flip flip Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle MusicUnlimited AmazonMusicUnlimited BundesligaLive longss17

  • Sabata
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
20
3,6 von 5 Sternen
Sabata
Format: DVD|Ändern
Preis:34,77 €+ 3,00 € Versandkosten


am 23. Juli 2017
1971 kehrte SABATA in die Kinos zurück, was er vielleicht besser gelassen hätte.
Warum? Weil "Sabata kehrt zurück" nicht einmal annähernd an den berühmten Vorgänger heranreicht - in keiner Beziehung!

Die Story wirkt auf mich völlig wirr und an den "Haaren herbeigezogen" die Actionszenen, die im Vorgänger noch so umwerfend waren, sind bieder und langweilig - völlig überzogen. Ständig scheinen irgendwo, irgendwelche Trampoline rumzustehen, das ist wirklich absurd und völlig übertrieben. Wie "überzogen" das ist, kann man schon daran erkennen, dass diese Mal zwei Trampolinspringer dabei sind, für mich viel zu viel.
Auch die Dialoge sind grottenschlecht, sie können in Sachen Witz und Humor dem Vorgänger ebenfalls nicht das Wasser reichen. Auf mich wirken sie "gezwungen" und geradezu dämlich, ich bin wirklich sehr enttäuscht.

Auch die Story ist wirklich hanebüchen, ein hin und her, erst Freund dann Feind und so weiter - es nervt mit der Zeit. Aber das ist nicht einmal das Schlimmste, die banale und unspektakuläre Story langweilte mich wirklich zu Tode und ich habe des Öfteren mit dem Gedanken gespielt den Film abzuschalten.

Mein Fazit: Der einzige Lichtblick ist tatsächlich noch LEE VAN CLEEF, wobei auch er nicht einmal im Entferntesten an sein tolle Leistung vom ersten Teil anknüpfen kann.
Wer den ersten Teil von "Sabata" mochte, der sollte sich diesen guten Eindruck nicht mit "Sabata kehrt zurück" versauen - ehrlich nicht!
Ich kann diesen Film nicht empfehlen, ich finde ihn grottenschlecht, völlig überzogen und stinklangweilig!

