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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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Bei den Italo-Western gibt es eigentlich nur zwei Namen, bei denen man sagen kann, jeder ihrer Filme ist erstklassig. Sergio Leone und Sergio Corbucci. Es gab viele Filme in dem Genre, die nur ein verzweifelter Abklatsch der Meisterwerke dieser Beiden sind. Oft nur dumpf brutal, unerträgliche Soundtracks und geschmacklose Storys. Nun für zarte Gemüter sind Leones und Corbuccis Filme auch nicht unbedingt. Corbucci hat einige der humorigen Filme mit Bud Spencer und Terence Hill gemacht, ansonsten sind seine Filme aber, bei aller Romantik und die haben seine Filme sehr wohl, knallhart. Dieser Film hier, "Zwei Companeros", verbindet die typische Härte des Italo-Western mit dem Klamauk, den man in den60ern und den 70ern in italienischen Produktionen so liebte und der gerade damals auf seine Art einzigartig war.
Empfehlen von Sergio Corbucci möchte ich Interessierten außerdem noch die Filme "Django", den Klassiker schlechthin und "Navajo Joe".

"Zwei Companeros" ist von 1970, der Film dauert ca,.115 Minuten ist in Farbe bei Bildschirmformat 1:2.35/System 16:9 zu sehen. Der Ton ist Dolby Digital nur in Deutsch 2:0 . Bild und Ton sind gut, aber klar, man merkt von wann der Film ist. Für Anhänger der alten Italo-Streifen Nostalgie pur und dringend zu empfehlen. Der Soundtrack ist auch hier wieder von Ennio Moriccone, genial wie immer.

