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am 12. April 2010
Das ist ein Film, wie es sie selten gibt. Ein Film, nach dem man einerseits ganz sprachlos ist, andererseits jedoch voller neuer Einsichten, ungeahnter Gefühle, existentieller Fragen und unendlicher Liebe.

Ein Film, bei dem man die Aufmerksamkeit jedem einzelnen Moment schenken möchte, man wird ganz still sowohl innerlich als auch äußerlich, und wird vom Geschehen ganz ergriffen.

Ich beschreibe hier die Handlung nicht, weil man es nur sehen und erleben kann, sonst wird man dem Film und seinen Fragestellungen nicht gerecht.

Ich habe diesen Film im Rahmen einer Fakultätsveranstaltung meiner psychologischen Fakultät, dem "Psycho-Kino", gesehen, die unsere Studenten für die Fakultätsangehörigen (Mitarbeiter und Studenten) organisieren. Dabei werden Filme gezeigt, die einen psychologischen Bezug haben, und die dort dargestellten Situationen und Handlungen werden im Fachkreis vorher und nachher diskutiert. Es war sehr erstaunlich, dass nach diesem Film niemand nur ein Wort darüber sagen konnte und wollte. Wir waren alle absolut sprachlos. Dieser Film hat Einiges in mir komplett verändert, und das haben bis jetzt nur wenige Bücher oder Filme geschafft.

Schauen Sie ihn sich unbedingt an, sonst haben Sie im Leben etwas sehr Kostbares verpasst!!!
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am 18. Dezember 2016
Hatte den Film für den Unterricht gekauft und mich verkauft, leider. Ist leider sehr langatmig, für Schüler zu lang, leider.
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am 7. Mai 2006
Ich habe diesen Film mit einer betroffenen jungen Frau geschaut. Sie ist ebenfalls querschnittsgelähmt , kann aber noch nicht einmal ihren Kopf selber bewegen.

Der Film regt sehr zum Nachdenken an, denn wenn man sich vorstellt man selbst in der Situation, würden die meisten doch auch so handeln wollen wie Ramon. Es spircht ein großes Tabuthema an, nämlich die Frage ob und wie weit Sterbehilfe und Töten auf verlangen angebracht bzw. berechtigt ist.

Der Satz den ich immer in Verbindung mit diesem Film bringe ist:

Ich versteh nicht wieso er nicht weiterleben wollte, für mich käme das nie in Frage! Das war die Stellungsnahme meiner Begleitung. Sie kann diese Entscheidung nicht nachvollziehen.