Meine Bewertung: 1,5 von 10 Punkten.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 4. Januar 2015
Eine ganze Menge Banditen und einige Zirkusakrobaten rauben den Tresor aus der Bank des texanischen Kaffs Daugherty, gefüllt mit 100.000 Dollar. Die Soldaten, die das viele Geld bewachten, werden alle getötet. Hinter dem Raub stecken aber keine Outlaws, sondern vermeintlich brave und gesetzestreue Bürger wie der affektiierte Großgrundbesitzer Stengel (Franco Ressel), der mit dem Zaster Grundstücke in Daugherty aufkaufen möchte, die durch eine zukünftig geplante Eisenbahn dramatisch an Wert gewinnen werden. Seine Kompanions sind Saloonbesitzer Ferguson (Antonio Gradoli) und sogar der angesehene Richter O'Hara (Gianni Rizzo). Die Banditen flüchten mit dem Geld, doch diese Schurken haben die Rechnung ohne den Kopfgeldjäger Sabata (Lee Van Cleef) gemacht, der gerade mal auf Durchreise war. Er legt die Banditen allesamt um und bringt die Leichen inklusive geraubtem Tresor wieder zurück. Bescheiden wie Sabata nun mal ist, will er lediglich die angemessene Belohnung von 5.000 Dollar als Prämie zu kassieren. Im Saloon trifft Sabata auf Banjo (William Berger), einem alten Weggefährten, der gut Musik macht, aber ansonsten als stiller Beobachter der folgenden Ereignisse auftritt. Sehr zum Leidwesen seiner Freundin Jane (Linda Veras), die sich ein bisschen mehr Action von ihrem Macker wünscht. Darüberhinaus bekommt der charismatische Sabata auch schnell zwei Helfeshelfer, denen er mit seiner Coolness und Schießfertigkeit mächtig imponieren konnte:
Der kauzige, dicke Säufer Carrincha (Ignazio Spallo), der durch Sabata wieder auf die Beine kommt und Alley Cat (Nick Jordan), ein stummer Indio mit akrobatischem Geschick - der war auch zufälllig Zeuge des Raubes, da er einen Großteil seiner Freizeit auf den Dächern der Häuser verbringt. Sabata macht den Gangstern aber Angst und so versuchen sie das Auszahlen der Prämie zu sparen, statdessen heuern sie einige Killer an, die Sabata beseitigen sollen...
Damit ist die Handlung im Großen und Ganzen schon erklärt und die gesamte Dynamik, die sich noch daraus entwickelt wurde von Gianfranco Parolini (aka Frank Kramer) in diesem Italo Western straff inszeniert, inklusive einiger dramatischer Showdowns. Der Film verzichtet auf die genretypischen Brutalitäten und wird mühelos von Lee van Cleef getragen, der mit seinem schwarz gekleideten Anzug, seinem Hut und seiner Waffe die Szene beherrscht.
Obwohl "Sabata" nicht zu den wahren Genregrößen zählt - da fehlt die Kälte und die Grimmigkeit, die die besten Arbeiten auszeichnet - hat dieser Italo Western sehr unterhaltsame Anteile. Man muss sich allerdings mit dem übertriebenen, eigentlich schon cartoonistischen Stil anfreunden, beinahe könnte man von einem Western Comic sprechen. Der Film hat zwar dramatische Anteile, die sich vor allem im Schlagabtausch mit dem Oberschurken und mit dem einstigen Weggefährten gipfeln, aber es überwiegt für mich eigentlich der spaßige Anteil. Mit dem dicken Carricha meint man stellenweise Bud Spencer wäre präsent und gleich käme Terence um die Ecke, um die Slapstickparade zu eröffnen.
Die Musik von Marcello Giombini passt super zum Film und schwirrt einem noch lange nach dem Genuss des Streifens durch den Kopf. Die Action ist mit überzogenen Schießereien und melodramatischen Parts immer am Rande des Irrsinns angesiedelt . Der Bankraub zu Beginn des Films zeigt auch die teilweise perfekte choreografische Leistung und bleibt in Erinnerung.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Dezember 2015
Vielleicht bin ich ein bischen Voreingenommen, da ich ein großer Lee van Cleef Fan bin.
Die Qualität der DVD ist in Ordnung.Satte Farben
Dieser Western ist für mich einer der besten Western von Lee van Cleef (außer zwei Glorreiche Halunken)

Hier hat man Top Unterhaltung für jeden Western Fan ein Muß

mfg
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Juli 2011
Sabata (die DVDs die es von dem Film gibt, sind alle ungekürzt), mit dem genial spielenden Lee Van Cleef als Sabata, ein Meilenstein im Genre des Italo-Western, ein neuer Held, eiskalt, aber mit dem Herzen auf dem rechten Fleck, gut gekleidet und mit guten Manieren. Er zieht schnell, da können andere nicht reagieren und ist auch sonst äußerst geschickt. Mit seinen versoffenen Freund Carrincha (Ignazio Spalla) sowie Kletteraffe und der zwielichtige Banjo (William Berger), räumen sie unter Ganoven und Verbrechern auf. Sein diabolischer Feind Stengel (Franco Ressel) und seine Helfer setzen alles daran Sabata zu beseitigen. Klasse gemachter Italo-Western, spannend, gute Dialoge, gute Musik und schneller Handlung mit viel Schießerei, was will man mehr.
Es gibt 3 Sabata Filme:
Sabata (1970)
Sabata kehrt zurück (1971)
Adios Sabata (1971) leider ohne Lee Van Cleef
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Juli 2007
Wer Western liebt, liebt Lee van Cleef, selbst bei schlechteren Filmen, schon allein die Präsenz Cleef's reicht völlig aus um ihn sehenswert zu machen!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. April 2015
Der eiskalte Revolverheld Sabata ist wieder voll da. Seine Schießkünste stellt er zunächst in harmloser Umgebung unter Beweis: Er verdingt sich als Artist in einem Wanderzirkus. Als das Varietee in einer texanischen Kleinstadt Einzug hält, stößt er auf einen Mann, der ihn früher einmal um 5000 Dollar gebracht hat. Jetzt kann er sein Können effektiver zum Einsatz bringen: Sabata fordert Rache - und sein Geld zurück. Gleichzeitig kann er auch noch ein anderes Problem lösen: Die Stadt von dem korrupten McIntrock befreien, der die Bürger mit unmäßig hohen Steuern knechtet, um sich das Geld in die eigene Tasche zu stecken. Ganz selbstlos verfährt Sabata dabei jedoch nicht: Es wäre nicht der durchtriebene Antiheld, wenn am Ende nicht noch etwas für ihn selbst rausspringen würde... (Explosive Media)