Die Geschichte spielt in Mexiko zur zeit der Revolution, in Mexiko war damals glaube ich immer nur Revolution. Ein Thema, dass wahrscheinlich noch in 300 Jahren ein beliebtes Thema für Western sein wird. :)
Die Zeit ist, wie bei den meisten Italo-western, eigentlich so die Zeit des Abgesanges des "Wilden Westens", auch hier hat ein Revolutions-General schon ein Automobil, aber die Zivilisation hat noch nicht so wirklich Einzug gehalten in Mexiko. Die Protagonisten sind dreckig und verschwitzt und haben eine recht zwielichte Moral, bzw., eigentlich gar keine.
Franco Nero (Django) spielt den Schweden Yodlof Petersen, er treibt sich als Waffenhändler und Glücksritter in dem Teil der Welt herum um Geld zu machen und Parteien gegeneinander aufzuhetzen. Anfangs taucht er recht geschniegelt auf, was ihm den Namen "der Pinguin" einbringt. Einige Revoluzzer nehmen ihn erst nicht ganz ernst, ein tödlicher Fehler.
Tomas Milian (Der Superbulle) ist "der Baske", seinen richtigen Namen kann man nicht wiedergeben, man erfährt ihn auch erst gegen Ende des Films. Er beginnt als Schuhputzer, der einen kaiserliche Offizier umbringt und eigentlich gegen seinen Willen in die Revolution gerät. Er wird von einem falschen, hinterhältigen "Revolutions-General" zu dessen Stellvertreter ernannt und darf fortan die gefährliche Drecksarbeit machen. Das aber macht er mit Bravour. Die damals blutjunge bezaubernde Iris Berben spielt eine studentische Anhängerin der Revolution, die mit allem Feuer und unbelehrbar überzeugt für die Sache steht. Sie und ihre revoltierenden Mitstudenten verehren den Revolutionsführer Professor Xantos. Er ist kein Verbündeter vom General des Basken und predigt geradezu nervend Gewaltlosigkeit, in diesem Italo-Western wirkt der Professor total paradox. Der "Pinguin", der "Baske" und der General brauchen den Professor, den er hat die Kombination für einen riesigen Tresor aus "deutschem" Panzerstahl, in dem angeblich der Staatsschatz Mexikos eingeschlossen ist. Das Problem ist, der Professor ist in Haft im Gefängnis "Yuma", auf der anderen Seite des Rio Grande. Der Baske und der Pinguin, im Verlauf des Filmes sieht er nicht mehr geschniegelt aus, tun sich nach einigen kernigen Auseinandersetzungen zusammen und sollen den Professor befreien. Die ganze Aktion läuft so ab, wie man es von einem guten Italo-Western erwartet, vor allem hart und humorig. Die Beiden werden Freunde und scheinen zusammen unschlagbar, der Pinguin verfolgt zwischendurch aber immer wieder eigene Ziele und so kommt es zu Reibereien. Ein Problem stellt auch ein anderer Glücksritter und äußerst fieser Killer (famos gespielt von Jack Palance) mit seiner Gang dar. Er hat mit dem Pinguin noch eine Rechnung offen und macht ihm und dem Basken zeitweise ganz schön das Leben schwer. Es gibt ein geniales Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem Killer, dem Basken und dem Pinguin, die den Professor bei sich haben und dem General. Der Professor erweist sich als schwierig, die Studenten sind auch nicht immer hilfreich und alle haben irgendwie völlig eigennützige Motive. Eigentlich kann keiner keinem trauen.
Das Finale ist gewaltig und krachend, so wie man es bei einem Italo-Western sehen will, für die Zeit des Filmes gewaltig und aufwändig in erhöhtem Maße.
Ein Film, der Fans des Genres dringend angeraten werden muß, die Witze sind auch heute noch gut und die Härte, na ja, der Streifen ist nicht ohne Grund erst ab 16 freigegeben. Nostalgie und Unterhaltung pur, Franco Nero und Tomas Milian spielen begnadet. Iris Berben sorgt für die richtige erotische Würze. Sie spielt die Sorte Studentin, für die man sich aus Begeisterung ohne zu überlegen bei "Altgriechisch in Schrift und Wort" einschreiben würde, nur um sie zu sehen. Fernando Rey als Professor Xantos und Jack Palance als unglaublich charismatischer Killer sind ebenfalls überaus sehenswert und verleihen dem Film eine interessante Note in dem Ganzen. Alles ist irgendwie bleihaltig sonnig, heiß, staubig und dreckig, so muß ein Italo-Kracher sein.
Und bei dem Ganzen kann man noch lachen. Volle Punktzahl und klare Kaufempfehlung für diesen Klassiker.
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am 4. März 2008
Revolutionswestern aus dem Jahr 1970 von Sergio Corbucci der einige Klassiker des Italo-Western (Django, Leichen pflastern seinen Weg, Mercenario) geschaffen hat. Dieser Film hier ist vergleichsweise lässig inszeniert.

Zur Handlung (Kurzfassung): General Mongo (Jose Bodalo) kämpft im Namen der Revolution gegen die Regierungstruppen. Eigentlich ist er aber ein Bandit der sich im Namen der Revolution bereichert. Eher durch Zufall wird der Baske (Thomas Milian), so genannt weil er immer eine Basken-Mütze trägt, von Mongo rekrutiert. Im mexikanischen Dorf San Bernardino will der schwedische Waffenhändler Yodlof Petersen (Franco Nero), auch der Schwede genannt, mit Mongo Geschäfte machen. Mongo ist jedoch knapp bei Kasse und kann den Schweden nicht bezahlen. Die Lösung des Problems verheißt ein in San Bernardino erbeuteter Tresor. Die einzig noch lebende Person (die anderen hat Mongo etwas vorschnell erschießen lassen) welche die Kombination des Tresors kennt ist der friedliebende aber der Revolution verbundene Professor Xantos (Fernando Rey) der jedoch in Amerika im Gefängnis sitzt. Schwede und Baske reiten über die Grenze nach Amerika um den Professor zu befreien und zurück nach Mexiko zu bringen. Dabei kreuzen sie immer wieder den Weg des Marihuana rauchenden Killers John (Jack Palance) und seiner Gesellen die mit den Regierungstruppen kooperieren. John hat aus früheren gemeinsamen Tagen noch eine offene Rechnung mit dem Schweden. Zurück in San Bernardino kommt es zum großen Showdown bei dem Mongo, John, aber auch der Professor ihr Leben verlieren. Der Schwede erkennt dass Gold nicht alles ist und bleibt beim Basken und den verbliebenen Anhängern Xantos um ihnen gegen anrückende Regierungstruppen beizustehen.

