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Kundenrezensionen

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am 25. Mai 2007
Wie hab ich ihn gehasst, diesen Doherty und seine nervige Medienpräsenz, von seiner Model-Freundin Kate Moss ganz zu schweigen. Ich hab mir gesagt: dem gibst du keine Chance, so eine CD landet nie in deinem Player. Bis ich dann eines Tages tatsächlich die Babyshambles zu hören bekam, mehr versehentlich. Und was soll man sagen... alles war anders.

Kurz ausgedrückt: die Babyshambles sind groß. Vielleicht sogar größer als die ohnehin schon legendären Libertines. Denn wärend mir Dohertys frühere Band oft noch zu sehr nach altbackenem und harmlosen 60s-Sound klang, haben die Babyshambles dieses garstige, ungestüme "Etwas", dass ich wirklich sehr, sehr lange nicht mehr gehört habe. Mich persönlich hat mindestens seit At the Drive-In (!) keine Band mehr so mitgerissen. Den Opener finde ich trotz (oder gerade wegen) dem Einsatz von Kate Moss sehr gelungen. (Dieser Einsatz war übrigens der Hauptgrund, warum ich diese CD so lang gemieden habe...) Allein die Idee, ein Supermodel die Zeile "Is she more beautiful than me?" singen zu lassen,entschädigt für mich alles. Seine wahre Schönheit offenbart das Album aber erst danach, "A Rebours", "Pipedown" oder "Back from the dead" sind wunderschöne Songs. Irgendwas zwischen Punk, den Smiths und den frühen Cure.. vielleicht... Das sind allerdings nur grobe Vergleiche, der Sound hat nicht nur durch seine eigenartig "beiläufige" Produktion und Dohertys brüchiger Stimme etwas besonderes. Auch die Songs an sich sind eine Klasse für sich, man würde sie unter tausenden wiedererkennen. Lieder wie "Albion" oder "Up the morning" beispielsweise gehen in eine ganz andere Richtung, das klingt mehr nach Folkrock und erinnert mich (ulkigerweise)ein bisschen an Bob Dylan oder Neil Young.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich bin begeistert und das trotz anhaltender Antipathie gegenüber Herrn Doherty.
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am 6. Dezember 2016
ein davor und danach unerreichtes werk...doherty am höchsten punkt seiner karriere - vielleicht sogar schon im freien fall - singt und schreit undglaubliches, verletzliches unerhörtes, wahres.... und hat dabei das glück von einem noch bemerkenswerteren charakter auf der gitarre begleitet zu werden: patrick walden, eine noch echtere und tragischere figur als doherty kann auf viel weitergestreute musikalische einflüsse zurückgreifen als petes ehemaliger begleiter carl, dessen einflüsse bis zum eigenen bauchnabel reichen. walden biegt das tremolo und spielt rhythm guitar als würde er solo gitarre spielen. die platte ist grossartig produziert! der sound hier ist echt ... nur dieses eine mal....dieses album ist ein meisterwerk...unerreicht, schwer zu verstehen, es kann sich an niemandem messen...es steht alleine
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am 21. Oktober 2016
Jede Regel hat ihre Ausnahme: Mr. Doherty, mitsamt seinen vier dutzend auswechselbaren Bands, magersüchtigen-Schrägstrich-überdosisgefährdeten Modellfreundinnen und vierhundert Drogenabstürzen pro Quartal geht mir normalerweise meilenweit am Gesäß vorbei – wie bei diversen anderen vergleichbaren Existenzen hat das Image mittlerweile die Musik geschluckt, die Frage nach der Qualität wird kaum mehr gestellt.

Die Ausnahme? "Down in Albion“ – diese schmucklos präsentierte Scheibe bietet wirklich allerfeinsten ganz leicht rauh-punkig angehauchten Alternate-Rock, wie ihn tatsächlich nur die Briten hinkriegen – alles klingt richtig schön schnoddrig und billig, aber eben doch auf professionelle Art und Weise: Die Songs gehen relativ schnell ins Ohr, es gibt immer wieder wirklich feine Melodien und mit einem Gastsänger mit breitem jamaikanischem Einschlag wird sogar ein gelungener Exkurs in den Reggae unternommen. Dazu kommt Dohertys nölend-versoffenes Organ (der Mann schafft es tatsächlich keinen Ton richtig zu treffen, aber trotzdem irgendwie gut zu klingen) das hier ausnahmsweise in das musikalische Gesamtpanorama passt, wie ein Puzzleteil.
Das das ganze (wie es der Titel vermuten lasst) ein Konzeptalbum über Großbritannien ist, und sich textlich immer wieder mit dem englischen Selbstverständnis, Innen- und Außenpolitik geht, gibt es gratis dazu.