Der Film ist sehr lohnenswert. Lange keinen so großartigen Film mehr gesehen.
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am 9. Februar 2009
Wie kann man das Thema "Aktive Sterbehilfe" bzw. "assistierter Suizid" filmisch so bearbeiten, dass 1. ein informativer Film, 2. ein sensibles Porträt einer Person, 3. eine Erzählung entsteht, die den Zuschauer an genau die Punkte einer Geschichte führt, an der Fragen nicht mehr eindeutig mit "Ja" oder "Nein" zu beantworten sind? Der spanische Filmemacheer Alejandro Amanábar vollbringt dieses kleine Wunder in seinem zurecht mehrfach ausgezeichnete Film "Das Meer in mir".
Das Thema Sterbehilfe hat - nicht zuletzt durch ebenso spektakuläre wie häufig unsachgemäße Berichterstattung in den Medien - mittlerweile eine festen Platz im öffentlichen Diskurs. Nicht nur Menschen, die sich professionell an der Schnittfläche zwischen Medizin und Ethik bewegen werden daher diesen direkten, unaufgeregten und ästhetischen Film als wohltuenden Beitrag zu einer offenen und wohl auch nicht abzuschließenden Diskussion empfinden. Die wahre Geschichte des Protagonisten, Ramón Sampedro, wird facettenreich erzählt. Die Vielschichtigkeit von Personen und Situationen wird - insbesondere von Javier Bardem in der Rolle des Sampedro - auf eindringliche Weise deutlich, so dass das Thema jenseits aller Sensationslust anspruchsvoll bearbeitet wird und die Fragen nach der Berechtigung des Wunsches zu Sterben, die rechtlichen Rahmenbedingungen und (gerechtfertigten!?) Hürden und die Problematik der aktiven Sterbehilfe bzw. des assistierten Suizids als Entscheidung über die Qualität eines Lebens auch für den vom Thema bisher unberührten Zuschauer deutlich werden. Ein wunderbarer Film über ein schwieriges Thema.
Spezieller Tip: Der Film eignet sich hervorragend als Grundlage für Unterrichtsveranstaltungen ab der Oberstufe bis hin zu einführenden Seminaren auf universitärem Niveau.
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am 26. April 2012
Das nachhaltig beeindruckende an diesem Film über den Freitod des vom Hals abwärts Gelähmten Ramon (Javier Bardem) ist neben den großartigen Schauspielern das Drehbuch. Nach dem poetischen Titel liefert es Sätze wie 'Man lernt lachend zu weinen.' oder 'Ich bin mit dem Tod verheiratet.' Als Resümee wird festgestellt, dass wir zwar 'das Recht haben zu leben, aber nicht die Pflicht'. Das soziale Umfeld von Ramon, das aus Verwandten und 3 Freundinnen besteht, trägt mit dazu bei, dass wir in den Kreisel um den Lebensmüden hinein gezogen werden. Besonders Rosa (Lola Duenas), die schlichte Arbeiterin, die nur aus Gefühl zu bestehen scheint und vorbehaltlos liebt und Julia (Belén Rueda) die selbst zum Suizid neigende, totkranke Anwältin liefern eine eindrucksvolle schauspielerische Leistung ab. Die Tränen dieser Frauen sind ansteckend. Optisches Highlight ist Ramons geträumter Flug zum Meer, intellektuell überzeugt die kurze Diskussion mit einem Priester, der ebenso dran ist wie Ramon, der aber als Vertreter der Kirche argumentativ recht alt aussieht. Dabei werden Rede und Antwort von einem jungen Gehilfen via Treppenhaus transportiert. Das erheitert ebenso wie die vielen kleinen verbalen Späße, die die Bettlegerichkeit von Ramon vergessen machen sollen. Es ist keine Propaganda für den Verein 'Sterben in Würde', denn er Film betont eigentlich die sonnigen Seiten des Lebens von Behinderten und unterstreicht das Lebenswerte daran. Es gibt keine Lösung. Fest steht, für die Hinterbliebenen ist es schlimmer als für die Betroffenen selbst. Wir lernen lachend zu weinen!
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Ramón (Javier Bardem) kann sich seit 28 Jahren nicht mehr bewegen. Man lernt ihn gleich zu Beginn des Films als einen ganz ungemein positiven, nachdenklichen Menschen kennen, einen Menschen, den man sofort ins Herz schließt.

Ramón hat sich als junger, bildschöner Mann das Genick gebrochen bei einem Sprung in das von ihm geliebte Meer. Seither ist er gelähmt, nutzt selten einen Rollstuhl, sondern liegt stattdessen im Bett. Er hat einerseits sein Schicksal angenommen, möchte ihm andererseits aber ein Ende setzen. Er will sich nichts vormachen, sondern dem, was ist, ungeschönt ins Auge schauen.

Betreut wird er von der Frau seines Bruders. Alle Familienmitglieder kümmern sich rührend um ihn. Keiner gibt ihm das Gefühl, dass er zu Last fällt. Alle lieben Ramón und können nicht verstehen, dass er sterben möchte. Sein Wunsch kränkt sie, weil in ihnen das Gefühl aufkommt, nicht genug für ihn getan zu haben. Dies scheint Ramón, nicht sehen zu wollen. Er empfindet seinen Zustand würdelos und möchte ihm ein Ende setzen. Dazu benötigt er die Hilfe Dritter.