Scharfschütze Sabata kommt als Teil eines Zirkuses in das Städtchen Hobsonville. Dort trifft er einen alten Bekannten, der ihn über die Lage vor Ort aufklärt: Der irischstämmige Landbaron Joe McIntock knöpft den Einwohnern drastisch hohe Steuergelder ab, mit denen er angeblich Verbesserungen zugunsten des Gemeinwohls finanzieren will. In Wirklichkeit wartet er jedoch nur, bis er genug Geld angehäuft hat, um sich im richtigen Moment aus dem Staub zu machen. Natürlich will Sabata da nicht tatenlos zusehen.

È tornato Sabata... hai chiuso un'altra volta beginnt mit einer wunderbar seltsamen Szene: Lee Van Cleef erledigt, unter gespenstisch roter und grüner Ausleuchtung, mehrere Gegner in einer Scheune, wobei das Geschehen von einer Art Schiedsgericht verfolgt wird. Was geht da vor sich? Ist aus Sabata ein Henker des Staates geworden? Als auch sein letzter Kontrahent zu Boden geht, öffnet sich das Scheunentor, Clowns stürmen in die "Arena", und... dem Zuschauer wird klar, daß er eine Zirkusnummer miterlebt hat. Die postmodernen Aspekte des Genres wurden noch nie in einer so doppelt gefärbten Weise ausgedrückt. Wäre doch nur auch der Rest des Films so witzig und clever inszeniert worden.

Der erste Sabata war reich an Gimmicks, ein rasanter Spaß, der sich nicht allzu ernst nahm, trotzdem nicht in Slapstick abdriftete und noch immer mit einer ordentlichen Brise von Gewalt gewürzt wurde. Der zweite Sabata, mit Brunner anstatt Van Cleef, war ein geradliniger Action-Film. Zu der Zeit, als Sabata kehrt zurück in Produktion ging, hatte der Comedy-Western bereits den Markt befallen und man merkt diesem dritten Teil deutlich an, daß er nicht so richtig weiß in welche Richtung er gehen sollte. Hier wird versucht, sowohl Van Cleef, als auch den von ihm gespielten Charakter zu mythologisieren, worauf der nette Titelsong schließen läßt: "If you wanna get money, if you wanna get rich. If you want a good life, you gotta be a sonnova ... Pom pom pom, pom pom ... Sa-baaaha-ta, fastest gun in the West, nine-fingered men, four-barreled derringer." Gleichzeitig wird allerdings auch mit einem distinkten Charaktermerkmal der Figur gebrochen. Der schwarz gekleidete, beinahe spektrale Revolverheld der Parolini Filme - ob er nun Sartana, Indio Black oder Sabata genannt wurde - stellte immer einen a-sexuellen Charakter dar, der an nichts anderem außer Geld interessiert ist (deswegen wurde immer einer seiner Mitstreiter als Womanizer gekennzeichnet). Hier flirtet Sabata ausgiebig mit einer frisch in der Stadt angekommenen Prostituierten, einer Torte mit Herz (und einem üppigen Busen), von der wunderschönen Annabella Incontrera gespielt. Die Prämisse ist in etwa die gleiche wie bei Teil eins: Sabata kommt in eine Stadt in Texas und stößt dort auf einen Fall von Korruption und Erpressung, in den ein lokaler Würdenträger und (in diesem Fall) ein Clan irischer Einwanderer involviert ist. Wie üblich, versucht er, mit der Hilfe von ein paar exzentrischen Helfern, drei von ihnen Mitglieder des Zirkus, die ihn für ihre Wild-West-Attraktion eingestellt haben, etwas Ordnung in das Chaos zu bringen. Das klingt doch alles sehr nach Sabata ... eigentlich prima ... doch man bekommt schnell den Eindruck, daß ohne fertiges Drehbuch gearbeitet und am Set viel improvisiert wurde. Im ersten Sabata hatte Van Cleef eine Kreuzung aus Colonel Mortimer und James Bond zum besten gegeben, einen Revolverhelden so schnell wie der Blitz, der sich allerlei Zirkustricks bedient. Der Charakter hatte keine Tiefe, nicht einmal einen skizzenhaften Hintergrund, aber das Skript hielt ihn so beschäftigt, sodass es Niemanden kümmerte. In dieser Fortsetzung nimmt die Geschichte erst ab Minute vierzig fahrt auf; bis dahin fühlt sich die Angelegenheit fast buchstäblich wie eine Aneinanderreihung von Zirkusnummern an. Sabata kehrt zurück zeigt wie fragil der Reiz des postmodernen Kinos ist. An und für sich geht ein solcher Film in Ordnung, doch wenn er nicht durch eine starke Narrative oder ausgefeilte Charaktere unterstützt wird, kann er leicht in schiere Albernheit abgleiten.