In weiteren Rollen Eduardo Fajardo als Colonel und Iris Berben als überzeugte Revolutionärin Lola und Geliebte des Basken.

Die Musik stammt unverwechselbar von Morricone mit einem gut zum Film passenden Leitmotiv. Allerdings hat Morricone schon variantenreichere Filmmusik geliefert.

Ich hatte freilich schon seinerzeit im Kino zwiespältige Gefühle. Einerseits ist es zweifelsohne ein Italo-Western über dem Durchschnitt des Genres, auch vergnüglich anzusehen, mit ansprechender schauspielerischer Leistung, andererseits konnte und kann ich mich eines gewissen Deja-vu Effekts nicht erwehren. Der Film wirkt wie ein Remake, eher noch wie eine Variation von Motiven des ebenfalls von Corbucci zwei Jahre zuvor gedrehten Mercenario***** der im direkten Vergleich viel sorgfältiger konstruiert und inszeniert ist und als einer der Hauptwerke des Italo-Western gilt. Eine ähnliche Thematik wie in 2 Companeros wurde übrigens von Sergio Sollima mit Lauf um dein Leben**** sehr stimmig umgesetzt.

Die Laufzeit des Films ist 115 Minuten, Bild ist stellenweise etwas "grobkörnig", jedoch akzeptabel. Es gibt jedoch von Starlight Film eine 2-DVD Fassung mit 120 Minuten Laufzeit und etwas besserem Bild.