Eine Sterbehilfeorganisation nimmt sich seines Falles an. Eine gehbehinderte Anwältin möchte ihm helfen. Sie versucht es auf gerichtlichem Wege. Schließlich verliebt sie sich in ihn, nicht zuletzt als sie sein Fühlen und Denken aufgrund seiner Gedichte näher kennen lernt. Sie ist diejenige, die seine Poesie veröffentlichen lässt. Zum gemeinsamen Selbstmord, den sie planen, kommt es jedoch nicht.....

Ramón ist der Ansicht, dass ein Mensch, der ihn wirklich liebt, ihm zum Tode verhelfen wird und letztlich findet er eine Frau, die bereit ist, für ihn aktiv zu werden. Er drängt sie nicht zu dem Entschluss, sondern der Entschluss reift in der Liebenden, die sein Wohl über ihr eigenes stellt......

"Das Meer in mir" wirft Fragen auf, die ich nicht in der Lage bin, zu beantworten. Was ist einem Kranken zumutbar? Sollte man ihm das Recht einräumen, sterben zu dürfen, wenn er es möchte? Was ist mit der moralischen Schuld, die derjenige auf sich lädt, der beim Sterben hilft? Tötet man nicht auch, wenn man beim Sterben hilft? Hat man in diesem Falle das Recht zu töten? Meine Fragen sind nicht juristisch, sondern ethisch gemeint.

Im Film wird dem Kranken unendlich viel Liebe und Zuneigung zuteil. Dennoch möchte Ramón sterben, weil er seine Bewegungslosigkeit nicht ertragen kann. Ich verstehe den Kummer, habe jedoch keine Idee, wie man einem solchen Menschen Lebensmut schenken kann, wenn Liebe schon nicht hilft, auch eine Aufgabe, wie im Fall des Films, Gedichte zu veröffentlichen, nicht zu einem Ja zum Leben beiträgt. Der Film lässt mich ratlos zurück.

Javier Bardem spielt die Rolle beeindruckend. Der Film ist an keiner Stelle trivial. Die Dialoge regen zum Nachdenken an. Vielleicht kennen Psychologen Strategien, wie man einem solch lebensmüden Menschen helfen kann, sich nicht mehr den Tod zu wünschen.
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am 23. Juni 2005
If you were told that this story was about a quadriplegic that wants to end his life and the people who want to help or hinder him, you'd probably turn away. But this film is inspiring and life affirming without melodrama or cheesy dialogue. Based on a true story of a Spaniard who has been disabled since a neck injury 30 years prior, Ramon Sampedro (played to perfection by Javier Bardem from "When Night Falls") embarks upon a political journey to end his life legally. Ramon is surrounded by three strong women (his mother, a lover `wanna-be' and a journalist) and a loving family. His insights are thoughtful and beautiful, with director Alejandro Amenabar ("The Others", "Permanent Midnight"), flashing a fantastic style ranging from heartfelt close-ups to wild flying scenes against the backdrop of the Spanish countryside and seaside. Whether one agrees with Ramon's decision is irrelevant to the story, as it is all about celebrating life. The truly human dialogue backed with brilliantly subtle cinematography is refreshing. The only drawback is the ending - not that you guess what happens, but because the film is over and so is the life it so beautifully portrays.
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am 24. September 2011
Um es auf den Punkt zu bringen: 'Das Meer in mir' ist kein einfacher Film. Im Gegenteil. Spätestens wenn das qualvolle, schonungslose Ende gekommen ist, stellt sich der Zuschauer diverse Fragen und rutscht dabei immer tiefer in den Sessel. Fragen der unangenehmen Sorte. Fragen, die sich nicht in Kategorien wie richtig und falsch beantworten lassen. Dadurch ist 'Das Meer in mir' aber auch kein Film für Jedermann. Wer sich im Kino gerne unterhalten lassen möchte, ist hier definitiv falsch. Zwar darf auch bei 'Das Meer in mir' durchaus gelacht werden ' insbesondere in den Szenen zwischen Ramón und seinem Neffen Javi (Tamar Novas) ' doch im Grunde ist der Film eine Geschichte über Menschen, die vom Leben in eine außergewöhnliche Situation gebracht wurden. Poetisch und tragisch. Ein Film über Liebe, Leben und den Tod.