Der Film wurde unter keinem guten Stern geboren. Lee Van Cleef hatte einen Wohnwagen mit Bad (nicht für sich, sondern für seine Frau, die ihn nach Europa begleitet hatte) gefordert aber seinem Antrag wurde nicht stattgegeben. Parolini hatte ein Auge (oder beide Augen) auf Annabella Incontrera gerichtet und war mehr mit ihr beschäftigt, als mit seinem Film. Nick Jordan (Aldo Canti) - einer der Akrobaten - verursachte eine Menge Ärger am Set. Wenn ihm etwas nicht passte, konnte er am Set von einem Moment zum anderen 'explodieren'. Darüber hinaus scheint dem Film ein vernünftiger Bösewicht und ein würdiger "Freund oder Feind" für Sabata zu fehlen. Neben seinen gefärbten Haaren ist Albertini ein eher farbloser Schurke und Reiner Schöne, obwohl bemüht, scheitert mit der Interpretation seiner Figur. Sein Schauspiel ist einfach zu hyperaktiv; ein entspannterer Stil hätte sich für die Rolle sicherlich besser geeignet; es gibt genug Zirkus, weswegen keine Notwendigkeit für die Akteure besteht den Clown zu spielen.

Sabata kehrt zurück hatte die (natürlich zweifelhafte) Ehre auf Harry & Michael Medveds berüchtigten Liste der fünfzig schlechtesten Filme aller Zeiten (4) zu landen. Ich glaube nicht, dass der Film diese Schmach verdient hat. Okay, er ist nicht gut, die erste Hälfte ist qualvoll, aber es gelingt ihm zurück in die Spur zu finden und die letzten 30 Minuten sind nicht soo schlecht. Die bietet wenigstens ein paar tolle Stunts mit Jordan und Karis (als menschliches Katapult) und eine ziemlich spektakuläre Schießerei, in und um die bekannte Villa Mussolini herum. Eine Genre-Ikone wie Lee Van Cleef nährt zwangsläufig Hoffnungen, und ich denke, es ist (ironischerweise) seiner Gegenwart geschuldet, daß der Film einen schlechten Ruf innehat. Man fragt sich wie und warum ein Film mit Van Cleef so enttäuschen kann!? Aber alles in allem soll hier auch nicht übertrieben werden. Wenn man den Streifen als das annimmt was er ist, nämlich ein übertriebener Spaßfilm, kann man ihm doch noch etwas abgewinnen.

Das Bild präsentiert sich im Format 16:9 - 2.35:1 und macht einen guten Eindruck. Es ist zwar nicht gestochen scharf, doch ich habe den Film in noch keiner besseren Verfassung gesehen. Bildschäden und Verschmutzugen konnten beinahe vollkommen entfernt werden, Farben und Kontrast gehen auch in Ordnung. Beim Ton stehen gleich vier Sprachoptionen zur Verfügung (Italienisch , Deutsch, Englisch und Spanisch; alle in Dolby Digital 2.0 Mono), die sich allesamt angenehm hören lassen. Auf Wunsch kann man deutsche und englische Untertitel zuschalten. Die Extras sind recht umfangreich ausgefallen und bestehen aus den Original Kinotrailern zu allen drei Sabata Filmen, Lee Van Cleef Western-Trailern, Original Radio-Spots, Location-Vergleich damals und heute, unterschiedlichen Bildergalerien mit diversen Aushangfotosätzen und Postern, zusätzlichem alternativen Covermotiv und einem 4-Seitigen Booklet mit Rainer Schöne Exklusiv-Interview.

