Guss und bei allen elf Songs entdeckt man auch nach dem 20sten Durchlauf noch neues. Also der Stoff aus dem Klassiker gemacht sind.
Highlights aus einem durchweg überragenden Album sind für mich das phantastische "Sentient 6" - einer der intensivsten Songs der letzten Jahre, bei dem Dane derart emotional singt wie fast kein zweiter Frontmann der Szene! Nahezu jedem Wort verleiht er durch eine unglaublich starke Phrasierung die Eindringlichkeit des Textes, der sich über künstliche Intelligenz dreht. Dieser Song stellt gar Überwerke wie "Dreaming Neon Black" oder "The Heart Collector" in den Schatten... Desweiteren nenne ich den abschließenden Titeltrack, der alles widerspiegelt was Nevermore auf dem Kasten haben, und daß ist verdammt viel.
Ein ganz heißer Anwärter auf den Titel Album des Jahres!
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am 1. November 2005
Der Vertragspoker um das letzte Album, infolgedessen Century Media beim Budget knauserten und die Band gezwungen war, einen eher unbekannten Producer anzuheuern, der dem Album einen zweifelhaften Sound verpaßte, war wohl überflüssig, denn auch das aktuelle Album erscheint nun bei Century Media und dieses mal hat sich die Plattenfirma nicht lumpen lassen und den Zaster für Wunschproduzent Andy Sneap rausgerückt, der schon das Durchbruchsalbum Dead Heart In A Dead World einregelte.
Wenn erfolgreiche Routiniers ans Werk gehen muß man nicht unbedingt mit Überraschungen rechnen. Gleich zu Beginn wird mit Born und Final Product das volle Brett um die gespannten Ohren gehauen. Typische Nevermore Klopfer mit schwindelerregendem Tempo und Breaks, die zunächst etwas hektisch und verkopft wirken, aber die Band hat natürlich wieder einige Fixpunkte gesetzt, wie Song Nummer drei, My Acid Wounds, die sich schon beim ersten Durchlauf erschließen und das Interesse an immer weiteren Durchläufen erhalten. Ein Prinzip, dass schon bei Dead Heart.. in Vollendung präsentiert wurde. Der hinzugekommene Gitarrist Steve Smyth unterstützt nicht nur beim anspruchsvollen Gegniedel, das dankenswerter Weise nicht übertrieben wird, sondern durfte sich auch aktiv am Songwriting beteiligen und setzt tolle Akzente, beispielweise mit dem akkustisch beginnenden A Future Uncertain. Nevermore verschmelzen harten Thrash, Prog und Power Metal zu einem stets homogen wirkenden und düster gestimmten Ganzen und dann wäre da noch Danes origineller Gesang, der mit Geoff Tate lediglich eine oberflächliche Verwandtschaft teilt. Prinzipiell traditioneller Stahl, aber keine reine Überlieferung aus den Endachtzigern. Übrigens ist auch Ex-Death/ Ex Testamts Exexex James Murphy beim kurzen Instrumental The Holocaust Of Thought zu hören, was ich mal hoffnungsvoll als Indiz dafür nehme, dass sich der Mann nach seiner Krebserkrankung wieder auf dem Wege der Besserung befindet. Hat man die, oben erwähnte, kurze Phase der Eingewöhnung überstanden sind alle Skepsis und Zurückhaltung einer ungetrübten Begeisterung gewichen. Alte Liebe rostet nicht: Metal Album des Jahres möchte ich vorschnell tippen.