Also von einem Musiker, der mich wirklich nicht die Bohne präsentiert eine wirklich gute Scheibe - quasi die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Ein wirklich feines Album und ich würde sogar soweit gehen, dass wir es mit einer Scheibe des 21. Jahrhunderts zu tun haben, die man sich merken muss.
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am 13. Juni 2006
Irgendwann habe ich mal das Video zu "fuck forever" gesehen und war sofort sehr davon angetan. Dann bekam ich die ganzen Skandale über Drogen, Schlägereien etc. mit und dachte mir: "Hmm...klingt interessant, könnte gut sein."

Und ich wurde nicht enttäuscht!

Schon beim ersten Durchlauf nahm mich diese CD in Besitz(ich muß dazusagen, dass ich eigentlich eher auf Black und Deathmetal abgeh). Doch diese Melodien fressen sich sofort im Hirn fest. Nicht etwa wie Schlager aufgrund der Primitivität, sondern durch die Individualität, was heute mittlerweile wirklich Seltenheitswert hat. Fast jeder einzelne Song ist dermaßen abgefahren, teils wirklich großes Songwriting. Alles klingt so herrlich intuitiv, natürlich, organisch und ungezwungen. Dank der genialen Kompositionen kommt nie Langeweile auf, denn die einzelnen Stücke sind so verschieden wie sie auf einem Album nur sein können: Reggae, Britpop, Punk, Rock'n'Roll...hier ist einfach alles zu finden.

Anspieltips sind eigentlich alle Songs besonders aber: back from the dead, killamangiro, 8 dead boys, pipedown...sogar dass gewöhnungsbedürftige Pentonville weiß nach gewisser Zeit zu begeistern.

Viele kritisierten die Qualität von Dohertys Gesang. Dies kann ich absolut nicht bestätigen, denn gerade dieser teils schiefe, fast delirant anmutende Gesang verleiht diesem Album erst seinen ganzen Charme. Wer hier Alexander-Klaws-mäßige Kehlkopfeskapaden erwartet hat, ist entweder nicht ganz dicht, hat das ganze nicht so richtig verstanden, oder einfach die falsche CD gekauft! Dazu kann ich nur sagen: Kauf die nächste Bohlen oder Fahrenkrog-Petersen "RTL-Superstar"-CD und vergiss beim Teetrinken nicht den kleinen Finger abzuspreizen! ;)

Der einzige Minuspunkt aus meiner Sicht ist, dass irgendwie kein Zusammenhang in der Zusammenstellung der Titel zu erkennen ist. Die meisten stehen allein für sich als Einzelstücke, jedoch tragen alle einen unverwechselbaren Stempel und passen trotzdem nicht so richtig hintereinander. Dafür geb ich jedoch aufgrund der anderen Qualitäten keinen Abzug, denn ich bin viel zu dankbar, mal wieder Musik zu hören, die aus tiefem Herzen kommt, die nicht dem UndergroundMetalBereich entstammt!

Zu Pete D.:Wäre schade wenn's ihn dahinrafft, denn dieses Album ist wirklich spitze, aber ich bezweifle, dass es ohne seinen exzessiven Drogenkonsum so möglich gewesen wäre. Ich wünsch ihm jedenfalls viel Glück beim Entzug, sonst kann er sich wohl bald einer Reihe großer Künstler(Hendrix, Morrison, Cobain...) anschließen...
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am 13. April 2011
Durch die Singleauskopplung "Delivery" (ShotterŽs Nation) wurde ich auf die Babyshambles aufmerksam. Da ich auf britischen Rock stehe und die Single wirklich vielversprechend war kaufte ich mir das Album.
Man war ich skeptisch, aber ShotterŽs Nation konnte mich wirklich überzeugen. Schnell war ich in den Bann gezogen und lief nur noch mit Ohrwürmern durch die Gegend.

Der Entschluss auch die erste Scheibe der vier Jungs zu kaufen war also nur eine Frage der Zeit. Beim ersten mal hören war sie brutal gewöhnungsbedürftig. Auch beim zweiten und dritten mal war sie irgendwie eigenartig, doch allmählich konnte man die Struktur erkennen und bei jedem mal hören verstärkte sich der Ohrwurmeffekt.

Für mich ist Pete Doherty einer der genialsten Musiker des 21. Jahrhunderts. Beim ersten oder zweiten mal hören hätte ich es nicht für möglich gehalten. Aber Pete transportiert so viel Emotionen in seinen Liedern, wie es nicht viele Künstler vermögen. Bei manchen Refrains bekomm ich einfach nur Gänsehaut...