Explosive Media gelingt mit È tornato Sabata... hai chiuso un'altra volta eine gute Veröffentlichung einer nur mäßigen Fortsetzung der Sabata Reihe. Das Bild ist nicht von allerbester Qualität, macht aber dennoch einen wirklich guten Eindruck. Beim Ton gibt es überhaupt nichts zu meckern, er bietet mit vier Sprachoptionen, die alle gut klingen, sogar mehr als man normalerweise gewohnt ist. Die Extras sind nicht allzu spektakulär ausgefallen aber dafür reichlich vorhanden. Ob es sich lohnt seine Sammlung um Sabata kehrt zurück auf BluRay zu ergänzen, muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden aber falsch machen kann man dabei ganz bestimmt nichts.
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Oktober 2009
1968 läutete Gianfranco Paralino(Frank Kramer) mit "Sartana-Bete um deinen Tod" einen neuen Italowestern-Typus ein:
Nach den ganzen verlausten und verwanzten, stoppelbärtigen Ringos, Djangos,etc. schuf er eine glattrasierte, gut-
gekleidete Killerfigur mit recht ungewöhnlichen Waffen.- Mit "Sabata" hat er einen absoluten Genre-Klassiker ge-
schaffen und Lee van Cleefs schönste Rolle nach Colonel Mortimer in Leones "Für ein paar Dollar Mehr",1965.
Erlesen auch die weitere Besetzung: Pedro Sanchez(Carrincha), Nick Jordan("Kletter-Affe"),Franco Ressel(als tuntiger
Oberbösewicht "Stengel"!!!!) und vor allem der grossartige William Berger als BANJO lassen keine Langeweile auf-
kommen, Nebenrollen werden perfekt besetzt mit Robert Hundar("Der Colt aus Gringos Hand",1965) und Linda Veras
("Von Angesicht zu Angesicht",1968).Marcello Giombinis Soundtrack wurde 1970 auch zu einem Renner in den deutschen
Charts. Gehört in jede gutsortierte Italowestern-Sammlung!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. April 2015
Film:
Ein Wanderzirkus trifft im kleinen Städtchen Hobsonville irgendwo in Texas ein. Zur Zirkustruppe gehört auch Sabata (Lee van Cleef), der mit seinen Schießkünsten das Publikum unterhält. Zwei Personen in Hobsonville passt Sabatas Ankunft allerdings gar nicht: Da wäre zum einen der Casinobesitzer Clyde (Reiner Schöne), der sich einst von Sabata 5000 Dollar geliehen hat, und zum anderen der reiche Ire Joe McIntock (Giampiero Albertini). McIntock ist der eigentliche Herrscher über die Siedlung , der auf Handel und Dienstleistungen eine Abgabe für ein "besseres" Hobsonville erhebt. Als sich Sabata jedoch nicht nur weigert die Abgaben zu zahlen, sondern auch den kriminellen Machenschaften McIntocks auf die Spur kommt, sind die Schießkünste des Revolverhelden erneut gefragt. Und Sabata wäre nicht Sabata, wenn er nicht einen eigensinnigen Plan verfolgen würde...
Leider wirkt "Sabata kehrt zurück" auf mich eher wie ein nochmal aufgewärmtes Gericht, bei dem zwanghaft versucht wurde, es in Form verstärkter Comedy-Elementen aufzupeppen. Damit fügt sich zwar das Sequel zu Sabata m.E. gut in den Trend der späten Italowestern ein, doch jenes starke Abtriften in klamottigen, slapstickartigen Humor passt nicht zu Sabata, und kann auch nicht als innovative Parodie punkten. Bereits der poppige Titelsong reiht sich hier leider ein, und passt für meine Geschmack mehr zu einer seichten Komödie der Siebziger, denn zu einem Italowestern.
Zudem scheint das Drehbuch über viele Strecken sich unschlüssig über die Richtung des Films zu sein: Komödie? Seichter Krimi im Westernlook? Oder doch ein (härterer) Italowestern?
In Konsequenz plätschert die Handlung mehr dahin, als das sich ein wirklicher Spannungsbogen entwickeln würde.
Trotz aller Kritik ist für mich der dritte Sabata-Teil dennoch kein Flop: Das souveräne Schauspiel von Lee Van Cleef lässt den Film nie ins Belanglose abdriften. Und auch wenn das Drehbuch von der Story auf mich ein wenig einfallslos wirkt, so kann die Geschichte, doch mit dem ein oder anderen Detail oder Idee punkten (z.B. Waffenverstecke, ungewöhnliche Waffen).
(Mir persönlich hat auch die Eingangssequenz gut gefallen.)
"Sabata kehrt zurück" zählt damit zu jenen Fortsetzungen die zwar nicht an das Original herankommen, dennoch (gerade für Fans von Lee van Cleef) immer noch insgesamt gut ansehbar sind.
(3 von 5 Sternen für den Film)