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am 21. August 2005
Gratulation an Nevermore! Operation mehr als gelungen, der geneigte Hörer liegt auch nach dem schaetzungweise vierziegsten Durchlauf mit freudigen Zuckungen auf dem Boden. Die Ohren bluten, die Haare stehen in alle Richtungen, aber ein breites Grinsen laesst sich nicht verbergen. Das war (zumindest bei mir) bisher immer so bei einem neuen Nevermore Output, sogesehen gibt es nix neues aus Seattle zu berichten. Diese Band ist einfach nicht in der Lage schlechte Songs zu schreiben, schon gar nicht wenn man seit Kurzem mit Steven Smythe einen zweiten Gitarristen/Songwriter in den Reihen hat der scheinbar muehelos die bereits bekannten und geschaetzten Loomis'schen Siebensaitereskapaden kontert. Auch nach ueber zehn Jahren Bandgeschichte hört man bei den 10 Songs auf diesem Silberling (plus ein obskures Instrumental) eine unbaendige Spielfreude und ein Koennen dass jegliche Kritik gleich im Vorhinein unmoeglichmacht. Da es die Band offensichtlich auch geschafft kommerziellen Erfolg ihr Eigen zu machen, gehen ich soweit zu behaupten, dass Nevermore den klassischen Heavy Metal wieder gesellschaftsfaehig machen werden. Ich wuensche der Band auf jeden Fall alles Gute bei diesem Unterfangen, nun aber zurueck zu "This Godless Endeavor":
Gleich zu Beginn geht der Opener "Born" innerhalb von millisekunden von 0 auf 100 (oder besser auf 11 ;-)) und wirft dem Hoerer ein derartiges Brett vor den Latz, dass sofort alle Sinne schwaecheln bevor der aeusserst melodische Refrain eine amtliche Gaensehaut beschert. Grosses Kompliment, da der Song auch nach oftmaligen Hoeren nichts an Charme einbuesst, die Bezeichnung "Volltreffer" ist fast schon untertrieben.
Die erste Single "Final Product" schliesst hier nahtlos an bietet gewohntes Nevermore Kraftfutter, allerdings ohne wirklich herausragende Elemente.
Anschliessend "My Acid Words": Ein etwas gemaechlicher Beginn, langsam ansteigende Spannung, ein Break und ein erstes K.O. Die nachfolgenden Riffs schiessen wie Speere aus Boxen spaetestens jetzt gibt es keinen Halt mehr doch es ist noch lange nicht vorbei.
Das von Steve Smyth verfasste "Bittersweet Feast" ist ein absolut boesartiges, knueppelhartes Riffmonster das ein weiteres mal zu Unkontrollierbaren Zuckungen im Nackenbereich fuehrt.
"Senient 6" schleicht als fuenfter Song aus den Boxen. Zunaechst als Ballade getarnt steigert er sich immer mehr zu etwas grossem, majestaetischem, unglaublichem Stueck Musik. Was Warrel Dane aus der eh schon ueberragenden Musikalischen Untermalung noch herausholt ist einfach purer Wahnsinn.
"Medicated Nation" nuetzt vorhin genannter Herr ein Weiteres Mal aus um sein Talent zu zeigen, gibt dem sehr sperrigen Song doch noch eine gewisse Klasse.
Nach dem unnoetigen instrumentalen Zwischenspiel "the holocaust of thought" gehts weiter mit "Sell My Heart for Stones", welches erst nach mehrmaligen Hoeren richtig zuendet sich aber mit Fortdauer zu einer aeusserst gelungenen Melange aus Heart Collector und Evolution 169 mausert.
"The Psalm of Lydia": krasse Gitarrenlaeufe, krasser Aufbau, krasser Text. Sehr sperrig erschliesst sich aber nach mehrmaligem Hoeren und kann sich mit der Zeit zu einem echten Highlight mausern.
"Future Uncertain" kann bei den ersten Durchlaeufen restlos begeistern, nach einer Weile zehrt der etwas kitschige Chorus aber doch ein Wenig an den Nerven.
"This Godless Endeavor": Monströs, Bewegend, Monumental. Sentient 6 zum Quadrat. Absolut geniale Ware aus der Feder von Jeff Loomis. Ein wahrlich gelungener Ausklang.
Das Album "This Godless Endeavor" ist ein weiteres Meisterwerk von Nevermore. Wenn man mich zwingen wuerde ein Album dieses Band als deren bestes zu titulieren wuerde ich zwar nach wie vor auf "Dreaming Neon Black" zurück greifen, doch auch die neue Scheiblette ist ein absoluter Hammer vor dem Herren und ein unbedingter Pflichtkauf fuer jeden Metalhead.
Anspieltipps fuer Neulinge: Born, My Acid Words, Sentient 6, This Godless Endeavor. Power Metal Juenger koennen natuerlich blind zugreifen.
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am 8. August 2005
und das ist mir echt peinlich....!!! Als Dream Theater und Rush Fan muß ich mir wirklich die Frage stellen: Wie konnte das passieren????!!!?!
Was die Jungs hier zelebrieren ist absolut der Oberhammer! Mit "Born" startet die Scheibe, wie eigentlich alle Scheiben dieser Welt starten sollten und dann erwartet man irgendwie mal einen Hänger, eine Wiederholung oder mal irgendwas WENIGSTENS ETWAS SCHWÄCHERES.... aber nichts! Von vorne bis hinten höchstes Niveau!
Und falls es noch jemnaden gibt, der Nevermore bisher nicht kannte, sage ich als ebenfalls Neueinsteiger (ja! steinigt mich...!) mal ein paar Worte nach meinem Geschmack zu Vergleichbarkeiten:
Also Rush und DT liegen auf der Hand, die Chorartigen Gesangsparts erinnern etwas an Shadow Gallery, ohne deren Schmalz und Pathos aufzunehmen (so sollten SG klingen !!), die hohen Gesangsparts erinnern mich stiommlich manchmal an die tiefen Gesangsparts von "IQ", und das extrem agile Schlagzeug wird trotz ständigem High-Speed nie eintönig, immer ist noch was drin.... klasse!
Fazit:
Ein Album das sich möglicherweise nicht jedem im ersten Durchlauf erschließen wird, aber was auch im 1000. Durchlauf vermutlich nicht langweilig wird. Ein absoluter Pflichtkauf!
So, und jetzt geh ich los und kaufe die anderen Alben ......!
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Als ob "Nevermore" meine Wünsche erahnt hätten, servierten sie mit "This godless endeavor" ein Album das von der Klasse her an ihr Meisterwerk "Dead head in a dead world" anknüpfte. Die Eingängigkeit die bei "Enemies of reality" verloren ging, war wie von Zauberhand auf dem neuesten Pressling wieder zu hören. Eine Zauberhand war es nur im übertragenen Sinne, namentlich heißt diese "Andy Sneap" und der verpasste "This godless endeavor" einen richtig feinen Schliff. Nach dem Sound-Debakel mit "Enemies of reality" sorgt der Mann an den Reglern auch dafür, dass dieser "Nevermore" - Silberling wieder richtig reinhaut. Zwar brauchte auch dieses Album mehrere Durchläufe bis es zündete, allerdings ist das bei den Jungs aus "Seattle" absolut normal. Die facettenreiche Komplexität der "Nevermore" - Kompositionen macht dies unbedingt notwendig.
"This godless endeavor" glänzt wieder durch diese eingängigen und variantenreichen Melodien, die Stimmung wirkt wieder gewohnt düster bedrohlich und "Warrel Dane" verpasst ihnen durch seine stimmliche Vielfalt eine gehörige Portion Melancholie. Das alles hört sich wieder nach diesem doomigen progressiven Powermetal an, für den "Nevermore" schon immer gestanden haben. Auch wurde der Thrash - und Death Metal Anteil, im Vergleich zum Vorgänger, wieder ein gehöriges Stückchen zurückgefahren. Gottseidank!

Mein Fazit: Mit "This godless endeavor" können "Nevermore" an ihr Referenzwerk "Dead head in a dead world" anschließen. Wer dieses Album mochte, kann hier bedenkenlos zugreifen.
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am 8. Februar 2006
Mir geht es genauso wie thomasgloeggler: Ich bin seit Jahren Fan von Dream Theater und kannte Nevermore bisher auch nur vom Namen her. Nach den ganzen positiven Kritiken habe ich mir dann TGE zugelegt und es bis heute nicht bereut.
Ist es nun Trash, Power oder gar Prog? Keine Ahnung. Nevermore sind einfach Nevermore, sie haben ihren eigenen Stil. Der Gesang ist über alle Zweifel erhaben, die Gitarren braten satt aus den Laufsprechern und der Drummer spielt wie ein junger Gott. Mal wird brutal reingehauen (Born), dann wieder fast balladesk zu Werke gegangen (Sentient 6).
Einziger Nachteil: Man braucht ein paar Durchläufe um mit dem Album warm zu werden. Aber die Mühe lohnt sich: Auf dem ganzen Album gibt es keinen schwachen Song, mit jedem Durchlauf wird's nur noch besser.
Ich habe mir nun auch die restlichen Alben von Nevermore zugelegt und kann die Band nur jedem empfehlen.
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