Ich weiß nicht wie oft ich die Alben inzwischen gehört habe, aber sie werden nicht langweilig, weil in den Liedern zu viele Ecken und Kanten sind, dass man sich daran einfach nicht abgewöhnen kann.

Ich gebe den Tipp die Musik nicht nach dem ersten mal hören als "unhörbar" abzustempeln. Gebt den Liedern ihre Chance und ihr werdet merken, wie schnell DohertyŽs Sound euch erobert.
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am 23. Januar 2006
Für die Leute die nicht so viel lesen wollen: ich muss euch empfehlen das Album schnellstmöglich zu holen es lohnt sich!!!
Mit dem Titel "Fuck forever" haben die Babyshambles die Herzen der Rocker voll und ganz erobert (meins zumindestens), und wer sich mal musikalisch inspirieren möchte, dann darf dieses Album in keiner Plattensammlung fehlen! Ich empfehle euch auf jeden Fall dieses Abwechslungsreiche, Kraftvolle und dennoch Gefühlsvolle Album von den Babyshambles! Dieses Album wurde mit Liebe aufgenommen! :D
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Ein grandioses Album, das so viele verschiedene Stilrichtungen vereint, dass es fast ausgeschlossen ist, sich jemals ganz daran abzuhören (hoffe ich!)
Neben den Mitgrölern "Fuck forever", "Pipedown" und "Killamangiro" sind über das Album ein paar sanfte Balladen ("Albion", "Merry Go Round") verstreut, die es einfach nicht schaffen, kitschig zu klingen und die man den Babyshambles so gar nicht zugetraut hätte. Und auch dazwischen gibt es viel zu hören: Pentonville, eine waschechte Dancehall-Nummer, oder Sticks and Stones, in dem sich Doherty erstaunlich erfolgreich an einem Reggae versucht. Und dazwischen wieder leichtes und lockeres, vermischt mit harten Klängen.

Die Melodien winden und schlängeln sich immer wieder unvorhersehbar durch die Songs, eingängie Gitarrenriffs und perfekte Textpassagen tauchen plötzlich aus dem Nichts auf und setzten sich sofort im Ohr fest -und auf seine Art ist jeder Song total eingenständig und ein kleines Kunstwerk für sich.

Doherty singt, murmelt, kreischt und lallt in verschiedensten Stadien auf diesem Album, was zwar wohl nicht immer beabsichtigt ist, aber gerade das gibt dem Album eine Echtheit und Authentizität, wie sie sonst nur bei guten Demo-Tapes zu hören ist. Und das ist genau das, was ich mir von einem guten Album erwarte: Ein bisschen rauh, ein bisschen unangepasst, vielseitig und dazu imstande, zu überraschen.

Absolut sehenswert ist auch das großartig gestaltete Booklet zur CD, da haben sich der Grafiker und Mr Doherty richtig Mühe gegeben und das sollte man durch den Kauf der CD anstatt des MP3-Downloads honorieren!!!

Mr Doherty wünsche ich nur das Beste für sein aktuelles Soloalbum und hoffe, daß er es schafft, irgendwann clean zu bleiben und weiterhin so großartige Sachen zu Schreiben (mit oder ohne Babyshambles)!
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am 25. März 2016
Ich muss zugeben, dass ich Babyshambles überhaupt nicht gekannt habe. Das kurze "Hineinhören" war doch etwas trügerisch. Na ja, nicht wirklich schlecht, aber trifft eben nicht ganz meinen Geschmack.
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am 18. September 2015
Pete doherty ist das perfekte beispiel dafür, dass genie und wahnsinn oft nahe beieinander liegen. Die zum teil -aber absichtlich so- schmutzig klingenden gitarrenriffs werden perfekt mit dohertys stimme und britischen akzent abgerundet
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. Februar 2006
.. bischen obszön jemandem dabei zuzusehen, wie er mit Grenzen spielt, sie auslotet, überschreitet ... aber das ist wirklich so großartig ungehobelt und gut, dass man nur hoffen kann, Doherty möge doch noch mal die Kurve kriegen, um auf den Pfad der Tugend zurückzufinden und doch noch die ein onder andere Scheibe einzuspielen. Der HErr möge seine schützende Hand über ihn hlaten! Vielleicht ist die Musik dann nicht mehr ganz so genialisch, aber auch unverballert ist ihm alles zuzutrauen. (Das hat z.B. der Song mit Wolfman "For Lovers" bewiesen). Entgegen anders lautender Fehlurteile: Doherty ist ein brillianter Sänger. Mehr Emotionenspektrum war nie!
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