Bildqualität:
Das Bild lässt sich insgesamt gut ansehen: Die Detailschärfe ist auf einem (für ein HD-Medium) ordentlichem Niveau. Den Farben merkt man zwar das Alter des Filmes an, doch wirken diese in meinen Augen immer noch relativ satt und natürlich. Beim Betrachten des Films sind mir auch keine groben Verschmutzungen oder Defekte aufgefallen. Das Bild hinterließ einen ruhigen Eindruck, wirkte aber trotzdem nicht glattgebügelt, und feines Filmkorn ist gerade bei Landschaftaufnahmen noch gut erkennbar.
Insgesamt in Schulnoten 2-

Bonus:
Im Vergleich zum ersten Teil von Sabata wirkt diese Ausgabe auf mich sparsamer: Statt eines Digis wurde dem dritten Teil nur noch ein einfacher Pappschuber gegönnt, und statt eines umfangreichen 24-seitigen Booklets, gibt es nur ein vierseitiges flyerartiges Booklet.
Die übrigen Extras zum Film sind überschaubar: Auf der BD selbst befinden sich etliche kleinere Extras wie Originaltrailer, Aushangfotos oder ein Vergleich der Lokationen von damals (Filmausschnitt) und heute.

In puncto Sprachfassungen und Untertitel kann die Ausgabe allerdings voll punkten: So befindet sich (neben der deutschen Synchro) die englische, italienische und spanische Sprachfassung in Mono 2.0 auf der Scheibe. Zudem wurden neben deutschen auch die englischen Untertitel mitgegeben.
(Die deutschen Untertitel orientieren sich m.E. allerdings an der englischen Fassung)

Fazit:
Die BD selbst (Ausstattung, Bildqualität) hätte sich 3,5/5 Sterne verdient. Aufgrund des doch eher lauen "Sabata-Aufgusses" gibt es aber insgesamt nur 3 Sterne.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Oktober 2011
Sabata ist The best
Der Film ist echt ein super Klassiker
und lee van Cleef passt die Rolle als sabata
besser als Yul Brenner.
Leider gibt es auf der Dvd keine Extras und der preis ist etwas zuhoch.
Und warum gibt es eigentlich noch keine Trilogy für die 3 teile?
daran müsst ihr noch Arbeiten
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. April 2006
Für gewöhnlich sind Westernfilme nicht mein Genre...dennoch kann ich - auch als absoluter Westernlaie - diesen Film weiterempfehlen!

Lee van Cleef geht in seiner Rolle als Sabata völlig auf. Mal abgesehen davon, dass der eiskalte supercoole Protagonist in diesem Film seinen Widersachern natürlich keine Chance lässt überzeugt aber auch der Rest der Story und die übrigen Charaktere. Überzogene und fast schon unfreiwillig komisch wirkende Szenen runden den Film ab. 4 Sterne deshalb weil die Story nicht immer voll und ganz zu packen weiß und an manchen Stellen sehr unübersichlich, an anderen vorhersehbar ist. Insgesamt aber ein amüsanter und kultiger Western!
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken