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am 22. November 2005
Endlich, endlich!! Nun gibt es eine Tosca, bei der der etwas konservativere Opernfreund, der sich nicht dem Diktat des heutigen Regietheaters unterwirft und noch Freude an schönen Inszenierungen hat, voll auf sein Kosten kommt und nicht auf die verfilmten Opern zurückgreifen muss. Die eventuelle Befürchtung, dass sich ein Mitschnitt aus Verona vielleicht im großen Rund verlieren könnte, trifft nicht zu und man muss der Videoregie allerhöchste Achtung zollen, wie sie personenbezogen eine unheimliche Dichte des Geschehens aufgezeichnet hat und nur dann in die Totale geht, wenn es der Oper nicht abträglich ist, also beim Tedeum am Schluß des 1. Aktes oder bei Szenen auf der Engelsburg. Ansonsten gibt es ein Drama zwischen den 3 Hauptpersonen zu sehen, dass bereits ohne Musik hervorragend wäre.
Aber was musikalisch und sängerisch geboten wird, krönt diese Aufführung und macht sie zu einem unerhörten Erlebnis. Eva Marton als Tosca ist eine liebende, leidende und eifersüchtige Frau, die so intensiv in ihrer Rolle aufgeht, dass man sagen könnte, sie singt nicht die Tosca, nein, sie ist die Tosca, was man bisher eigentlich nur von Maria Calles gesagt hat. Da stimmt die Mimik, da sitzt jede Geste und natürlich jeder Ton und wenn sie im 2. Akt ihrem Gegenspieler Scarpia gegenübertritt, dann sprühen die Funken. Da stehen stehen sich zwei ebenbürtige Sänger (großartig IngvarWixell als Scarpia) und Schauspieler gegenüber. Die große Arie der Tosca: Vissi d'arte, ist nicht nur schöner Belcanto, nein, sie ist wirklich das Gebet der Tosca und kann zu Tränen rühren. Giacomo Aragall als Cavaradossi ist ein ebenbürtiger Partner und sicherer Ritter des hohen C, was das animierte Publikum in der Arena gebührend zu feiern weiß und zwar nicht erst bei: E lucevan le stelle. Auch das große Duett Floria/Cavaradossi im 1. Akt gehört mit zu den Höhepunkten dieser Aufführung.
Die Regie beschert uns eine Oper von ungeheurer Intensität und bleibt trotzdem dem Libretto und dem Ursprung, also das es sich um ein Werk von Puccini handelt, treu. Da wird nichts umgedeutet, nichts hinzuerfunden oder den Sängern Unmögliches abverlangt. Hier wird uns Oper im allerschönsten Sinne vor Augen und Ohren gebracht. Die Augen werden auch wahrlich verwöhnt in dem sehr gelungenen Bühnenbild, dass trotz der Größe für die Arena auch ins Detail geht und es ist natürlich selbstverständlich, dass die Kostüme bis auf die letzte Naht detailgetreues Empire sind. Alleine Toscas Kleid im 2. Akt ist eine Augenweide.
Fazit: Es ist ein Operfest für alle Sinne und wer sich für die ursprüngliche Aufführungspraxis begeistern kann, kommt hier voll auf seine Kosten, aber auch allen anderen sei gesagt, so schön kann Oper sein.
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am 11. Dezember 2008
Ich mache es kurz und bestätige "Ein Kunde" voll. Marton hat einen Preis für ihre Tosca bekommen, zu recht. Die lebt und versteht diese Frau und kostet ihre stimmliche Souveränität voll aus. Ein Vorbild. Wixell war wahrscheinlich einer der besten Scarpias überhaupt. Aragall in guter Form. Ich habe das Trio in Berlin live erlebt, vor allem Marton und Wixell verstanden es immer, das Publikum durch ihre Intensität zu fesseln. Sänger und Schauspieler. Wenn das zusammentrifft, explodiert die Bühne, die Chemie stimmt. Großes Theater, große Musik...ein großer Abend!
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am 19. Oktober 2013
Eine Tosca auf die man gewartet hat. Seit der Studio Tosca mit di Stefano, Callas und Gobbi, die beste Tosca Aufzeichnung. Eine Marton in glänzender Form, ein Wixell ebenso und ein Aragall, an dem sich zur Zeit der Aufführung sämtliche Spitzentenöre die Zähne ausgebissen hätten. Daß er in Bestform die schönste aller Tenorstimmen hatte, wurde auch von vielen Kritikern bestätigt. Der Cavaradossi scheint ihm aber wie auf dem Leib geschrieben. Seit di Stefano hat kein Tenor diese Partie so grandios gestaltet. Solch eine Aufführung in der Arena hinzubekommen, ist mehr als senationell.
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am 23. April 2009
Als erstes fällt einem auf, dass Eva Marton, rein figürlich betrachtet, nicht gerade eine ideale Besetzung für eine jugendliche Geliebte ist. Aber dann fängt sie zu singen an und die Sonne geht auf. Mein Gott, hat diese Frau eine Stimme. Und ihr männliches Gegenpart, Giacomo Aragall macht es ihr nach. Er singt sich die Seele aus dem Leib, mit einer Stimme, die man nur als "göttlich" bezeichnen kann.

Auch das Bühnenbild und die Kostüme gefallen.

Trotzdem nur Liebe auf den zweiten Blick. Das liegt an der nicht ganz perfekten Tonqualität und dem etwas unscharfen Bild. Aber man gewöhnt sich daran und spätestens im zweiten Akt sind diese kleinen Minuspunkte vergessen.

Gönnen Sie sich ein unvergessliches Verona-Erlebnis, ganz bequem zu Hause.

Mein Gesamturteil: einfach nur gelungen!
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am 5. Dezember 2010
Es ist offenkundig, dass Éva Marton zum Zeitpunkt der Produktion ihren stimmlichen Zenith längst überschritten hat: Dieser gepressten Darbietung zu folgen, ist nichts für schwache Nerven. Ingvar Wixell ist gesanglich tadellos, spielt aber wie ein hölzerner Pinocchio und hat nichts von der diabolischen Strahlkraft eines Raimondi. Einzig Giacomo Aragall ist hervorzuheben, dessen Leidenschaft und Pathos dank stimmlicher Brillanz und müheloser performance nie ins Lächerliche abgleitet. Was die Ausstattung angeht: Kitsch ist schon schlimm genug. Historisierender Kitsch jedoch ist noch schlimmer. Auch das opulent vergoldete und verschnörkelte Empire-Mobiliar und die Kostüme (die Tonnen wiegen müssen!), können nicht über die Dürftigkeit der gesamten Einspielung hinwegtäuschen. Fazit: Ich habe die DVD nach dem ersten Anschauen umgehend ihrer gerechten Bestimmung zugeführt und dem Abfalleimer überantwortet.
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