Dass der Film letzten Endes so funktioniert, wie er es nun mal tut, ist jedoch einzig und allein der Verdienst eines Mannes: Hauptdarsteller Javier Bardem Was Bardem hier leistet, ist schlicht eine Offenbarung. Nahezu einen ganzen Film über in einem Bett liegen. Sich nicht bewegen dürfen. Keine Körpersprache, keine Gesten. Die Gefühle nur mit Hilfe der Mimik zum Publikum transportieren. Das stellt selbst die besten Darsteller vor eine große Hürde. Bardem ist die Seele des Films. Mit ihm steht und fällt das ganze Gebilde. Würde er seinen Ramón nicht gleichermaßen herzensgut wie gebrochen darstellen, wäre 'Das Meer in mir' wohl allenfalls die Hälfe wert.
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am 1. Juli 2009
Das Meer in mir ist ein wichtiger Film! Besonders in unserer Gesellschaft, in der der Tod und der Wunsch zu sterben bewusst weggedrängt wird, ist es sehr befreiend, dass die aktive Sterbehilfe im Mittelpunkt dieses Films steht! Der Film kommt ganz ohne Sentimentalität aus und geht trotzdem tief ins Herz hinein! Sehr empfehlenswert!

Michael Friehs
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am 11. Dezember 2005
„Das Meer in mir“ ist ein herausragendes Stück filmerischer Kunst. In poetischen und ruhigen Bildern wird die Situation des gelähmten Ramón gezeigt. Seit tiefer Wunsch in Würde zu sterben ist Dreh- und Angelpunkt des Films.
Das dieser Wunsch im katholischen Spanien auf harten Widerstand stößt ist geradezu selbstverständlich. So bezieht der Film auch nicht die Position, dass das Leben von derart körperlich behinderten Menschen nicht lebenswert sein. Es handelt sich um den Einzelfall Ramón Sampedro. Seine Beweggründe werden deutlich aufgezeigt und erheben ausdrücklich keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Dies wird durch mehrfache Äußerungen des Protagonisten selbst überdeutlich und auch die Handlungsweise der Anwältin bei der Veröffentlichung des Buches spricht Bände. Man kann die Situation des gelähmten nachvollziehen, muss aber nicht die gezogenen Konsequenzen teilen.
Die zwar Verstehen äußernde, aber der aktiven Sterbehilfe ablehnend gegenüberstehende Haltung des Gerichtes ist auf dem kulturellen Hintergrund Spaniens absolut nachvollziehbar. Andere Handlungsweisen wären nicht realistisch. Ebenso argumentiert der Klerus mit christlichen, katholischen Moralvorstellungen. Diese Argumente sind zwangsläufig emotional und können keiner atheistischen, rationalen Weltsicht standhalten. Die Entscheidung zum Freitod wird so verantwortungsvoll, wie sie getroffen werden sollte, dargestellt. Es handelt sich um persönliche, nicht pauschalisierbare Argumente, deren Schattenseiten sehr verdeutlicht werden. Die hochemotionale Abschiedsszene am Haus des Bruders macht dies überdeutlich: Ramón verursacht durch seine Entscheidung auch Trauer. Genauso verantwortungsvoll im Umgang mit dem Thema Sterbehilfe werden die Unterstützer Ramóns gezeigt.
Somit ist „Das Meer in mir“ nicht in erster Linie Plädoyer für Sterbehilfe sonder für Toleranz.
Genauso, wie Ramón die Meinung des Geistlichen akzeptiert, möchte auch er mit seinem Wunsch akzeptiert werden. Das ihm sein Wunsch in einem laizistischen Staat, der die Freiheit des Menschen in der Verfassung verankert hat, nicht gewährt wird, und er sich Tricks bedienen muss, stimmt sehr nachdenklich.
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