Resümee: Subjektiv ***, objektiv wahrscheinlich doch 3,5-4 Sterne, mehr aber auch wieder nicht. Der Film ist gut, aber nicht so gut wie er offensichtlich populär ist.
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am 1. Juli 2014
Ein richtig guter Western. Franco Nero ist sowieso ein Top Schauspieler. Aber was mich hier am meisten beeindruckt hat, das war die Musik. Einen Punkt Abzug deswegen weil die Bildqualität nicht gut war.
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am 14. September 2005
schön das dieser film endlich veröffentlicht wurde.
den der film ist ein kleines meisterwerk.
es sind zwar keine extras auf der dvd enthalten aber das kümmert einen reichlich wenig wenn man den film zu sehen bekommt!nero,palance und milian in topform!
auch für nicht western fans geeignet.
unbedingt kaufen!
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am 29. August 2015
Der Film hat alles, was ein Italo Western Fan erwartet plus einem zusätzlichen Schuss Humor, was an den pfiffigen Dialogen liegt.
Ein munterer Westernspaß also, der sich selber nicht ganz ernst nimmt. Öfters gibt es äußerst brenzlige Situationen begleitet von lockeren Sprüchen (-‘Bei der Hitze schmilzt dir ja der Arsch weg!‘ – ‘Wenigstens kann er dann nicht einfrieren!‘) und immer wieder gibt es eine überraschende Lösung. ‘Für ‘n guten Scherz beißt man doch gern ins Gras‘. Da explodieren Brücken genau im richtigen Moment oder ganz kurz vor dem Feuerbefehl tut sich ein Loch in der Mauer genau hinter dem zu Exekutierenden auf. Der sie verfolgende Jagdfalke endet als Grillhähnchen und der befreite Professor reist im Sarg mit vielen kleinen Wasserschildkröten.
Die Handlung ist eigentlich egal. Es ist einfach spaßige Unterhaltung: ‘Der Professor ist so schwer, weil er so viel im Kopf hat‘.
Es geht um die Revolution in Mexico, um viel Geld und natürlich um Waffen. Echte Revolutionäre werden vom ‘Basken‘ (Thomas Milian) und dem Theoretiker Professor Xantos (Fernando Rey) angeführt. Mit von der Partie ist hier die junge Iris Berben als Lola in ihrem ersten internationalen Erfolg. Der Gegenspieler vom Basken ist der ‘Schwede‘ (Franco Nero), ein Söldner genau wie John der Bösewicht vom Dienst (Jack Palance).
Der hohe Unterhaltungswert ist auch der Tatsache geschuldet, dass sich der Baske und der Schwede gegenseitig verladen und wieder aus der Patsche helfen. Ein Dauerbrenner zieht sich durch den ganzen Film: der Baske will wissen, warum ihm der Schwede einen Dollar gegeben hat. Das fragt er ihn immer wieder und bekommt erst ganz am Ende eine Antwort. Da stehen sich aber beide zum Shoot-Out gegenüber. Das ist der Rahmen. Die Handlung kehrt zur Eingangsszene zurück. Spannung ist angesagt. Die Trauung zwischen Lola und dem Basken hingegen ist ein Scherz, wie ein Großteil des ganzen Films. (‘Selber küssen macht fett‘). Die Musik stammt unverkennbar von Ennio Morricone und vergoldet den Klamauk.
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am 21. April 2014
Naja, Corbucci hat deutlich bessere Western als "Zwei Companeros - Lasst uns töten, Companeros" gemacht. Mir war der Film einen tick zu trashig und Nero's Spiel zu unerst/affektiert. Interessant sind allerdings die Parallelen zu Sergio Leone's "Todesmelodie" in Bezug auf die Thematik und Handlung (Ausländer (Schwede bzw. Ire), der jeweils in die mexikanische Revolution verstrickt wird; Sprengung einer Brücke; Rede über die Revolutionsführer und ihre Bücher,...). Trotzdem: Der Film ist eigentlich nur für absolute Genrefreunde und Italo Western "Sammler" empfehlenswert. Oder für all diejenigen, die die blutjunge, umwerfend sexy aussehende Iris Berben sehen wollen ;) ds
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am 4. Oktober 2005
Ein Klassiker mit exzellenter musikalischer Untermalung von Altmeister Ennio Morricone. Es macht Freunde, diesen Film nun ohne lästige Werbung zu sehen und ohne das Warten darauf, dass ein Fernsehsender das Band aus dem Regal holt. Dazu noch der klasse Sound von Morricone, der Ohrwurmqualitäten hat (tolle Mundharmonica und klasse "Mexico-Chor).
Abzug hat es bei mir gegeben, weil ich keine Originaltonspur auf der DVD finden konnte. Bitte liebe DVD-Produzenten: Ich will keine exotischen Synchronisationen oder Untertitel - aber in originalsprache sollte auch bei Low-Budget keine Herausforderung sein - oder?
Abgesehen davon: Daumen hoch! Empfehlung! Zuschlagen!
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am 26. September 2009
Aufgrund der vielen guten Rezensionen habe ich mir den Film angetan
und wurde tief enttäuscht.

Dieser Film ist ein typisches Produkt der 70er Jahre,
in denen viele Filme entstanden, die mit billigem Klamauk alles
"lustig" gestalten wollten.
In "zwei Companeros" kann man in der Tat nichts ernst nehmen,
die Story ist viel zu oberflächlich.
Der "aufrechte Charakter" des Professor Xantos wirkt unglaubhaft und
in die Szenen hineingestellt. Es gibt wilde Ballereien mit der Gatling-Gun, die
immer im rechten Moment zur Bekämpfung einer Übermacht zur Verfügung steht.
Eine Prise angedeuteter Sex darf in den 70ern natürlich auch nicht fehlen.

Also - man verpasst nichts, wenn man um diesen Film einen Bogen macht.

Empfehlenswert: Die "Dollar-Trilogie" von Sergio Leone. Zeitlos gut.
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am 7. August 2014
Ein super duper film. Packend von der ersten minute an. Einer der besten italo western. Die sergios machen einfach die besten western.
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am 31. Oktober 2014
ein Italo-Western mit Spannung und Humor was will man mehr. Der Preis war damals auch ok ich hatte es im Sommer 2007 gekauft.
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